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Keuschhaltung – Kontrollinstrument oder Selbstbetrug? (ET bitte lesen)


Hi****

Empfohlener Beitrag

Ich mag tatsächlich auch Disziplin @HirnHerzHumor

Nur kann man jetzt nicht sagen, dass das Eine das Andere zwangsläufig ersetzt. 

vor 57 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Femdom ist keine Wunscherfüllerin.
Im Gegenteil: Der Sub sollte verinnerlicht haben, dass er dient – nicht seine Lust.
Er sollte sich nicht durch ein Käfig kontrollieren lassen müssen, sondern durch Haltung.
Kopf über Schwanz.

Ich antworte jetzt mal als Sub mit gelegentlichen KG, auch wenn das nicht so häufig vorkommt. Mein Herr mag es einfach, mich "verschlossen" zu sehen. Es ist für ihn noch ein wenig sadistischer und symbolischer. Ich habe dennoch ein Selbstberührungsverbot und trage nicht ständig einen KG. 

vor 59 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Dauergeilheit?
Also: hormonell unter Strom, emotional weichgekocht, brav gemacht?

Nein, mich persönlich frustriert ein KG sogar eher. Allerdings, diese Art der Abhängigkeit, manchmal vielleicht auch Geilheit... Eine gewisse Geilheit mag mein  Herr, weil einige Spiele dann noch besser für ihn gehen. Mich untenrum quälen wenn ich geil bin, betteln usw. Er mag es halt. 

Weder bin ich da dauergeil (denn zu lange frustriert der mich), noch braver, denn Gehorsam ist eher eine mentale Ebene für mich (gut, bei der Brat muss man manchmal vielleicht nachhelfen^^) 

Meine Bravheit misst sich jedenfalls nicht an Geilheit. 

vor einer Stunde, schrieb HirnHerzHumor:

Sogar eine devote Frau kann mit so einem Gadget plötzlich „Macht“ spüren.
Aber die verpufft, sobald das Ding ab ist.
Dann steht sie wieder da – mit einem müden Ding, aber ohne echte Kontrolle

Ja... Kann. Aber warum sollte eine devote Frau "Macht" über wen spüren wollen? 🤔 Ich käme mir da auch nicht besonders mächtig vor, weil der Dödel verschlossen wäre...🤷‍♀️ Es gibt schließlich viele Möglichkeiten von Macht & Kontrolle. Mental wäre first bei mir. 

vor einer Stunde, schrieb HirnHerzHumor:

Wenn viele Femdoms betonen, dass es nicht um Sex geht, sondern um Haltung, Respekt, Disziplin
warum ist Keuschhaltung dann so brutal sexualisiert?

Ich denke sie sagen das, weil ihnen das wichtig ist. Haltung, Respekt, Disziplin. 

Warum Keuschhaltung sexualisiert ist? Weil es das eben oft genug ist. Für mich wäre es nur ein ergänzendes Spiel, jemanden in den Händen zu haben, nun nicht die Übermacht...😅 Ja, das ist wohl ein sexuelles Spiel. 

Bei einigen geht es allerdings auch darum, die Erregung durch permanente Keuschheit abzubauen. Und damit auch die eigene Sexualität in Bezug auf den Schwanz. Es wäre nicht meins. Aber dann geht es nicht um seine Sexualität. Sondern halt nur ihre. 

 

Ob mit oder ohne PK, ich finde es immer gut, wenn Sub bei Dom ist. Klar, die eigene Geilheit in Abhängigkeit von Femdom darf auch eine Rolle spielen (finde ich zumindest). 

Und wenn es dann Subs gibt, die den PK mögen? Oder Femdoms? Warum nicht? Wie gesagt schließt das nicht Disziplin und Hingabe ohne dieses Ding aus. 🙂 

Zumindest wir wären ganz weit davon entfernt. 

vor 1 Minute, schrieb silence_devotion:

auch das berühren der Brüste/ Nippel, Anregungen durch Bilder oder Videos

Ui, ui, ui, das ist aber sehr streng...🤭🤭🤭

vor 26 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Disziplinierung ist eine Form der Dominanz, aber nicht die Einzige. Ich finde es NULL reizvoll jemanden zu disziplinieren oder zu erziehen. Ich mag eine erwachsene Person mir gegenüber haben, die bereits fertig "erzogen" ist und der ich nicht erst noch ein wertschätzendes Miteinander, Reflektieren, Kommunizieren und sonstige Basics beibringen müssen.

