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Aurora80

Starke Weiblichkeit

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Sehr gute Frage! So manches mal habe ich mir diese Frage auch gestellt, jedoch denke ich, dass sie nur eine Frau beantworten kann. Ich bin sehr auf die weiblichen Antworten gespannt!
Geschrieben
Eine sehr gute Frage. Umgekehrt könnte man fragen warum viele Männer ihre Sub. Seite nicht ausleben oder verheimlichen. Ich denke in beiden Fällen liegt es an der Gesellschaft.
Ich77
Geschrieben
Guten Morgen bitte nicht falsch verstehen in meiner ersten Ehe war meine Frau sexuell sehr verklemmt und unsicher selbst nach dreizehn Jahren sie hat sich gerne bedienen lassen und bloß nichts neues es war tot langweilig im Bett und jetzt lebe ich mit einer Frau zusammen mit der könnte ich so ziemlich alles machen so lange ich das mache also wider eine Frau die sich gerne bedienen lässt auch wenn ihre Rolle klar ist devot haben die Frauen eines gemeinsam sie kommen ans Ziel ohne wirklich was dafür zu tun ist das denn dann nicht auch eine Art von dominans oder lassen sich die frauen einfach nur gerne bedienen
Aura_Sama
Geschrieben
Ich denke auch, dass das bei jedem irgendwo drin steckt (Wortwitz nicht beabsichtigt). Vielleicht hat man schon den ein oder anderen Einfluss von außerhalb oder nimmt anfangs so seine Klischeehafte Rolle ein aber man sollte schon früher oder später erkennen, ob man Dom oder Sub ist. Ich persönlich finde starke Frauen auch klasse. Selber bin ich dann wieder Devot, zwar trotzdem mit Rückgrad aber hab lieber jemand dominantes als Partner(in). Aus Erfahrung mit meiner Ex kann ich auch sagen, dass ich einfach nicht dominant sein kann, ich meine ich hab mich schon schlecht gefühlt wenn ich ihr mal auf den Hintern schlagen sollte... was abzubekommen hat uns aber beiden gefallen. Tja, Sub-Sub Beziehung ist dann doch schwieriger.
Geschrieben
Die Umfrage war nicht repräsentativ ;)
Arasjal
Geschrieben
vieleicht hat ja ein gewisser Film Einfluss auf die Szene genommen und daher gibt es mehr Subs und rothaarige Milionäre im Anzug...
Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Arasjal:

vieleicht hat ja ein gewisser Film Einfluss auf die Szene genommen und daher gibt es mehr Subs und rothaarige Milionäre im Anzug...

Der Film hat nur dafür gesorgt, dass sich mehr Frauen zu schwer gestörten Narzissen hingezogen fühlen ^^

Arasjal
Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb amadeus78:

Der Film hat nur dafür gesorgt, dass sich mehr Frauen zu schwer gestörten Narzissen hingezogen fühlen ^^

Dadurch haste aber einen  höheren Anteil von Pseudosubs die auch bei Umfragen gefragt werden..

Maba-1959
Geschrieben
vor 21 Stunden, schrieb Aurora80:

13 MÄRZ 2019, 22:08
Mich persönlich interessiert vor allem, ob und wie es möglich ist, das Selbstbewusstsein von Frauen zu stärken und somit auch einen Weg zu ihrer Dominanz zu ebnen.

Manchmal liegt es ja nicht an einem schwachen Selbstbewusstsein: Bei mir ist schlicht die submissive Seite dominant.

