Dies ist ein beliebter Beitrag. sl**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Ich finde so manche Aussagen irgendwie seltsam. Zum Beispiel, dass es für die Herrschaft anstrengend sein soll über alle Bereiche zu bestimmen, was bis zum Micromanagement gehen kann (nicht muss). Warum sollte es für den aktiven anstrengend sein, wenn er das so möchte? Anstrengend wird es nur, wenn man eben nicht über alles bestimmen möchte, aber muss. Wie alles im Leben anstrengend sein kann, was man mehr unfreiwillig macht. TPE ist natürlich nicht einfach, aber auch nicht anstrengend, zumindest wenn man diese Neigung hat und so leben möchte. Selbst Micromanagement ist für jemand, der so geartet ist nicht anstrengend. Vielleicht ist es eher anstrengend sich zurückzuhalten und weniger zu bestimmen. Jeder Mensch tickt anders und braucht weniger oder mehr Bestimmungsgewalt über den passiven Partner. Zum Thema: Mein Herr kann über alles bestimmen. Und er bestimmt auch über fast alles. Über Familie und Freunde möchte er nicht bestimmen. Er könnte aber, wenn er wollte. Wir leben TPE, dass heißt aber nicht das er über jeden kleinsten Furz bestimmt. Micromanagement ist für ihn zu anstrengend und ist auch kein Muss im TPE. Nur weil er über alles bestimmen kann, heist nicht, dass ich mich als Sklavin zurücklehne oder selbst keine Entscheidungen treffen kann oder gar meinen Alltag nicht hinbekomme. Ganz im Gegenteil, das sollte eigentlich Grundvoraussetzung sein, eben wie auch eine stabile Persönlichkeit. Ich sitze auch nicht stumm in der Ecke, warte nur auf Befehle und denk nicht mehr. Das sind alles irgendwie so Klischees... ich bin recht aktiv, weiß was mein Herr möchte, welche Aufgaben ich habe, wie ich was zu erledigen habe... ich fungiere als seine persönliche Beraterin, als Assistentin und als Dienerin. Und natürlich bin ich seine Sklavin. Und ja, auch mein Herr kann seinen Alltag ganz gut alleine bewerkstelligen. Aber warum sollte er alles selbst übernehmen, wenn er mich als Sklavin hat? Wir beide wollen das so, für uns beide ist es nicht anstrengend. Es bereichert unsere Beziehung, unseren Alltag und unser Leben. Was mich daran kickt? Ich mag das Wort ehrlich gesagt nicht. Aber ja, mich erregt dominanz, aber dass mein Herr über alles bestimmen kann, ist weniger erregend, mehr erfüllend für mich. Es entspricht meinem Wesen als Sklavin. Ich brauche diese Art von Leben. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Jacqueline89
Le**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 3 Stunden, schrieb Bratty_Lo: @Leondriel Ich sehe da halt nicht die Verantwortung, dass jede Frage beantwortet werden muss. Wenn mein Herr Regeln hat und ich etwas fragen muss, dann muss er natürlich auch antworten. Oder es gibt die Regel bei uns, dass etwas als "Ja" gilt, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit eine Antwort ausbleibt (außer er sagt mir, dass er für xy Stunden nicht erreichbar ist und ich nichts fragen brauche, weil er einen Termin hat und mir das rechtzeitig mitteilt). Ich will mich da auch gar nicht "lustig" machen. Ich mache auch nicht, "was ich will", es gibt Regeln und Anordnungen - oder nicht. Ich merke mir gerne, was meinem Herrn schmeckt und mache das dann. Ich frage auch gerne. Bleibt aber eine Antwort irgendwann aus, ja dann mache ich es, wie ich meine, dass es ihm gefällt und ich es gut kann. Semmelknödel kann ich selbstgemacht besser als Kartoffelknödel. Ich kann sowohl als auch machen, er mag beides. Am Ende ist doch wichtig, dass es insgesamt schmeckt. 😅 Und da ist es doch irgendwann eine Frage der "Relevanz". Hat mein Herr wenig zu tun, hake ich vielleicht nochmal nach. Ansonsten bestimme ich das Menü und es wird schon schmecken. Neben den Knödeln gäbe es ja auch noch Fleisch und Gemüse...😅 Ich könnte netterweise auch beides kaufen. Weiß allerdings, dass mein Herr Verschwendung am meisten hasst. Also müssten die Knödel 2 dann auch zeitnah zu irgendeinem Gericht gemacht werden. Oder ich entscheide mich halt, wenn das nicht möglich wäre. Am Ende gibt es für mich (für uns), vielleicht auch Wichtigeres, als die Knödelwahl...🤭 Dass es so läuft und geil ist... schmecken wirds auch schon! Hier schrieb ich, ab einem "gewissen" Alter, würde das also auch immer berücksichtigen @Teaspoon. Und dass für uns andere Sachen relevant sind als in eurer „DS-Beziehung“ 😅, das kommt dir nicht in den Sinn? Dass eure „Regeln und Anordnungen“ 🤭 für andere so gar keine Relevanz haben? Und könnte es auch sein, dass nach einer gewissen Anzahl an Lachsmileys und „Hey, so wie ich das mache, macht das Sinn, nicht so wie ihr das macht“-Aussagen Bemerkungen wie „Ich will mich ja nicht lustig machen“ an Glaubwürdigkeit verlieren? Ihr könnt das in eurer Beziehung handhaben wie ihr möchtet. Aber ihr seid nicht der offizielle Standard. Welche Fragen für uns relevant sind, entscheidest zum Glück nicht du. Und um einmal zu verdeutlichen wie komplett daneben du liegst, und warum die Frage bei uns eine unglaubliche Relevanz hat: Ich werde zu Weihnachten nach Monaten aus dem Krankenhaus entlassen, und meine Partnerin wollte sicherstellen, dass mir das Weihnachtsessen so gut wie möglich schmeckt. Für mich ist diese Frage, und die Tatsache, dass sie sie stellt von hoher Relevanz. Ich mag Beides, das weiß sie, aber sie will es für mich perfekt machen. Ist halt eher was mit Tiefgang, da kann man keinen Porno drüber schreiben. Gibt halt Beziehungen, die über die Feuchtigkeit ihres Höschen hinaus gehen 🤭 Du hast vor nicht allzu langer Zeit geschrieben du hasst es, wenn ich auf deine Posts antworte, und dass ich das lassen soll. Dann tu dir selber einen Gefallen und verkneif es dir, dich über die Beziehung von meiner Partnerin und mir öffentlich lustig zu machen. Die Relevanz unserer Taten könnte einfach weit jenseits deines begrenzten Tellerrandes liegen.
