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Grundsätze für 24/7


Paradox

Empfohlener Beitrag

vor 6 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Im Bdsm wird halt vom klassischen Masochismus ausgegangen. Das was du beschreibst kann auch einfach Ds sein … Während der sexuelle Masochismus auf Lustgewinn durch Schmerz im Rahmen der Sexualität abzielt, umfasst der psychische Masochismus Verhaltensmuster, die das gesamte Leben und die Persönlichkeit betreffen können – oft als Bewältigungsmechanismus für psychische Konflikte. Ich lebe Bdsm selbst nicht in klassischer sexueller Form. Aber ich habe bewusst das Beispiel des pathologischen Sadismus gewählt. Ich bin Pansexuell wenn wir davon reden ist auch nicht die psychologische Störung gemeint.

 

Nein, es ist nicht D/s, sondern SM. Ich ertrage nicht aus Devotion bzw. meinem Herrn zuliebe. Ich genieße den Schmerz und das Leid, aber eben nicht auf sexuelle Weise, sondern eben mental. Das ist auch Masochismus und ganz ohne psychische Problematik. 

So gesehen würde es dann ja keine asexuelle Masochisten geben bzw. die wären ja wieder psychisch instabil.

Nun ja, du hast deine Meinung, ich habe meine. 

Es ist mir auch egal wie andere es sehen. Mich nerven diese ganzen Diskussionen nur noch. Jede Woche ist ein anderes Thema dran. 24/7, TPE, BDSM Sklave/historische Sklaverei, Konsens, Safeword, spielen oder leben und nun Masochismus. 🙄

BDSM Ist nur dann toxisch, wenn kein Konsens herrscht, wenn Tabus nicht eingehalten werden, wenn trotz Safeword weitergemacht wird, wenn illegale Handlungen stattfinden, wenn einer oder beide psychisch instabil sind und BDSM auf selbstschädigende Weise missbrauchen. 

Berücksichtigt man diese oben genannte Beispiele, kann jeder sich im BDSM austoben wie er mag. Und auch BDSM ganz ohne sexuelle Erregung und Handlungen leben. So lange beide glücklich sind...

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

@slavejaykay Ich muss an der Stelle jetzt mal intervenieren und erkläre das Thema sowohl für mich als auch für dich an der Stelle als beendet. Und was die zukünftige Beteiligung hier angeht, so wird es auch hier Veränderungen geben, weil ich mir nicht länger anschauen werde wie diese ewigen Auseinandersetzungen und dieses Forum dir und mir nur noch kostbare Lebenszeit rauben, die wir besser für uns nutzen und in unsere Kreativität investieren können. Es geht hier doch schon lange nicht mehr um das eigentliche Thema, alles dreht sich wieder im Kreis und die Dynamik gleicht einem Abbild der Gesellschaft, die nicht mehr die unsere ist. Brauchen wir das? Rhetorische Frage.

Gefragt war, welche Grundsätze für ein dauerhaftes Machtgefälle gegeben sein müssen. Da würde ich ad hoc so Dinge benennen wie ein wohlüberlegter Konsens, ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen, der Wille oder gar die Überzeugung dazu seine Position im BDSM in seinen Lebensalltag zu integrieren, etc. Und das man vielleicht darüber redet, wie sowas konkret aussehen kann. Stattdessen diskutiert man seitenweise die Psychologie des Sadomasochismus auf Grundlage einer unzulänglichen allgemeinen Definition, geht es wieder mal um Meinungsfreiheit, das Strafgesetz und natürlich die Sklaverei. Gerade bei Letzterm kann ich ohnehin nur noch mit dem Kopf schütteln ob der Verweigerungshaltung mancher Menschen, ihren Denkrahmen zu erweitern und das Ganze endlich mal als eigenständige, vom historischen losgelöste Form zu betrachten.

Aber ja, es nützt ja nichts. Jeder kann, darf und sollte so leben, wie er für richtig hält. Der eine, in dem er im Kopfkino Partner und Partnerin spielt, der andere, in dem er im Alltag Dominanz und Submission lebt. Und um Letzteres sollte es eigentlich hier gehen.

Damit setze ich mich wieder ans Klavier. Ende, @slavejaykay. Macht mehr Sinn. 😉

bearbeitet von jackXjacqueline
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