Auch wenn Außenstehende dies kaum nachvollziehen können, ist einvernehmliches Handeln ein wesentlicher Grundsatz bei BDSM-Rollenspielen. So gilt innerhalb der SM-Szene das SSC-Konzept. Diese Abkürzung steht für "safe, sane and consensual", was zu Deutsch so viel heißt wie, "sicher, klar denkend und einvernehmlich".

Diese Grundprinzipien beschreiben die moralische Grundlage auf der BDSM Rollenspiele stattfinden sollen. So steht zum einen die Sicherheit der handelnden Personen über der sexuellen Lustbefriedigung und zum anderen sollten BDSM Sessions niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stattfinden. Das Einvernehmen grenzt sadomasochistische Praktiken von den strafrechtlich relevanten Handlungen ab. Bei verantwortungsbewussten SM Anhängern ist es selbstverständlich vor der ersten Session lange Gespräche über die jeweiligen Vorlieben und die NoGos zu führen.

Doch neben dem Prinzip des "safe, sane and consensual" sind auch Vertrauen und gegenseitiger Respekt weitere unabdingbare Voraussetzungen für ein gelungenes BDSM Rollenspiel, bei dem alle Beteiligten einen Lustgewinn erfahren. Nur unter diesen Prämissen ist es zu erklären, dass sich immer mehr Fetisch Anhänger in den entsprechenden Communities outen und mittels einer Kontaktanzeige auf die Suche nach Gleichgesinnten gehen.

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