Meistens wenn ich Keuschhaltung gemacht habe, ging es um eine extreme Form von Tease & Denial. Warum darf denn Lust keinen Platz haben? Warum "sollte " dies und "sollte" das? Ich mache doch, was mir Freude und Lust bereitet. Und wenn ich daran Spaß habe, mache ich das. Ich stelle mir noch nicht einmal die Frage, ob das dominant genug ist. Irgendwer wird es so sehen und ein  anderer so. Ist doch völlig egal. 

Und ja, dann ist es eben sexuell. Für mich ist es das auch. Es gibt allgemein nicht viele Sachen, die mich anmachen, aber das ist so eine der wenigen Sache die mich anmacht. Wenn jemand regelrecht Schmerzen verspürt, weil er mich so unerträglich anziehend findet. Wenn es jemanden in die Knie treibt, wie umwerfend er mich findet. Das ist womit ich spiele. Und was mir Lust bereitet. Und wenn ich es mir dazu mache oder machen lasse, dann ist es der beste Tease den es gibt. Das ist meine Art von Sex kann man sagen.

Es geht mir also gar nicht darum, jemanden Disziplin beizubringen und Selbstbeherrschung. Mir macht es sogar am meisten Spaß mit denen die sexuell sehr aktiv sind, weil der Effekt beim Entzug schneller eintritt. Es geht mir nicht darum, das zu töten, sondern ich benutze es, weil es mir gefällt.

 

Aber man darf nicht alles darauf aufbauen, das stimmt. Das geht nach hinten los, wenn man einfach so jemanden keusch hält mit dem man nicht zuerst eine Bindung aufgebaut hat und an der Bindung gearbeitet hat, dann wird das meistens dazu führen, wenn der "Bann" gebrochen ist, dass die Dynamik das nicht überlebt. Wenn man sich zu wenig nah ist und das zu exzessiv betreibt. 

Danke für deine Antwort – sie macht deinen Zugang sehr deutlich: Keuschhaltung als erotisches Werkzeug, als gezieltes Spiel mit Lust und Entzug. Das funktioniert für dich auf unmittelbarer Wirkungsebene – nachvollziehbar.

Mein Ansatz zielt eher auf eine andere Ebene: Mich interessiert weniger, ob etwas wirkt, sondern worauf es eigentlich beruht.
Ist Keuschhaltung Ausdruck innerer Kontrolle – oder nur äußerer Reiz? Was bleibt, wenn der hormonelle Effekt nachlässt?

Für mich liegt die eigentliche Spannung nicht im Gerät, sondern in dem, was davon übrig bleibt. Nicht Lust gegen Disziplin – sondern: Kopf über Lust. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

vor 39 Minuten, schrieb silence_devotion:

Sehr schön geschrieben! Aber bei der ganzen Sache muss man auch einige Dinge differenzieren. Man sollte Keuschhaltung und Orgasmusverbot klar trennen. Keuschhaltung beinhaltet mehr, als nur einen KG tragen oder sich selbst zu disziplinieren, keine Befriedigung zu bekommen. Keuschhaltung ist alles, was mit Intimitäten zu tun hat. Dazu gehört zbsp auch das berühren der Brüste/ Nippel, Anregungen durch Bilder oder Videos, lecken/ blasen, etc ... also der gesamte Verzicht.
Auch muss man ganz stark unterscheiden, zwischen devoten Männern und Frauen. Devote Männer legen sich oft selbst einen KG an, ohne eine Herrin zu haben und erwarten das dann aber auch von einer potentiellen Herrin, was widerum dann wirklich bedeutet, dass sie eine Wunscherfüllerin ist. Devote Männer "prahlen" oft damit, wie lange sie sich schon selbst verschlossen halten. Ich finde es albern, aber gut, soll jeder machen. Dir wenigsten Frauen tun dieses, sondern nur, wenn es tatsächlich einen Herrn an ihrer Seite gibt.
Ich persönlich mag das Thema auch, ob Keuschhaltung oder Oragsmuskontrolle/verbot, aber nur in Verbindung mit einem Herrn, dann aber auch in Zeiten, wo man sich nicht sehen kann. Ohne ihn zu hintergehen, denn ich würde mich selbst um meine eigene Devotheit betrügen.Für mich ist es nur ein kleiner Teil der Disziplinierung, weil ich für mich voraus setze, wenn ich das angeordnet bekomme, dann habe ich automatisch disziplinert zu sein und es einzuhalten. Für mich ist es eher das Machtgefälle, er entscheidet über mich, über meine Lust, über meine Befriedigung. Ist auch nicht jedermans Sache, soll es aber auch nicht.

