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Wie unbeliebt darf eine Strafe sein?


Su****

Empfohlener Beitrag

Vor allem sollte Sie dem Dom gefallen 😉
Je nachdem ob man eher Sadist ist und Schmerzen zufügt oder die Sub einfach nur demütigen will

Ich denke das dies von mehreren Faktoren abhängig ist. Wie stark wird BDSM ausgelebt? Nur im Bett und im Alltag auf Augenhöhe? Oder 24/7? Wie sind Grenzen und Tabus definiert? Wie sind die Personen selbst. Prinzipiell kann man strafen ins absolute extreme ziehen und dies wird es mit Sicherheit auch geben. So lange es einvernehmlich ist, ist dies auch vollkommen in Ordnung. Also ohne Manipulation beiderseits. Für mich persönlich wäre dies unter bestimmten Bedingungen vollkommen okay aber eben nicht immer. Die Dynamik und Beziehungart ist für mich hier entscheidend. Auch bzw. vor allem die Grenzen der Dominanten Frau. Nur wenige Dinge wären bei mir unter Tabus. Wie bleibende Schäden. Branding wäre also z.B. raus. Auch als Strafe. Allerdings nur solche extreme. Auspeitchen bis ich tatsächlich förmlich darum Bettle nach Gnade oder über diesen Punkt hinaus wiederum okay. Es ist halt eine komplexe Frage mit einer ebenso komplexen Antwort. Ein richtig oder falsch kann man hier ausnahmslos nur für sich selbst entscheiden. Mit einer Ausnahme und dies wäre der Tod. Alles andere muss jeder für sich entscheiden. Wie weit es gehen darf. Körperlich aber auch psychisch.

Es kommt immer auf das Vergehen an - meist ist meine Strafe keine wirkliche Strafe , sie dient zum Lustgewinn ... Ich strafe aber recht hart bei Respektlosigkeit und Missachtung , bei Verboten die von mir ausgesprochen wurden - diese sind aber kein Lustgewinn für mich , eher ein Zweifel an Mir - habe ich Grenzen nicht klar kommuniziert - habe ich es zu lasch gesehen , war ich nicht konsequent genug in meinen Ausführungen - lasse ich die * Leine * zu locker , fällt es mir auf die Füße - ist halt so ....

vor 1 Minute, schrieb LederSchwarz:

Es gibt darauf natürtlich nicht DIE Antwort, weil viel zu vielschichtig. Mein Favorit ist allerdings die Strafe, wenn ich meiner Sub begründen "muss", warum ich sie bestrafe " obwohl ich das doch garnicht will", sie mich aber praktisch dazu genötigt hat xD

Das ist wunderschön, sie zu Strafen müssen, wenn du es doch so gar nicht "willst".

Richtig bestrafen kann man aus meiner Sicht erst dann, wenn man sich gut kennt. Standards wie Spanking oder Rohrstock gehen grundsätzlich auch schon früher. Allerdings fehlt dann für mich der tiefere Reiz. Ich unterscheide Bei der Bestrafung in zwei Kategorien. Gibt es ein tatsächliches Fehlverhalten, gibt es eine dem Verhalten angemessene Strafe. Dabei interessiert es mich weniger, wie mein Partner zu dieser Strafe steht. Und auch mein Lustgewinn steht dabei nicht im Vordergrund. Spannend ist hierbei, dass sich relativ leicht neue Dinge entdecken lassen. Viel interessanter, weil tiefgründiger, ist meine zweite Kategorie. Hier beginnt das Spiel für das Paar erst richtig. Viele Devote suchen Bestrafungen und reizen Regeln aus um zu sehen was passiert. Ein solches Verhalten steigert in aller Regel wieder meine Lust, da ich weiß, dass sub es drauf anlegt. Kenne ich nun eine Bestrafung, die besonders viel Lust auf beiden Seiten erzeugt, ist dies für mich das Spiel, welches ich suche. Auch Grenzen lassen sich so erfahrungsgemäß leichter verschieben. Wie siehst du das?

Ganz genau Grenzen müssen eingehalten werden. Bis zu diesen Grenzen ist der Phantasie aber freien Lauf zu lassen. Und natürlich darf die Strafe nicht willkürlich sein. Aber sie muss schon bestrafen also definitiv unangenehm sein was nicht zwangsläufig körperlich oder sexuell sein muss. Weiter muss die Strafe angemessen dem Vergehen sein. Und es muss klar sein warum bestraft wird. Sowit meine Meinung.

