Dies ist ein beliebter Beitrag. La**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Wie wir im anderen Beitrag festgestellt haben, gehen die wenigsten von einem Machtgefälle aus, das schon von vornehinein besteht. Erstmal auf Augenhöhe. Erstmal gucken, ob man das mit der Person will. In welcher Form und in welchem Ausmaß. Da gibt es ähnlich wie bei den "Beziehungsphasen" keinen einheitlichen Weg und auch von Dynamik zu Dynamik mag sich das unterscheiden. Ich möchte das trotzdem fragen: An die Doms: Wie geht ihr vor, um eine solche Dynamik aufzubauen? An die Subs: Was braucht ihr vom Dom, um euch darauf einzulassen? Welche Schritte sind ein absolutes Muss, bevor ihr euch wirklich unterwerft? Ich werde, um keine Verwirrung zu stiften, erst später selbst darauf antworten.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ha**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Hängt das nicht immer individuell von Dom, Sub und der jeweiligen zwischenmenschlichen Beziehung ab? Ein generelles Vorgehen kommt mir da schwierig vor. Was zwischen A und B passt, kann zwischen A und C grandios scheitern (gilt übrigens auch für Vanilla-Beziehungen ohne Machtgefälle).
Dies ist ein beliebter Beitrag. La**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 2 Minuten, schrieb Handcuffs_1985: Hängt das nicht immer individuell von Dom, Sub und der jeweiligen zwischenmenschlichen Beziehung ab? Ein generelles Vorgehen kommt mir da schwierig vor. Was zwischen A und B passt, kann zwischen A und C grandios scheitern (gilt übrigens auch für Vanilla-Beziehungen ohne Machtgefälle). Absolut! Aber auch das ist schlussendlich eine Herangehensweise: Mit Aufmerksamkeit und Feingefühl erspüren, was sich eröffnet bearbeitet Oktober 10, 2025 von Violet_Fog
Gelöschter Benutzer Geschrieben Oktober 10, 2025 Ein schönes Thema welches ich leider nicht wirklich beantworten kann. Was mir in den letzten Jahren immer wieder auffällt, es besteht stellenweise eine große Ambivalenz. Es wird das Kennenlernen auf Augenhöhe gewünscht. 'Direktbedommung' ist verpöhnt, man wird schnell zum Dummdom degradiert. Dagegen steht dann die Wahrnehmung der Dominanz die dann beim Kennenlernen vermisst wird. Daran scheitert es dann oft und macht Gedanken über den Aufbau der Dynamik obsolet. Subs lernen mich erstmal kennen indem viel geredet und geschrieben wird. Sie dürfen mir jede Frage stellen die ich auch beantworte. Mittlerweile bin ich aber auch sehr geradlinig und Augenhöhe beim Kennenlernen besteht wirklich nur als sehr kurze Phase. Mir ist klar, daß schmeckt so einigen nicht doch habe ich festgestellt, ich muss mit meinen eigenen mentalen und emotionalen Kapazitäten vorsichtig sein. Also baue ich relativ schnell ein seichtes Gefälle auf indem schon kleinere Rituale integriert werden die mir wichtig sind. Ich kommuniziere auch von Anfang an was für eine Bedeutung sie für mich haben und was die Konsequenz der Nichteinhaltung ist. Wenn diese Anfangsphase dann abgeschlossen ist, Sub immernoch da ist, lasse ich die Dynamik gern auf natürliche Weise wachsen. Ich habe keinen konkreten Plan, keine Eckpfeiler die zu Tag x erreicht sein müssen. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab wie langsam oder schnell, wie intensiv es wird. Wie oft kann man sich sehen, was für eine Art Dynamik ist gewollt und so weiter. Viel mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen eben wegen jener Ambivalenz.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Pf**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 3 Minuten , schrieb NoDoll: Ein schönes Thema welches ich leider nicht wirklich beantworten kann. Was mir in den letzten Jahren immer wieder auffällt, es besteht stellenweise eine große Ambivalenz. Es wird das Kennenlernen auf Augenhöhe gewünscht. 'Direktbedommung' ist verpöhnt, man wird schnell zum Dummdom degradiert. Dagegen steht dann die Wahrnehmung der Dominanz die dann beim Kennenlernen vermisst wird. Daran scheitert es dann oft und macht Gedanken über den Aufbau der Dynamik obsolet. Subs lernen mich erstmal kennen indem viel geredet und geschrieben wird. Sie dürfen mir jede Frage stellen die ich auch beantworte. Mittlerweile bin ich aber auch sehr geradlinig und Augenhöhe beim Kennenlernen besteht wirklich nur als sehr kurze Phase. Mir ist klar, daß schmeckt so einigen nicht doch habe ich festgestellt, ich muss mit meinen eigenen mentalen und emotionalen Kapazitäten vorsichtig sein. Also baue ich relativ schnell ein seichtes Gefälle auf indem schon kleinere Rituale integriert werden die mir wichtig sind. Ich kommuniziere auch von Anfang an was für eine Bedeutung sie für mich haben und was die Konsequenz der Nichteinhaltung ist. Wenn diese Anfangsphase dann abgeschlossen ist, Sub immernoch da ist, lasse ich die Dynamik gern auf natürliche Weise wachsen. Ich habe keinen konkreten Plan, keine Eckpfeiler die zu Tag x erreicht sein müssen. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab wie langsam oder schnell, wie intensiv es wird. Wie oft kann man sich sehen, was für eine Art Dynamik ist gewollt und so weiter. Viel mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen eben wegen jener Ambivalenz. Ich finde du hast es sehr gut beantwortet. Genau so 👍🏻
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich versuche mal meine Punkte zu benennen. -Wahres Interesse vom Dom. -Gesehen und verstanden werden und das wertfrei. -Nicht die Wünsche von Sub über die wahren Bedürfnisse von Sub stellen (ich zum Beispiel hatte Vorstellungen die ich geäußert habe, die am Ende aber sehr wenig mit meinen wahren Bedürfnissen zu tun hatten. Ich kannte meine Bedürfnisse bis zu diesem Zeitpunkt nicht). -Bedürfnisse von Sub erkennen und spiegeln -Reflektion von Sub fordern -Kommunikation über egal was -sich für die Emotionen und Ängste von Sub interessieren -Empathie -klare Rahmenvorgaben, Regeln, Ehrlichkeit, unmissverständlich Aussagen, Bitten äußern zu dürfen, gehört zu werden, Antworten auf Fragen zu bekommen Es gibt bestimmt noch das ein oder andere, das mir gerade nicht einfällt. Die Basis ist Vertrauen und dieses Vertrauen darf nicht mißbraucht werden.