Geschrieben

Also ich bin devot und weiblich und halte es für Blödsinn das es an der Gesellschaft liegen soll, dass mehr Frauen devot als dominant sind. Es ist ein Teil der persönlichen Eigenschaften eines Menschen die das ausmachen. Ich habe sehr früh gemerkt daß es mich glücklich macht zu dienen und mich zu unterwerfen und das liegt auch nicht an meiner Erziehung. Ich wurde selbstbewusst und mit Durchsetzungsvermögen erzogen. Im Alltag setze ich das auch um und ich glaube niemand würde mich dort als Sub sehen 😂. Ich habe bewusst beide Seiten ausprobiert, aber die dominante Seite erfüllt mich nun mal nicht. Ich finde man kann sich erst sicher sein wenn man alles Mal ausprobiert hat... Und da gebe ich euch Recht das auch die Frau schauen sollte ob nicht das dominante mehr zu ihr passt. Ich glaube nur das viele Frauen schon gerne Mal für sie Unbekanntes (z.B. Mal Domina zu sein) ausprobieren würden aber sich nicht trauen, weil es in der Natur des Menschen veranlagt ist Angst vor Neuem zu haben. Aber auch die gehört ganz natürlich in die Psyche des Menschen, und kann weder von Gesellschaft noch Eltern genommen werden. Ich könnte mir vorstellen das wegen dieser Angst auch Frauen eher das Devote ausprobieren, weil sie diese hier verstecken können oder als Teil des Spiels vermarkten... Aber wie gesagt ist nur eine Vermutung...

Und zum Thema Film... Ja das hat sicher Probleme mit sich gebracht... Aber nicht nur viele Frauen die plötzlich meinen (ohne je die andere Seite ausprobiert zu haben) sie seien zu 100 Prozent Sub... Nein auch viele Männer die sich als möchtegern Dom an einer Sub versuchen... Das ist totaler Mist und unfair jedem Partner gegenüber der es ernst meint. Und das hat sicher Auswirkungen auf Statistiken gehabt.

Geschrieben

Ja, ich denke auch, dass man ganz klar zwischen einer selbstbewussten und durchsetzungsfähige Frau im Alltag und einer Frau mit dominanter Neigung unterscheiden sollte, auch wenn es bestimmt gewisse Schnittmengen gibt. Im Alltag gibt es ja nun inzwischen genügend Vorbilder für starke Frauen, auch wenn das nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass traditionelle Rollenklischees immer noch Einfluss auf die Berufswahl, sowie auf Familien- und Beziehungsmodelle haben. 

Aber wie sieht das denn nun im BDSM-Bereich aus ? Welche Klischees geistern durch die Medien, mal abgesehen von dem bereits genannten Beispiel? Spontan fällt mir da noch der Film Secretary ein und eben jene professionellen Dominas mit ihren Lederkorsagen und High Heels, die sich gelegentlich in Talkshows profilieren. Wenn ich weiter zurück denke, gibt es da noch die lassive, unter Mordverdacht stehende Autorin aus Basic Instinct. Wenn das die einzigen Vorbilder sind, brauche ich mich wohl nicht zu wundern, wenn man mir sagt, dass ich gar nicht dominant aussehe.

Fallen euch noch weitere Beispiele aus den Medien für Frauen mit dominanter Neigung ein?

Geschrieben (bearbeitet)

Aus den Medien? Tammy (aus dem gleichnamigen Film)

Dominant...bin ich schon immer gewesen. Ohne Erziehung, einfach aus dem Trieb heraus. Und Unterordnung ohne Überordnung einfach nicht funktioniert. Starke Weiblichkeit finde ich sehr flexibel, wir würden wahrscheinlich schon an einer gemeinsamen Definition von Weiblichkeit scheitern. Für mich ist das jedenfalls nicht künstliche Nägel, künstliche Haarfarbe und künstliches Lächeln.

Im Umgang mit anderen bin ich oft sehr zurückhaltend, mag es nicht, in die Augen zu schauen und auch keinen Smalltalk oder Gruppendynamik. Ich mag kein stundenlanges Rumeiern, meist befinde ich mich in Gesprächen auf der Sachebene.

Wenn ich allerdings Lust habe, gehe ich offensiv auf die Beute zu und frage, ob ich mir nehmen darf, was ich will.

Inzwischen habe ich einen Mann gefunden, der in Sachen Intelligenz, Herzenswärme und sexuellem Appetit mit mir mithalten kann. Erst jetzt weiß ich, dass ich auch Switcher sein kann, wenn ich ihn vorher ordenlich benutzt habe.