Si**** Geschrieben Dezember 22, 2025 (bearbeitet) vor 27 Minuten, schrieb Leondriel: Ich werde zu Weihnachten nach Monaten aus dem Krankenhaus entlassen 🥳🙏 Welch schönes Weihnachtsgeschenk 🫶 bearbeitet Dezember 22, 2025 von Silky
Dies ist ein beliebter Beitrag. Si**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: Mich hat einfach interessiert, ob diese "Abgabe von Selbstbestimmung " Teil in Dynamiken ist. Bei meinem Dom und mir beschränkt sich das Machtverhältnis alleine auf Sessions - weil Spielbeziehung. Während der Zeit in der ich bei ihm bin, bestimmt er, wann eine Session beginnt und endet. vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: Ich finde jeder entscheidet für sich den richtigen Weg. Ganz richtig. Top entscheidet für sich, in welchem Umfang er sich die Verantwortung über Bottom zutraut. Bottom entscheidet für sich, in welchem Umfang die Verantwortung an Top abgegeben werden kann. vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: Ich mag die Fremdbestimmung, Dies vollumfänglich über mich ergehen lassen zu können, wäre rein gedanklich durchaus verlockend. In der Realität, mit all den 'Verpflichtungen' in meinen Augen jedoch nicht umsetzbar. vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: dabei will ich auch nicht umsorgt werden. Diesen Anspruch hätte ich hingegen schon. Verantwortung über ein Leben zu übernehmen, beinhaltet klar auch Fürsorge und den Bottom in gewissem Maße auch zu umsorgen. vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: Er muss für mich weder eine Planung machen, noch das ganze Überwachen. Woran denkst du, wenn du von Planung sprichst? Ich meine, wenn die komplette Selbstbestimmung dem Top übergeben werden soll, dann wäre einen Plan über Bottoms Alltag zu haben doch unabdingbar. Und da denke ich jetzt nicht an menschliche Bedürfnisse wie den Gang zur Toilette oder Dergleichen. Aber was Bottom den lieben langen Tag so tut oder tun soll, sollte meines Erachtens in einem solchen Gefüge den Top schon interessieren. Ansonsten wäre es für mich eine Einbahnstrasse. vor 10 Stunden, schrieb Rosenrot82: Es ist, wenn man nicht zusammenlebt nochmal ein zusätzliches integrieren in den Alltag. Und genau da bewundere ich deinen Willen und die Disziplin, dich dem zu fügen. Dafür bedarf es unbedingt den perfekten Gegenpart. Da muss ich ehrlicherweise eingestehen, dass ich vermutlich daran kaputt gehen würde. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Silky
Br**** Geschrieben Dezember 22, 2025 (bearbeitet) vor 2 Stunden, schrieb Leondriel: Und dass für uns andere Sachen relevant sind als in eurer „DS-Beziehung“ 😅, das kommt dir nicht in den Sinn? Dass eure „Regeln und Anordnungen“ 🤭 für andere so gar keine Relevanz haben? Doch, das kommt mir schon in den Sinn @Leondriel. Es freut mich, dass du aus dem Krankenhaus kommst und ich hatte mir dahingend schon gedacht, dass das Essen wichtig ist, eine (zu lange) ausbleibende Antwort vielleicht auch ihren Grund haben mag und immer haben kann. Du gibst dir die Schuld daran, das ist ok. vor 2 Stunden, schrieb Leondriel: und meine Partnerin wollte sicherstellen, dass mir das Weihnachtsessen so gut wie möglich schmeckt. Für mich ist diese Frage, und die Tatsache, dass sie sie stellt von hoher Relevanz. Ich mag Beides, das weiß sie, aber sie will es für mich perfekt machen. Ist halt eher was mit Tiefgang, da kann man keinen Porno drüber schreiben. Gibt halt Beziehungen, die über die Feuchtigkeit ihres Höschen hinaus gehen 🤭 Mir ist ein Weihnachtsessen auch wichtig und tatsächlich nicht nur mein feuchter Slip. Diese Wertung steckst du da wieder rein. Ich mache mir da Gedanken und nehme auch gerne das, was mein Herr mag. Hier ging es um die ausbleibende Antwort auf die Frage. Und ich finde das eben nicht so relevant oder schwierig, dass ich dann entscheiden soll, ob ich beide Sorten kaufe oder mich für eine entscheide. Am Ende wird es ein schöner Abend. 🥰 Ich schrieb, dass ich es daran festmachen würde, was er sonst so zu tun hat. vor 7 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Und da ist es doch irgendwann eine Frage der "Relevanz". Hat mein Herr wenig zu tun, hake ich vielleicht nochmal nach. Ansonsten bestimme ich das Menü und es wird schon schmecken. Ja, natürlich würde ich es so tun und ihr könnt es anders machen. Das ist doch sehr egal für mich und von meiner Antwort musst du dich nicht gekränkt fühlen. vor 2 Stunden, schrieb Leondriel: Ihr könnt das in eurer Beziehung handhaben wie ihr möchtet. Aber ihr seid nicht der offizielle Standard Ich dachte tatsächlich, dass wir da der Standard sind...😅 Entspann dich und feier schön Weihnachten 🎄 Keine Ahnung, wie kann man denn so auf meine Antwort "anspringen"? Kannst doch einfach schreiben, was ihr wie und warum macht. Für mich ist wichtig, dass bdsm am Ende nicht schwierig oder anstrengend ist. Und dahingehend finde ich dann ggf auch für uns beide Lösungen. Und darum ging es doch, was der Dom dann am Ende entscheiden muss. Er kann alles mögliche entscheiden und ich richte mich gerne danach. Wenn das nicht möglich ist, mache ich es bestmöglich. Da wäre die ausbleibende Antwort aber einfach nicht so schlimm für mich 🙈 Es wurde ja auch eine Lösung gefunden und beide Sorten gekauft. Hätte ich vielleicht auch so gemacht und ist doch gut! 👍 Vielleicht erkenne ich das Problem darin nun nicht so. vor 8 Stunden, schrieb Leondriel: Und im konkreten Fall war es ganz klar mein Fehler, da ich nicht geantwortet habe. Sie hat nun rücksichtsvollerweise beides gekauft, statt mir die Konsequenzen meines Fehlers aufzubürden und mich in den Laden stapfen zu lassen. Ich verstehe aber nicht, was daran so lächerlich ist. Wie gesagt, du kannst das ja als "Fehler" sehen. Ich würde es halt anders sehen und nicht zwangsläufig als Fehler. Und den auch niemanden aufbürden. Aber es ist doch alles bestens, hat deine Partnerin ja auch nicht. Es funktioniert doch alles! Ich würde es so sehen (du kannst es anders sehen) bearbeitet Dezember 22, 2025 von Bratty_Lo
mucfun Geschrieben Dezember 22, 2025 Sofern ein echtes Vertrauensverhältnis vorhanden ist, mag das funktionieren. Dennoch wird i.d.R. sicher auch miteinander gesprochen, sodass der Dom Part auf Grundlage von Grenzen, Fantasien, Wünsche entscheidet . Ich finde es krass, dass bei manchen Konstellationen die Selbstaufgabe und das fehlende Hirn so weit geht, dass Subs wissentlich geschädigt werden. Gefühlt werden Subs zunehmend AO angeboten, nicht in bekannter Runde , sondern wildfremden und ohne Tests. Da ist zumindest jedes Maß und Ziel überschritten.
