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Kann eine SUB mehr als einen DOM haben?


Empfohlener Beitrag

Frage für eine Freundin ☺️😜 Sie hat ihren festen DOM, die beiden sind sich sehr vertraut alles läuft gut und im Grunde fehlt es ihr an nichts! Außer, dass sie aufgrund einer gewissen Entfernung nicht 24/7 und eher unregelmäßig in real aufeinander treffen, was der tiefen Verbindung nicht im Weg steht.
So ist es doch so, wie immer im Leben, dass es passiert... einfach so ist da plötzlich Jemand der einen ähnlichen aber doch anderen Reiz durch seine Art auf sie ausübt.
Gibt es DOM's die ihre SUB's teilen? oder SUB's die sich mit allen Fasern ihrer Unterwerfung mehr als einem hingeben können? Ich denke die umgekehrte Konstellation das 1 DOM mehrere SUB's hat ist doch nicht unüblich...
Bitte schreibt nicht, das ist immer individuell nach Vereinbarung ☺️
Mich würden wirkliche Erfahrungen interessieren mir welchem mindset das funktionieren kann oder an welchem Punkt es scheitert. LG
Ich denke es ist möglich,wenn es abgesprochen ist sollte es möglich sein das sie einen weiter Dom bzw MitDom haben kann.
Sub007-MissGnadenlos
Ich bin Sub und habe eine Herrin. Auch wir sind weiter entfernt. Was mich aber niemals dazu bewegen würde eine zweite Herrin zu haben. Mit der Entfernung wussten wir von Anfang und leben damit trotzdem gut. Da es kaum identische dominante Part's gibt würde es auch die Beziehung früher oder später zerstören. Und es würde ohnehin nicht zu meiner monogamen Einstellung passen. Ausserdem wo bleibt die Loyalität gegenüber der dominanten Person?
Ich bin verheiratet, Dom und habe immer mal wieder, auch jahrelang, eine zweite Sub in meinen Diensten. Ein wunderbares Arrangement, alle sind eingeweiht und involviert, keine Lügen, keine Probleme.
Da du ja eher für dich selbst fragst….. 😝
Ich hatte tatsächlich mal eine sub, bei der es mich nicht störte, dass sie bereits einen DOM hatte. Das lag daran, dass er vor mir da war. Ansonsten mag ich es nicht, wenn meine sub noch einen anderen DOM möchte. Es könnte wirklich dazu führen, dass ich sie nicht mehr möchte. Das liegt aber an meinem Inneren. Das kann ich leider nicht ausschalten, um ihr einen Gefallen zu tun.

Hm. Es kommt drauf an, wenn es wirklich dauerhaft Regeln gibt, die aufgrund der D/s Beziehung andere mit einbeziehen würden, ohne das diese es vielleicht möchten, wird es ggf. schwierig. Gerade bei polyamoren Menschen möchte man in der Regel eine Beziehung mit dem Menschen eingehen können, ohne das eine Dritte Person die Regeln diesbezüglich festlegt, auch hier gibt es Ausnahmen, aber es ist nicht die Regel. Bei reinen offenen Konstellationen, wo dann die Topperson vorgibt, wie die zweite Topperson agieren darf und diese kommt damit klar -> sollte funktionieren. Ist ja dann nicht viel anders als Co-Topping, Verleih oder sowas.... 

Sind das zwei vollkommen unabhängige Beziehungen, sprich Regeln gelten dann jeweils nur in der Session, wenn man mit Top beisammen ist und ansonsten eben nicht -> Why not? Also selbst im D/s Kontext sollte das je nach Menschen, Konsens und Co. miteinander harmonieren können.
Es steht im Eingangsposting selbst, dass eine 24/7 Beziehung aus Gründen nicht notwendig ist, weswegen ich darauf tippe, dass sowas theoretisch möglich wäre.