Dominant bin ich trotzdem auch im restlichen Leben außerhalb der Beziehung, da nur ich für mich Verantwortung übernehmen kann (bin sehr anstrengend), Verantwortung immer Hand in Hand mit Macht geht und andere mir oft zu eindimensional denken. Dominant heißt aber für mich nicht, meinen Willen durchzudrücken sondern andere so zu beeindrucken, dass diese freiwillig mich nach möglichen Lösungswegen für ein Problem fragen.

Gesellschaftlich....ich bin gleichberechtigt im Sinne Frau - Mann. Die Diskrimminierung als Fette ist jedenfalls gefühlt 20 mal stärker als die angebliche Diskrimminierung in meiner Rolle als Frau und Mutter.

bearbeitet von Ariadne
Geschrieben

Hmmm, und ich liebe es einfach, meinen schlafenden Partner von hinten in den Arm zu nehmen, den Duft seiner Kopfhaut zu atmen, seinen Bauch (oder darunter) zu streicheln und zu denken "Ich beschütze dich. Mit Zähnen und Klauen. Mit ganzer Kraft. Mit viel Arbeit. Mit aller Energie. Bis aufs Blut und notfalls auch vor mir."

nickname29
Geschrieben

Um auf die urspüngliche Frage zurück zu kommen ... ich glaube nicht, dass das es ein Ungleichgewicht zwischen dominanten Männern und Frauen gibt. Bzw. der jeweils eigenen Neigung Jener. Es ist viel mehr eine Frage der eigenen Identität oder des eigenen Selbstvertrauens, welches uns alle in eine bestimmte Rolle oder ein bestimmtes Verhalten drängt. Ich denke, dass jeder beide Seiten in sich trägt, es aber schwierig ist, sich das einzugestehen. Es ist immer einfacher sich in die vorgegebene geschlechtsspezifische Rolle der vorwiegenden gesellschaftlichen Denkweise einzufügen. Sei es als der starke Mann, oder die unterwürfige Frau. Diese Rolle wird uns im Alltag vorgelebt und es gilt als falsch von dieser abzuweichen. Wenn eine Frau eher dominat und bestimmend ist, ist sie ein den Augen Vieler .. und vielleicht auch in ihren ... eine Emanze. Der devote Mann eher ein Schwächling, der in der "Wildnis" nicht "überlebensfähig" wäre. Dieses Rollenverständnis führt dazu, dass man sich seiner beiden Seiten nicht zugänglich macht, sondern um zu gefallen sich der jeweiligen angedachten Rolle annähert/ergibt. Zusätzlich erfordert eine devote Rolle ein gewisses Maß des Kontrollverlusts über sich selbst, wo hingegen ein dominater Part die Kontrolle über das Geschehen/den Weg vorgibt und führt. Beides verlangt unterschiedliche Charakereigenschaften. ...Und auch ist es eine Frage des Vertrauens... . Eine Frau ist es in unserer Gesellschaft eher gewohnt sich führen zu lassen. Ein Mann hingegen gewohnt zu lenken/leiten. Für jeden wahrscheinlich einfacher, sich in diese Rolle zu versetzen. Einge/Viele Gegenpüarts sind dann extreme, die sich dann icht nur konträr verhalten, sondern auch gänzlich das gesellschaftliche Rollenverständnis extrem aushebeln wollen und dann extrem ins GEgenteil umschwenken. Sei es die verletzende Domina, oder der ultra devote Mann, der ein "Nichts" ist und für Führung bezahlen will. Beide Extreme haben aber meiner Meinung nach eher etwas Übertriebenes. Ein/e selbstbewusste/r Frau/Mann, die/der mit sich im Reinen ist, kann sich auf die jeweilige Rolle einlassen, ohne seine Identität oder seine Würde zu verlieren. Es ist sehr verführend jemanden nach seinen Wünschen zu benutzen/ zu führen, aber genauso befriedigend, sich völlig auszuliefern und sich führen zu lassen, bzw. sich den Wünschen des anderen hinzugeben und die Kontrolle über sich in die Hände des Patnrs zu geben. Bides ist reizvoll und auf völlig unterschiedliche Weise befriedigend. Wobei Zweiteres ein absolutes Vertrauen erfordert, was Männern wohl eher schwerer fällt. Frauen hingegen fällt es schwerer genau das zu "verlangen", wonach ihnen grade giert. Weil sie damit ja eventuell die Stellung des männlichen Gegenübers abwerten würden. Daher fält es wahrscheinlich einer Faau leichter  sich devot zu gben, und einem MAnn liechter dominant zu sein. Zusätzlich zum Kontrollverlust kommt wahrscheinlich dazu, dass ein Mann der sich beispielsweise von einer Frau anla stimmulieren lässt eher als schwul gilt, wo hingegen eine devote Frau eher als gefügsame GEspielin für den in jeglicher