Te**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Ich denke, da reden ich mal wieder an allen vorbei: Ich rede davon Entscheidungen abzugeben, nicht das Hirn. Deshalb gebe ich keine Entscheidungen ab, wo ich das Empfinden habe, dass es bei ihm als Bürde ankommt. Und das ist Mikromanagement nun mal: anstrengend. Ich rede nicht von Sessions, in denen es für einen begrenzten Zeitraum und ein begrenztes Thema, sehr schön und einfach ist, Entscheidung abzugeben. Ich rede von immer und in allen Lebensbereichen. Und natürlich kann ich es mir wünschen, frei von Entscheidung zu sein, aber ich verlange es nicht. Ich sehe es nicht als Entscheidung abgeben, wenn ich ihn fragen, ob ich auf Toilette darf. Ich sehe es als Entscheidung abgeben, wenn er tatsächlich Sachen für uns und mich entscheidet. Was essen wir und wo? Ich plane, ich entscheide, ich gebe vor und gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Oder ich gebe die Entscheidung ab, dann muss ich idealerweise nicht mal fragen, weil er die Denkarbeit dazu selbst geleistet hat. Variante drei: man spricht die Optionen durch, wirft seine Überlegungen zusammen und er entscheidet oder beide gemeinsam (ohne Machtgefälle). Im oben genannten Fall verstehe ich ehrlich nicht das Problem. Selbst ohne DS würde ich fragen, was er essen möchte und ihn entscheiden lassen, was er essen will. Ich selbst entscheide nur für mich und koche lieber drei verschiedene Gerichte, als dass jemand unglücklich ist. Nur eins mache ich nicht: ich stelle keine (Aus)wahl mit Bitte um Entscheidung, um dann zu sagen ätschebätsch, deine Antwort interessiert mich aber nicht. Das mach ich normal schon nicht, schon gar nicht mit meinem Partner, noch weniger, wenn ich ihm gern Entscheidungen überlasse. Dafür muss er nicht entscheiden, ob ich auf Klo darf. Ist doch auch was ...
Br**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 31 Minuten, schrieb Teaspoon: Ich denke, da reden ich mal wieder an allen vorbei: Ich rede davon Entscheidungen abzugeben, nicht das Hirn. Deshalb gebe ich keine Entscheidungen ab, wo ich das Empfinden habe, dass es bei ihm als Bürde ankommt. Und das ist Mikromanagement nun mal: anstrengend. Ich rede nicht von Sessions, in denen es für einen begrenzten Zeitraum und ein begrenztes Thema, sehr schön und einfach ist, Entscheidung abzugeben. Ich rede von immer und in allen Lebensbereichen. Und natürlich kann ich es mir wünschen, frei von Entscheidung zu sein, aber ich verlange es nicht. Mag sein, dass aneinander vorbei geredet wird. Ich würde unterscheiden zwischen "Entscheidung abgeben" und etwas (er)fragen. Ich bürde in dem Sinne auch nicht auf, dass er etwas entscheiden muss. Das tut mein Herr von selbst, wenn er möchte. 😅 Wenn ich ihn etwas frage, dann die Dinge, die ich muss... Oder um zu erfragen, was er wie lieber hätte. Einfach so. Wie das vermutlich Menschen machen. Und natürlich würde er sich da auch veräppelt vorkommen, wenn mir das dann egal wäre. 😅 Ist es aber nicht, sonst hätte ich nicht gefragt. 🤔 Aber das meint bei mir nicht, dass er eine Entscheidung treffen muss (sicher gerne soll^^) oder eine Antwort nicht mal verzögert sein kann. Es ist eine Frage. Und er kann natürlich auch, er weiß ja, wann ich Essen mache, von sich aus was vorgeben, welchen Käse oder so (wird besorgt! 👍) Wir hatten das jetzt sogar mit meiner Mutter, die Essen bestellt hat. Morgen, denn da hat sie Geburtstag. Nach Abfrage kam von meinem Herrn keine Antwort. Er hat gerade anderes zu tun. Irgendwann hat sie dann ein Gericht festgelegt. Ich habe dann nochmal gefragt, ob er das möchte, mit dem Hinweis, dass das jetzt bestellt ist (falls meine Mutter ihm das nicht schon geschrieben hat) und es noch änderbar ist. Wenn er Zeit hat, schaut er sich die Menüs nochmal an. Sonst ist es jetzt so. Sie hat immerhin extra das teuerste genommen und das, was ihm wohl am besten gefällt im Steakhaus. 😅 (Die wollten das gerne vorher wissen, da viele Leute da sind). Irgendwann muss ja dann mal wer was entscheiden. Und wenn abgefragt wird, wann die Leute zum Essen kommen wollen, Karl halt irgendwann nicht antwortet, wird 18 Uhr festgelegt. Dann kann er sich nicht beschweren, wenn er lieber 19 Uhr gehabt hätte und nicht berücksichtigt wurde. Ich versuche alles so zu entscheiden, wie es für alle und am besten passt. 👍 Ich mache das gerne, es kann auch Arbeit sein. Anders herum kann das aber auch der Fall sein, wenn ich mich fügen muss. 😅 Und manchmal ist es sogar das Schwierigste für mich, wenn mein Herr mir Arbeit abnimmt und einfach Dinge tut. Ob er anweist, wie er was haben will, ob ich das selbst mache, es ist mir eigentlich egal. Ich mache es gerne. Und es ist für mich fast schon das Schlimmste, wenn ich befürchten muss, dass er Mühe hat. Ich musste dein einen Tag los zur Arbeit (muss ich nicht jeden Tag) und hatte wenig geschlafen. Lag dann am Nachmittag wie ein Stein auf dem Sofa und war müde. Wenn er dann sagt: "du bleibst jetzt liegen, ich kaufe ein und koche...", das ist eigentlich das Schlimmste für mich. 