Danke dir ebenfalls für deine differenzierte Antwort und die wichtigen Punkte, die du ansprichst. Ich sehe, dass du Keuschhaltung als vielschichtiges Phänomen mit einem starken Fokus auf Machtgefälle und Intimitätsverzicht betrachtest – da gibt es sicher viele Facetten.

Mir ging es in meinem Ausgangstext aber um eine sehr gezielte Frage: Was bleibt von einer dominanten Dynamik übrig, wenn man die äußeren Reize – also den Lustfaktor und die körperlichen Hilfsmittel – einmal bewusst ausklammert?

Geht es dann noch um echte innere Disziplin, Haltung und Zentrierung auf den anderen – oder ist das, was übrig bleibt, zu dünn, zu künstlich oder gar nicht mehr spürbar?

Ich möchte damit nicht alles ablehnen, was Keuschhaltung ausmacht, sondern gerade diesen Kern hinterfragen. Deine Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das Thema gelebt wird, aber ich finde, die Frage nach der Tiefe und Nachhaltigkeit der Dynamik wird dabei oft ausgeklammert . Oder zugunsten von „was man halt so macht“ oder "Männer und Frauen-Themen" verdrängt.

Vielleicht können wir den Blick noch einmal genau darauf richten? Das fände ich spannend.

(bearbeitet)
vor 30 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Wenn du glaubst, ich brauche einen besonderen Skill um Macht zu erlangen und dominant zu sein, ohne Keuschhaltung.. nicht wirklich. Es gibt zwar solche die gerne "überzeugt" und "unterwerfen" werden wollen, aber in der Regel muss man sich nur hinstellen und sagen: "Das könnte mir gefallen." und da knien sie schon reihenweise. Auch ohne Keuschhaltung. Daran ist auch nichts falsch. Ich bin nicht dominant weil mich irgendwas mächtig macht, außer eben die Macht die mir gegeben wird. Es braucht nicht mehr als 2 Menschen die Lust haben, so zu leben. Jemand der Kontrolle abgibt, und jemand der sie annimmt. Würde ich irgendwas an mich reißen, müsste man sich ja fragen, ob da wirklich gerade noch Consent gegeben ist. Von daher ja - Keuschhaltung ist ein schneller Weg um jemanden erstmal temporär und zum Schein unterwürfig zu machen. Aber dafür braucht es sie auch eigentlich gar nicht. 

Yes, genau da treffen wir uns.

Und für mich bestätigt das ziemlich genau die Kritik, die ich in meinem ET angestoßen habe:
Dass Dominanz nicht durch Tools entsteht, sondern durch Haltung. Und dass viele Mittel zwar kurzfristig wirken können, aber letztlich gelebte, authentische Dominanz oder Submissivität nicht ersetzen können.
Es geht auch ohne Keuschhaltung. Und manchmal wirkt es gerade dann am stärksten.

bearbeitet von HirnHerzHumor
naja so nach 2 bis 3 Monaten ist die Dauergeilheit verflogen, zumal wenn der Käfig zwar dran sein sollte, aber es dem führenden Part nicht wirklich interessiert
vor 46 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Mir ging es in meinem Ausgangstext aber um eine sehr gezielte Frage: Was bleibt von einer dominanten Dynamik übrig, wenn man die äußeren Reize – also den Lustfaktor und die körperlichen Hilfsmittel – einmal bewusst ausklammert?

 

Interessantes Thema. Danke.

Vorweg: ich spiele ab und zu gern mit PK und temporärer Keuschhaltung aber niemals dauerhaft. (Sie Zitat Hartholz^^). Bei mir gibt es das mit PK höchstens mal einen bis zwei Tage, ohne PK maximal eine Woche.

Tatsächlich finde ich es wirklich sehr viel intensiver und hingebungsvoller wenn mein Sub diese temporäre Auszeit ohne Hilfsmittel meistert. Für mich macht es einen Unterschied ob er nicht kann weil e eben nicht rankommt oder ob sein Wille stark genug ist es für mich durchzuhalten. Letzteres macht mich sehr stolz und fühlt sich ehrlich an. 