Männerfantasie vorkommenden Dreier zur Verfügung zu stehn scheint. Das aber eine dominate Frau eher auf ihre Kosten kommt, und ein devoter Mann sich einfach mal fallen lassen kann und nicht der "Macher" sein muss, und daher vielleicht auch ganz andere Orgasmen/Gefühle erleben wird, trauen sich nicht viele "Normale". Dass sie dadurch etwas verpassen ist ihnen nicht bewusst, und dass es sich lohnt die andere Rolle mal auszuleben ist ihnen nicht bewusst. Oder sie trauen sich einfach nicht dieses anzusprechen oder auszuleben. Daher ist es gut, dass es so Seiten wie diese gibt, wo man die jeweils andere Seite mal ausprobieren kann, ohne eventuell sein Gesicht vor dem Partner, dem Freundeskreis oder der Gesellschaft zu velieren. Sich auszuprobieren und zu trauen die ander Seite zu genießen. Sei es devot oder dominant. Sei es Männlich ode weiblich. Nur, wie gesagt, fällt eine dominante Rolle den Männern leichter. Den Frauen eher die devote. Ob es die richtige Seite ist, sei individuell dahingestellt, aber deshalb entscheiden sich die meisten erstmal für die "gesellschaftliche Norm". Mit steigender Erfahrung und Selbstvertrauen steigt dann der Wusch nach de anderen Rolle, bzw. dem Gedanken daran. Nur dafür muss man ausbrechen,  über sien Schatten springen. Seine Wünsche äußern und sich ggf hingene. oder aber dreist seine Bedüfnisse einfordern. Das brauch Charakterstärkeun dhingabe im gleichen Maße, wo viele MEiner Meinung nicht sofort fähig sind. Ist die Hürde durchbrochen, kann ma sich siener wahren NEigung hingen ... so wie Du ja scheinbar auch. Dann findet man seine Rolle und welcher PArt einem mehr Befriedigung gibt. Mich persönlich turnt beides an. Eine Frau nach menem Willen und meinen GElüsten zu "benutzen", baer auch von einer Frau gesagt zu bekoomen was ich nun machen soll, weil sie es grade so will. Auch wenn es nur ihrer Befriedigung gilt. Sei es sie egal wo und wie zu stimmulieren, oder sie dabei zu beobachten wie sie es erfreut mich zu beherrschen. Und sei es nur, indem sie mich anal penetriert und eigentlich keinen eigenen körperlichen Reiz dabei verspürt. Also nur daran gefallen findet die völlige Kontrolle über das Gegenüber zu erlangen. LAnge Rede, kurzer Sinn: Beide Seiten haben ihren Reiz. Aber Frauen haben oft Skrupel sich ihrer dominanten Seite bewusst zu werden. Männer hingegen haben oft Angst als schwach zu gelten und die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Beide vepassen aber die Hälfte der jeweils devoten/dominanten Seite beider Parts. Sobald man die Hürde genommen hat, kann man beides genießen, bzw. weiß beides auf seine Art zu schätzen. Es ist beides geil ... egal ob als Mann oder als Frau. ... sich an der anderen Person auszutoben, oder von seinem Partner genommen ... sorry für die Wortwahl ... oder gefiickt zu werden und in jeglicher Art und Weise benutzt zu werden und jeder Körperstelle auf jegliche Art und Weise zu dienen... egal wie bizarr oder gesellschaftlich taubuisiert. Erlaubt ist was gefällt und befriedigt. Dann, und erst dann erhält Man(n)/Frau eine erfüllte Befriedigung siner/ihrer sexuellen Gelüßte und Fantasien, und möchte dies nie mehr missen wollen. Und auch erst dann kann man langsam einschätzen welche Rolle einen komplett erfüllt und was man denn braucht/möchte, um sich auszuleben. Und genau das wissen viel noch nicht so genau und vertecken sich lieber hinter dem Rollendenken oder ihren Ängsten ihre wirklichen Fantasien auszuleben. Natürlcih nicht alle, aber ich denke, viele.  ... Und bevor ich hier zerrissen werde: DAs ist natürlcih sehr überspitzt formuliert. Auch etwas seher schwarz und weis. Aber im Grunde trifft es den Kern, warum Frauen eher die devote Rolle einnehmen und Männer die Dominante. Und warum es sich viele nicht trauen zu wechseln. ... So, genug geschwallert ;) ...  nächstes mal vielleicht auch lieber ausgeschlafen und nicht aus dem Club kommend ;). Wünsche allen eine gute Nacht, und dass sich niemand angegriffen fühlt. Das is nur meine Meinung, warum sich so viele Frauen und Männer so verhalten. Lebt eure Fantasien, ein schönes Restwochenende und Grüße, me :) .