😅 Aber dann will er das so haben und machen! Am Ende ist es ja eigentlich egal, wie man das sieht. Nur kompliziert sollte es nicht sein. Und zumindest für mich ist das dann tatsächlich irgendwann ein Abwägen von Relevanz, was ich dann einfach mache, weil es ja auch weitergehen soll. Würde mein Herr mir aber auch nicht ankreiden. vor 59 Minuten, schrieb Teaspoon: Dafür muss er nicht entscheiden, ob ich auf Klo darf. Ist doch auch was ... Ich finde, dass die Sub dem Dom eigentlich nie sagen kann, was er entscheiden muss. Anders herum, der Dom kann entscheiden, was er möchte. Wenn die Sub jetzt fragt, ob sie auf die Toilette gehen darf und jede Kleinigkeit, um so selbst ein Machtgefälle zu kreieren, muss der Dom doch nicht ernsthaft darauf eingehen und sich die Frage der Sub als Entscheidung zu Eigen machen. Sowas wäre dann eine Bürde für mich. Wenn sie immer fragen soll, dann soll sie immer fragen (merken die meisten Doms schnell, dass sie dann auf der Arbeit oder so nicht immer antworten können und das real nicht so praktisch ist^^😅).
Dies ist ein beliebter Beitrag. Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 5 Stunden, schrieb Jacqueline89: Ich finde so manche Aussagen irgendwie seltsam. Warum so wertend an dieser Stelle? vor 5 Stunden, schrieb Jacqueline89: Zum Beispiel, dass es für die Herrschaft anstrengend sein soll über alle Bereiche zu bestimmen, was bis zum Micromanagement gehen kann (nicht muss). Warum sollte es für den aktiven anstrengend sein, wenn er das so möchte? Darauf gibt es eine ganz simple Antwort; - weil Top sich vorher nur ungenügend darüber Gedanken gemacht hat was es alles nach sich zieht wenn Er Entscheidungen trifft. Ich stelle mal eine steile These auf: Wenn ein Top sich entscheidet das Micromanagement für Sub zu übernehmen, hat Er sich garantiert vorher keine Gedanken darüber gemacht was das in der Konsequenz nach sich zieht und somit ist die Überforderung mal vorprogrammiert. Man möge mich korrigieren; - ich halte die Entscheidung von Top das Mikromanagement zu übernehmen als völlig unreflektiert und von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Und btw; - mir ist kein Paar bekannt das so etwas längere Zeit erfolgreich praktiziert hat Und dann mal den gesunden Menschenverstand benutzt; - Mikromanagement für eine andere Person zu übernehmen wird so kleinteilig dass man sich damit nur überfordern kann. vor 5 Stunden, schrieb Jacqueline89: Anstrengend wird es nur, wenn man eben nicht über alles bestimmen möchte, aber muss. Top muss etwas bestimmen? Warum und wieso und wie passt das in eine D/s Dynamik? Ist doch ein Widerspruch in sich. Nichts desto trotz ist das ein Trugschluss; - Top kann über alles bestimmen wollen, den Überblick nicht haben und sich damit total überfordern; - so was soll schon vorgekommen sein. vor 5 Stunden, schrieb Jacqueline89: TPE ist natürlich nicht einfach, aber auch nicht anstrengend, zumindest wenn man diese Neigung hat und so leben möchte. Doch, TPE ist einfach wenn man die Neigung dazu hat. Wenn ich für meine Kleine Dinge übernahm, dann ging das mühelos und unkompliziert ... das klingt vielleicht eigenartig, aber es fühlte sich (für uns Beide) an wie die Rückkehr in einen natürlichen Zustand . In der Praxis hatte ich immer das gute Gefühl die Dinge in der Hand zu haben, selbst zu machen und zu wissen das Dies gut ist. Und Sie hat sich auf mich verlassen, dass ich es gerne tue. Obwohl das für mich einfach und natürlich war, würde ich lügen dass es nicht anstrengend war, ich habe meine Grenzen schon gespürt. Aber ich habe meine Freude dabei gehabt, denn ich wüsste ja zuverlässig dass ich mir den Lohn der Mühe auch verdiene ... Die Zeiten sind leider vorbei, damals hat man Wäsche je weniger im Internet gekauft. Mit der Zeit wurde ich ja auch zum Experten für weibliche Kleidungsgrößen und wenn ich dann mit meinen 2 Metern durch die Dessous-Abteilung im Kaufhaus latschte wurde ich öfter angesprochen und habe dann Stilberatung für fremde Damen gemacht; - einfach so; - und die waren dankbar und ich muss sagen, das war schon ein geiles Gefühl. Auch hier; - anstrengend aber sogar sehr gut ... vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Selbst Micromanagement ist für jemand, der so geartet ist nicht anstrengend. Ich widerspreche mal vehement. Ich halte das für gnadenlose Selbstüberschätzung wenn jemand glaubt Micromanagement für eine andere Person übernehmen zu können. vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Zum Thema: Mein Herr kann über alles bestimmen. Und er bestimmt auch über fast alles. Über Familie und Freunde möchte er nicht bestimmen. In meinem Space empfinde ich es als hochgradig übergriffig über Freunde und Familie von Sub zu bestimmen, extreme Umstände Die den Schutz von Sub erfordern lasse ich mal außen vor. vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Wir leben TPE, dass heißt aber nicht das er über jeden kleinsten Furz bestimmt. Micromanagement ist für ihn zu anstrengend und ist auch kein Muss im TPE. Sehr interessant. Immerhin entwickelt Ihr Euch weiter. Vor einigen Monaten in einem anderen Thema wo es um TPE und Kunst ging hat sich dein Herr aber völlig anders angehört. Da hieß es noch TPE und