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Was ist weiblicher Charme für euch?


Br****

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„Weiblichkeit“ ist im gesellschaftlichen Kontext von Männern definiert worden und sei damit aus sich selbst heraus schon toxisch.“ ….. puuuhhhh…. kam das Thema jetzt „einfach so“ durch Daisy auf oder hat sich dazu schon mal jemand bewusst mit befasst?
vor 9 Minuten, schrieb Candala:

„Weiblichkeit“ ist im gesellschaftlichen Kontext von Männern definiert worden und sei damit aus sich selbst heraus schon toxisch.“ ….. puuuhhhh…. kam das Thema jetzt „einfach so“ durch Daisy auf oder hat sich dazu schon mal jemand bewusst mit befasst?

Rudimentär habe ich mich schon damit befasst  weil toxische Weiblichkeit so oft im gleichen Atemzug wie Feminismus genannt wird. Da ging es mir allerdings mehr darum zu verstehen wo die Grenzen liegen. 

 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

Toxische Weiblichkeit oder das Thema mit den Reizen? 

Die Fragestellung nach toxischer Weiblichkeit und in wie weit diese akzeptiert oder sogar gefördert ist.

Ich hatte mich bisher nicht mit dem Thema befasst. Deshalb würde ich erst mal mitlesen.

(bearbeitet)
vor 31 Minuten, schrieb Teaspoon:

Die Fragestellung nach toxischer Weiblichkeit und in wie weit diese akzeptiert oder sogar gefördert ist.

Toxische Weiblichkeit erfahren wir ungefähr ebenso häufig wie Sexismus, wir merken es nur nicht so bzw. nehmen es nicht als das wahr was es ist. 

Ein Beispiel aus meinem eigenen Nähkästchen. 
Ich wollte in einem bekannten Dessousladen was hübsches für mich kaufen und schaute mich um. Die Verkäuferin sprach mich an ob sie mir he4lfen könne und ich sagte ihr das ich einen hübschen BH ohne Pushup und solchen Schnickschnack suche. Sie guckte mir kurz auf die Brust und meinte dann "für die kleinen Dinger brauchen Sie doch keinen BH"

Andere Beispiele erleben wir überall im Alltag wo Frauen andere (meist selbst Frauen) negativ bewerten, klein reden und Probleme bagatellisieren. 

Die geht nicht richtig mit ihren Kindern um. Was ihr Mann nur an ihr findet. Die sollte mal was gegen ihren Schwabbelbauch tun. 

Und es geht noch extremer. Das Bagatellisieren. Frauen die zum Opfer von Nötigungen oder Mobbing wurden werden stellenweise von anderen Frauen dazu aufgefordert nicht übertrieben zu reagieren. Sie sollen sich nicht so anstellen. Ganz mies wird es wenn Frauen diesen Frauen dann noch sagen, der Mann könne ja nichts dafür weil....


Wenn Frauen von ihrem Partner betrogen wurden richtet sich ihre Wut oft gegen die Frau mit der er sie betrogen hat, sogar wenn diese gar nicht wusste das er liirt ist/war. 

Das selbstschädigende Verhalten fällt ebenfalls unter toxische Weiblichkeit. Fehler bei sich selbst suchen, sich selbst für alles die Schuld geben. Kennen viele von uns. Toxisch sind wir dann uns selbst gegenüber. Es kann aber auch umschlagen und zu emotionaler Erpressung werden. "Wenn du mich liebst dann...."

Akzeptiert wird all das weil viele Frauen sich eben gar nicht darüber bewusst sind was sie da machen. Gefördert wird es von allen möglichen Seiten. Antifeminismusbewegungen, Erziehung, Medien, dem Druck der Gesellschaft, dem Druck den wir uns selbst machen und letztlich, ich weiß das ist jetzt wieder etwas das Männer nicht gern hören, auch durch Männer. Ach ja, und durch Eltern/Großeltern. 

 

 


 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 5 Minuten, schrieb Teaspoon:

Das Patriarchat könnte ohne toxische Weiblichkeit nicht bestehen. 

