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lactare_favea

Vergewaltigungsspiele - Erfahrungen?

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sailery
Geschrieben

ist aber immer ein zweischneidiges Schwert!

Vergewaltigung ist strafbar. Wer schützt einen vor einer Anzeige wenn SIE es sich nachher überlegt?

Oder wenn man reingelegt wird?

Ansonsten ist der Gedanke sehr inspirierend

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Nutella22
Geschrieben

der schuss kann auch nach hinten los gehen. ich hatte ein enlichen fall, opfer wuste das es irgent wann passirt nur nicht wann,wie und wo.haben das opfer auf einen bahnhofs vorplatz in ein auto gestopft und sind denn nach hause gefahren 1 stunde später stand die polizei vor der tür weil sich pasanten die nr. vom wagen gemerkt haben und die polizei angerufen haben :confused:

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Geschrieben
Was ist denn die Fantasie die dahinter steckt? Und diese Frage meine ich tatsächlich ernst. Ist es ein Spiel, werden im Vorfeld doch mit Sicherheit gewisse Grenzen festgelegt und man weiß, dass es ein Spiel ist. Vermutlich sind dann nur Zeit und Ort die Unbekannte, oder vielleicht wird ja ein "Fremder" involviert, denn mit dem eigenen Partner ist es ja gänzlich sinnfrei. Und wenn ich nichts davon weiß, wünsche ich dem Vergewaltiger viel Spaß mit mir. @lactare_favea vielleicht könntest ja etwas genauer erklären, wie Dein Fantasie dazu aussieht ?

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MichaKS1972
Geschrieben

Ich denke, es ist wie bei so vielen Sachen, eine "Kopfsache"... der "brainfuck"....

 

Unabgesprochen ist sowas natürlich ein NO GO! Und solche Phantasien sind dann (wenn Ort und Zeit unbekannt sind) auch mit dem eigenen Partner reizvoll, weil man sich ja in das Gefühl hineinsteigert. Selbstverständlich ist und bleibt es ein Spiel. Alles andere wäre unverantwortlich und psychisch zu verletzend. Aber es ist ja beim BDSM auch immer "ein Spiel". Selbst wenn meine (über alles geliebte) Sklavin und ich uns darauf geeinigt haben, dass es kein Safe word gibt (und ja, ich weiß das man das als verantwortungsbewußter Dom nicht machen sollte, es ist aber keine Spielbeziehung und ich bin extrem Aufmerksam), da sie das als Slavin absurd findet, wenn sie bestimmen kann, wann es vorbei ist, so geht es mir doch nicht darum, sie ernsthaft zu verletzen. Es ist doch das gegegnseite Spiel, die Übereinstimmung, die Absprache, was es reizvoll macht. Weil sie mir erlaubt sie zu dominieren, kann und tue ich es doch erst.

Ebenso bei den Rape Phantasien. Natürlich wusste die Frau meines Freundes damals recht schnell, dass es die Umsetzung der besprochenen Phantasien sei. Aber dennoch hat sie die Behandlung und den Umgang in dem Kontext dann sehr genossen.

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Geschrieben
vor 33 Minuten, schrieb Mellyrose:

Was ist denn die Fantasie die dahinter steckt? Und diese Frage meine ich tatsächlich ernst. Ist es ein Spiel, werden im Vorfeld doch mit Sicherheit gewisse Grenzen festgelegt und man weiß, dass es ein Spiel ist. Vermutlich sind dann nur Zeit und Ort die Unbekannte, oder vielleicht wird ja ein "Fremder" involviert, denn mit dem eigenen Partner ist es ja gänzlich sinnfrei. Und wenn ich nichts davon weiß, wünsche ich dem Vergewaltiger viel Spaß mit mir. @lactare_favea vielleicht könntest ja etwas genauer erklären, wie Dein Fantasie dazu aussieht ?

es gibt gewisse grenzen die man abmacht no goes sind no goes  aber es geht ja auch darum grenzen auszuloten bei kreativen teilnehmern manchmal entdeckt man dabei etwas wo man nie dran gedacht hätte aber niemals ohne einwilligung aller beteiligten 

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Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb MichaKS1972:

Ich denke, es ist wie bei so vielen Sachen, eine "Kopfsache"... der "brainfuck"....

