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Was bedeutet Dominanz für dich – und wie zeigt sie sich in einer Beziehung


Empfohlener Beitrag

Kommt drauf an wie die da aufgebaut ist 

Alltag auf Augenhöhe oder auch da ds

Tpe 

24/7

Etc 

Kontrolle ist nicht gleich toxisch/ungesund 

Je nach Bedürfnis von beiden Personen

Dominanz ist Führung und das schließt die Fürsorge um andere ein, denn wenn man führt, hat man Verantwortung - das trifft auf jeden Kontext zu, ganz gleich ob sexuell, im Alltag, im Beruf... Entweder ist man dominant oder man spielt es und wenn man es nir spielt, ist es immer unvollständig und kann zu Missverständnissen führen.

vor 15 Stunden, schrieb nur-ein-mann:

Dominanz ist Führung und das schließt die Fürsorge um andere ein, denn wenn man führt, hat man Verantwortung - das trifft auf jeden Kontext zu, ganz gleich ob sexuell, im Alltag, im Beruf... 

Dem stimme ich absolut zu.

 

vor 15 Stunden, schrieb nur-ein-mann:

 Entweder ist man dominant oder man spielt es und wenn man es nir spielt, ist es immer unvollständig und kann zu Missverständnissen führen.

Man kann Verantwortung auch übernehmen ohne zu spielen, ohne die Motivation, dass es Spaß macht. Weil man muss.

Gerade wer das nur macht, weil er Spaß daran hat, schmeißt eher die Verantwortung hin, wenn es keinen Spaß mehr macht, als jemand, der vor allem auch die Notwendigkeit sieht. 

Vielleicht meinst du das mit "spielen" wenn sich im BDSM-Kontext jemand nur die angenehmen Seiten des Führens heraus pickt und dann weg ist, wenn es Arbeit bedeutet. 

Ich denke, dass aber die Neigung dominant zu sein auch dann noch echt ist, wenn der Mensch noch nicht die Reifen entwickelt hat, Verantwortung in aller Konsequenz zu sehen und die Position auch voll auszufüllen. 

Beispiele eines solchen Cherrypickings findet man im Forum von Seiten der dominanten Menschen oft genug. Verantwortung und Führung wird gern angenommen, solange es zeitlich und im Umfang passt und Spaß macht, aber nicht bis in alle Konsequenz. Und für den unangenehmen Rest, soll die Sub-Person bitteschön doch wieder Eigenverantwortung übernehmen. Das geht aber nur, wenn die Verantwortung irgendwie immer und in letzter Konsequenz bei Sub bleibt, ob Sub will oder nicht.

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Violet_Fog:

Ich bin dann wie @Teaspoon es nennt auch eine Cherrypickerin :D Ich habe Kinder um die ich mich kümmern muss, ich habe tatsächlich gar keine Ambitionen mich auch noch um Erwachsene Menschen zu kümmern und erwarte ein großes Maß an Eigenverantwortung. 

Schau, so geht es mir auch. Ich bin nicht seine Mama oder Dauerentertainer. Aber wenn er von mir verlangt, dass ich meine Selbstständigkeit aufgebe, damit er führen kann, dann muss er das übernehmen und tragen können, was ich ihm damit übergebe. 

bearbeitet von Teaspoon
Am 22.5.2026 at 20:39, schrieb Violet_Fog:

Ich bin dann wie @Teaspoon es nennt auch eine Cherrypickerin :D Ich habe Kinder um die ich mich kümmern muss, ich habe tatsächlich gar keine Ambitionen mich auch noch um Erwachsene Menschen zu kümmern und erwarte ein großes Maß an Eigenverantwortung. Ich übernehme Kontrolle nur ganz gezielt und werde sauer wenn man sie mir aufbürdet. Das heißt jede Teilkontrolle die ich übernehme, ist eine bewusste Entscheidung. Und dann nehme ich das natürlich auch ernst und ich würde niemanden fallen lassen oder mit den Konsequenzen meiner Handlungen alleine lassen. Aber es bleibt meine Entscheidung.