Es wäre zumindest nicht so ausgeprägt denke ich. Das eine fördert irgendwie das andere und für alles ist es schlecht. 

(bearbeitet)

Ja, @NoDoll, was Du da über toxische Weiblichkeit schreibst, könnte man als Spiegel auf die toxische Männlichkeit übertragen, die ja auch gefördert wird.

Die Beispiele, die Du nennst, natürlich mal das mit dem Dessous-Laden und dem BH ausgenommen, gibt es genauso in der toxischen Männerwelt.

Und, um einmal die provokante These von Teaspoon aufzugreifen: ohne Feminismus könnte die toxische Männlichkeit nicht bestehen.

 

Meine These: egal, ob toxische Männlichkeit oder Weiblichkeit - sie entsteht durch ein Missverständnis zwischen den Geschlechtern.

bearbeitet von BP139
Ohne Feminismus könnte die toxische Männlichkeit nicht bestehen? Magst du das ausführen? @BP139
Vor 2 Minuten , schrieb Candala:
Ohne Feminismus könnte die toxische Männlichkeit nicht bestehen? Magst du das ausführen? @BP139

Zumal Feminismus nicht das Pendant zum Patriarchat darstellt und nichts ist, was nur Frauen vertreten. Also, inwiefern ist Gleichberechtigung die Grundlage von toxischer Männlichkeit?

vor 27 Minuten, schrieb BP139:

Ja, @NoDoll, was Du da über toxische Weiblichkeit schreibst, könnte man als Spiegel auf die toxische Männlichkeit übertragen, die ja auch gefördert wird.

Die Beispiele, die Du nennst, natürlich mal das mit dem Dessous-Laden und dem BH ausgenommen, gibt es genauso in der toxischen Männerwelt.

Und, um einmal die provokante These von Teaspoon aufzugreifen: ohne Feminismus könnte die toxische Männlichkeit nicht bestehen.

 

Meine These: egal, ob toxische Männlichkeit oder Weiblichkeit - sie entsteht durch ein Missverständnis zwischen den Geschlechtern.

Das passt so nicht ganz 😉

Frauen können schon toxische Männlichkeit auslösen, sieht man ja oft genug, im Extremfall Gewalt.

Ein großer Teil der toxischen Männlichkeit steckt aber einfach von der Natur, Erziehung und Gesellschaft in uns. Wir gehen leichter Risiken ein, sind mutiger oder Übermütiger, und unvernünftiger (alles im Durchschnitt betrachtet). Ob Essen, Saufen, Rauchen, Extremsport, Drogen, Arbeiten, Autofahren und so vieles mehr, hier neigen Männer eher dazu, dass etwas in ein toxisches Verhalten übergeht. Und oft finden wir es nichtmal schlimm ☝️😬

vor 38 Minuten, schrieb BP139:

Ja, @NoDoll, was Du da über toxische Weiblichkeit schreibst, könnte man als Spiegel auf die toxische Männlichkeit übertragen, die ja auch gefördert wird.

Die Beispiele, die Du nennst, natürlich mal das mit dem Dessous-Laden und dem BH ausgenommen, gibt es genauso in der toxischen Männerwelt.

Und, um einmal die provokante These von Teaspoon aufzugreifen: ohne Feminismus könnte die toxische Männlichkeit nicht bestehen.

 

Meine These: egal, ob toxische Männlichkeit oder Weiblichkeit - sie entsteht durch ein Missverständnis zwischen den Geschlechtern.

Hm nein nicht ganz. Toxische Männlichkeit beschreibt ein Rollenbild des Mannes in dem er aggressiv dominant ist, keine Gefühle zeigt und die Unterordnung der Frau befürwortet. 
Die Bewertung von Männern durch andere Männer gibt es natürlich auch und ist ebenso schädlich.

Allerdings, toxische Männlichkeit und Weiblichkeit gab es schon lange vor dem Feminismus. 
Schon vor dem Feminismus war ein Mann nur ein Mann wenn er der Ernährer war, der Beschützer, emotional kühler (weil Emotionalität eines der negativen, weiblichen Attribute war), der Erfolgreiche usw. Und schon vor dem Feminismus waren Frauen die andere Frauen bewerteten "Schau mal, die Ingrid, wie sie Thorstens Hemd gebügelt hat geht ja mal gar nicht."