Micromanagement seien für Ihn gerade in der Kunst unverzichtbar. Ich war (und bin) da anderer Meinung, vielleicht erinnerst Du ... eine saubere 180° Wende ... vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Nur weil er über alles bestimmen kann, heist nicht, dass ich mich als Sklavin zurücklehne oder selbst keine Entscheidungen treffen kann oder gar meinen Alltag nicht hinbekomme. Ganz im Gegenteil, das sollte eigentlich Grundvoraussetzung sein, eben wie auch eine stabile Persönlichkeit. Ich will Dich nicht angreifen aber das ist irgendwie nicht richtig Fleisch und nicht richtig Fisch und dazu wechselst Du willkürlich von deiner Persönlichen Ebene in das allgemeine so als wolltest Du Dinge von Dir weg schieben. Mir fehlt schlicht die Substanz in deine Aussagen. vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Ich sitze auch nicht stumm in der Ecke, warte nur auf Befehle und denk nicht mehr. Das sind alles irgendwie so Klischees... Das sind Klischees von Wem und warum erwähnst Du das? Ich glaube kaum dass Jemand in dieser Runde diese Klischees teilt und erwähnt hat es auch noch Keiner ... vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Und ja, auch mein Herr kann seinen Alltag ganz gut alleine bewerkstelligen. Upsi; - echt jetzt? Wer hat das bezweifelt und warum erwähnst Du etwas das sogar mehr als selbstverständlich ist? Bestehen Zweifel? vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Aber warum sollte er alles selbst übernehmen, wenn er mich als Sklavin hat? Immer die All In Karte; - warum? Es gibt gute Gründe Dinge trotzdem zu übernehmen. Fenster putzen und Gardinen aufhängen Meine Kleine war (ihre eigenen Worte) ein Erdnuckel von 156 cm und ich konnte nicht dabei zusehen wie Sie auf Leitern da rum kraxelte. Ich kann das alles ohne Leiter. Es gibt immer gute Gründe warum Top Aufgaben übernimmt Die Er eigentlich nicht übernehmen müsste. vor 6 Stunden, schrieb Jacqueline89: Wir beide wollen das so, für uns beide ist es nicht anstrengend. Es bereichert unsere Beziehung, unseren Alltag und unser Leben. Bis hierhin habe ich ohne Sarkasmus ausgehalten; - sorry, kann nicht mehr ... Ganz ohne Anstrengung? Wie könnt Ihr das? Seid Ihr Super-Dom und Super-Sub? Mal im Ernst; - mir würde ohne Anstrengung so einiges fehlen in meinem Leben! Kommt der Bergsteiger zum Gipfel ohne Anstrengung? Wäre das Gefühl auf den Gipfel zu kommen noch das Gleiche wäre es ohne Anstrengung möglich? Ich verstehe nicht warum Du Anstrengung so negativ konnotierst. Für mich ist Anstrengung notwendig um Ziele zu erreichen und ohne Überforderung ist für mich Anstrengung durchweg etwas Positives. vor 7 Stunden, schrieb Jacqueline89: Was mich daran kickt? Ich mag das Wort ehrlich gesagt nicht. Aber ja, mich erregt dominanz, aber dass mein Herr über alles bestimmen kann, ist weniger erregend, mehr erfüllend für mich. Es entspricht meinem Wesen als Sklavin. Ich brauche diese Art von Leben. Was stört Dich an dem Wort? Ketzerisch nachgefragt; - hast Du keine Kicks? Vielleicht weil Du dich so gegen die Anstrengung wehrst? Eine Nicht-BDSM-Analogie von mir: Als ich Anfang des Jahres den Rohbau meiner Lautsprecher fertig stellte, habe ich 3 tage durch gemuckelt und kaum geschlafen. Das war ein manischer, verdammt anstrengender Trip. Danach war ich so fertig, dass ich hätte umfallen und einschlafen können, wäre die Spannung nicht so groß gewesen wäre. Ich habe dann stundenlang Musik gehört bis zur absoluten Erschöpfung und es war ein absolut irrer Kick, denn ich hatte ein großes Etappenziel erreicht. Hochgradig anstrengend das Ganze und nur deswegen war der Kick so groß. Ähnliches kenne ich von einem guten Freund; - 10 Jahre lang den alten Chevy Pickup restauriert und jede Schraube poliert; - Er hat bei der Endmontage auch keine Pausen mehr gemacht, genau so verrückt wie ich mit meinen Lautsprechern und die Jungfernfahrt war einfach geil; - Freude pur, ich war dabei nachts um drei. Eine Ode an die Anstrengung, denn von nichts kommt nichts
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor einer Stunde, schrieb Teaspoon: Deshalb gebe ich keine Entscheidungen ab, wo ich das Empfinden habe, dass es bei ihm als Bürde ankommt. Und das ist Mikromanagement nun mal: anstrengend. Absolut! Meine Kleine hätte niemals etwas an mich abgegeben hätte Sie das Gefühl gehabt mir eine Bürde aufzuerlegen damit. Und da hätte es bei Ihr auch null Verhandlungsspielraum gegeben. Mikromanagement ist mehr als anstrengend. Anstrengung lohnt sich und hat ein Ziel. Mikromanagement hat aber kein erkennbares Ziel, es scheint rein dem Selbstzweck zu dienen und ist zu dem rein organisatorisch nüchtern betrachtet gar nicht möglich; - also wie Du schon sehr treffend formuliert hast; - es wird zu einer reinen Bürde; - dazu in meinen Augen noch eine recht Sinnlose. Und dann noch etwas das ich rein logisch nicht gut begründen kann, ein Gefühl aus dem Bauch. Der Wunsch nach Mikromanagement, - egal auf welcher Seite fühlt sich für mich in gewisser Weise ziemlich toxisch an. vor einer Stunde, schrieb Teaspoon: Im oben genannten Fall verstehe ich ehrlich nicht das Problem. Selbst ohne DS würde ich fragen, was er essen möchte und ihn entscheiden lassen, was er essen will. Ich selbst entscheide nur für mich und koche lieber drei verschiedene Gerichte, als dass jemand unglücklich ist. Oder auch in der umgekehrten Position mit Ds ... Also; - hier bin ich Küchenchef und wer oder was sollte mich davon abhalten Sub zu fragen was Sie essen will? Liebe geht durch den Magen und das gilt auch für Sub bei mir und jeder gute Koch will zufriedene Gesichter sehen. Deswegen schließe ich mich da an; - im Zweifel koche ich lieber 3 Gerichte