Geschrieben (bearbeitet)

Vielleicht war ich auch nie devot, weil ich mit 14 schon 1,80 m groß war ( zieht wohl devote Männer an) und mich seit jeher mit dem Arsch auf Rollenverständnisse aller Couleur setze. Insofern kann es sein, das Frauen sich in die devote Rolle eingewöhnen lassen, weil der Gruppentrieb größer ist. Vielleicht als Gruppenzwang der allerorten kommunizierten "Weiblichkeit".  Aus Gefallenwollen. Ich denke, dass die Antibabypille den Rest tut, den weiblichen Hormonhaushalt abartig runterregelt und die Lust selbst extrem unter den fehlenden Hormonschüben leiden kann. Ich nahm diese zwischen 19 und 29 und war in der Zeit nicht ich selbst. Mein inneres Tier an der Kette. 

ABER eine verlässliche Umfrage, wieviel es wovon gibt, wäre nicht möglich. Da bräuchte es schon extrem viele verdeckte Versuchsanordnungen. Umfragen sind allein wegen der Persönlichkeitstruktur dominanter Personen für die Katz. Ich wüsste erstmal gerne Fakten zur Freiwilligkeit, zur Stichprobe, zur Formulierung der Fragen UND denke, das Reden noch anders ist als Tun. Und das Dominante eher nicht antworten.

Insgesamt denke ich, es wäre schön, von dem ganzen  Mann vs. Frau wegzukommen und mehr "Ich habe einen Körper und liebe es, damit Freude zu haben" zu leben. Wer was ist, ist doch egal. Wer wie ist, und damit meine ich viel größere Muster als nur 2 Seiten, ist viel wichtiger.

Zum vorherigen Eintrag: mein Mann ist kein Waschlappen. Ich traue ihm durchaus zu, mit einem Messer ein Krokodil zu erlegen oder jedem Bürohonzo den Hintern zu versohlen. Devot heißt nicht schwach. Das ich ihn schützen will bedeutet nicht, dass er auf Schutz angewiesen ist.