Ich bin polyamor unterwegs und habe mehrere Tops, teilweise in sehr engen Verbindungen, allerdings vollkommen ohne D/s und wenn doch irgendwie Regeln / Ansagen mal zählen, dann nur während der Session. Um den ganzen noch einen drauf zu setzen, ich toppe selbst auch noch als Switcherin, da kommen noch viele weitere Möglichkeiten demnach zusammen. Bei mir sind auch Aufgaben im Alltag Tabu und Regeln / Aufgaben, die in die Beziehungen mit meinen anderen Menschen irgendwie eingreifen ebenso. Hat sich bisher noch keiner drüber beschwert ;) Aber für unser BDSM funktioniert es halt. In erster Linie sind das Freundschaften / Liebschaften mit BDSM / Shibari oben drauf, einen reinen Spielpartner habe ich nur einen.


Ich kann mir vorstellen, dass da einige reine D/s Herren gibt, wo das dann gar nicht funktioniert - weil es zu ihrem Beziehungskonzept und BDSM einfach nicht passt. Diese Grenzen sind dann halt entsprechend zu respektieren, wenn das einem nicht passt, darf man allerdings auch die Konsequenz daraus ziehen. 

Hab ich tatsächlich schon erlebt. Erfordert mitunter gute Kommunikation aller Beteiligten.

Am besten drüber reden was wem wichtig ist, wo es Grenzen gibt, ob die Regeln eines Doms über dem des anderen stehen, und ob dieser damit zurecht kommt. Die Regeln müssten dann natürlich dem zweiten Dom bekannt sein, damit er sie außen vor lassen kann und sich nicht zwei Befehle in Action beißen.

In der Praxis hatte ich das bereits mit zwei gleich gestellten Doms, die beide keine Übergeordneten Regeln angesetzt hatten, dann ist es recht einfach, der der Grade bei Sub ist gilt. Und wenn sie beim anderen ist, gilt dessen Wort.

Ich hatte aber auch schon das Szenario, dass es einen primären Dom gibt, der dann. Z.B. fest aufgestellt hat, dass sie immer nur ein bestimmtes Halsband tragen dürfe und 1-3 andere Dinge. Da die für mich in Ordnung waren konnte ich das dann auch einfach berücksichtigen.

Ein weiterer Fall war wo ich einer Partnerin nur erlaubt habe mit meiner Erlaubnis zu kommen, somit durfte sie keinen Orgasmus haben, wenn sie mit ihrem anderen Dom gespielt hat, außer ich habe es explizit zuvor erlaubt.

Man musste regelmäßig miteinander reden, aber sonst hat das eigentlich alles gut geklappt. :)
Das sollte der DOM entscheiden.
Ich weiß jedoch von vielen SUBS, dass sie gegen den Willen des DOM einige Session-Bekanntschaften noch nebenher laufen haben. Zum einen wegen der Entfernung, auch wegen der (gemeinsemen) Zeit oder auch einfach nur, weil "SIE" es öfter braucht.
vor 1 Minute, schrieb Suchender_HD:

Wirklich spannendes Thema. Steht und fällt aber wirklich auch mit dem Umgang der Doms untereinander.

Die haben doch in vielen Konstellationen nichts miteinander zu tun

Klar kann eine Sub mehrere Doms haben. Wenn sie polyamor ist oder in Spielbeziehungen Sessions hat. Bei uns war eine Spielbeziehung schon enger definiert. Wir haben ab dem ersten Treffen 24/7 gemacht und das ging auch in den Alltag hinein. 

Wir sind insofern seit Beginn her exklusiv und wollten das auch so. Sicher haben wir dann auf Veranstaltungen gemerkt, mal Dritte einzubeziehen, kann einen Reiz haben. Mein Herr fand das dann selbst reizvoll, mich mal abzugeben usw. Eine Femdom hatte er vorab im Internet für mich gesucht, für SM. Wir haben uns dann gut verstanden und da Shibari ja nicht so Seins ist, bin ich da auch privat zu einer Session hin. Mein Herr wollte da aber schon irgendwie seine "Hand über mir" haben und hat mich da im Keuschheitsgürtel hingeschickt usw. Sie sollte mich dann wieder verschließen usw. Das hat ihr überhaupt gar nicht geschmeckt! Sie hat in der Hinsicht jegliche Nachricht von ihm ignoriert, wie sie mich denn auf seine Anordnung hin, wieder zurückschicken sollte. Ist ja irgendwie auch logisch, als Femdom. 