Einfach-Ich Geschrieben Dezember 22, 2025 Moin, Ich finde, dass teilweise diese Diskussion unheimlich schwierig sich gestaltet, da UserInnen nicht zum Beginn ihrer Beiträge nicht klar erklärt haben, in welcher Beziehung sie zu ihrem Top /SUB stehen. Eine D/S-Dynamlk mit der Übertragung von Entscheidungen hängt aus meiner Sicht nicht nur vom Willen der Beteiligten ab, ob es für diese infrage kommen könnte sondern maßgeblich auch vom Beziehungsstatus und der Wohnsituation. Ich sehe deutliche Unterschiede der Möglichkeiten zwischen den Stadien in welchen Top + Sub: 1) Ehe oder eheähnliche Partnerschaft mit gemeinschaftliche Haushalt. - mit eigenen dauerhaft anwesenden Kindern - mit temporär anwesenden Kindern aus früherer Beziehung. - ohne Kinder 2) die gleichen Situationen wie zu 1 nur mit getrennten Haushalten. 3) wenn die Beziehung ausschließlich als temporare Spielebeziehung geführt wird. - und wenn diese Spielebeziehung als Ergänzung im Rahmen einer offene Beziehung, zu einer bestehenden Partnsxhaft, da Möglichkeiten noch spezieller.
Br**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 6 Minuten, schrieb Druide-Jo: Absolut! Meine Kleine hätte niemals etwas an mich abgegeben hätte Sie das Gefühl gehabt mir eine Bürde aufzuerlegen damit Nochmal hier die Frage @Druide-Jo: Ich glaube, niemand möchte eine Bürde auferlegen. Dom gibt ja den Takt an. Sub fragt dann wohl auch je nach Dynamik, was sie muss oder aber sinnvoll findet. Da mag es Subs geben, die auch mehr erfragen, als ich es tun würde. Gut, wir kennen uns auch schon lange. Entweder a), weil sie denken das muss so oder b) weil sie das selbst so möchten (brauchen?), dass der Dom die Entscheidung trifft. Was ja aber mehr eine Vorgabe (vielleicht auch Bitte) wäre. Aber eben von Sub ausgehend. Inwiefern würdest du darauf eingehen, wenn das Dinge sind, die du gar nicht entscheiden möchtest. Ich meine, da kann Dom doch im Prinzip immer sagen: "Das kannst du selbst entscheiden". Also verstehe ich das mit der "Bürde" nicht recht. 🤔 Welcher Dom lässt sich denn was aufbürden? Er kann sich natürlich dazu entscheiden, nach einer Bitte oder so, bestimmte Dinge für die Sub zu entscheiden. Dann hat er sich eben auch dafür entschieden. Ja, das mag dann anstrengend sein. Gewisse Sub und Dom Typen passen auf Dauer vielleicht auch nicht zusammen, wenn die gewünschte Art der Führung für Dom "anstrengend" ist.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Sc**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 14 Stunden, schrieb Silky: Und vor allem geht's da um Menschen und nicht um Quartalszahlen. *** Ich könnte mich nicht darauf zurücklehnen und meinen Dom mein Leben managen lassen. Und dann soll ich ihn vielleicht noch fragen, ob ich meine Kids, Schwester, Freundin treffen darf, weil es sein könnte, dass es ihm gerade nicht in den Kram passt? Sorry, aber nichts geht über meine Liebsten, ganz unabhängig von einem Dom. D.h. wenn ein Dom dazu gehören will, dann liegt es an seiner Akzeptanz und seinem Willen, wie tief er da mitmischen darf. Das wäre so langweilig für mich, wenn er auf einmal alles für mich entscheidet 😅 dann kann ich mein Hirn ja gleich komplett runterfahren und bin Beifahrer. Ich bin selbst gern autark und eben selbstständig. Es gab auch in meiner 24/7 einige Grenzen und Sachen die ich zuvor nicht auf dem Schirm hatte, wurden zum NOGO. Er stand auf Schlafentzug bei mir, er dachte ich werde dadurch anschmiegsamer und williger… ich wurde aggressiver und es wurde ein NOGO. Auch Kontakte musste vorher abgesprochen werden, er hat nicht „Nein“ zu Kontakten gesagt, aber auch etwas was mir nach kurzer Zeit auf den Strich ging. Ich habe selbst miterlebt wie manche Subs alle Kontakte wegen Toppies Entscheidung aufgetrennt haben und was steckte da meistens hinter „Verlustangst“ vs „Eifersucht“, wie ernst kann ich dann diese Topperson überhaupt noch nehmen. Für mich ist aktuell nach den ganzen letzten 24/7 und D/S Beziehungen aktuell nur Dynamik in den Sessions spürbar und da kann ich es genießen mich in vertrauensvollen Momenten fallen zu lassen. Alle anderen Entscheidungen außerhalb von Sessions treffe ich für mich selbst: zBsp, wie ich mich kleide, wann und wen ich treffe, was ich esse, was ich für uns koche, wann ich Urlaub mache und wohin es geht, mein Einkommen gehört mir alleine, ich gehe nächstes Jahr ohne Absprache auf Konzerte und nen Festival, wann ich auf Toilette gehe (wobei ich das mal ganz interessant fand 🤭)… aktuell treffe ich wieder alle Entscheidungen über meinen Körper, Geist, meine Lebensplanung für mich. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Schneeflöckchen
