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Der Toyboy


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(bearbeitet)

Mal wieder ein kleines Vorwort.
Diese kleine Geschichte ist mit einem Augenzwinkern zu lesen. Es soll nicht als Kinkshaming oder ähnliches verstanden werden und es soll sich auch kein Toyboy angegriffen oder lächerlich gemacht fühlen. Diese Minigeschichte ist rein fiktiv und natürlich wurde hier real kein Toyboy hinters Licht geführt.

„Hätten Sie Lust auf einen ToyBoy? Können Sie einen wie mich gebrauchen?“
Eine Frage die immer mal wieder in mein Postfach flattert, ähnlich wie ein Werbeprospekt für Burger oder Maniküre. Haben Sie Lust auf einen Premiumburger? Brauchen Sie fancy Gelnails?
In der Regel passiert mit diesen Nachrichten das was auch mit den Werbeflyern passiert. Ich nehme sie zur Kenntnis und verfahre mit ihnen nach der Eisenhower Methode. 
Heute allerdings hat mein Hirn ein wenig Schluckauf und ich verliere mich in meinen eigenen Gedankengängen. Was ist ein Toyboy überhaupt und wofür könnte ich so einen gebrauchen? Toyboy. Meine Gedanken verflüchtigen sich.

Noch während dieser Hirnschluckauf anhält fliegen meine Finger über die Tastatur. Ein Toyboy. Ich halte dies gerade für eine ganz ausgezeichnete Idee.

Wie gut er sich mit Toys auskennt frage ich also nun den Toyboy Bewerber.
Sehr gut, versichert er mit. Er hat viel Erfahrung mit den verschiedensten Toys. Aktiv wie auch passiv. Wunderbar.
Ob es Materialien gibt mit denen er sich nicht so gut auskennt möchte ich wissen. Er gesteht mir dass er mit Latex nicht so viel anfangen kann. Fühlt sich nicht so echt an, schreibt er und schickt einen grinsenden Emoji mit. 
Nun ja, ich bin nicht sicher worauf er hinaus will aber mein Latexkleid wird ohnehin nicht von Fremden angegrabbelt. 
Ob er irgendwelche Allergien hat oder eine empfindliche Haut hat frage ich ihn als nächstes. 
Allergien hat er nur gegen Latex. Wieder ein grinsender Emoji. Okay.
Seine Haut ist nur bei sanften Berührungen empfindlich. Noch ein Emoji. Okay. 
Er scheint einen Emojifetisch zu haben. Ich will das gar nicht bewerten.

Nach ein paar weiteren Fragen checke ich meinen Terminkalender und lade ihn direkt für den kommenden Samstag für seinen ersten Einsatz als mein Toyboy ein. Er fragt ob er wirklich um 23.00 da sein soll. Berechtigte Frage, ich habe Zeitlimits auch nicht so gerne doch will ich an dem Abend gar nicht so übertreiben. 

Samstagabend. 23.00 klingelt es.
Pünktlich. Das ist schon ein Pluspunkt für meinen neuen Toyboy. Es liegt auch schon alles bereit für ihn. Er betritt die Wohnung und grinst übers ganze Gesicht. Na da freut sich aber einer. Diese Motivation hatte ich mir ja erhofft. Ohne großes Federlesen führe ich ihn ins Bad und deute auf die Wanne in der alle möglichen Toys liegen. Er schaut mich mit großen Augen an. „Sind die etwas benutzt?“
Was für eine Frage. „Ja, natürlich. Sonst bräuchte ich doch keinen Toyboy.“ Lächelnd reiche ich ihm die Reinigungs-und Desinfektionsmittel. "Viel Spaß mein Hübscher."

Damit verlasse ich das Bad um mich um meinen Sub zu kümmern. Der Arme ist noch völlig fertig von unserer kleinen Session. Auch er schaut fragend zu mir auf. „Haben wir Besuch?“
„Ach mein Süßer mach dir keine Gedanken. Das ist nur der Toyboy der unsere Spielsachen sauber macht. Du kannst dich heute ausruhen.“
„Du hast einen Toyboy hergeholt damit er sauber macht?“ Subs verdutztes Gesicht ist schon süß.
„Ja, finde ich durchaus praktisch.“ 
Sub fängt an zu lachen, ich lache mit ihm. Und der Toyboy? Der kommt gerade aus dem Bad und sieht nicht mehr ganz so happy aus wie bei seiner Ankunft. „Alles blitzeblank“ murmelt er. „Darf ich dann jetzt gehen?“
Kurz inspiziere ich sein Werk und nicke zufrieden. Mit lobenden Worten geleite ich den Toyboy zur Tür und verabschiede ihn während ich ihm anbiete nächsten Samstag wiederzukommen. Ein wenig gequält schüttelt er den Kopf.

„Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor Madame“ stammelt er und schaut betreten zu Boden.

„Ach ja? Inwiefern?“
„Naja, ich bin ein Toyboy aber kein Putzsklave.“

„Ich verstehe das Problem nicht. Ein Poolboy reinigt Pools. Ein Toyboy reinigt demnach Toys.“
Im Schlafzimmer höre ich Sub wieder lachen. 
Ich wende mich wieder dem Toyboy zu. „Ach ja, ich habe noch etwas für dich.“ Mit diesen Worten drücke ich ihm eine Karte in die Hand. Es soll ja nicht heißen bei mir bekäme man keine Belohnung für seine Mühe.
Darauf gedruckt ist ein zwinkernder Emoji. 😉🫶

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
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