 

 

 

bearbeitet von Ariadne
Geschrieben (bearbeitet)

P.S.: rein biologisch gehe ich davon aus, dass Frauen eher zur Dominanz neigen, die körperliche Sexarbeit und den Außenstress aber oft lieber dem Mann überlassen. Man sehe sich die Durchschnittsehe an: was entscheidet sie, was er? Wie oft sagt sie nein, wie oft er? Was darf sie ohne ihn, was er ohne sie? Wie fällt ihre Strafe aus, wie seine (z.B. wenn Passanten/innen bewundert werden)? Wer hat am Ende den eigenen Willen durchgesetzt, wenn Uneinigkeit herrschte? Wer geht, mit vergleichbaren Konstellationen, eher? Ich habe in den meisten Ehen eher mitbekommen, das er nur Sex bekommt, wenn er artig war. Weniger, dass sie nur Sex bekommt, wenn  sie artig war.

Bitte neutral nachdenken und nur Situationen vergleichen, in denen nicht heimlich etwas geschieht.

bearbeitet von Ariadne
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb Ariadne:

...

Ich denke, dass die Antibabypille den Rest tut, den weiblichen Hormonhaushalt abartig runterregelt und die Lust selbst extrem unter den fehlenden Hormonschüben leiden kann. Ich nahm diese zwischen 19 und 29 und war in der Zeit nicht ich selbst. Mein inneres Tier an der Kette.

Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Zum Glück habe ich frühzeitig für mich entschieden, dass keine Lust zu haben zwar die beste Verhütungsmethode ist, aber nicht im Sinne des Erfinders sein kann. 😜

Ich würde gerne noch einen anderen biologischen Aspekt aufnehmen:

Die Erregungskurve verläuft bei Frauen und Männern unterschiedlich. Bei den Männern steigt sie steiler an, sinkt aber auch schneller wieder ab. Demnach brauchen Frauen länger, um auf dasselbe Erregungslevel zu kommen. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Wird nun ein beidseitiger erfüllender Sex angestrebt, braucht die Frau mehr Stimulation als der Mann. Ich habe einige Zeit versucht durch Entspannung und Meditation die sexuelle Erregung zu steigern, also eher "passives" Verhalten. Heute weiß ich, dass mir einfach nur mehr Aktivität gefehlt hat. 

Aber zurück zum Thema. Wenn man dominantes Verhalten als Führung bzw Kontrolle bezeichnet, könnte ich mir vorstellen, dass der männliche Part eher geneigt ist die Führung zu übernehmen, da er im ersten Moment stärker erregt ist. 

Ich gehe mal davon aus, dass viele auf dieser Plattform sich bereits intensiv mit ihrer Sexualität auseinandergesetzt haben und auch ihren Orgasmus kontrollieren können, aber es gibt eben immer noch genügend Normalos die es als gut ansehen, wenn Sie 10 Minuten durchhalten. Wenn Frau dann nicht mal warm geworden ist und das möglicherweise häufiger erlebt hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie keine Lust mehr hat, sich mit dem Thema Sex überhaupt auseinanderzusetzen, geschweige denn mit möglichen devoten oder gar dominanten Neigungen und sich einfach passiv verhält, weil sie meint, dass es trotzdem zu einer Beziehung dazu gehört.

Geschrieben

Oh ja. Wenn der Mann ganz unaufgeregt dir sagt, du nimmst dir erst, was du brauchst, bevor er mitmacht...wenn er dann wirklich erst nach dem Dritten oder vierten Orgasmus an seinen Intimbeteich denkt und vorher es dir auch macht, wenn seine Erektion noch kaum da ist oder ausbleibt...und das jedes einzelne Mal, egal wie lang. Nach einer Gewöhnungsphase hat sich auch meine Erregungskurve arg verändert. Ich bin von seinem Anblick erregt, komme auf ihm innerhalb von 2 Minuten und hatte sogar einen Höhepunkt beim Streicheln seiner Erektion von meiner eigenen gesteigerten Lust.

Vor ihm wollte ich Sex und er hat Spaß gemacht. Jetzt will ich ihn so sehr, dass wir ständig Spaß und Sex haben. Ist schon ein massiver Unterschied zu 20 min. poppen.


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