Feminismus bedeutet nicht anti Mann was aber immer noch viele Menschen denken. Dieses denken wird aber zumeist von denen geschürt denen man diese Toxizität zuschreiben kann.
Feminismus wird in vielen Fällen gegen beide Geschlechter verwendet und dies von beiden Geschlechtern obwohl dies gar nicht der Zweck des Feminismus ist. 

So munkelt man Gleichberechtigung bedeutet das Frauen alles "können müssen" was Männer können und Männer "alles tun" müssen was Frauen tun. Das ist keine Gleichberechtigung das ist eine Verlagerung der Zwänge von denen wir uns ja eigentlich lösen wollen. 

 

vor 10 Minuten, schrieb Tau08:

Ein großer Teil der toxischen Männlichkeit steckt aber einfach von der Natur, Erziehung und Gesellschaft in uns

Das mit der Natur lasse ich mal außen vor aber ja, Erziehung und Gesellschaft definitiv. 

vor 22 Minuten, schrieb Tau08:

 Wir gehen leichter Risiken ein, sind mutiger oder Übermütiger, und unvernünftiger (alles im Durchschnitt betrachtet). Ob Essen, Saufen, Rauchen, Extremsport, Drogen, Arbeiten, Autofahren und so vieles mehr, hier neigen Männer eher dazu, dass etwas in ein toxisches Verhalten übergeht. Und oft finden wir es nichtmal schlimm

Was denkst du warum es oft nicht als schlimm betrachtet wird? 

Ich habe diese Idee mal als kontroverse in den Raum gestellt, um ehrlich zu sein ;)

Können ja, wie man sieht, interessante Standpunkte und Ansichten daraus entnommen werden und mir geht's vor allem darum, diese zu bedenken.

@Candala ich sage es vielleicht am besten mal so: die toxische Männlichkeit ist ja ein Begriff, der durch den Feminismus entstanden ist, ich sage nicht, dass es die toxische Männlichkeit nicht gibt, mir gehts hier nur um den Begriff. Seit dem Feminismus wird so manches männliche Verhalten ja überhaupt erst hinterfragt, das meine ich damit. Und das ist auch gut so!

 

Aber gibt es eigentlich toxische Weiblichkeit? Das Verhalten mancher Frauen findet sich doch auch in ähnlicher Form bei den Männern, wenn es um Konkurrenzverhalten geht, oder darum die Geschlechtsgenossen nieder zu machen, um beim anderen Geschlecht vermeintlich besser punkten zu können. So jedenfalls meine Theorie, wenn ich an viele entsprechende Situationen denke aus meiner "Sturm und Drang"- Zeit.... ;)

 

Sprich, seit dem Feminismus gibt es einen Namen für etwas, das auch vorher bereits vorhanden war? Das sagt ja etwas anderes aus, als ohne dies könnte es nicht bestehen/Bestand haben. Das Bewusstsein dafür wurde geschaffen. @BP139 Ob es etwas gibt, steht im Grunde nicht zur Frage, nur weil es woanders auch toxisch zugeht. Nicht dass es nicht stattfindet, aber sind es nicht eher Männer die sich auf die Schulter klopfen statt gegenseitig Hoe Stempel zu verteilen?
(bearbeitet)

Ich mag Gleichberechtigung, wirklich! Total!

Es gibt aber diese komische Art von Feministinnen, meinen mein Herr und ich, die so nerven mit Kleinigkeiten von Wortlauten und Formulierungen usw., dass sie teils echt aggressiv machen können...🙈

Eine solche Feministin wollte mein Herr auch nicht haben.

Für uns ist Gleichberechtigung auch einfach normal. Wenn ich manche Frauen in meinem Umfeld sehe, die alles "aufrechen" oder aus Prinzip was wollen... 