Br**** Geschrieben Oktober 10, 2025 vor 25 Minuten, schrieb Violet_Fog: An die Doms: Wie geht ihr vor, um eine solche Dynamik aufzubauen? Mein Herr geht strategisch mit der Initialisierungssession vor...🤣 Nein, mal im Ernst: der Reiz ergibt sich für mich schon beim Schreiben. Da spielte auch bdsm eine Rolle. Der Austausch, was passieren könnte, die Richtung, kleine Hin und Her Szenarien. 😁 Nun nicht exakte Praktiken, aber die Art muss einfach irgendwie stimmen. Es baute sich schon Vorfreude und immense Spannung für die erste Session auf. 👍 Etwas Angst, weil ich ja Leid erfahren wollte. 🙈 Aber das erregte mich ja irgendwie nur. Tatsächlich ist dann diese erste Session auch schon relevant. Das Machtgefälle zu besiegeln, einzugehen, Subs Bereitschaft. Und das ist schon ein intensives Gefühl und der erste reale Grundstein. Und die war schon intensiv, für den damaligen Zeitpunkt, auch von den Handlungen her. Es wird dann nach und nach mehr aufgebaut. Die Hingabe, einige Dinge konditioniert, und auch "Erziehung" nach seinen Vorstellungen mag mein Herr. Der SM wird natürlich ausgebaut. Ein Selbstverständnis von Dingen, die er im D/S schätzt. Durch entsprechende Formung. Die ganze Ebene der Kommunikation, die @Rosenrot82 zähle ich auch dazu. Ich habe jetzt nur eher rein bdsm mäßig geantwortet. Sub reflektieren zu lassen, mein Herr gibt mir gerne Schreibaufgaben, Bedürfnisse zu ergründen, Wachstum und Tiefe zu ermöglichen, ein ehrlicher Austausch usw. Für mich ist dann einfach der "Flow" toll. Wenn das bdsm gut ist. 😁 Und ich da immer weiter reinschwurbel...🙈 Natürlich auch das zwischenmenschliche. Vertrauen, alles ansprechen zu können. Eine auf Wertschätzung basierende Beziehung.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Mausebär23 Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Da ich meine Freundin meistens auf den normalen Weg kennenlernen und nicht auf solchen Plattformen, muss ich da eher subtil und auf augenhöhe vorgehen das entwickelt sich dann meistens jeder ist ja verschieden . Meine jetzige Partnerin zum Beispiel da war das machtgefälle eigentlich gleich spürbar und gegeben trotzdem bin ich im kleinen Schritten und subtil vorgegangen
Pf**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Wenn die Beziehung auf Augenhöhe schon besteht: Miteinander sprechen, sich auf ein paar Rituale/Regeln einigen und dann konsequent auf Einhaltung bestehen. Die Schwierigkeit ist ja, das Verhältnis so gedreht zu bekommen wie man es eigentlich haben möchte. NoDoll hat das echt gut beschrieben. Ich glaube es geht, es ist aber sicher nicht easy going. Ich persönlich würde zb ein Begrüßungsritual einführen, und wenn es nur der Handkuss ist. Oder eine Tisch Regel, der sub sitzt grundsätzlich erst wenn Dom sich gesetzt hat. Folgen, Konsequenzen sollten bekannt, klar und auf jeden Fall eingehalten werden. Das schafft Klarheit, Verlässlichkeit und ja auch Vertrauen und die Gewissheit, dass du als dominanter Part aufmerksam bist und es auch einforderst. Für mich persönlich darfs kein Kampf werden, dann hab ich kein Bock mehr. Ich diskutiere da immer nix. Drum stell ich nur Regeln auf, von denen ich absolut sicher bin die auch einhalten zu können. Und - da ich ja auch switche, ich lasse mich auch nur auf Regeln ein, die ich sicher einhalten kann. Also sub mag ich Regeln und Rituale überhaupt gar gar nicht 😂🙈😜 Aber deren Bedeutung ist mir natürlich klar und wenn ich zustimme hab ich zugestimmt, fertig
Dies ist ein beliebter Beitrag. kleiner_phönix Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Das habe ich schon ganz unterschiedlich erlebt. Ich glaube die einzige Voraussetzung für mich ist, dass er klug ist. Dann entwickelt es sich relativ schnell, oder eben nicht. Ewig auf Augenhöhe schreiben, kickt mich nicht
Br**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Das finde ich auch @kleiner_phönix Ich würde mich nicht als sapiosexuell bezeichnen, aber Intelligenz ist sehr anziehend. Und es ist nicht fies gemeint, aber mit so nem ganz "Stumpfen" könnte ich nicht. Verbale Wortspiele usw., ein interessantes Spiel, das kann schon was! Sicher ist das außerhalb von bdsm auch von Relevanz, welche Gespräche man so führt usw. Es gab aber auch echt Subs, denen mein Herr alles aus der Nase ziehen musste. Oder die nicht beschreiben konnten, worin für sie der Reiz im bdsm liegt. Da muss schon etwas mehr kommen. Was man spüren und empfinden möchte... Manche waren da auch nur bei: "Ich mag Fesselungen". "Was magst du denn an Fesselungen?" "Mit Manschetten". "Ich meinte, was du dabei fühlen möchtest?" "Gefesselt sein." 🤣 Ja, bei einigen geht das nicht allzu weit hinaus (Männer wie Frauen!)
