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  1. In der letzten Stunde
  2. Es ist Täter Bashing kein Männer Bashing. Das ist ein erheblicher Unterschied. Es scheint aber noch nicht genug zu nerven, sonst würden neue Mitgliederinnen nicht von ähnlichen Erfahrungen berichten. Ich finde es interessant , dass sich Männern eher mit Tätern sympathisieren als mit weiblich gelesenen Personen, die über ähnlich gemachte Erfahrungen berichtet und ich fand eine Aussage zu letzt spannend „Misandrie ist die Antwort auf Misogynie“. Vielleicht nervt es manche zu lesen, dass es hier weibliche Menschis gibt und scheinbar wäre es einigen lieber wenn Frauen/ weiblich gelesene Personen schweigen… aber ich denke, das Thema muss so lange nerven bis man umdenkt.
  3. Das stimmt. Es sollte halt eigentlich anders sein, aber es gibt viele in der Szene die das ganz anders leben. Vor allem online. Da ist es einfach auch nochmal weniger Hürde. Du kannst mit einer Sub schreiben, sie treffen und zerstören. Niemand muss das mitkriegen. Im Club ist das anders. Zumindest das Kennenlernen bekommen Leute mit und es fällt mehr auf wenn was passiert. Das Stelle ich mir zumindest vor. In einen Club Mann auch nicht jeder rein, es ist eine große Hürde. Und man kann nach einem Rauswurf nicht eben mal einfach ein neues Profil erstellen
  4. Das stimmt, dass ist schwierig. Es gibt wirklich viele Aspekte die da mit reinfließen, ich denke man kann es nicht alles über einen Kamm scheren. Man muss sehr aufmerksam sein.
  5. Das ist eine sehr gute Erklärung. Danke dir. Sehe ich genauso. Ausnahme: wenn jemand explizit im Profil erwähnt, das man so angeschrieben werden möchte. Alles andere ist ohne nötige Absprache und damit übergriffig. Aber ja, ich verstehe auch wenn hier gesagt wird: das Thema ist nicht relevant für jemanden weil es eh klar ist. Weil es nicht mehr besprochen werden muss, weil es wichtigere Themen gibt. Aber das ist auch unterschiedlich, ich empfinde es zum Beispiel als ein wichtiges Thema, weil es immer noch stattfindet und man darüber sprechen muss. Ich denke man kann einfach beide Themen ansprechen und nebenbei besprechen. Man muss sich nicht für eines entscheiden, beides ist wichtig. Und beides sollte besprochen werden, weil es - auch wenn sich das Thema nicht nur auf BDSM sondern gesamtgesellschaftlich stattfindet - trotzdem auch in BDSM und vor allem in dieser App vorkommt. Und gerade eine Gruppe die Benachteiligung oder Übergriffe häufiger erfährt als andere Gruppen, sollte immer darüber sprechen dürfen. Aber das müssen wir jetzt auch nicht noch mehr breit treten, ich glaube das führt ansonsten wieder dazu, dass ein Mod den Beitrag bereinigen muss 😅
  6. Dann antworte ich: Es ist selbstverständlich relevant. Ich denke der Punkt war hier, dass es nervt, wenn jedes Thema, ganz egal worum es geht, irgendwann in Übergriffigkeit, Männer-Bashing und Täter Unterstellungen endet. Für manche Teilnehmer, die sich häufig äußern, scheint das so ein überwältigendes Thema zu sein, dass es alles andere überschattet. Da stehen bestimmt schlimme Erfahrungen dahinter. Trotzdem ist es nicht für alle so. Manchmal möchte man sich auch über etwas anderes unterhalten können.
  7. Das mag sein. Aber vielleicht wird es für diejenigen, zu denen ich gehöre, Zeit diesem weitgehend verwässerten und wertebefreiten Label BDSM den Rücken zuzukehren, sich davon zu distanzieren, falls sie es nicht eh schon gemacht haben.