Zu den verschiedenen Beweggründen für Subs und Femdoms:

Ich habe da schon so einige Aussagen gelesen und gehört und nicht selten läuft es auf ein bestimmtes Mindset hinaus (absolut nicht mein Mindset).
Der Penis als dominantes Körperteil, Penetration als Zeichen von Macht. 
Der Sub möchte diese Macht gar nicht haben und sich gerne seiner Männlichkeit nicht nur im Kopf sondern auch körperlich berauben lassen. Sich diese im Hirn verankerte Macht nehmen lassen.
Die Femdom möchte genau dies auch, ihm die Macht nehmen und seines dominanten Körperteil entledigen. Sexuelle Unterdrückung war und ist schon immer ein großes Thema und hier sind eben die Rollen vertauscht. Letztlich ist dann eben auch Pegging das Pendant zu diesem Macht durch Penetration Gedanken. 
Von manchen Femdoms habe ich schon gehört das sie ihren Sub gern verschlossen halten und auch selten bis gar keine Orgasmen erlauben da sie "danach" nicht mehr so ganz in ihrer Devotion, nicht mehr so hörig sind. Also Orgasmuskontrolle und Keuschhaltung als tatsächliches Instrument nutzen damit Sub schön anschmiegsam bleibt. 
Ich selbst habe dies noch nicht erlebt, meine Subs waren bisher vorher wie auch nachher in ihrer Devotion gleich. Allerdings stimmt es schon in Teilen auch das zumindest mein ehemaliger Sub nach mehreren Tage Keuschheit durchaus etwas bereitwilliger war Dinge zu tun oder über sich ergehen zu lassen die ihm sonst nicht so leicht fielen. An der Hörigkeit durch Geilheit ist also schon was dran. Für manche, oder auch für viele, das mag ich gar nicht beurteilen. Ich bekomme aber durchaus mit wie gern sich in der eigenen Qual des PK gesuhlt wird und frage mich manchmal ob Mann sich da nicht auch etwas hineinsteigert. 

In letzter Zeit nehme ich auch verstärkt zur Kenntnis das nicht wenige Femdoms wirklich eher nach dem vorgezeichneten Bild agieren und leben, also eigentlich dem entsprechen was eine Vielzahl von Subs erwünschen und sogar erwarten. Auf ein paar Veranstaltungen fiel mir ein stellenweise sehr gekünsteltes Verhalten einzelner Damen auf und auch bei den Sub war es mit der Devotion nicht ganz soweit her bis sie dann eben von einer Dame zum Spiel gefordert werden. Die Ansage, single Subs die gerade nicht in den Händen einer Dame sind sollen sich als Service Subs betätigen, wurde geflissentlich ignoriert und stattdessen übte Mann sich darin sich zu präsentieren anstatt präsent zu sein.
Diese spezielle Veranstaltung meide ich mittlerweile. 

Femdom hält den Sub verschlossen, so soll es wohl sein und tatsächlich stoße ich oft auf fragende, beinahe schon schockierte Gesichter wenn ich sage, ich praktiziere das nicht in diesem Ausmaß und mein Sub darf Sex haben, sich selbst berühren und so weiter. 
Ich habe gern Sex mit meinem Partner und sehe nicht ein warum ich mich selbst um dieses Vergnügen bringen sollte um einem bestimmten Bild zu entsprechen. 

Zu der Frage warum Keuschhaltung dann doch irgendwie sexualisiert wird, bzw. ob es um Sex geht oder nicht, kann ich nur aus meiner eigenen Perspektive antworten. 

Ich quäle gern und ja, den Penis und die Hoden kann man sehr schön quälen. Und auch mit Geilheit kann man schön quälen. Das ist nicht zwangsläufig sexuell. Viel mehr ist es manchmal auch ein ausgeliefert sein für meinen Partner wenn ich mit seinem Geschlecht etwas anstelle und er steif wird ohne es eigentlich zu wollen. Das ist mehr eine mentale Qual für ihn. Vor allem dann wenn es eigentlich verboten ist in diesem Moment. 
Für mich selbst ist es nicht wirklich sexuell sondern befriedigt meinen Sadismus und so kann hier dann eben auch der PK zum Einsatz kommen. 
Meine Dominanz messe ich nicht daran was ich mit einem Penis anstelle oder nicht anstelle und mein Sub sieht es zum Glück genauso. 
Unsere Dynamik basiert auf anderen Aspekten und Sexualität ist zwar ein Bestandteil aber nicht der Überwiegende. Anders möchte ich es auch gar nicht. 