Dies ist ein beliebter Beitrag. La**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich sehe die beschriebene Ambivalenz auch auf meiner eigenen Seite. Denn Augenhöhe schön und gut, aber wenn man dort bleibt, dann hätte man am Ende eine "arrangierte Dynamik" Stattdessen ist einer der ersten Schritte in die Dynamik wohl verständlicherweise auf einer flirty/teasy/verspielten Ebene. Anders kann man nicht feststellen, ob die Chemie stimmt. Aber auch so ein Flirt entsteht nicht im luftleeren Raum, dazu muss man sich ermutigt und eingeladen fühlen. Heißt, ich würde nicht einfach wildfremde Menschen necken, sondern da muss schon Konsens ersichtlich sein aus dem Gespräch und evtl der Körpersprache. Das sind so Winzigkeiten, wo man Konsens vielleicht auch nicht aktiv abfragt, sondern mehr intuitiv und gefühlvoll vorgeht. Ich frage da nun nicht: "Darf ich dich ein Bisschen aufziehen?", aber ich muss natürlich vorher sehen dass die Person an mir Interesse hat und was das Beispiel betrifft, Erniedrigung etwas abgewinnen kann. Auch wenn das ganz seicht ist. Ich verwende das nicht einfach als "Humor". Ich mag es schließlich auch nicht, wenn man mich aufzieht. Das mache ich nur wenn ich mir sicher bin, dass das auf Gegenliebe trifft. Das Reden, Teasen, Necken führt dazu, dass ich eine Vorstellung gewinne, von Anknüpfpunkten, gemeinsamen Ebenen, Spielflächen, aber auch NoGos. Wenn das alles immer weiter passt und interessant bleibt, man da gemeinsamen Ebenen gibt, ist das beinahe ein Selbstläufer ab dem Punkt, den man schon stoppen muss und Gespräche führen muss, damit es kein Eigenleben annimmt, sondern man weiter abcheckt, wo man sich bewegen kann, sodass es kontrolliert vorwärts geht. Denn das ist mir persönlich wichtig.
kleiner_phönix Geschrieben Oktober 10, 2025 Vor 25 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Das finde ich auch @kleiner_phönix Ich würde mich nicht als sapiosexuell bezeichnen, aber Intelligenz ist sehr anziehend. Und es ist nicht fies gemeint, aber mit so nem ganz "Stumpfen" könnte ich nicht. Verbale Wortspiele usw., ein interessantes Spiel, das kann schon was! Sicher ist das außerhalb von bdsm auch von Relevanz, welche Gespräche man so führt usw. Es gab aber auch echt Subs, denen mein Herr alles aus der Nase ziehen musste. Oder die nicht beschreiben konnten, worin für sie der Reiz im bdsm liegt. Da muss schon etwas mehr kommen. Was man spüren und empfinden möchte... Manche waren da auch nur bei: "Ich mag Fesselungen". "Was magst du denn an Fesselungen?" "Mit Manschetten". "Ich meinte, was du dabei fühlen möchtest?" "Gefesselt sein." 🤣 Ja, bei einigen geht das nicht allzu weit hinaus (Männer wie Frauen!) Nun ja und da ich gerne auch verbal jage, ist eigentlich ziemlich schnell klar, wohin die Reise gehen kann, wenn er denn passt