 

Unabgesprochen ist sowas natürlich ein NO GO! Und solche Phantasien sind dann (wenn Ort und Zeit unbekannt sind) auch mit dem eigenen Partner reizvoll, weil man sich ja in das Gefühl hineinsteigert. Selbstverständlich ist und bleibt es ein Spiel. Alles andere wäre unverantwortlich und psychisch zu verletzend. Aber es ist ja beim BDSM auch immer "ein Spiel". Selbst wenn meine (über alles geliebte) Sklavin und ich uns darauf geeinigt haben, dass es kein Safe word gibt (und ja, ich weiß das man das als verantwortungsbewußter Dom nicht machen sollte, es ist aber keine Spielbeziehung und ich bin extrem Aufmerksam), da sie das als Slavin absurd findet, wenn sie bestimmen kann, wann es vorbei ist, so geht es mir doch nicht darum, sie ernsthaft zu verletzen. Es ist doch das gegegnseite Spiel, die Übereinstimmung, die Absprache, was es reizvoll macht. Weil sie mir erlaubt sie zu dominieren, kann und tue ich es doch erst.

Ebenso bei den Rape Phantasien. Natürlich wusste die Frau meines Freundes damals recht schnell, dass es die Umsetzung der besprochenen Phantasien sei. Aber dennoch hat sie die Behandlung und den Umgang in dem Kontext dann sehr genossen.

besser kann mans nicht ausdrücken 

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Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb sarc:

es gibt gewisse grenzen die man abmacht no goes sind no goes  aber es geht ja auch darum grenzen auszuloten bei kreativen teilnehmern manchmal entdeckt man dabei etwas wo man nie dran gedacht hätte aber niemals ohne einwilligung aller beteiligten 

Das ist mir schon klar, aber worin besteht denn der Reiz, wenn ich doch vorher schon weiß, das es ein Spiel ist, dass ich jederzeit abbrechen kann. Ich würde es wirklich gerne verstehen

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MichaKS1972
Geschrieben

 Na, dass du es  jederzeit abbrechen kannst, ist ja vielleicht gar nicht gegeben. Das kann man ja vorher abgesprochen haben. Und worin besteht für dich bei BDSM der Reiz, da doch auch dort in den allermeisten Fällen  mit Hilfe eines  abgesprochenen Wortes jederzeit abgebrochen werden kann. Wirst du dann nicht richtig dominiert, weil es ja eigentlich nur abgesprochen und in den Köpfen vonstatten geht?????

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Geschrieben

@MichaKS1972Ich weiß nicht, ob man eine  Session damit vergleichen kann. Ich weiß ja nicht worin der Reiz der Vergewaltigung besteht. Deshalb frage ich ja so doof. Ist der Kick da,  auch wenn man weiß das es nur gestellt ist ?

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devKev
Geschrieben
Also mich persönlich reizt das Gefühl der Machtlosigkeit, wobei ich auch keine Fantasien bzgl einer Vergewaltigung habe, jedoch entführt und gefangengehalten im Bdsm Kontext, reizt mich schon sehr. Aber ich verstehe den einwand. Wenn man mit mir eine Entführung planen würde und ich wüsste wann oder wo es ca passiert, wäre der Reiz für mich auch verschwunden. Ist genauso witzlos wie nicht abschließbare fesseln oder Handschellen mit kindersicherung. Dass man als verantwortungsvoller Dom immer ein safeword hat habe ich auch so noch nie gehört. Ein/e Dom/me sollte zwar auf die Äußerungen während des Spiels keinen großen wert legen, jedoch sollte er/sie zu jeder Zeit selbst den (Gemüts-)zustand der/s sub genau beurteilen und einschätzen können wann Sub ne Grenze erreicht hat. Nur weil Sub sagt sie kann nicht mehr, muss das nicht immer so sein ;) Genau deswegen spricht man sowas ja eigentlich auserhalb des Spiels ab “Nein, ist kein safeword“ ;)

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Geschrieben
vor 6 Stunden, schrieb devKev:

Also mich persönlich reizt das Gefühl der Machtlosigkeit, wobei ich auch keine Fantasien bzgl einer Vergewaltigung habe, jedoch entführt und gefangengehalten im Bdsm Kontext, reizt mich schon sehr. Aber ich verstehe den einwand. Wenn man mit mir eine Entführung planen würde und ich wüsste wann oder wo es ca passiert, wäre der Reiz für mich auch verschwunden. Ist genauso witzlos wie nicht abschließbare fesseln oder Handschellen mit kindersicherung. Dass man als verantwortungsvoller Dom immer ein safeword hat habe ich auch so noch nie gehört. Ein/e Dom/me sollte zwar auf die Äußerungen während des Spiels keinen großen wert legen, jedoch sollte er/sie zu jeder Zeit selbst den (Gemüts-)zustand der/s sub genau beurteilen und einschätzen können wann Sub ne Grenze erreicht hat. Nur weil Sub sagt sie kann nicht mehr, muss das nicht immer so sein ;) Genau deswegen spricht man sowas ja eigentlich auserhalb des Spiels ab “Nein, ist kein safeword“ ;)