 

 

 

 

 

 

 

vor 7 Minuten, schrieb NoDoll:

Und auch mit Geilheit kann man schön quälen. Das ist nicht zwangsläufig sexuell. 

 

Danke für diese Sichtweise.

(bearbeitet)

Sehr schöne Beiträge von @NoDollund  @Bösewichtin, da ergibt sich für mich der Blickwinkel aus authentischer Dominanz älterer 🤭 und erfahrener Femdoms.

 

PK? Würde ich never ever anlegen, ich habe doch keine Meise! Es kommt mir so vor, als gewinnt das Verschließen an Popularität. Gut, wer's mag...ich finds absurd und stehe zu meiner Naturgeilheil 😁 auch in der Rolle des SUB. 

bearbeitet von Tau08
vor 8 Minuten, schrieb Tau08:

Sehr schöne Beiträge von @NoDollund  @Bösewichtin, da ergibt sich für mich der Blickwinkel aus authentischer Dominanz älterer 🤭 und erfahrener Femdoms.

 

Tz...du kommst auch noch in mein Alter und dann nenne ich dich nur noch Tau Silberrücken. ^^

 

Meine Frage dazu als weibliche Sub. 

Bevorzugt ein Dom die Macht über meine Sexualität oder mich?

Ich sage dazu;  Wer meint, über meine Sexualität bestimmen zu wollen, dem steht es nicht zu, Macht über mich zu bekommen. 

Wer aber Macht über mich hat, dem gehört (bis zu einem gewissen Grad/beziehungsformabhängig) auch meine Lust/Sexualität. 

Also keine Ahnung. Ich kann diesen Trend nicht verstehen. Gefühlt ist es ein Trend der grade durch die Decke geht. Mir so ein Ding anzuzlegen ist leicht. Seine Lust und geilheit zu kontrolieren wenn die herrin sagt ist nicht...
Und darum geht es doch vertrauen.
Würde man mir das Ding situativ anlegen um die Situation bildlich zu verdeutlichen ok. Aber wenn meine Miss mir vertraut und sagt 10 Tage nicht. Dann gibt es doch keine Fragen. Ich würde mir keinen anlegen lassen auf Dauer. Und würde das Argument kommen so könntest du nicht. 1 geht es dennoch irgendwie, und 2tens wäre das verzrauen gestört. Vielleicht sehe ich das aber ganz falsch.
FISHERMANS_FRIEND
Man muss einem Trend weder hinterher laufen, noch muss man ihn verstehen. Aber tolerieren sollte man ihn schon. Das liest sich hier in den Kommentaren teilweise etwas anders. Jeder lebt seine Vorlieben und Fetische so wie sie / er es möchte.....

Aber man darf noch darüber reden und Fragen stellen und sogar Kritik üben. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig es anderen abzusprechen oder nicht zu tolerieren. 

 

vor 43 Minuten, schrieb NoDoll:

Aber man darf noch darüber reden und Fragen stellen und sogar Kritik üben. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig es anderen abzusprechen oder nicht zu tolerieren. 

 

Kritik daran üben was anderen Spaß macht? Ich weiß ja nicht.. man muss es ja nicht selbst machen, aber andere dafür zu kritisieren finde ich schon muss nicht sein, wenns doch niemanden was tut

vor 1 Minute, schrieb Violet_Fog:

Kritik daran üben was anderen Spaß macht? Ich weiß ja nicht.. man muss es ja nicht selbst machen, aber andere dafür zu kritisieren finde ich schon muss nicht sein, wenns doch niemanden was tut

Das war vielleicht falsch formuliert. 
Kritik üben an eventuellen Intentionen. Wie zum Beispiel in dem Falle wenn Femdom etwas macht um einem Bild zu entsprechen weil es erwartet wird. Oder auch wenn der Gedanke des Sub dahinter nicht die Hingabe zur Femdom ist sondern lediglich seine Geilheit bedient zu bekommen. 

Jedem seinen Spaß gönnen heißt für mich nicht das ich nicht skeptisch sein darf. 

 

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