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 31 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Das finde ich auch @kleiner_phönix Ich würde mich nicht als sapiosexuell bezeichnen, aber Intelligenz ist sehr anziehend. Und es ist nicht fies gemeint, aber mit so nem ganz "Stumpfen" könnte ich nicht. Verbale Wortspiele usw., ein interessantes Spiel, das kann schon was! Sicher ist das außerhalb von bdsm auch von Relevanz, welche Gespräche man so führt usw. Es gab aber auch echt Subs, denen mein Herr alles aus der Nase ziehen musste. Oder die nicht beschreiben konnten, worin für sie der Reiz im bdsm liegt. Da muss schon etwas mehr kommen. Was man spüren und empfinden möchte... Manche waren da auch nur bei: "Ich mag Fesselungen". "Was magst du denn an Fesselungen?" "Mit Manschetten". "Ich meinte, was du dabei fühlen möchtest?" "Gefesselt sein." 🤣 Ja, bei einigen geht das nicht allzu weit hinaus (Männer wie Frauen!) Es ist gar nicht so einfach verschiedene Praktiken auf einer Gühlsebene zu benennen. Das hat nichts mit stumpf oder dumm zu tun. Manchmal weiß ich im ersten Moment auch nur, das fühlt sich gut an oder jenes fühlt sich schlecht an. Ich fühle sehr verzögert und muss mich ständig reflektieren und von meinem Master gespiegelt werden. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum Menschen nicht wissen was sie fühlen oder es nicht benennen können. Bei mir liegt dieses Problem in meiner Kindheit. Ich wurde nie gespiegelt, Gefühle wurden mir abgesprochen, nichts fühlen sondern funktionieren und lächeln. Ich habe lange gebraucht um überhaupt zu fühlen und mein Master lässt mich Dingd fühlen, die ich bisher nicht kannte.
ju**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Es muss Vertrauen aufgebaut werden und das braucht eben seine Zeit. Wenn man viel Zeit gemeinsam verbringt, fällt es mir zumindest leichter, mehr und mehr Macht abzugeben. Wenn ich in jeder Session das Gefühl habe, dass mein Vertrauen geschätzt und nicht missbraucht wird, dann kann ich ihr davon mehr schenken. Gilt natürlich auch andersherum, wenn auch auf andere Art und Weise.
HerrUndKüken Geschrieben Oktober 10, 2025 Wir hatten vom ersten Kontakt an ein gewisses Machtgefälle. Beginnend beim Schreiben hier, da war es noch ein kleines Gefälle. Beim Schreiben auf WhatsApp wurde es mehr. Und beim ersten Treffen war dann klar, das ich (Küken) seine Dominanz ohne Wenn und Aber annehmen kann. Das kann und will ich nämlich nicht bei jedem. Seitdem besteht ein gewisses Machtgefälle auch in unserer alltäglichen Beziehung
towel Geschrieben Oktober 10, 2025 ich glaub, dasses 'erste denken' von 'der könnte passen' schon sehr früh passiert, von daher weiss ich auch, was küken meint! dennoch- man tauscht sich aus, man schaut, ob der gesprächsfluß halt 'stimmt' oder obs blöde pausen gibt..im schreiben oder dann auch am phone man fragt...'quetscht' aus und beantwortet.. 'lässt sich quetschen'^^ auch da merkt man, wie und wo welches interesse, welche intention besteht man definiert nogos, respektive tabus wie eben auch must-haves evt aber zu all dem gehört eben ne gute portion selbstreflektion..und auch selbstvertrauen..daran scheiterts meist scho..oder eben an erfahrung, 'falscher' intention wobei ich, wenn, ja dann klar im metakonsens leb, ergo wahrscheinlich auch nochma mehr drauf achte, zw den zeilen les und so
Bi**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Ich vertrete irgendwie einen umgekehrten Ansatz. Das Gefälle besteht durchaus von Anfang an (muss aber auch nicht). Durch ständiges Ermutigen und Freilassen entsteht ein immer tiefer werdendes Vertrauen, das zu tieferer Innigkeit und Hingabe führt. Nähe durch Freiheit und Aufopferung durch Selbstständigkeit.