ICh hab das jetzt mehrmals gelesen  und muss mal was nachfragen, Rape ohne Saveword ? Und auf die Äußerungen der sub während des Spiels keinen grossen Wert legen ? Hab ich das richtig verstanden ?

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Geschrieben

Dann berichte ich doch mal von der anderen Seite. Im doppelten Sinne ;)
Auch wenn es wohl weniger klassisch ist:
Traf mich mal mit einem Mann bei mir Zuhause. Per Chat sprachen wir nur grobe Dinge ab. Wollte gefesselt und genommen werden. Er konnte zwischen den Zeilen lesen...

Er kam, ich dachte wir quatschen erstmal kurz. Aber so schnell konnte ich gar nicht reagieren, da war ich schon handlungsunfähig. Mein Pullover wurde in Sekundenschnelle zur Zwangsjacke. Es dauerte auch nicht lange und ich war mit ner Wäscheleine im Bett fixiert. Ich war so überrascht, das ich tatsächlich wollte das er mal etwas langsamer, vorsichtiger ist. Ich sagte das auch. Er ignorierte das. (was gut war!)
Wir sprachen nie das Wort Vergewaltigung aus. Irgendwie war es aber eine. Zumindest in meinem Kopfkino. Wirklich "schlimmes" passierte nicht. Es war (fast) im Rahmen des abgesprochenen. Finde es schwer zu beschreiben was da abgeht. Keiner will wirklich Vergewaltigt werden. Das ist ne Grenzerfahrung. Ich fand es verdammt geil. Der Typ war echt gut. Bisher war es einmalig. Muss gerade an ein Kind denken das erfahren will / muss, das eine Herdplatte heiß ist. Bin mir gerade auch nicht sicher ob die Bennung Vergewatigungsspiele überhaupt richtig ist. Vielleicht Grenzerfahrungs- spiele?
Bei mir spielte sich jedenfalls das Meiste im Kopf ab. Das Äußerliche, die überwiegend abgesprochene Praxis war das Spielfeld.

Gruß vom Frischling hier, der nur langsam dazu kommt sein Profil auszufüllen.

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Geschrieben

Also ich bin mit 16 im Urlaub abgefüllt und von zwei Kerlen tatsächlich vergewaltigt worden.  Das war in dem Moment erschreckend. 

Das komische an der Sache ist das ich seitdem auch auf Männer stehe. 

Und auf rollenspiele die in die Richtung gehen.

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Zee
Geschrieben
Am 11.3.2017 at 07:51, schrieb MollyDream:

Auch ich habe solche Phantasien, nur ist es bei mir nicht der Reiz von einem Fremden, sondern eher der totale Macht des Mannes ausgeliefert zu sein. Diese Sehnsucht auf diese Art dem Mann völlig hilflos ausgeliefert zu sein, Unterwerfung und Erniedrigung ertragen und aushalten müssen, ist schwer zu erklären

Das kann man wohl nur verstehen, wenn man es selbst so empfindet.

Insgesamt schöne Beiträge über ein äußerst grenzwertiges, aber offenbar doch verbreitetes Thema. Ich kann mich dem nur anschließen - es muss abgesprochen sein und darf weder verletzen, noch außer Kontrolle geraten. Es soll ja für die Beteiligten lustvoll und befriedigend sein.

Eine ganz, ganz heimliche Sehnsucht. *lächelt*

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Geschrieben

Das ist ein echt interessantes Thema. Ich finde auch das man es absprechen muss und das es niemanden (unabgesprochen) verletzt. Speziellen Dingen sollten vorher vom Opfer als ok befunden sein und wenn es zu hart wird sollte man abbrechen. Ich würde bei sowass gern mal Opfer sein aber ich finde keine/e Mensch/en die das "mir antun" würden :cry:

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Zee
Geschrieben
Am 14.3.2017 at 16:46, schrieb SpiritEagle:

@Mellyrose
Ja - was steht hinter dieser Phantasie ?