  8. Nun, also weder habe ich ein Problem, noch suche ich eine Lösung. Es geht auch gar nicht um eine genaue Definition oder eine schwarz-weiße Abgrenzung. Ich wollte einfach nur mit euch in den Austausch gehen, da ich persönlich es echt spannend finde. Für mich war mein sexuelle Emanzipation und mein Entdecken von BDSM etwas, dass sich zusammen entwickelt hat. Ich glaube jede Sexualität, die nicht konventionell ist, ist dazu geeignet, die Konventionen zu hinterfragen, dazu müsste ich nicht dominant sein. Es geht ja hier gerade ganz viel um "Aha, es geht auch ganz anders." Nun merke ich allerdings, dass vieles, was ich am Dominant sein sofort geliebt habe im Grunde genommen deswegen reizvoll und schön war, weil das was ich Kannte das eben nicht war und es einen anderen Blick darauf zuließ. Vielen mag das bewusst sein, aber es ist bei Frauen gar nicht so selten, dass sie erst sehr spät herausfinden, was ihnen Lust bereitet. Das hat auch ganz viel damit zu tun, dass die weibliche Lust stigmatisiert wird. Slut Shaming und so. Und auch sonst der Fokus zum Beispiel in Magazinen und so darauf liegt, was dem Mann Lust bereitet, wie er zufrieden usw. Dazu kommen die Erwartungen, dass Frauen warten, dass ein Mann Initiative ergreift und man ihm deswegen gefallen muss. Das ist nicht immer so, natürlich entdecken auch viele Frauen das jung, aber es ist wie gesagt gar nicht selten dass Frauen das erst spät entdecken, auch überhaupt erst spät Orgasmen haben oder anstreben. Und genau aus so einem Mindset kam ich. Als junge Frau war es für mich beispielsweise ein Trennungshemmnis, dass sich dadurch die Liste meiner Sexualpartner erweitert. Viele Jahre später nun also, als ich mich mit Toys ausprobiert habe und auch irgendwann BDSM kam, fand ich es so befreiend z.B. in der Keuschhaltung, dass man Penetration und Ejakulation wegdenkt. Das war ganz neu für mich und ich habe das sehr gemocht und zum ersten Mal auch überhaupt darauf konzentrieren konnte, was mir gefällt, ohne mir darüber Gedanken zu machen, ob das heiß ist und heiß aussieht und nicht abschreckend ist und generell überhaupt um mich geht. Es ist mir auch gar nicht wichtig, haarscharf zu trennen, was nun aus Antrieb dominanter Neigung kommt und was nun daher kommt, dass es frei ist und meine eigene Lust Raum hat, den sie zuvor eben nicht hatte, Dinge so zu gestalten wie es sich gut anfühlt. Aber die Frage ist mir aus emanzipatorischer Sicht eben auch nicht ganz egal. Das merkt man dann aber ja auch wieder, wenn es eben doch gar nicht so frei ist. Wenn man dann als dominante Frau fetischisiert wird oder Männer trotzdem, ohne dass sie es kapieren, trotzdem erwarten, dass es sie, um ihren Penis und ihre Lust geht - nur soll man davon dauerheiß werden bitteschön. Das kann man als dominante Frau mit ein Bisschen Lebenserfahrung zum Glück direkt entkräftigen oder beenden, aber ich denke jungen Frauen fällt auch das schwerer, oder Frauen die sich noch nicht so emanzipiert haben und noch stärker das Gefühl haben, sie müssen gefallen. Und ich mag da wenn es um einen Mann geht eben NICHT von Augenhöhe reden, die ist durch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Erwartungen eben überhaupt nicht da. Und wo man sich gefühlt auf "Augenhöhe" begibt, begibt man sich sehr wahrscheinlich an einen Männerzentrierten Ort.
  9. Definitiv, weil man diese nicht sehen will. Das ist so nen bissl der Pippi Langstrumpf Effekt „Ich mach mit die Welt wie sie mir gefällt.“
  10. Du hast eben Deine persönlichen Grenzen für die Du einstehst und ich pflichte Dir in dem Punkt bei, dass manche Menschen geschützt werden müssen/ geschützt werden sollten. Ich finde es persönlich schwierig, wenn eine vorherige Art von Selbstverletzung an eine(n) Dom ausgelagert wird. Solche Personengruppen brauchen meiner Ansicht nach therapeutische Unterstützung und nicht eine TOP Person, die diesen Wünschen nach geht.
  11. Ich sehe es so: manche Menschen müssen auch vor sich selbst beschützt werden. Sobald bei mir bleibende Schäden, egal ob physisch oder psychisch zu befürchten sind, bin ich raus, auch wenn ich mit Konsens durchaus gerne "die Freiheit entziehe" (Fesselungen), oder während der Session das Recht auf körperliche Selbstbestimmung (z.B. beim Edge-Play) nehme. Aber wie gesagt, dies alles nach vorheriger Zustimmung und Absprache. Cutting, branding, sonstige Praktiken, die bleibende Schäden und Spuren hinterlassen - nicht meins, selbst wenn es die Spielpartnerin ausdrücklich wollen würde.
  12. ich arbeite da nächstes Jahr dran .. oki ?
  13. Klar dominant, der Übergang ist fließend. Einfaches Beispiel „Du steigst zu erst in das Auto.“ Auch wenn Du gewisse Dinge möchtest, die eventuell uw. sein können, forderst Du das aktiv. Eventuell keine Domina, sicher aber dominant.
  14. Ja leider und dann ist man auch teil des Problems. Wenn man Probleme klein redet...
  15. Völlig zutreffend, zwar nur, wenn es auf SM bzw. Sadismus bezogen wird, aber das ist nunmal eine Komponente von BDSM.
