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Auf Messers Schneide (keine Sorge, es wird nicht blutig)


Empfohlener Beitrag

Der Text ist heiß!

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Ich bin keine schlechte Köchin. Ich koche gerne aber selten. Wenn ich koche dann stets mit Leidenschaft. Ich liebe die Aromen, den Duft frischer Kräuter, das Brutzeln, das Blubbern. Mit dem kleinen Löffel die Soße kosten, hier noch eine Priese von Diesem oder Jenem. Kochen ist Leben.

Noch mehr liebe ich es wenn du für mich kochst. Ich sehe dir gerne zu, genieße es wenn du mich mit meinen Lieblingsspeisen überrascht, wenn du mit einem Happen zu mir kommst damit ich kosten kann. Ich sehe es gern mit wie viel Sorgfalt du alles vorbereitest, den Tisch deckst, die Teller anrichtest damit alles hübsch ist.
Heute aber bin ich dran. Ich koche, ich habe Lust darauf. Ich habe auch Lust darauf dich nackt in der Küche knien zu sehen, wartend bis ich dir sage du kannst den Tisch decken. Wissend dass du kaum an dich halten kannst, mir das Zepter in deiner Küche zu überlassen ist beinahe schon ein Affront gegen deine Stellung. Es ist gegen deine Natur nichts zu tun, gegen deine Überzeugung mich immer zu verwöhnen, auf Händen zu tragen. Genau darum kniest du jetzt dort mit aufeinander gepressten Lippen und musst dich zusammenreißen. Mir gefällt dein Unmut darüber zum nichts tun verdammt zu sein. Ein wenig grummelig siehst du zu wie ich das Gemüse putze, die Süßkartoffeln in kleine Stücke schneide. Mit dem großen Messer. Dein Blick heftet sich an die Klinge, deine Augen bekommen diesen gewissen Ausdruck. Driftest du gerade in eine kleine Fantasie ab? Was könnte es sein?

Langsam gehe ich zu dir rüber. Deine Augen sind mittlerweile geschlossen. Ein Griff in eine Schublade befördert zwei Einweckgummis zutage und schon habe ich damit deine Hände auf dem Rücken fixiert. Hinter dir stehend greife ich in dein Haar, ziehe deinen Kopf zurück. Einen Moment betrachte ich deine nun ungeschützte Kehle, sehe wie du schluckst. Deine Augen öffnen sich unvermittelt. Das Geräusch wenn ein Messer aus dem Block gezogen wird ist dir wohlbekannt. Ungläubig starrst du mich nun an und atmest schneller weil ich grinse. Böse, ich weiß.
„Halt schön still mein Schöner. Wir wollen dein hübsches Gesicht ja nicht ruinieren.“ Du wagst es nicht zu nicken oder zu antworten. Sehr langsam fahre ich mit der Messerspitze über deine Wange, hinunter zu deinem Hals. Nur wenig Druck, es ritzt deine Haut nicht auf. Langsam lasse ich das Messer über deinen Hals gleiten, über dein Schlüsselbein, kreisend weiter zu deiner Brust. Hier verweilt die Spitze. Piekst mit etwas mehr Druck. Du spannst jeden Muskel an. Wunderschön.
Deine Gedanken rasen. Hast du dich in die Hände einer Verrückten begeben oder fühlst du dich sicher, bist du überzeugt dass sie dir niemals schaden wird? Flucht oder Vertrauen?

Ich ziehe weiter meine kleine Spur über deine Haut. Ein kleiner Pfad hinunter zu deinem Bauch, eine Runde um den Nabel herum. Hinter dir gehe ich in die Hocke, umfasse mit einer Hand deinen Schwanz und lasse mit der anderen die Messerspitze in Richtung deiner Scham gleiten. Flucht oder Vertrauen? Ich drücke noch ein wenig mehr, schreibe unsichtbare Lettern auf deinen Unterleib. Mein Monogramm. Ganz sachte in deine Haut geritzt. Es blutet nicht, nur feine rötliche Linien. Morgen wird es nicht mehr zu sehen sein. Und dennoch, du blickst an dir herab. Siehst diese geschwungenen Linien, erkennst sie. Dein Atem wird schwer, dein Schwanz erwacht in meiner Hand. Gefällt dir der Gedanke an mein Monogramm so nah an deiner intimsten Stelle zu tragen so sehr? Du entspannst dich. Die Entscheidung ist gefallen. Keine Flucht. Vertrauen.

Der Timer des Backofens piepst und holt mich zurück in die Wirklichkeit. Ich werfe dir einen kurzen Blick zu. Du lächelst verschmitzt. Ich grinse.

Nice und a) man kann sich gut rein versetzen in Vertrauen Haben-Müssen.... Nicht dienlich zu sein...
B) von dir lasse ich mich gerne Einladen.. Süßkartoffeln..nice
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