Was unterscheidet ein Rapeplay von einer "Normalen" Session - egal welchen "Härtegrades".

 - Eine Session zeichnet sich dadurch aus, daß man sich bewußt in eine zeitlich & organisatorisch definierte Situation begibt, und das die Protagonisten bekannt sind. Je nach dem Innenverhältnis der D/s-Beziehung, bleiben lediglich die konkreten Abläufe dem devoten / submissiven Einfluß mehr oder weniger entzogen.
 
- Das Rapeplay entzieht dem devoten Part dagegen auch den Einfluß auf die zeitliche & organisatorische Gestaltung, und sie entzieht ihm unter Umständen auch die Kenntnis über die Beteiligten.

- In einer Session mit dem eigenen Partner, ist dem devoten Partner bei aller Unwägbarkeit konkreter Abläufe, zumindest die psychische und mentale Verhaßtheit ihres Partners durch und durch bekannt. Ob mit oder ohne "Safewort", begründet sich die innere Haltung der Sub also in hohem Maße aus dem Vertrauen das sie in ihren Partner hegt.

- im Rapeplay, wird diese innere Haltung erschüttert, da sie nur hoffen kann, daß ihr Partner die eigentlich Kontrolle über die Situation ausübt, dies aber nicht definitiv wissen kann.

- In einem D/s-Verhältnis, ist es sicher kennzeichnend, daß eine Sub den Anweisungen ihres Doms "gehorsam" und widerstandslos folgt.

- Im Rapeplay erlebt die Frau männliche Gewalt jedoch nicht in ihrer Eigenschaft als "Sub", sondern als weibliche Person. Hier ist der innere Widerstand auf eine solche Gewalt eine vollkommen normale Reaktion.

Wenn ich das zusammenfasse:

Die spontanen (jähen), unkontrollierbaren Abläufe, der Entzug von Zeit und Raum, die Unwissenheit über die Beteiligten, das alles entzieht ihren Sinnen die Sicherheit des Gefühls und ihrem Geist die Gewißheit dominanter Hege. Das Vertrauen in ihren Dom hilft ihr jetzt nicht mehr - und sie verweigert sich innerlich  zunächst mal - das kann auch in körperlichen Widerstand münden, ganz sicher aber in einen inneren.

Was hat es nun mit dem hier erwähnten Motiv der "Härte brutaler Männlichkeit" auf sich ?
In wieweit unterscheidet sich die Brutalität , zu der ein dominanter Partner in einem D/s-Verhältnis unter Umständen berechtigt ist, von der situativen "Brutalität" eines Rapeplays ?

Oder - in wie weit unterscheidet sich der hier ebenfalls erwähnte Wunsch nach "fremder Benutzung" im Rapeplay, von einer Fremdbenutzung, die durch den Dom ganz offen im Rahmen eines vereinbarten D/s - Inhaltes in der eigenen Wohnung oder im Club organisiert wird ?

Als Organisator von Rapeplays habe ich mich lange mit dem eigentlichen submissiven Motiv hinter einem solchen Wunsch beschäftigt, und ich bin zu einem überraschenden Ergebnis gekommen

- es ist Wut und Angst und der daraus resultierende innere Widerstand - der nun in Kampf und Niederlage gegen die "männliche Übermacht" in lustvoller Kapitulation submissiv aufgelöst werden muß.

Der situative Gefühlscocktail einer Frau im Rapeplay, gehört für mich damit zunächst mal zu den adrenalinen Erregungsmotiven - Wut, Angst und Widerstand als Adrenalinträger einer Sub, die bewußt oder unbewußt um das Adrenalin als besonderen Motor ihrer Erregung weiß.

Es ist also NICHT der sexuelle Akt, der dem "Überfall folgt, es ist der Überfall selbst der den Kick bringt und in dem eine archaisch-brutale männliche Macht, unkontrolliert und brünstig, aller Regeln enthoben über sie hereinbricht. Der sexuelle Vorgang selbst muß bereits die Auflösung bringen - und wenn er es nicht tut - kommt die Polizei.

Denn jetzt erst, entscheidet sich der Vorgang als gelungen oder katastrophal, und der in archaischer Zeit über Leben oder Tod eines Mannes entschied, der einen Frau solchermaßen überfiel.

Das eigentlich lustvolle Erlebnis das dem Kick folgt, erzeugt sich nämlich aus dem  Zusammenbruch des inneren Widerstandes, im Erleben der entfesselten Männlichkeit. Er gestaltet sich aus der sexuellen Befreiung von Angst und Wut im rauschhaften Gefühl "überwunden" und damit allem enthoben zu sein.