  16. Japp @SilentLove_ der Konsens fehlt und kann ab Nachricht No. 1 gar nicht vorliegen. Mit übergriffigen Verhalten hat hier jede weiblich gelesene Person schon zu tun gehabt. Es gibt dazu ein paar Themen, die in diese Richtung diskutiert wurden. Ich war mal lange Zeit Teil des Begrüßungsteams von Fetisch und auch da wurde dies sehr häufig von weiblichen Profilinhaberinnen geschildert. Leider sind nicht alle Menschen, die behaupten BDSM zu leben/ praktizieren respektvoll im Umgang. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass es viele schwarze Schafe reingespült hat, die der Meinung sind mit einem devoten/ submissiven Menschen kann man so umgehen. Dabei sollte die Basis für ein Kennenlernen erstmal ein respektvoller Umgang sein und der bedingt sich auf beiden Seiten. Jemand der von Beginn an auf Respekt scheißt kann kein gutes Gegenüber für spätere Grenzerfahrungen zeigt. Jemand der sein eigenes Ego, weil selbsternannter Dom nicht beiseite schieben kann, ist nicht geeignet einen Menschen zu führen. Es liegt erst Konsens vor, wenn sich Menschen genau auf einen bestimmten Rahmen/ Praktik/ what ever einigen. Alles andere ist Gewalt/ Belästigung…
  17. Ich weiß nicht, ob wir da bei einem ähnlichem Einwand sind. Was ich immer nervig finde, ist dieses: "Das war aber kein echter BDSMler", wenn jemand übergriffig oder sonstwas ist, zum Stichwort weiße Weste. Wir als soziale Wesen neigen dazu, felsenfest anzunehmen, "unsere" Gruppe sei perfekt, und alles Schlechte kommt nur von Außenseitern. Realistisch gesehen sind BDSMler sicherlich keine besseren, reflektierten Menschen. Mann kann auch 20 Jahre Workshops machen und trotzdem die Regeln nicht kapieren oder ein Creep sein. Wahrscheinlich nicht ganz Dein Punkt, Rosenrot82, aber diese Projektion auf die nicht waschechten BDSMler immer, als würden wir nicht genauso einen moralischen und inteligenzmäßigen Querschnitt haben wie der Rest der Welt. Es ist einfach kein Gütesiegel, vor 50 Shades, The Idol oder so kinky gewesen zu sein
  18. Dieses "ohne Konsens" Dichtest du dazu. Das steht nirgendwo.
  19. Heute
  20. Wow das ist das erste mal das du was sagst dem ich zustimme. Aber trotz dieser deiner recht späten Erkenntnis bist du der Meinung das es vollkommen ok ist ohne Konsens zu agieren. Zum Beispiel bei einem Date... Wie man ja an deiner Aussage: "Aber z. B. auf einer BDSM Party, oder wenn es sich beim Date ergibt, oder wenn man schon gut gechattet hat und loslegen will, oder, oder, oder ..." Zitat Ende sieht.
  21. Du ordnest dich unter und dein Herr sollte dich nicht verletzen wollen. Wenn er es aber will, fügst du dich. Von diesen Extremen hältst du persönlich nichts. Weitgehend richtig? Fand ich nicht so schwer zu verstehen.
  22. Für die Menschen, die es nicht betrifft ist es kein relevantes Thema.
  23. Ja gut, @Rosenrot82 aber weil ihr euch auf TPE geeinigt habt und es die Basis eurer Beziehung ist. Eure Dynamik ist nicht das Raw Modelle für BDSM. Da hat es eben die Verlinkung rausgehauen 😄 diese Seite manchmal:
  24. Ja die meisten glauben da an die sub. Als wahre Bestimmerin. Noch so ein Punkt, mit dem ich nichts anfangen kann. Wenn mein Dom nicht über mich bestimmt, kann ich nämlich auch alleine bleiben. Und wenn er mich schneiden will, braucht er von mir keine Zustimmung. Ich bin seine Sklavin. Und für die, die gleich wieder sagen werden, meine Aussagen seien widersprüchlich: Nur weil ihr mich nicht verstehen könnt, sind meine Aussagen trotzdem stimmig.
  25. ich finde aber auch dass Romantik auslegungssache ist. Wenn mir einer z.B. Blumen mit bringt den schau ich nur blöd an. das ist für mich nicht romantisch. Also nur weil man in einer BDSM beziehung ist oder so heißt es noch lange nicht, dass da keine Romantik zu finden ist. Zumal wie schon andere es hier erwähnt haben, ist es hier keine reine BDSM seite sondern eine Fetisch seite und es gibt ja die verschiedensten und es muss nicht irgendwie was mit BDSM zu tun haben
  26. eher nicht 😅 Sie ist ein Staubsauger 🤣😂🤣😂
  27. Nimmst du das so wahr, das applaudiert wird wenn der Dom die Sub verletzen möchte? Gute, ich habe jetzt auch noch nicht wirklich Fuß gefasst in der Szene, aber ich finde das ist ganz klar eine Sache bei der Zustimmung vorliegen muss. Von der Sub viel eher als vom Dom, weil die Sub ja auch aushalten muss. Der Dom muss natürlich auch zustimmen, er muss auch damit klar kommen können was er auslöst. Hm. Vielleicht wird der Dom eher gefeiert, weil er als jemand gesehen wird der das Verlangen seiner Sub stillt? Die Sub ist die, die im Endeffekt die Zustimmung gibt, vielleicht wird deswegen der Fokus auf die Sub gelegt wenn es um die Frage geht wer dann ausschlaggebend für die Situation ist? Ich habe keine Ahnung, sind nur Gedanken die ich habe und hier Mal so ausführe.
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