Das kann stimmen, genau wie beim Spanking auch. Es ist natürlich auch zu Beginn abhängig vom Gegenüber und diente hier als Beispiel. Der Rohrstock rutscht auch nicht selten in meine zweite Kategorie der Bestrafung. Dann bestimmt die Intensität ob es wirklich eine Bestrafung ist. Ich habe mich bei der Aussage auch nicht ausschließlich auf masos bezogen.

vor 9 Stunden, schrieb SubmissiveL:

Die Frage richtet sich vielleicht eher an die Doms. Wie sucht ihr mögliche Strafen für eure subs aus? Achtet ihr darauf, was euch selbst spaß macht?

Im gewissen Sinne achte ich drauf was mir Spaß macht aber um das in einer Strafe zu meiden. 

vor 9 Stunden, schrieb SubmissiveL:

Oder steht die disziplinarmaßnahme im Mittelpunkt?

Absolut. 

vor 9 Stunden, schrieb SubmissiveL:

Sucht ihr Strafen danach aus, was eurem sub explizit nicht gefällt und wenn ja, wo ist dann die Grenze? 

Genau das. Und auch danach dass die Strafe nicht meine Lust entfacht. Strafe ist eine ernste Sache, Sub soll bei mir nie das Gefühl bekommen dass ich aus Lust bestrafe. 

Die Grenzen sind für mich bleibende seelische oder körperliche Schäden. 

Ich suche da gerne aus nach zwei Grundsätzen. Erstens was mir besonders Spaß macht durchzuführen und zweitens was du überhaupt nicht gefällt. Soll ja eine disziplinierende Maßnahme für sie sein

Ich denke gerade darüber nach, dass Strafen dazu da sind, wieder klar und fokussiert zu werden. Oder was denkt ihr?

vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

Ich denke gerade darüber nach, dass Strafen dazu da sind, wieder klar und fokussiert zu werden. Oder was denkt ihr?

Ich denke dass genau das Sinn einer Strafe ist. 

Das gilt für mich für beide Seiten und das ist auch der Grund warum ich so darauf achte mich nicht selbst an der Bestrafung zu verlustieren. 

vor 1 Minute, schrieb Druide-Jo:

Ich denke dass genau das Sinn einer Strafe ist. 

Das gilt für mich für beide Seiten und das ist auch der Grund warum ich so darauf achte mich nicht selbst an der Bestrafung zu verlustieren. 

Was wäre problematisch,  wenn du als DOM und Sadist dabei Lust empfinden würdest? Bist du nach deinem Empfinden , denn nicht höher gestellt als deine sub? 

(bearbeitet)

Eine Strafe ist ja eine Reaktion des Dom auf Fehlverhalten der SUB, d.h. einem Verstoß gegen vereinbarte oder aufgestellte Regeln. 

Im Rahmen von SSC können Strafen nur in den Grenzen von Tabus und No-Gos verhängt werden. 

Hinsichtlich damit erhoffter "Lernerfolge" ist allerdings bekannt, dass Belohnungen (positives Verstärken erwünschten Verhaltens) effektiver sind, als Bestrafungen. 

 

Warum bestraft also Dom? 

Weil es ihn kickt. SUB allerdings in einer SM-Beziehung, soweit es mit Schmerzen einhergeht, auch. Insofern machen körperliche Bestrafungen zur Disziplinierung der SUB dort weniger Sinn, sind - vor allem bei Brats - unter Disziplinierungsgesichtspunkten sogar eher kontraindiziert. 

 

Wie strafen? 

Am sinnvollsten sind Bestrafungen, wenn sie in enger zeitlicher Verbindung zum "Vergehen" stehen und inhaltlich mit diesem verknüpft sind. So z.B. ein Orgasmusverbot, wenn SUB es sich heimlich besorgt hat. Außerhalb von 24/7-Beziehungen in Form eines faktischen  Zusammenlebens ist dies allerdings - mit Ausnahme eines Keuschheitsgürtels (man beachte die möglichen hygienischen Komplikationen) - NICHT ZU KONTROLLIEREN. 

Effekt von Spanking als klassischer Form der Bestrafung? 

Ich erlebe Spanking als Form der Bestrafung zwiespältig. Einerseits kickt es SUB, die schön feucht wird. 