Nein, so gerne teilt er da nicht. Inzwischen ist er da allerdings auch lockerer. Wenn ich für mich einzelne Sessions wollte. Oder auch in einer "lockeren" und weiter gefassten Regelmäßigkeit. Da hätte ich bei meinem Herrn auch kein Problem mit. Aber wir meinen damit nun auch keine "Spielbeziehung nebenher" oder groß D/S, sondern eher freundschaftlich locker mal. Wir sind da schon recht bei uns und er mein Herr. Wir brauchen in der Hinsicht auch keine Ergänzung, weil einem was fehlt, sondern es ist nur ein gelegentlicher Reiz.

Sicher merkt man irgendwann, dass es auch noch anderes bdsm gibt. Wie gesagt, eher Shibari oder Klinik usw. Ja, Manches mag man mal erfahren. Ich muss aber sagen, das bdsm bei meinem Herr ist mein Nonplusultra! 😁 Dieses D/S mäßige, auch seine Art so als Sadist (die jetzt auch nicht alle Subs gut fanden). Sicher haben bei ihm auch schon Subs gemerkt, dass es verschiedenes bdsm gibt. Eine ist ihm dann auch abgewandert. Die fand Klinik und ein ganz anderes bdsm dann viel besser und hat einen Arzt gefunden...

Wir haben gewissermaßen auch so ein bdsm für uns. Mein Herr weiß, dass ich auch mal mit anderen Doms schreibe, auch neigungsbezogen. Mein Herr schreibt auch mal mit anderen Subs, aber auf einer anderen Seite, ist aber nicht so der Forumstyp. Oder lässt sich berieseln durch Bilder usw. 

Ich darf auch alleine auf Femdom Veranstaltungen und wenn sich da mal was ergibt, warum nicht. Er war auch schon alleine los. Er hat auch noch recht viel Kontakt mit seiner Ex-Sub. Die auch noch an ihm "hängt". Auch locker mit anderen Subs aus der Vergangenheit (wobei nicht mehr alle mit neuen Herrn das dürften). Mit seiner Ex-Sub treffen wir uns in ein paar Tagen sogar zu 3. Ich freue mich darauf. Ich bin überhaupt nicht eifersüchtig.

Wir sind wohl aber - sowohl er, als auch ich - irgendwann dann schon eifersüchtig. Das lässt sich jetzt schwer festnageln, aber ab einer gewissen Intensität eben. Wenn da regelmäßig bei der einen Person noch eine andere wäre... Da sind wir dann eben doch recht monogam veranlagt. 

Wenn man lockere Spielbeziehungen hat. Also ich meine jetzt nicht mit 24/7 und auch Dom im Alltag, sondern nur für Treffen usw., mag das gehen. Dann kann eine Sub natürlich mehrere Doms haben - wie auch anders herum. Oft genug hört man aber doch, dass sich irgendwer "vernachlässigt" fühlt. Und eine Person möchte das dann vielleicht doch enger, vertiefen usw. 

Ein anders Problem wäre die "Öffnung" einer bereits festen D/S-Beziehung. Auch das kann so seine Tücken haben. 

Muss jeder selbst wissen. Ich bin schon froh, mir direkt zu Beginn was exklusives gesucht zu haben. Mein Herr will immer mich und das wird ihm auch nicht langweilig...😁

Vor 59 Minuten , schrieb MissCurious:

Die haben doch in vielen Konstellationen nichts miteinander zu tun

Nun das ist Frage, wie die Beziehung zwischen Dom und Sub ist. Ich für meinen Teil möchte schon für eine Session mit einem anderen Dom gewisse Dos und Donts definieren. Und daher finde ich die Frage inwieweit der zweite Dom sich daran hält schon wichtig.

Gerade eben, schrieb Suchender_HD:

Nun das ist Frage, wie die Beziehung zwischen Dom und Sub ist. Ich für meinen Teil möchte schon für eine Session mit einem anderen Dom gewisse Dos und Donts definieren. Und daher finde ich die Frage inwieweit der zweite Dom sich daran hält schon wichtig.

Die Sub zu verleihen ist ja was anderes als wenn Sub sich in Wohnortnähe einen 2. Dom sucht.

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