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 (bearbeitet) vor 50 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Inwiefern würdest du darauf eingehen, wenn das Dinge sind, die du gar nicht entscheiden möchtest. Ich meine, da kann Dom doch im Prinzip immer sagen: "Das kannst du selbst entscheiden". Die Frage stellt sich für mich so nicht. Wenn es rein um das Gefühl geht, dann entscheide ich gerne ALLES! Deswegen gehe ich selektiv vor. Kann ich die Verantwortung tragen oder überfordere ich mich selbst? Tut es Sub langfristig gut wenn ich diese Entscheidungen übernehme? Besteht die Gefahr das Sub unselbstständig in ihrer Persönlichkeitsentfaltung wird wenn ich übernehme? Und hat es für unsere Beziehung langfristig einen Mehrwert? Das alles muss für mich sorgfältig abgewogen werden bevor ich entscheide zu übernehmen. vor 50 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Inwiefern würdest du darauf eingehen, wenn das Dinge sind, die du gar nicht entscheiden möchtest. Ich meine, da kann Dom doch im Prinzip immer sagen: "Das kannst du selbst entscheiden". Vielleicht siehst Du ja die Diskrepanz in der Fragestellung, bei mir geht es nicht ums mögen oder nicht mögen, sondern ob ich es kann und ob es einen Sinn ergibt. vor 50 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Also verstehe ich das mit der "Bürde" nicht recht. 🤔 Welcher Dom lässt sich denn was aufbürden? Wenn man der Richtung des Machtgefälle folgt, dann muss man die Frage anders stellen: Welcher Dom bürdet sich so etwas auf und warum? Ich kann da eine Reihe von Motiven sehen. Dom will der Macker sein und keine Schwäche zeigen. Dom hat wie ich eine grundsätzliche Freude am Bestimmen hat aber nicht reflektiert was das alles mit sich zieht. Ich will das nicht zu weit ausdehnen; - zwischen diesen beiden Betrachtungen kannst Du ein ganzes Universum an Motiven finden. vor 50 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Ja, das mag dann anstrengend sein. Und das ist der Punkt; - wenn ich mich für etwas entscheide dann sollte es mir die Anstrengung doch wert sein, am Besten doppelt und dreifach ... vor 50 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Gewisse Sub und Dom Typen passen auf Dauer vielleicht auch nicht zusammen, wenn die gewünschte Art der Führung für Dom "anstrengend" ist. Wer hat das mit dem Rosinen picken angesprochen? Das ist etwas wo ich aussteige und nicht folgen kann. Also noch einmal; - ich sehe Anstrengung positiv als das Mittel zum Zweck; es ist anstrengend für den Bergsteiger zum Gipfel zu kommen. Wenn ich gerne führe und gerne entscheide und die Punkte Die ich oben ansprach sind geklärt, dann ist es mir im Grunde egal für welche Bereiche ich entscheide; - es muss Sinn ergeben und es muss erfüllend sein ohne zu schaden. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Druide-Jo
Le**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 4 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Keine Ahnung, wie kann man denn so auf meine Antwort "anspringen"? Kannst doch einfach schreiben, was ihr wie und warum macht. Ja weiß auch nicht… es könnte daran liegen, dass du dich über das Verhalten meiner Partnerin mir gegenüber smileyreich lustig gemacht hast. Warum kannst du nicht einfach schreiben, wie du Sachen machst, sondern musst dich dabei erst mal über das Verhalten Anderer amüsieren?
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 (bearbeitet) vor einer Stunde, schrieb Einfach-Ich: 3) wenn die Beziehung ausschließlich als temporare Spielebeziehung geführt wird. - und wenn diese Spielebeziehung als Ergänzung im Rahmen einer offene Beziehung, zu einer bestehenden Partnsxhaft, da Möglichkeiten noch spezieller. Meine Stellungnahmen beziehen sich im Grunde auf Punkt 1 und 2. Ich will das auch nicht einzeln aufdröseln, dann schreibe ich heute Abend noch und niemand hat die Zeit das zu lesen ... Also kurz zu diesem Punkt: Da ich ja im Grunde bei TPE war, fällt Alles was ich bisher hier schrieb hier wieder raus, denn TPE ist für mich innerhalb von Spieldynamiken völlig ausgeschlossen und auch undenkbar. Machtübernahme also nur im vorher abgesprochenen Rahmen und sobald man sich wieder zivil gegenübersitzt ist Augenhöhe, strikt. Vielleicht kannst Du mir folgen; - der Grund dafür ist dass es für eine Spieldynamik für mich entschieden zu viel Intimität wäre, ich will das einfach nicht. Und deswegen sind Spieldynamiken für mich ganz generell ganz weit abseits von dem Thema hier. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Druide-Jo
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 8 Minuten, schrieb Leondriel: Ja weiß auch nicht… es könnte daran liegen, dass du dich über das Verhalten meiner Partnerin mir gegenüber smileyreich lustig gemacht hast. Hmmmm ... ich will mich ja nicht einmischen ... aber ich hatte beim Lesen eher den Eindruck dass sich @Bratty_Lo smileyreich über Euch gefreut hat. Und das ist etwas ganz anderes als sich lustig machen. Aber ist doch interessant oder; - die gleiche Sache zwei so recht gegensätzliche Wahrnehmungen?