Andererseits wirkt es als Strafe durchaus, wenn man die Härte der Schläge steigert, bestimmte Körperteile mit einbezieht oder das richtige  Schlaginstrument (mit schmaler Schlagfläche, z.B. Rohrstock) wählt. 

Dennoch gilt: 

- die Form der Bestrafung ist von SUB zu SUB unterschiedlich zu bewerten

- das Ausmaß der Bestrafung sollte vom "Vergehen" und der Klarheit der Regeln abhängig sein 

- Bestrafungen sollten im Rahmen von SSC nicht die Grenzen von Tabus und No-Gos überschreiten 

- Strafen sind im D/s nur legitim, wenn die Regeln auch klar sind (alles andere wäre Willkür) 

UND

- BELOHNUNG IST EFFEKTIVER,  ALS BESTRAFUNG

SOWIE 

- stures Draufhauen hat NICHTS mit BDSM zu tun. 👌😊

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 43 Minuten , schrieb Druide-Jo:

Genau das. Und auch danach dass die Strafe nicht meine Lust entfacht. Strafe ist eine ernste Sache, Sub soll bei mir nie das Gefühl bekommen dass ich aus Lust bestrafe. 

Die Grenzen sind für mich bleibende seelische oder körperliche Schäden. 

Sehe ich auch so. Und mein Herr straft nicht gerne. Das hat sich aber auch im Laufe der Dynamik verändert, je nachdem, wie stark der d/s Anteil war bzw. ist. Härteste Strafe ist wohl das ignorieren…

(bearbeitet)
vor 12 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Oh ich weiß ja nicht so wie du schreibst ist es ne Konditionierung… das ist böse 😔 die sub ist doch kein Hund. Ich finde deinen Beitrag echt verwerflich.

Das finde ich jetzt wirklich albern (und kindLich nachtragend zudem). Das haben wir doch beide nicht nötig, oder?! 😊👌

Ich erkläre dir aber gerne den Unterschied zwischen schematischem Klicker(-Training) und über Fehlverhalten sprechen und dann eine Strafe zu begründen sowie zu vollziehen (wie üblich per PN,  um bereits am Anfang des Threads OT zu vermeiden). 😂😂 

Schöne Weihnachtstage noch. 🎄

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Eine Strafe, die keine Strafe ist, ist keine Strafe.
Insgesamt ist das sehr individuell.
Sich nackt zeigen zu müssen ist für Exhibitionisten keine Strafe

Vor 13 Minuten , schrieb SM-Art-5-GG:

Das finde ich jetzt wirklich albern (und kindLich nachtragend zudem). Das haben wir doch beide nicht nötig, oder?! 😊👌

Ich erkläre dir aber gerne den Unterschied zwischen schematischem Klicker(-Training) und über Fehlverhalten sprechen und dann eine Strafe zu begründen sowie zu vollziehen (wie üblich per PN,  um bereits am Anfang des Threads OT zu vermeiden). 😂😂 

Schöne Weihnachtstage noch. 🎄

Da im Petplay teils klicker verwendet werden und Petplayer zu Bdsm gehören. Sparen wir uns doch deinen Monolog.Verhaltensspiegelung ist je nach vorangegangenen Verhalten kindisch stimmt. Dir ein frohes Fest Scheinst es ja zu feiern …

vor 9 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Was wäre problematisch,  wenn du als DOM und Sadist dabei Lust empfinden würdest? Bist du nach deinem Empfinden , denn nicht höher gestellt als deine sub? 

Du stellst mal wieder gute Fragen ... 

Lust und Strafe sind für mich zwei Ebenen Die nicht zusammengehören. 

In einer Bestrafung geht es um Disziplin und ich würde mich selbst nicht authentisch finden würde ich mich dabei meiner Lust hingeben. 

Zudem möchte ich nicht das bei Sub auch nur der Hauch der Idee aufkommt meine Strafen könnten rein willkürlich sein, weil ich gerade mal Lust dazu habe. Auch das geht darauf zurück dass ich authentisch sein will. 

Das Dritte ist für mich der Punkt der Reflektion; - Auch dass sollte eine Strafe beinhalten. Warum musste es zur Strafe kommen und was kann ich als Dom im Vorfeld tun um das möglicherweise vermeiden zu können. Innere Einkehr. 

 

Und bei all diesen Dingen würde mich die Lust fatal stören. 

 

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