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Muster der Manipulation


Ro****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb Ropamin:

Den Zusammenhang dazu, was Dominanz ausmacht ist auch eine interessante Frage, die ich gerne über Autorität und dessen Herleitung ich dann wieder über Auctoritas verstehe - im Zusammenhang mit Manipulation vielleicht am ehesten, dass sich jemand als würdig erweist, Einfluss nehmen zu dürfen - bewusst, zielgerichtet und aus dem Überblick über das große Ganze...

Wie sieht es mit dem ganzen unbewusst ablaufenden Dingen aus - kann man dazu sein Einvernehmen erklären oder stellt man es einfach dadurch her, dass man sich auf eine Person einlässt? 

Wie weit sollte das kommuniziert werden, wenn im Hintergrund mehr abläuft als vordergründig besprochen? Sind submissive Parts da in der Pflicht ihrem dominant en Part Feedback zu geben oder soll es einfach laufen, solang es keine Probleme bereitet? Ab wann ist es zu spät, die eingeschlagen Pfade wieder auf Anfang zu setzen, wenn erst später Zweifel aufkommen? 

In wie weit soll/darf Community Dinge, die nicht positiv gesehen werden thematisieren, obwohl keine Beziehung als Basis dafür besteht? 

Wie bereit sind dominante Menschen in diesem Punkt sich mit Kritik auseinander zu setzen und wann beginnt es sich so anzuführen, dass die eigene Dominanz in Frage gestellt wird? 

Wenn dinge unbewusst oder im Hintergrund ablaufen, wird es schwierig für beide
Das mit dem Feedback hab ich für mich als sehr hilfreich und wichtig kennengelernt auch wenn mir dadurch ( wenn nicht schon vorher)

Oft gesagt wurde/wird ich sei nicht devot genug oder zu dominant (weil ich scheinbar zu selbstbestimmt in diesen Dingen bin oder zu reflektiert/analytisch).
Zu spät ist es wenn die Kommunikation nicht mehr funktioniert und man sich nicht mehr versteht oder das nie getan hat und nur vordergründig für ein bestimmtes Ziel/Status/Zustand soweit (mit)gegangen ist, in diesen fällen ist es schwer das wieder rauszukommen.
In meinen Augen ist egal wie man es definieren will eine Beziehung wenn ich mich in gewissen maße emotional/struckturel/sexuell von jemanden abhänig mache ( abhängig im Sinne von bedingt)
Ich glaube das kommt ganz darauf an wie man seine eigene Dominanz definiert und woran man sie Festmacht - eine schöner Vergleich ist da die eigene "männlich/Weiblichkeit" über wenn oder was definiert man das und bringen ein zb schon bunte/dreckige nägel ins streicheln oder braucht es dafür mehr.
  • 10 Monate später...

Da ich in den letzten Wochen schon zweimal den Begriff "Gaslight" gelesen habe, schiebe ich das hier mal wieder nach oben und bin gespannt, was passieren wird...

(bearbeitet)

Ich finde das komisch, wenn wer solche Begriffe benutzt. 😅 Ich ja, wusste mal was das ist, habe es aber wieder vergessen und müsste jetzt googlen.

Meistens irgendwie solche Vorwürfe in Richtung angeblicher "toxischer" Verhaltensweisen. Gerne von jenen benutzt, wo ich mich frage, ob die damit anderen nicht Fehler aufzeigen wollen in einer überzogenen Art und vielleicht selbst irgendwie, na ja... 

Gäbe versschiedene Varianten. Den anderen kleiner machen wollen? Ja, vielleicht auch manipulieren? Wie der ja ist... 

Aber keine Ahnung, irgendwann erkennt man doch Narzissten und solche Typen. 

bearbeitet von Bratty_Lo
vor 14 Minuten, schrieb Schneeflöckchen:

Die Form des Gaslightings nutzen ja nun nicht nur narzisstische Persönlichkeiten und es wird einfach auch mal gern als Abwehrstrategie genutzt um sich mit dem gespiegelten Verhalten nicht auseinandersetzen zu müssen.

Es kann schon so etwas banales sein, dass das Gegenüber auf einmal auf einen selbst sauer ist, weil man berechtigt sauer ist und dies angesprochen hat. Es soll die Wahrnehmung und die vorher angesprochene Gefühlswelt verzerren… Einem werden dann z.B. die eigenen Gefühle abgesprochen. Manche Verhaltensweisen sind toxisch und können auch ein erlerntes Verhalten (Muster) sein und natürlich gibt es auch bösartige Menschen, die genau solche Praktiken zusätzlich als Manipulation benutzen. Das Gegenüber noch mehr verunsichern und Selbstzweifel streuen um dann evtl. noch besser ansetzen zu können. 

