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Sie konnte den Kajalstift kaum halten. Die Aufregung ließ kaum einen geraden Strich zu. Reiß dich zusammen. Das ist jetzt nicht so groß. Aber das war es. Er war ihr Halt und ihre Stütze. Sie liebten sich und er tat ihr gut. Viele neue Dinge hat er sie gelehrt, sie konnte sich bei im fallen und von ihm führen lassen. Bei ihm. Von ihm. Heute sollte es anders werden. Vorführung passt doch nicht. Das kann man mit einem Auto oder einer Küchenmaschine machen, aber doch nicht mit einem Menschen. Nervös zupfte sie ihr Oberteil zurecht. Ich muss los dachte sie sich und sagte es in das schwach beleuchtete Wohnzimmer. Ein Brummen deutete sie als Verabschiedung. Sie war auch froh, dass ihr Vater kaum Fragen stellte. Das war kein fehlendes Interesse, das wusste sie. Er bot ihr, was sie brauchte, auch seit die Mutter nicht mehr war. Nächstes Jahr bin ich hier raus, dachte sie. Nicht, dass sie unbedingt weg wollte, aber das, was alles auf sie wartet, musste sie selbst regeln. Darauf freute sie sich und schauderte.
Der Motor seines Wagens lief, es war warm im Auto und zarte Gitarrenmusik beruhigten sie ein wenig. Er lächelte und fuhr los. Sie redeten wenig und belanglos, bis er seine Position einnahm. Bist du bereit? Er fragte mit Kraft, doch schien es so, dass er auch ein Nein annehmen würde. Sie zuckte mit den Schultern. Ja. Schon.
Ich habe etwas für Dich, was es Dir leichter machen wird, sagte er wohlwollend. Es war umgekehrt. Er sprach sanft und achtsam, doch diesmal war es ein: du musst.
Sie kamen an dem Gebäude an. Unscheinbar, fast bieder lag es da, ein ehemaliges Hotel, welches nun der Treffpunkt von Menschen mit Sinn für das Verruchte war. Eine Hecke versperrte die Sicht auf den Parkplatz. Damit konnten die Gäste unbemerkt an- und abreisen. Sie wurden eingelassen und gingen in den Umkleideraum. Sie wusste, was das für ein Ort war. Sie waren einmal da, wenn auch nur kurz. Der Ort zog sie magisch an und stieß sie ab. Gerne sah sie dem Treiben zu, sah Haut an Haut, Kleidung, die kaum diese Bezeichnung verdiente und vor allem hörte sie ein Gewirr aus Lust. Lachen, stöhnen, Schreien, Worte, die man sonst kaum sagen darf. Der Ort ließ sie erben, schnell merkte sie, wie die allgegenwärtige Lust ihre Säfte fließen ließ. Sie wollte ihn dann, wollte sich ihm hingeben, inmitten der ekstatischen Leiber sein. Gerne wäre sie Teil des Ganzen gewesen. Vielleicht hätte sie gerne auch einen anderen in sich gespürt, gleichzeitig zu ihrem Freund, vielleicht auch die Lust eines anderen geschmeckt...von mehreren...von allen. Doch es hemmte sie etwas. Sie lag unter ihm und er war gut wie immer. Sie kamen schnell und intensiv, aber als auch andere ihre Lust genießen wollten, schämte sie sich plötzlich. Das sollte heute anders sein.
Vor ihr lag ein dunkles Paket. Der Anzug war herrlich, er war schwarz, eng und duftete merkwürdig anziehend. Sie kannte Latex schon länger, doch diesmal war es anders. Es dauerte, bis sie ihren Körper in das schwarze Gummi gehüllt hatte. Füße und Beine würden bereits eng umschmiegt. Herrliche Schuhe umgaben ihre Füßlinge, die auch ihre Zehen einzeln umgaben. Doch als sie den Anzug zu ihrem Schritt hoch zog, musste sie umdenken. Während die meisten Kleidungsstücke ihre Scham verdeckte oder zumindest umspielte, drang dieser Anzug förmlich ein. Es gab zwei eingearbeitete Kondome und sie hatte Herzklopfen bei dem Gedanken, diese in sich zu führen. Das Silikonöl half gut dabei und mit ein paar Handgriffen waren die Gummihüllen in ihrem Anus und ihrer Scheide eingesetzt. Es fühlte sich merkwürdig an, eine Mischung aus Bloßstellung und Schutz. Ihre Brüste waren wohlig eng vom Latex umschlossen und die Arme glitten problemlos in den Anzug. Die angearbeitete Maske war eine Herausforderung, denn sie nahm ihr die Sicht. Die Aussparung für die Nase hatte Löcher für die Atmung. Diese waren auch bitter nötig, da der Mund ebenfalls aus einer Hülle bestand. Sie schmeckte das Latex. Sie tastete nach dem Türknauf und öffnete vorsichtig. Sie zuckte kurz, als sie eine Berührung wahrnahm. Ihr Freund nahm sie in Empfang, küsste ihre Wange und sagte zärtlich, wie gut sie aussah. Es war alles seltsam verändert. Er war ihr vertraut und doch fremd. Sie bemerkte eine wohlige Wärme in ihrem Schoß und Nässe der Lust umgab das Latex in ihrer Pforte.