Ro**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Autor Ich muss noch reinlesen was ihr im einzelnen alles geschrieben habt. Für mich ist die Abgabe von Entscheidungen, eine Art der Unterwerfung. Es erfordert keine Planung und auch keine Anstrengung meine Bitten und Fragen mit ja oder nein zu beantworten. Und wir haben , so denke ich richtig Spaß damit, eine Art zu quälen und gequält zu werden, Einschränkungen zu spüren, Emotionen, ausgeliefert zu sein auch auf Distanz, das Machtgefälle permanent aufrecht zu erhalten. Es hat nichts mit betütteln zu tun, es ist das Gegenteil davon. Es sind Einschränkungen, "Fesseln", Herausforderungen, Unterordnung und um nichts anderes geht es mir persönlich.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben Dezember 22, 2025 Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 6 Stunden, schrieb Silky: Bei meinem Dom und mir beschränkt sich das Machtverhältnis alleine auf Sessions - weil Spielbeziehung. Während der Zeit in der ich bei ihm bin, bestimmt er, wann eine Session beginnt und endet. Ganz richtig. Top entscheidet für sich, in welchem Umfang er sich die Verantwortung über Bottom zutraut. Bottom entscheidet für sich, in welchem Umfang die Verantwortung an Top abgegeben werden kann. Dies vollumfänglich über mich ergehen lassen zu können, wäre rein gedanklich durchaus verlockend. In der Realität, mit all den 'Verpflichtungen' in meinen Augen jedoch nicht umsetzbar. Diesen Anspruch hätte ich hingegen schon. Verantwortung über ein Leben zu übernehmen, beinhaltet klar auch Fürsorge und den Bottom in gewissem Maße auch zu umsorgen. Woran denkst du, wenn du von Planung sprichst? Ich meine, wenn die komplette Selbstbestimmung dem Top übergeben werden soll, dann wäre einen Plan über Bottoms Alltag zu haben doch unabdingbar. Und da denke ich jetzt nicht an menschliche Bedürfnisse wie den Gang zur Toilette oder Dergleichen. Aber was Bottom den lieben langen Tag so tut oder tun soll, sollte meines Erachtens in einem solchen Gefüge den Top schon interessieren. Ansonsten wäre es für mich eine Einbahnstrasse. Und genau da bewundere ich deinen Willen und die Disziplin, dich dem zu fügen. Dafür bedarf es unbedingt den perfekten Gegenpart. Da muss ich ehrlicherweise eingestehen, dass ich vermutlich daran kaputt gehen würde. So hat jeder innere Bedürfnisse und mein Bedürfnis mich zu unterwerfen, ist das dringendste. Ja es stimmt, es muss ein DOM/Partner sein bei dem es richtig passt. Und ich schätze mich jeden Tag glücklich, dass ich zu ihm gehören darf. bearbeitet Dezember 22, 2025 von Rosenrot82
Le**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor einer Stunde, schrieb Druide-Jo: Hmmmm ... ich will mich ja nicht einmischen ... aber ich hatte beim Lesen eher den Eindruck dass sich @Bratty_Lo smileyreich über Euch gefreut hat. Und das ist etwas ganz anderes als sich lustig machen. Aber ist doch interessant oder; - die gleiche Sache zwei so recht gegensätzliche Wahrnehmungen? Würdest du mir erläutern, wo du bei folgender Passage die Freude über uns herausgelesen hast, war es beim Belächeln, wie viele Gedanken man sich gemacht hat, oder bei ihrer Güte, dass man sich bei der Entscheidung doch nicht so haben muss? vor 15 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Aber sorry @Teaspoon, allein sich um sowas allzu sehr Gedanken zu machen...😅 Wenn ich gefragt werde, kann ich antworten. Mein Herr kann sagen, was er klar möchte oder präferiert. Und beides würde ich nur holen, wenn ich beides auch verwerten könnte (das Eine dann für ein anderes Essen, weil es sich solange hält). Ja, wenn beides möglich ist, ist doch schön, hat man dann da. Sonst bestimmte ich halt was, wenn allzu lange keine Antwort kommt, meine Güte! 😅
Br**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 1 Stunde, schrieb Druide-Jo: Vielleicht siehst Du ja die Diskrepanz in der Fragestellung, bei mir geht es nicht ums mögen oder nicht mögen, sondern ob ich es kann und ob es einen Sinn ergibt. Das ist keine Diskrepanz @Druide-Jo. Mein Herr würde es auch so sehen. 😅👍 So, und ich habe mich jetzt ganz alleine für einen Weihnachtsbaum entschieden! Ich bin so glücklich! 😍 Der ist richtig schön. Und Puh, das war ne Arbeit den ins Auto zu bekommen und im Fahrstuhl konnte er nicht aufrecht stehen. Wir haben normale Decken, keinen Altbau. Bis zur Decke fehlen auch nur noch 10 cm. 😅 Der ist größer als mein Herr. N' ganzes Stück sogar! Da muss er nach oben schauen! Er ist noch unterwegs. Wenn er sieht, welchen Baum ich geschafft habe zu holen...🤭🤭🤭 Dann kann ich den schön dekorieren und so...😍🎄👼 vor 9 Minuten, schrieb Leondriel: war es beim Belächeln, wie viele Gedanken man sich gemacht hat, oder bei ihrer Güte, dass man sich bei der Entscheidung doch nicht so haben muss? Krieg dich wieder ein. 😅 Ich würde es für mich so sehen. Ihr habt doch ne gute Lösung gefunden. Man kann auch alles kompliziert machen und sich ständig angegriffen fühlen. Und die Gedanken finde ich recht normal, dass man das schon gut machen möchte!
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 3 Minuten, schrieb Leondriel: Würdest du mir erläutern, wo du bei folgender Passage die Freude über uns herausgelesen hast, war es beim Belächeln, wie viele Gedanken man sich gemacht hat, oder bei ihrer Güte, dass man sich bei der Entscheidung doch nicht so haben muss? Upsi ... Also sorry vorweg, ich gestehe ich habe etwas schlampig nachgelesen ... Den Kontext jetzt so eindeutig vor Augen muss ich gestehen das würde ich nicht nur ähnlich sondern sondern genau so auffassen wie Du. Also; - nichts für ungut, mir scheint mein Harmoniebedürfnis ist mir ein wenig voraus galoppiert ...
Br**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 36 Minuten, schrieb Rosenrot82: Es hat nichts mit betütteln zu tun Das brauche ich auch nicht @Rosenrot82 😅
Le**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 17 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Krieg dich wieder ein. 😅 Ich würde es für mich so sehen. Ihr habt doch ne gute Lösung gefunden. Man kann auch alles kompliziert machen und sich ständig angegriffen fühlen. Und die Gedanken finde ich recht normal, dass man das schon gut machen möchte! Also ist deiner Meinung nach nicht das Problem, dass du dich über Andere lustig machst, sondern dass die es dann wagen, dir den Tag zu versauen, weil sie sich auch noch nach deiner Attacke angegriffen fühlen?
Dr**** Geschrieben Dezember 22, 2025 vor 13 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Das ist keine Diskrepanz @Druide-Jo. Mein Herr würde es auch so sehen. 😅👍 Mal auf den Punkt: Entscheidungsgewalt anzunehmen selektiert nach der persönlichen Beliebigkeit also wenn ich möchte / will ist vom Grundsatz etwas völlig anderes, als wenn ich nach meiner Befähigung, nach meinen Grenzen und nach den zu Verfügung stehenden Zeitfenstern selektiere. Das ist das was ich meine und das ändert auch die Sicht deines Herrn nicht meine Gute.
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