Sehr reflektiert. Hut ab! 

Vor 7 Stunden, schrieb Schneeflöckchen:

Die Form des Gaslightings nutzen ja nun nicht nur narzisstische Persönlichkeiten und es wird einfach auch mal gern als Abwehrstrategie genutzt um sich mit dem gespiegelten Verhalten nicht auseinandersetzen zu müssen.

Es kann schon so etwas banales sein, dass das Gegenüber auf einmal auf einen selbst sauer ist, weil man berechtigt sauer ist und dies angesprochen hat. Es soll die Wahrnehmung und die vorher angesprochene Gefühlswelt verzerren… Einem werden dann z.B. die eigenen Gefühle abgesprochen. Manche Verhaltensweisen sind toxisch und können auch ein erlerntes Verhalten (Muster) sein und natürlich gibt es auch bösartige Menschen, die genau solche Praktiken zusätzlich als Manipulation benutzen. Das Gegenüber noch mehr verunsichern und Selbstzweifel streuen um dann evtl. noch besser ansetzen zu können. 

Danke fürs Teilen. Würdest du demnach ein „war doch nicht so gemeint“, „war doch ein nur ein Spaß“ etc. auch dazu zählen?

vor 3 Minuten, schrieb Candala:

 

Danke fürs Teilen. Würdest du demnach ein „war doch nicht so gemeint“, „war doch ein nur ein Spaß“ etc. auch dazu zählen?

Ich bin zwar nicht gefragt aber es macht für mich einen Unterschied, ob es ein "war doch nur Spaß" oder ein "tut mir leid, das sollte nur ein Spaß sein" ist...

 

Vor 12 Minuten , schrieb Schneeflöckchen:

Das fühlt sich gerade an wie ein Test 🤓 wie wäre es denn liebe Candala, wenn Du selbst Deine an mich gestellten Fragen aus Deiner Erfahrung heraus beantwortest. 
 

Solche Fragen sind situationsabhängig und nicht per se als Gaslighting zu sehen, sondern Kontext bezogen.  Die Aussage „War doch nur ein Spass“ höre ich als neurodivergente Person manchmal fast täglich… weil ich den Witz mal wieder nicht kapiert habe und dann muss ich tatsächlich darüber lachen, dass ich mal wieder völlig rational darauf geantwortet habe. Niemand von meinen Freunden und engen Menschis spielt meine Gefühle runter, ich werde gesehen und ernst genommen. 💖

Wenn die Sätze von meinem Vater kamen, die kenne ich nämlich von ihm schon seit meiner ***zeit…war es seinerseits eine absolute Überforderung, da er einfach nicht emotional reif war und er ist es als Ü60 Mensch immer noch nicht. Er hat nicht gelernt mit seinen eigenen Emotionen und den von anderen Menschen umzugehen, er hat genauso ein entwicklungsbedingtes Traumata und daraus erlerntes Verhalten, wie glaube ich 98% der Bevölkerung. In den seltensten Fällen sind Menschen die Kinder bekommen emotional reif und können diese daher auch nicht zu emotional reifen Menschen erziehen.

Wahrscheinlich würde ich ihn mittlerweile fragen, wenn eine solche Aussage seinerseits kommen sollte: „Papa, ist alles ok mit Dir?“. Denn ich kann schon für mich selbst entscheiden was in einer Art und Weise bösartig ist bzw. dementsprechend darauf abzielt. Vieles trifft mich aber auch um ehrlich zu sein nicht mehr und Menschen, die mir nicht gut tun, habe ich aus meinen Leben verabschiedet. 

Magst du teilen, warum es sich wie ein „Test“ anfühlt? Ich hab beim Lesen deiner Zeilen lediglich versucht das von dir gesagte nachzuvollziehen, und mich und daraus resultierend auch dich gefragt, ob dies auch dort einzuordnen ist, da es eines der Beispiele im Alltag ist, die wir vermutlich alle am ehesten kennen.

vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

@Schneeflöckchen wusstest du, dass Neurodivergenz erblich ist?

Ich habe meinen Eltern so manches verziehen, seit ich das weiß. 

erblich sein kann....   iwo iss wohl immer der anfang

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