Ich bin gerne eine Anführerin, ich kann das ganz gut, Potentiale und Stärken erkennen, Strategien entwickeln. Aber eben ich lasse mir nicht Sachen aufbinden, ich binde mir selbst Dinge auf. Und im BDSM Kontext schaffe ich einen Rahmen, den ich für tragbar halte, sowohl für mich als auch für die andere Person und darin kann sie sich fallen lassen und ich kann aufgehen. Aber es gibt Grenzen, sehr genau definierte Grenzen. Zu wissen, wie weit man es tragen kann ist auch Verantwortung übernehmen und keine Faulheit oder Verantwortungslosigkeit. 

Wichtig ist doch offen und transparent zu machen, welche Intentionen man hat, was man anzubieten hat, was die andere Person erwartet. Und auch das ist Verantwortung. Verantwortung für sein eigenes Handeln, für seine Worte, für sein Commitement. 

So sieht tatsächlich auch mein Weg aus: Ich übernehme in der Session die Verantwortung innerhalb der Grenzen (und Tabus), die ich von subby wissen muss. Je nachdem, wie weit ich gehe, umfasst meine Verantwortung und Fürsorge dann mehr oder auch weniger Areale. Und außerhalb der Sessions brauche ich einen erwachsenen Menschen mit klarem Denken und Verstand.

So in der Summe macht mich dieses Thema, wie sich denn Dominanz so zeige, eher nervös. Ich denke da schnell, dass die Frage (auch) so gemeint sein könnte, dass danach gefragt wird, wie sich die wahre Dominant denn zeige. So in Andeutungen sehe ich auch schon, dass in den Beiträgen in diese Richtung gedacht wird. Muss aber nicht so sein, ich denke, dass das auch ein wunder Punkt bei mir ist.

Ich befürchte da das Denken, dass da die Argumentation oder die Frage in Richtung nach „dem gewissen Etwas“ geht. Wenn jemand diese Redewendung verwendet, also „dieses gewisse Etwas“ anspricht, dann kann ich nur noch ganz schnell weglaufen (oder hier: weiterklicken).

Geht das nur mir hier so?

(bearbeitet)
Am 17.5.2026 at 22:19, schrieb Qwicktime:

Für manche scheint Dominanz vor allem Kontrolle oder Führung zu sein, für andere eher eine Form von Präsenz, Klarheit, Verantwortung und emotionaler Sicherheit.

Nein, das geht wohl nicht nur dir so @Igel. Dominante sind ja keine "Übermenschen". 😅 Oder ohne Fehler. Immer perfekt. 

Diese Erwartung habe ich gar nicht. Beide wollen ja bdsm machen. 

Es sind auch teilweise Schnittmengen. Jemand kann führen und nicht sehr dominant auftreten oder wirken, andere mögen im bdsm wirkungsvolle Dominanz. Kaum jemand ist ständig in aktiver Art dominant. 

Präsenz von Dominanz kann sehr verschieden sein und muss passen. 

Verantwortung übernimmt mein Herr für die Dinge, die er tut. Aber ich in dem Sinne ja auch. Ich mache ebenfalls beim bdsm mit. Und wenn sie voll abgegeben wird, ohne Sicherheit im Hintergrund, müssen zumindest beide wissen, dass der Dom kein Überdom ist. Aber ich trage das dann auch, sollte mal was nicht so gegangen sein. Das ist dann schon wichtig, sonst kann man das lassen. 

Meine Bereiche wären alle in ner Mischung irgendwie. 😅 Präsente Dominanz, klare Entscheidungen (und dabei Dinge bedacht zu haben), ja natürlich hat Dom Verantwortung.

Letzendlich mache ich persönlich kein bdsm, weil jemand für mich Verantwortung übernehmen soll oder ich Entscheidungen nicht selbst treffen könnte. Mein Herr entscheidet, was er entscheiden will. Klar, im Sinne von uns beiden. Aber ehrlich gesagt, darf das auch mal egoistisch für mich sein, weil man da gerade Bock drauf hat...😜 Es kommt da natürlich auf die Tragweite an, ist ja logisch. So doof ist ja niemand. 