Zum Beispiel: "Räumst du bitte die Teller weg? Gestern habe ich das gemacht!" 

Das sind Frauen, die sich offenbar fürchten und dann wäre es auch keine Gleichberechtigung mehr, auch nur einen einzigen Teller mehr wegzubringen...😅😬

bearbeitet von Bratty_Lo
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(bearbeitet)
vor 39 Minuten, schrieb BP139:

Aber gibt es eigentlich toxische Weiblichkeit? Das Verhalten mancher Frauen findet sich doch auch in ähnlicher Form bei den Männern, wenn es um Konkurrenzverhalten geht, oder darum die Geschlechtsgenossen nieder zu machen, um beim anderen Geschlecht vermeintlich besser punkten zu können. So jedenfalls meine Theorie, wenn ich an viele entsprechende Situationen denke aus meiner "Sturm und Drang"- Zeit...

Du bist eben nur ein "echter" Mann wenn du erfolgreich bist. Das ist es womit Jungen aufwachsen und wie kann man seinen eigenen Erfolg am besten hervorheben? Indem man man andere klein macht, sich über sie erhebt. 
Insgesamt gibt es diesen Konkurrenzkampf auch unter Kumpels mit dem Unterschied das diese sich anschließen auf die Schulter klopfen und ein Bier trinken gehen.
Wohingegen es bei toxischer Weiblichkeit nicht direkt anerzogen ist sondern unter anderem ergibt sie sich aus dem Erziehungspfeiler "Ich muss einem Mann gefallen". Aber ja, gleiches Prinzip. Andere Frauen runterzubuttern hebt mich natürlich empor. Die toxische Weiblichkeit hat sich allerdings stark weiterentwickelt. Da es heute nicht mehr nur allein darum geht dem Mann zu gefallen sondern der Konkurrenzkampf auch auf anderen Ebenen stattfindet weil Frauen mittlerweile auch im Beruf usw trumpfen müssen. Weil erwartet wird das sie alles mindestens genauso gut machen wie Männer, wenn nicht sogar noch besser. Wir wollten ja schließlich gleichberechtigt sein also müssen wir eben auch auf der Baustelle Steine schleppen und an der Front kämpfen und dies sind mitunter die großen Missverständnisse des Feminismus. Was Frauen selbst eben leider auch oft nicht raffen weshalb sie ihre Bewertung sich selbst und anderen Frauen gegenüber nun auf eine andere Weise am Mann messen. 

Der Punkt ist das wir angefangen haben nicht mehr einfach nur zu bewerten sondern gleichzeitig auch immer zu vergleichen. Whataboutism. Ja aber Männer doch auch und Frauen sind doch genauso....womit viele Probleme nicht mehr behandelt sondern abgehandelt werden. Es ist uns unangenehm wenn wir uns mit diesen Problemen auseinandersetzen müssen, da ist es leichter zu sagen joa, die anderen sind ja auch nicht besser und damit das Problem zu rechtfertigen und zu bagatellisieren. 

vor 13 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Ich mag Gleichberechtigung, wirklich! Total!

Es gibt aber diese komische Art von Feministinnen, meinen mein Herr und ich, die so nerven mit Kleinigkeiten von Wortlauten und Formulierungen usw., dass sie teils echt aggressiv machen können...🙈

Eine solche Feministin wollte mein Herr auch nicht haben.

Für uns ist Gleichberechtigung auch einfach normal. Wenn ich manche Frauen in meinem Umfeld sehe, die alles "aufrechen" oder aus Prinzip was wollen... 

Zum Beispiel: "Räumst du bitte die Teller weg? Gestern habe ich das gemacht!" 

Das sind Frauen, die sich offenbar fürchten und dann wäre es auch keine Gleichberechtigung mehr, auch nur einen einzigen Teller mehr wegzubringen...😅😬

Tut mir Leid wenn ich dir das jetzt so auf dein nicht weggeräumtes Tellerchen packe. Was du beschreibst hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Und du machst gerade genau das was man schon auf den Tellerrand der toxischen Weiblichkeit setzen kann.^^
 

 


 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Vor 8 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Ich mag Gleichberechtigung, wirklich! Total!