Syu Geschrieben Oktober 10, 2025 Kommunikation, ich Brauch schon jemand der sich ausdrücken und erklären kann ebenso andere herum
Ja**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Bisher kam es einfach dazu, so langsam kennen lernen und dann ...es ist kompliziert. . Daher würde ich nun einen anderen Weg wünschen aber bekomme direkt 🚩(diese berühmte Fahne) . Also Kennenlernen online mit Chat und später Gespräche aber noch Gesichtslos zumindest auf Top Seite. Das Machtgefälle will ich am liebsten sofort spüren, auch wenn ich gar nicht gemeint bin. Es sollte einfach so im Chat schweben...und mich langsam packen. Dann breitet es sich ganz langsam aus, wie ein Bademantel umhüllt...ihr versteht bestimmt. . Ich will gepackt und unterworfen werden bis ich mich langsam füge und die anfänglichen Schmetterlinge eine Liebe bilden, die nicht jeder verstehen kann. . Konsens...Ehm... Top ist doch immer am Wohle aller beteiligten Personen interessiert und nimmt sogar Rücksicht auf unbeteiligte dritte. Dem würde ich hinzufügen, daß nichts geschehen/befohlen werden soll was, daß ansehen von Bottom gegenüber Top schädigen könnte. . Die Feinheiten wie zum Beispiel Besuche von Familien Angehörigen ablaufen könnten etc. die hat man vorher im Chat. Eine Art Sicherung durch z.B. dritte oder auch Spielzimmer Mieten für das erste Raben Treffen und so weiter...sagen wir mal StockholmGame . Die Grenze wäre damit klar und bereit verschoben zu werden, die meisten Tabus sind bekannt und gesetzlich geregelt. No-Go's werden bestimmt gefunden und entweder zu Tabus erklärt, langsam überwunden oder als Strafe genutzt. Wobei die Strafe nicht wirklich eine Strafe ist sondern, daß Machtgefälle bestärkt und den Zwiespalt befeuert Top enttäuscht zu haben. . So, mehr schreib ich nicht...werden zu viele 🚩🚩🚩
Ro**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Vorweg erstmal, ich identifiziere mich als Sadist und Rigger und nicht als Dom. Wenn Machtgefälle im Kennenlernen ist ja erstmal nicht gegeben, solange alle Beteiligten nicht zugestimmt haben eines haben zu wollen - wer mich zu undommig findet, weil ich keine Forderungen stelle ist bei mir eh falsch... Ein gemütliches Fesseltreffen als erstes Date hatte ich zwar schon zweimal aber der Fokus ist da doch darauf, einfach ungezwungen zu quatschen und einer ersten Eindruck zu geben, was ich unter anderem so gerne mache. Der Anfang einer Dynamik ist nur ein ausloten, wohin die Reise gehen könnte und ich zeige da auch gerne mal meine Werkzeuge und erzähle was dazu und wenn es passt, wird vielleicht mal etwas ausprobiert. Mein Motto ist eher, für Mehr ist beim nächsten Mal noch Gelegenheit und mein Hygienemonk hat da auch erstmal das Ruder, dass ich lieber weniger mache, um weniger aufbereiten zu müssen. Ich mag es, wenn sich Dynamik entwickelt, indem man sich gegenseitig kleine Einladungen macht, schrittweise weiter zu gehen, ohne einen festen Fahrplan zu haben. Ist jetzt vielleicht auch die Gelassenheit des Alters, dass ich mir da gerne auch die Zeit nehme und nicht des Spieles wegen spielen muss. Zumal mir Macht nicht wichtig ist, auch wenn ich sie tatsächlich habe - eine devote Seele, die mir gefallen möchte lässt sich ja auch dadurch lenken, dass kommuniziere, was mir gefällt. Meine Erwartungen sind da am Ende nur, dass sie sich mir zur Verfügung stellt und und ansonsten auf Metaebene mit mir kommunizieren kann, was die Dynamik