Bdsm muss einfach für mich sein, ich nehme Dominanz an, das ist meine Neigung. Mich zu fügen, wenn ich soll, ohne dreimal zu hinterfragen. 

Natürlich, wenn mir dann Dinge auffallen, dann kann ich tatsächlich sprechen. Ob mein Herr nochmal was überdenkt, ist dann seine Sache. 

Emotionale Sicherheit ist wichtig. Ich muss schon wissen, woran ich bin. Und nicht bei einem "Nein" weggeschickt werden...😅 

Und Machtdemonstrationen, also ich persönlich mag die. 👍 Finde ich richtig toll. Dann setzt das ne Ohrfeige. Ich bin auch eine "Schmerz-lern-Sub" sozusagen. Ich brauche auch mal Angst vor den Konsequenzen bei Ungehorsam.

Ich bin eine ganz einfache Sub, finde ich. Also mein Herr kommt immer gut mit mir zurecht. 

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo:

... Präsenz von Dominanz ... 
... Präsente Dominanz ... , 

Ich komme einfach mit solchen Formulierungen nicht zurecht, das sind für mich einfach nur leere Worthülsen. Ich vermute, dass das mein individuelles Problem ist, aber eigentlich kein direktes Problem, sondern meine Sichtweise, meine Wahrnehmung. Kann aber dann doch mal zum Problem werden, wenn ich mit solchen Formulierungen angesprochen oder gefragt werde. Für mich gehen solche Formulierungen tatsächlich ganz oft in die Richtung, dass er „diese gewisse Ausstrahlung haben müsse“. Erinnert mich an den Stil von 50SoG: Der Typ kommt irgendwo rein und alleine durch seine Ausstrahlung lässt er das Mädel erzittern. Hä? Was? Wie das?

PS: Ich hatte mir damals so ein 50SoG Buch gekauft und vielleicht drei oder vier Seiten darin gelesen. Diesen Stil fand (und finde) ich wirklich zum 🤮 und ich konnte es damals mit nur wenig Verlust weiterverkaufen. 

_______________

Aber sonst sehe ich das genauso, wie Du es hier beschreibst:
 

vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo:

Verantwortung übernimmt mein Herr für die Dinge, die er tut. Aber ich in dem Sinne ja auch. Ich mache ebenfalls beim bdsm mit. Und wenn sie voll abgegeben wird, ohne Sicherheit im Hintergrund, müssen zumindest beide wissen, dass der Dom kein Überdom ist. Aber ich trage das dann auch, sollte mal was nicht so gegangen sein. Das ist dann schon wichtig, sonst kann man das lassen. 

Meine Bereiche wären alle in ner Mischung irgendwie. 😅 Präsente Dominanz, klare Entscheidungen (und dabei Dinge bedacht zu haben), ja natürlich hat Dom Verantwortung.

Letzendlich mache ich persönlich kein bdsm, weil jemand für mich Verantwortung übernehmen soll oder ich Entscheidungen nicht selbst treffen könnte. Mein Herr entscheidet, was er entscheiden will. Klar, im Sinne von uns beiden. Aber ehrlich gesagt, darf das auch mal egoistisch für mich sein, weil man da gerade Bock drauf hat...😜 Es kommt da natürlich auf die Tragweite an, ist ja logisch. So doof ist ja niemand. 

Bdsm muss einfach für mich sein, ich nehme Dominanz an, das ist meine Neigung. Mich zu fügen, wenn ich soll, ohne dreimal zu hinterfragen. 

Natürlich, wenn mir dann Dinge auffallen, dann kann ich tatsächlich sprechen. Ob mein Herr nochmal was überdenkt, ist dann seine Sache. 

Emotionale Sicherheit ist wichtig. Ich muss schon wissen, woran ich bin. Und nicht bei einem "Nein" weggeschickt werden...😅 

Und Machtdemonstrationen, also ich persönlich mag die. 👍 Finde ich richtig toll. Dann setzt das ne Ohrfeige. Ich bin auch eine "Schmerz-lern-Sub" sozusagen. Ich brauche auch mal Angst vor den Konsequenzen bei Ungehorsam.