Es gibt aber diese komische Art von Feministinnen, meinen mein Herr und ich, die so nerven mit Kleinigkeiten von Wortlauten und Formulierungen usw., dass sie teils echt aggressiv machen können...🙈

Eine solche Feministin wollte mein Herr auch nicht haben.

Für uns ist Gleichberechtigung auch einfach normal. Wenn ich manche Frauen in meinem Umfeld sehe, die alles "aufrechen" oder aus Prinzip was wollen... 

Zum Beispiel: "Räumst du bitte die Teller weg? Gestern habe ich das gemacht!" 

Das sind Frauen, die sich offenbar fürchten und dann wäre es auch keine Gleichberechtigung mehr, auch nur einen einzigen Teller mehr wegzubringen...😅😬

Liegt die Aggressivität an den „komischen Feministinnen“, oder einem selbst, von was man sich triggern lässt und wie man mit dem umgeht?
Der der möchte, könnte genauer hinsehen; wovon man im Grunde wirklich genervt ist. Das ist oft nicht einfach nur Person xy und deren Aussage.

vor 2 Minuten, schrieb NoDoll:

Und du machst gerade genau das was man schon auf den Tellerrand der toxischen Weiblichkeit setzen kann.^^

Nee, ich finde das machen hier andere, die Männern was vorgeben wollen. @NoDoll Sich das aber anders herum schon erlauben... Aber es ist vieles "beidseitig" und auch immer so zu betrachten.

Ich bin tiefenentspannt...😅

vor 4 Minuten, schrieb NoDoll:

Andere Frauen runterzubuttern hebt mich natürlich empor.

Ich kenne sowas aus meinem Umfeld auch gar nicht, irgendwie wen da unterbuttern zu wollen...

Lediglich einen Narzisten kenne ich, der immer mit sich anders ins Gericht geht als mit anderen und ihnen herrlich die Schuld für seine Fehler zuschieben kann, aber selbst mit dem verstehe ich mich!

Das ist aber auch nochmal ein "Sonderfall".

vor 5 Minuten, schrieb Candala:

Das ist oft nicht einfach nur Person xy und deren Aussage.

Manchmal ist es tatsächlich so einfach @Candala. Dann hat es nichts mit mir zu tun. Es stört aber einfach irgendwie, wegen mancher Dinge nen riesen "Fass" aufzumachen. Halt das einfach. 

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Aber es ist vieles "beidseitig" und auch immer so zu betrachten

Das stimmt und warum darf diese komische Frau die sich mutmaßlich vor irgendwas fürchtet dann nicht auch sagen "heute räumst du den Teller weg, gestern habe ich es gemacht" ? 

Ich verstehe worauf du hinauswillst und ich finde es auch anstrengend wenn ich durch Insta scrolle und diese Beiträge von Frauen sehen die nichts anderes zu tun haben als ihre Partner schlecht zu machen. Eben weil sie nicht verstanden haben das sie genau diesen Partner ja gewählt haben.^^

Dennoch ist es legitim einen Mann auch darauf aufmerksam zu machen wenn etwas nicht passt und ohne es böse zu meinen, Männer tendieren dazu Dinge nicht so zu sehen, bzw. nicht so zu sehen was zu tun ist. Wie eben den Teller wegzuräumen. 

Und mal ehrlich, wo ist das Problem?  Mein Ex kam manchmal vom Einkaufen und erzählte mir bis ins kleinste Detail wie gut er das gemacht hat. Meistens dachte ich "ja wow ganz toll, das mache ich ständig warum bist du gerade so stolz auf dich?"

Was ich gesagt habe "danke Schatz.". 

Gewurmt hat es mich aber trotzdem. 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
@Bratty_Lo Niemand macht ein Gefühl dich hinein. Wenn eine Sache bei der einen Person nichts auslöst und bei dir Ärger/ Genervtsein, dann hat es nichts mit dir zu tun? Wenn eine Sache bei einer Person als Information ankommt, du es als Fass aufmachen bewertest, dann hat es nichts mit dir zu tun?
Du sprichst dich zudem grad von runterbuttern frei nachdem du Frauen/komische Feministinnen runtergebuttert hast? Aha

Manchmal steckt auch einfach nur eine Botschaft dahinter. "Ich möchte das du mir hilfst und es würde mich einfach glücklich machen." 