betrifft. Ich formuliere auch, was ich für sinnvoll halte, wenn es um Dinge außerhalb von Sessions geht, wenn es kleine und große Ziele gibt, auf die innerhalb der Dynamik hingearbeitet werden soll. Das ist aber auch von der aktuellen Lebenssituation der entsprechenden Partnerin abhängig, was ich als sinnvolle (Teil-)Ziele sehe, die ich dann auch so benenne. Von daher kann ich auch nicht schnell in eine Machtverschiebung gehen, und muss mir nach und nach ein Bild machen, wie Dynamik und beide dann voranbringen kann. Selbst bei einer Dynamik, bei der es eigentlich "nur" um das Ausleben von Bedürfnissen geht, hat man ja auch immer genug Teilhabe am Leben des anderen, dass man sich Gedanken über Session hinaus macht. Also kann ich da überhaupt nicht von Anfang an dominieren, wenn ich noch nicht weiß, wohin sich die gemeinsame Reise entwickeln wird und wofür ich in dem Zusammenhang bereit bin, die Verantwortung über mein direktes Handeln hinaus übernehmen zu wollen/können. Ein Schritt nach dem anderen und wem ich da zu langsam bin oder als zu undommig wahrgenommen werde, ist diese Person einfach nicht mit mir kompatibel und hat eben das Pech, mich nie wirklich kennenlernen zu werden, wenn ich nach einem oberflächlichen ersten Eindruck als unpassend eingeordnet werde. Erst der menschliche Draht zueinander auf Augenhöhe und wie schnell sich irgendwas entwickelt, zeigt dann die Zeit... Ich finde es auch albern und unangemessen, wenn schon am Anfang da andere Erwartungen bestehen, wenn noch nicht klar ist, ob man zueinander passt. Funfact - als ich bei einer Veranstaltung mal von einer noch recht jungen Sub gesiezt wurde die ich nicht kannte, war mein erster Gedanke, dass ich mich dadurch sehr alt gefühlt habe statt es als respektvolle Anrede verstehen zu können. In dem Kontext wäre ein "du darfst mich gerne siezen" meinerseits kein Ausdruck der Unhöflichkeit... 😄
Dies ist ein beliebter Beitrag. ja**** Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) jack@jackXjacqueline: vor 9 Stunden, schrieb Violet_Fog: Wie wir im anderen Beitrag festgestellt haben, gehen die wenigsten von einem Machtgefälle aus, das schon von vornehinein besteht. Erstmal auf Augenhöhe. Erstmal gucken, ob man das mit der Person will. In welcher Form und in welchem Ausmaß. Ein Begegnen auf Augenhöhe sollte aus meiner Sicht das "Standardvorgehen" sein. Es lässt sich natürlich davon abweichen. Wenn beide Seiten beispielsweise direkt zu Beginn der Kontaktaufnahme bereits ein Machtgefälle in der Kommunikation wünschen, ist das völlig legitim, und damit ist ja bereits ein Konsens darüber geschaffen. Schwierig finde ich Menschen, die einseitig, vielleicht sogar schon in der ersten Nachricht, bereits eine Machtverschiebung forcieren, so als wäre dies im BDSM der übliche Weg. Wenn uns sowas begegnet, gehen wir auf Distanz. Meine Sklavin mag in einem D/s-Verhältnis zu mir stehen, daraus ergibt sich aber kein Machtgefälle ihrerseits gegenüber Dritten in dominanter Position. vor 9 Stunden, schrieb Violet_Fog: Wie geht ihr vor, um eine solche Dynamik aufzubauen? Indem ich in den ersten Gesprächen auf Augenhöhe den Weg, den ich als Herrschaft gehen möchte, aufzeige und im Gegenzug zuhöre, wie sich die potentielle Sklavin ihren Weg vorstellt. Man erörtert gegenseitig die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben, spricht über seine Neigungen, erklärt seine Grenzen und Tabus, teilt wissenswertes