Ich bin eine ganz einfache Sub, finde ich. Also mein Herr kommt immer gut mit mir zurecht. 

Du beschreibst Deine Beziehung und die Dynamik ja oft (und ich denke auch, recht gerne) und oft ist es ja auch schön, mitzulesen.  Und für mich würde das alles auch so (oder so ähnlich) auch passen.

_______________

Ich komme halt mit diesen Begriffen „dominante Ausstrahlung“ und dergleichen nicht zurecht, wahrscheinlich, weil ich solche Sachen fast gar nicht wahrnehme und nicht lesen kann. Für mich ist es so, ich bin das und mache das dann. Und dann ist schon fast "basta". Ist halt so. Bei mir (und sicher nicht bei allen 🦔n).

bearbeitet von Igel
(bearbeitet)

Ich weiß schon, was du meinst @Igel

Mein Herr hat diese dominante Ausstrahlung auch nicht. Zumindest keine anziehende. Kann sein, dass er im Anzug beruflich auf einige kompetenter wirkt, ist er auch so. Oft sachlich, nüchtern. Manchmal denken Leute, er schaut "böse" und er denkt nur nach. Er ist freundlich, oft eher sogar weich. Manchmal wirkt er desinteressiert. Die Leute können alles denken. Dass er zu böse schaut, wie gesagt desinteressiert, seltsam vielleicht auch...😅🤔

Er hat jedenfalls nicht diese sexy, anziehende, dominate Ausstrahlung. 

Es ist meistens eher so: man erkennt es nicht oder 0 Reiz und wenn dann finden die Leute ihn eher "gruselig". Nicht anziehend. 🤣 Keine Ahnung. Da hat eine mal gesagt: "du wirkst zu dominant, deswegen findest du keine Freundin..." Aber was ist Wirkung? Auf einige wirkt einfach "irgendwas", auf andere nicht. 

Auf einem Stammtisch meinte eine mal: "Dich schätze ich als Kontrollfreak ein". 

Ich glaube sein Gesicht ist eher unangenehm hart. Und er hat in einigen Punkten markante Züge, aber nicht in allen. Es kann auch weich wirken. Darin sieht immer jeder was anderes. Er wirkt "seltsam". Er geht nicht flüssig, sondern sehr steif. Er ist absolut ruhig oder kann wild gestikulieren. 

Also wenn dann sehen die meisten keine anziehende Dominanz in ihm, sondern eine gruselige! 😅 Oder eine sachliche. Aber da ist er jetzt eigentlich gar nicht so dominant. 

Manchmal haut er dann zwischendurch seinen Humor raus...🤭 

Ja und im bdsm finde ich seine Art zu dominieren gut. Das kann ganz subtil oder offensichtlich sein, je nachdem. Als Sadist hat er dann auch wirklich dieses Fiese! 😅😈 Das kam nicht bei allen Subs gut an. Ich liebe es! 

Aber er ist so, wie er ist. Diese sexy Dominanz hat er so jetzt auch nicht. Er kann in dem Sinne auch nicht dominant flirten. 😅 Das wird bei ihm nichts. 

Das ist immer verschieden. 

bearbeitet von Bratty_Lo
vor 2 Stunden, schrieb Igel:

So in der Summe macht mich dieses Thema, wie sich denn Dominanz so zeige, eher nervös. Ich denke da schnell, dass die Frage (auch) so gemeint sein könnte, dass danach gefragt wird, wie sich die wahre Dominant denn zeige. So in Andeutungen sehe ich auch schon, dass in den Beiträgen in diese Richtung gedacht wird. Muss aber nicht so sein, ich denke, dass das auch ein wunder Punkt bei mir ist.

Ich befürchte da das Denken, dass da die Argumentation oder die Frage in Richtung nach „dem gewissen Etwas“ geht. Wenn jemand diese Redewendung verwendet, also „dieses gewisse Etwas“ anspricht, dann kann ich nur noch ganz schnell weglaufen (oder hier: weiterklicken).

Geht das nur mir hier so?

Warum macht dich das so unsicher?

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