Bei der Atemreduktion handelt es sich um eine Sexpraktik die in der BDSM Szene umstritten ist, da sie sich im Grenzbereich des SSC-Prinzips (save, sane, consensual) bewegt. Doch für viele Bottoms bringt gerade die eingeschränkte oder unterbrochene Atmung den ganz besonderen Kick. Das liegt nach Meinung von Sexualwissenschaftlern an einem erhöhten Adrenalin-Ausstoß, der durch die Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff bewirkt wird. Unabdingbare Voraussetzung für Rollenspiele mit Atemreduktion sind Kenntnisse der anatomischen, psychologischen und physiologischen Körperreaktionen. Sich als Sklave dem luftraubenden Spiel durch eine dominante Hand auszuliefern, setzt viel Vertrauen voraus. Diese extreme Art Fetisch sollte deshalb nur von erfahrenen Dominas und Mastern ausgeübt werden.

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4 Kommentare

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Gast
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Gast

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Doch, ich denke schon, dass man Atemreduktionsspiele in den Bereich der Fetische einordnen sollte. Es ist eine ganz besondere Spielart mit einem hohen Erregungsfaktor und vielen Varianten, die im übrigen eine deutliche Nähe zu verschiedenen Foltermethoden aufweisen. Das ist ganz unbestritten ein höchst gefährlicher Bereich innerhalb des sehr weiten BDSM-Sektors, aber warum ihn ausschließen? Es gibt ohnehin zu viele Portale, die im Bereich BDSM und Fetisch viel zu mainstreamig sind und ganz schnell den Schwanz einziehen, wenn es mal deutlicher wird. So lange man - auch hier - deutlich darauf hinweist, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Fantasie, Rollenspielen und (gesundheitsgefährdender) Realität gibt (geben muss!), sollte man den Fantasien und dem Fetisch freien Lauf lassen. In der Fußzeile dieses Portals heißt es: "Kostenlose Fetisch und BDSM Kontakte für alle Neigungen!" Derer gibt es reichlich, und die Atemreduktion, gleich welcher Art, gehört dazu. Ob es uns nun gefällt oder nicht.

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Gast

Geschrieben · Melden

Finde es sowieso nicht gut dieses Thema hier behandeln zu wollen, da es doch wohl mehr in den sm Bereich fällt und nicht gerade hier in den Fetisch Bereich

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Gast

Geschrieben · Melden

Dazu vielleicht einige Nachfragen: - was bitte sind "anatomische Körperreaktionen"? Wie soll etwas Statisches reagieren können (außer vielleicht kaputtzugehen)? - woher soll die "Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff" kommen? Das Blut ist bei Gesunden mit Sauerstoff gesättigt. Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird, dann fehlt der Sauerstoff auch genau dort...und zwar mit allen Konsequenzen. Und bei Nicht-Gesunden... - kann es sein, daß eher psychisch statt psychologisch gemeint ist (und das ist nicht das gleiche)? - woher kommt die Information mit dem "erhöhten Adrenalin-Ausstoß"? Auch Adrenalin muß erst einmal ausgeschüttet werden und braucht etwas Zeit, um wirken zu können. Kann es sein, daß der "Kick" vielleicht zunächst eher durch den Sauerstoffmangel kommt? Behaupten jedenfalls andere... - kann es sein, daß "Atem-Reduktions-Spiele" ziemlich gefährlich werden können und das auch aus Gründen, die noch gar nicht mal erwähnt wurden? - kann es sein, daß man mehr braucht als "Vertrauen" und daß man mehr drauf haben sollte, bevor ein beteiligter Part riskiert, daß die Lichter ein für alle Male ausgehen?? Steht da nicht ein bißchen zu viel auf dem Spiel?? OMG Ancalagon

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Gast

Geschrieben · Melden

Atemreduktion ist sicher ein sehr spezielles thema was mit erfahrung behandelt werden muss. Aber wenn man diesen beitrag so liest, fragt man sich ob fetisch.de vielleicht einen werbevertrag mit professionellen dominas unterschrieben hat. so man unter Domina den professionellen ansatz sieht. Es bedarf erfahrung und ist nicht jedermanns seins, aber auch unter nicht gewerblich betreibenden Damen und Herren gibt es sicher welche die erfahren und einfühlend genug sind, diesen bereich mit einem devoten part "auszuloten!". wichtig wie bei allem ist das vertrauen, und auch das kennen einander. Auch jemand der darin noch kein vollprofi ist, aber genügend einfühlsvermögen und feingefühl für das gegenüber besitzt kann dies anleiten, so lang ihm dies bewusst ist.

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