Hier nervt mich nicht besonders was... Hier geht es immer um verschiedene Ansichten. Aber ja, teilweise haben manche Leute, von denen ich dachte sie seien wertschätzend auch schon sehr angreifend geschrieben. Weil, ja keine Ahnung... 

Weniger geht's mir dann um mich, als um das Grundsätzliche, also Stopp: "so muss es ja nun nicht sein..."

vor 14 Minuten, schrieb NoDoll:

Ich verstehe worauf du hinauswillst und ich finde es auch anstrengend wenn ich durch Insta scrolle und diese Beiträge von Frauen sehen die nichts anderes zu tun haben als ihre Partner schlecht zu machen. Eben weil sie nicht verstanden haben das sie genau diesen Partner ja gewählt haben.^^

Ja sowas @NoDoll ihren Partner oder auch generell Männer...

Gerade eben, schrieb NoDoll:

Manchmal steckt auch einfach nur eine Botschaft dahinter. "Ich möchte das du mir hilfst und es würde mich einfach glücklich machen." 

Kann man dann doch einfach sagen...

vor 42 Minuten, schrieb NoDoll:

 

Was denkst du warum es oft nicht als schlimm betrachtet wird? 

Die Antwort ist jetzt etwas pauschal und trifft nicht auf alle Männer zu, zum Glück und erklärt auch nicht alles. Ich denke da gibt es viele Puzzleteile.

Warum es nicht so schlimm betrachtet wird: ' weil wir es oft auch ziemlich geil finden'

Warum: Anerkennung von Gleichgesinnten, Ausschüttung von Glückshormonen etc., das männliche Wesen kann auch mit relativ niedrigen Instinkten und Bedürfnissen erreicht werden. und auch wenn du vielleicht anderer Ansicht bist, es liegt vieles in der Natur und ein aufmerksamer Beobachter stellt das auch bereits bei Kindern fest.

Ein paar Beispiele als kleine story: man hat mal wieder eine 50 -60 Stundenwoche (und die Familie vernachlässigt), hat einen mega Deal, wird als Hengst von Kollegen gefeiert und vom Vorstand gelobt und freut sich, um das gut durchzustehen wird jede Menge Kaffe gesoffen und ungesund gelebt. Von den Erfolgen gönnt man sich auch ein leistungsstarkes Auto, die linke Spur gehört dir und wenn es ein Dreckssack wagt sie zu blockieren wird er bedrängt und rechts überholt, dann fühlt man sich gut, weil man es demjenigen richtig heimgezahlt hat. Im Sport gibt man Vollgas und ist stolz, dass man nicht so ein Lappen ist wie die anderen und erfährt auch wieder Bewunderung und weil das so geil ist, haut man sich halt auch ein Doping mal rein um das noch zu toppen. Bei der Feierabendrunde passt auch immer noch eines mehr rein und wenn nicht spendiert es der nächste zur fröhlichen Gesellschaft.

Das lässt sich jetzt noch beliebig fortsetzen. Viele dieser toxischen Eigenschaften entstehen durch Übertreibung und Übermut, weil auch Bewunderung, Anerkennung und  Dritter erfolgt oder das eigene Belohnungszentrum eine simple Mechanik hat um Hormone auszuschütten.

Es ist eine feine Gradwanderung, mal mehr oder weniger stark ausgeprägt und es bedarf auch Lebenserfahrung, Zeit und Warnschüsse um es zu verstehen. Wie vielleicht unschwer zu erkennen ist, habe und hatte ich auch einige dieser Eigenschaften und wenn man das durchschaut, lernt man im Zuge der Zeit auch besser mit ihnen umzugehen. Dennoch hat dieser Drive auch eine zweite Seite der Medaille und die kann auch viel positives schaffen.

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