Dort wo dieser weibliche Widerstand bricht, um sich in geiler Verzückung dem "neuen" Gefühl hinzugeben, dort galt das Weib in alter Zeit als "ÜBERMANNT" - und die Strafe die den "Täter" darüber ereilte, bemaß sich in Geld und Heirat.

Dort wo dieser weibliche Widerstand jedoch ungebrochen in Panik und ohnmächtigem Entsetzten "verzweifelt", dort galt die Frau in alter Zeit als "VERGEWALTIGT", und die Strafe dafür war der Tod.

Ich glaube auch bemerkt zu haben, daß eine Frau im Gefühl übermannt zu werden, alle Sinne nach innen auf sich selbst richtet - was macht DAS mit mir

Eine Frau, im Gefühl vergewaltigt zu werden, richtet dagegen alle Sinne nach Außen auf den Mann, was macht DER mit mir.

Und wer dies einmal solchermaßen erkannt hat, für den gibt es ein untrügliches Zeichen, das in einem Rapeplay zum sofortigen Abbruch führen muß, denn wer solche Spiele schon gespielt hat, dem wird 1 Umstand sicher aufgefallen sein: Ein submissiver Geist, dessen dunkle Sehnsucht sich im innersten solches irgendwo bei allem Grausen erstrebt - weint nicht.

Eine Frau die während des Überfalls in Tränen ausbricht, muß sofort der Situation enthoben werden, denn ihre Verzweiflung signalisiert eine Vergewaltigung.

Es ist also nicht die Sehnsucht "vergewaltigt" zu werden, sondern die Sehnsucht "übermannt" zu werden, ein altes bedeutsames Wort, das bis auf literarische Relikte leider aus unserem Wortschatz verschwunden ist.

Hoffe meinen Anwort war hilfreich.

 

*wow*

Ähm...wow, das ist ein Hammerbeitrag, den ich förmlich aufgesogen habe - weil ich mich darin wiederfinde. Als submissiver Geist, der übermannt werden will...

Zunächst mal - alle Achtung, wie intensiv du dich mit der weiblichen Psyche auseinandergesetzt hast. Deine Erkenntnisse sind absolut nachvollziehbar und du hast sie verständlich ausgedrückt. Dein Beitrag hilft, zu verstehen, was in einem selbst vorgeht. Denn das ist die Essenz einiger Beiträge hier - dass frau - und da schließe ich mich selbst mit ein - ihre eigene Neigung, in diesem Fall die "Vergewaltigungsfantasie" nicht versteht. Dass der Verstand einem sagt, das kann doch nicht sein, dass du dir so etwas wünscht...

Die Erklärung ist seit deinem Beitrag denkbar einfach. Ich könnte sie zwar nicht die Bohne wiederholen, weil du derart genial geschrieben hast, aber wie gesagt - ich finde mich darin wieder und kann mir mit Hilfe deiner Erläuterungen meine Fantasie selbst besser erklären.

Danke dafür...

 

Auch wichtig der Hinweis, dass die Reaktion der Frau anzeigt, wie sie die Handlung wahrnimmt und was dann zu tun ist.

Sehr guter Hinweis!

 

Danke. :-)

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MASK-77
Geschrieben (bearbeitet)

...Vergewaltigungs-Spiele sind was ganz feines,macht aber auch nur'n Sinn wenn das Vertrauen zu 101% auf beider Seiten da ist. Gut ist für sowas wenn man sich zwischenmenschlich gut kennt, hatte damals eine längere  Affäre die's härter und rustikaler wollte bzw.gebraucht hat...Die konnte ich wie'n rohes stück Fleisch behandeln, verbal und körperlich niedermachen. Einfach nur der Hammer wenn man eine Sub hat an der man sich ohne Rücksicht auf Verluste vergehen kann... LG MASK-77

bearbeitet von Topi
*Bitte keine Komplettformatierungen der Texte vornehmen, danke

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Geschrieben

Ich hallte da mal ein kleines Spiel. Natürlich gibt es das Saveword, Sie stelle sich brüde, ich habe sie mit Gegenwehr gefesselt die Hände auf dem Rücken. Da sie angezogen war und sich gewehrt hat, hat es noch etwas gedauert bis ich eindringen kommte, aber es war echt schön. 

 

Ich hoffe sehr dass ich dieses Spiel bald wiederholen kann.

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