Sie spürte, wie er ihr etwas um den Hals legte. Er zog ihr ein Halsband um, an dem er eine Leine befestigte. Sie war ihm dankbar, denn ohne ihren Sehsinn fühlte sie sich unsicher. So konnte er sie sicher geleiten. Dumpf hörte sie die veränderte Umgebung. Das musste der große Raum mit der Liegewiese sein. Stimmen klangen, als seien sie weit entfernt. Doch sie meinte, Lob zu hören. Menschen, die auf sie reagierten, sie geil fanden und benutzen wollten. Diesmal schämte sie sich nicht. Sie wollte sich hinlegen und sich benutzen lassen. Ihr Freund spürte das wohl nur allzu gut. Er zog sie sanft auf die Matratze und streichelte sie. Seine Berührungen wurden von dem engen Gummi merkwürdig übertragen. Es war intensiv und dumpf zugleich. Bald spürte sie ihn in sich. Er erfüllte ihren Schoß mit seinem steifen Penis und nahm sie gut und kräftig. Merkwürdig verändert stöhnte sie ihre Lust hinaus, bis sie plötzlich merkte, dass etwas in die Hülle in ihrem Mund eindrang. Zum ersten Mal drangen zwei Männer in sie und es fühlte sich richtig an. Sie dachte, jetzt wird mein Puppenkopf benutzt. Sie blies nicht, ihr Mund wurde gefickt. Auch mussten es mehr Hände auf ihr sein, als von nur zweien. Männerhände? Frauenhände? Sie wusste es nicht, sie genoss nur. Sie war nur noch ein Ding, eine Puppe ohne Individualität. Sie wurde angehoben und saß rittlings auf einem steifen Schwanz. Ob es noch der ihres Freundes war? Es war ihr egal und bald zwängte sich auch etwas in ihre Hinterpforte. Auch in ihrem Mundloch musste sich wieder jemand bedienen. So erfüllt überrannte sie ein Schauer und ein erster Orgasmus schüttelte sie. Um sich hörte sie auch deutliche Laute. Der Mann in ihrem Mund ergriff ihren Kopf und zog ihn schnaubend zu sich, bis er seine Lust heraus brüllte. Dass er seinen Höhepunkt in ihren Mund schoss, konnte sie nur vermuten. Zumindest ließ er von ihr ab doch schon bald zwängte sich ein weiterer in ihre Kopföffnung. Sie wusste nicht, wie viele sich bereits an ihr befriedigt haben. Sie merkte, wie einige in ihren Hüllen keuchten, zuckten und sie erleichtert verließen. Dabei bildete sie sich ein, einzelne zu unterscheiden. Waren es vertraute Hände? Menschen, die sie beim letzten Mal bereits gesehen hat? War ihr Freund ein weiteres Mal in ihr? Sie wusste es nicht und das erregte sie. Eine Welle nach der anderen überrannte sie. Die Zeit spielte keine Rolle mehr.
Es musste Stunden gedauert haben, bis sie völlig erschöpft auf der Matratze lag und leicht wegdämmerte. Jemand Umschlag sie vertraut von hinten. Sie genoss es und selbst als er sich an sie presste und ihren Po langsam und zärtlich nahm.
Sie schlief ein wenig ein, wurde aber kurz darauf sanft geweckt. Sie wurde wieder zurück geführt und man half ihr aus ihrer engen Kapsel. Schweiß, Speichel und die Nässe ihrer Lust vermischten sich auf ihrer Haut. Da sie noch etwas wackelig auf den Beinen war, geleitete ihr Freund sie in den Waschraum. Als das warme Wasser sie umfloss, musste sie an das Erlebte denken. Jetzt war sie wieder sie selbst, nackt und schutzlos. Sie hatte ihr Gesicht, ihre Augen, ihre Stimme und ihren Namen wieder. Sie fühlte sich, wie nach einem herrlichen Urlaub.
Ihr Freund empfing sie, eine große Tasche in der Hand, in der der Anzug sein musste. Er würde sich darum kümmern, sagte er. Schließlich soll er sie bald wieder umgeben. Sie lächelte und sagte, dass sie sich schon freue.
Auf dem Rückweg sprachen sie wenig. Vor ihrem Haus verabschiedeten sie sich mit einem innigen Kuss. Er war noch nicht bei ihr. Es war zu früh, obwohl sie schon so viel erlebt haben. Vielleicht wollte sie ihn von ihrem anderen Leben fern halten, fern, von ihrem Haus, ihrem Zimmer mit der Blumentapete und den Stofftieren, fern von ihrem Vater, der immer irgendwie da war, auch wenn er nicht zuhause war, der so sehr für sie da war, aber auch ebenso selbstverständlich wie die Tapete und die Kuscheltiere. Der ihr zum Frühstück immernoch gerne ihren Kakao hinstellt, obwohl sie schon längst den Kaffee für sich entdeckt hat. Er wusste es, aber er konnte nicht anders. Es gehörte dazu. Ein Teil ihres früheren Lebens, was sie liebte, aber was sie hinter sich lassen musste. Bald. Mit ihm, der ihr so viel Neues gezeigt hat.
Leise schlüpfte sie ins Bett. Das Haus war still. Schnell schlief sie ein. Selig, älter, frischer, reifer und neugieriger denn je.
Schöne Geschichte!
Ahnungslos wie ich bin: Gibt's den Anzug in der beschriebenen Form?

Sehr schön geschrieben.

Nach den Bildern auf Deinem Profil hätte ich Dir so viel "Zärtlichkeit" und "Einfühlungsvermögen" nicht zugetraut. (Wobei mich Deine "andere Seite" auch sehr interessieren würde.

Sorry, sollte ich jetzt viele Leser auf Dein Profil geleitet haben.

Oh ich kann es förmlich fühlen wie sie benutzt wird. Das ist etwas was ich mir auch vorstellen könnte.
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