über z.B. körperliche Einschränkungen mit, und am Ende trifft jeder für sich die Entscheidung, ob die Schnittmenge aus all dem ausreicht, um es miteinander zu probieren und sich in ein D/s-Verhältnis zu wagen. In welcher Intensität das dann beginnt, ist dann ganz indivuiduell. Für mich ist das Wichtigste, dass man sich in den wesentlichen Punkten ergänzt. Es nützt ja nichts, sich in ein D/s-Verhältnis zu begeben, wenn man BDSM-mäßig eigentlich gar nicht zueinander passt. Das kann und wird auf Dauer nicht funktionieren, und da habe ich von vornherein kein Interesse daran. bearbeitet Oktober 10, 2025 von jackXjacqueline Korrekturen
Dies ist ein beliebter Beitrag. Toy4her Geschrieben Oktober 10, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Oh, da habe ich sehr, sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die sich aber alle gut anfühlten. Also, da gab es bei mir kein konkretes Schema. Ich kann unheimlich leicht vertrauen, wenn ich will. Vertrauenstest - kein Ding. Tandemsprung, na klar. Ich kann nicht mal sagen ob das bedenklich hinsichtlich Leichtsinn oder Naivität sein könnte, aber wenn es sich geht anfühlt habe ich keine Probleme damit die Kontrolle abzugeben. Es gab schon Sessions mit einem Paar, das ich erst 5 min. vorher auf einer Veranstaltung kennengelernt hatte. Dann lose Treffen, wobei keine emotionale Verbindung bestand oder so wie jetzt eine wirkliche Liebes-D/s-Beziehung. Es hat sich dann jeweils immer anders ergeben. Was jedoch immer wichtig war, ich musste in den Menschen etwas sehen das mich angezogen, interessiert hat. Ich achte sehr darauf wie jemand denkt, über sich, über andere und was ihm/ ihr wichtig ist. Wenn ich das alles nachempfinden kann und schätze dann kann ich Kontrolle abgeben/ folgen. Aber natürlich zeitlich betrachtet auch abhängig davon welche Art von Verbindung besteht oder bestehen soll. Als es um eine richtige Beziehung ging hat sich die Tiefe und der Umfang des Machtgefälles recht natürlich so ergeben wie wir uns auch stetig weiter und besser kennenlernten. Es ist halt ein großer Unterschied ob man sich einmalig für eine Session auf jemanden einlässt, das kann ich innerhalb von wenigen Minuten ausloten oder ob es eine langfristige Beziehung wird, bei der zum Beispiel durch Keuschheit, Rituale oder Regeln weitreichend Einfluss genommen wird. Da brauche ich dann auch Zeit die Tragweite rein emotional und mental anzustecken, für mich zu bewerten und dann gemeinsam durch Gespräche weiterzuspinnen, so dass auch wieder das Gefühl stimmt und ich mich sicher fühle.
Fetishdrag0n Geschrieben Oktober 11, 2025 vor 17 Stunden, schrieb Rosenrot82: -Nicht die Wünsche von Sub über die wahren Bedürfnisse von Sub stellen (ich zum Beispiel hatte Vorstellungen die ich geäußert habe, die am Ende aber sehr wenig mit meinen wahren Bedürfnissen zu tun hatten. Ich kannte meine Bedürfnisse bis zu diesem Zeitpunkt nicht). -Bedürfnisse von Sub erkennen und spiegeln Was meinst du genau mit diesen zwei Punkten? Wie erkenne ich als Dom besser, was Sub braucht, als Sub selbst?
Ro**** Geschrieben Oktober 11, 2025 vor 7 Stunden, schrieb Fetishdrag0n: Was meinst du genau mit diesen zwei Punkten? Wie erkenne ich als Dom besser, was Sub braucht, als Sub selbst? Ich denke dieses Thema wäre einen eigenen Thread wert. Erstelle bitte ein Thema, dann kann ich antworten ohne OT zu gehen.
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