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Wie unbeliebt darf eine Strafe sein?


Su****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 7 Stunden, schrieb TakeThis:

Hm .... würde sich für mich komisch anfühlen, wenn ich mich als Herr an Regeln halten müsste.

Regeln nur für eine Seite? So ähnlich könnte es mancher Chef auch schön formuliert haben. 😊

Ich denke da liegt genau die Grenze zwischen seriöser Führung und Willkür bzw. zwischen BDSM und Machtmissbrauch.

Danke fürs nochmalige Verdeutlichen. 👍

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 8 Stunden, schrieb TakeThis:

? Hm .... würde sich für mich komisch anfühlen, wenn ich mich als Herr an Regeln halten müsste. Aber wenn die Sub ein Bedürfnis nach Strafe hat, OK, warum soll man dem nicht nachkommen, aber dann geht es um das Bedürfnis der Sub und nicht um Erziehung. Wenn es um Erziehung geht, dann ist doch die Realität viel zu komplex, als dass da immer die Bestrafung nach Lehrbuch drauf passt ... und dann würdest du deswegen das Vertrauen verlieren?

Wenn mein Master mich für ein Vergehen nicht Strafen möchte, ist das allein seine Entscheidung.  Es würde sicherlich angesprochen und wahrscheinlich auch, dass das nicht-strafen hier die eigentliche Strafe ist. Und das ist hart, hier die "Absolution" die, die sub/sklavin sich wünscht auch mal nicht zu erhalten. Und auch das ist Sadismus. Und auch das ist für mich weder Vertrauensbruch noch NoGo. 

Ich sehe eher, dass einzelne subs damit ein persönliches Problem hätten. Jede Dynamik entfaltet sich anders, nach den Bedürfnissen vom DOM. 

vor 23 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Jede Dynamik entfaltet sich anders, nach den Bedürfnissen vom DOM. 

Und nach Sub. Denn ohne Sub keine Dynamik, oder? 

"Wie unbeliebt darf eine Strafe sein?" Strafen beliebte Strafen? Ich denke nein.

Wird eine Bestrafung nach eigenem Gusto provoziert und diese erteilt dann ist damit eine Belohnung ausgegeben und es stellt sich die Frage, wer erzieht wen?

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was oder wie ist Strafe. Dient Strafe wirklich als Erziehungsmaßnahme oder ist es mehr ein Werkzeug zur Erniedrigung?

Ich favorisiere Belohnen und nicht Belohnen als Mittel zum Zweck der Erziehung. Disziplinierungsmaßnahmen die direkt in Verbindung zum Fehlverhalten stehen. Was Sie will ist ihre Sache - was Sie bekommt ist meine Sache.

Ein Rahmen in dem das statt findet muss aufgestellt sein und es Bedarf an Sensibilität und Empathie um sich sicher in diesem Rahmen bewegen zu können und ganz besonders wenn es darum geht den Rahmen zu verlassen um das Spektrum zu erweitern.

Im Fordergrund steht bei mir natürlich die Erteilung erzieherischer Maßnahmen an denen ich gefallen finde, das ist meine Intention und das gefällt auch der Partnerin - alles andere ist Unfug.

vor 7 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Und nach Sub. Denn ohne Sub keine Dynamik, oder? 

Sub kann gerne gehen, ist ihr doch freigestellt. 

Wenn es in einer Dynamik um Führung geht, gibt es ja unterschiedliche Führungsstile. Und Strafe passt da für mein Empfinden nur zum autoritären Stil.

Der wesentliche Punkt liegt da doch eher bei Verbindlichkeit und Konsequenz - wenn ich einen "Wunsch" äußere oder eine Entscheidung treffe, gehört es dazu, dass ich dann auch verfolge und bemerke, ob das auch so umgesetzt wird oder nicht. Wenn ich da selbst nicht am Ball bleibe, sende ich die Botschaft, dass es für mich unbedeutend war, was ich gesagt habe und das macht mich nicht verlässlich. Eine Körperstrafe ist auch nur ein Weg, ein Signal dafür zu geben, dass eine Ansage ernst war und das Gegenüber es einem wert ist, seine Aufmerksamkeit auf das Handeln von Sub zu richten.

Schläge oder Schmerz ist jetzt nichts, was ich als Strafe einsetzen werden - das bleibt positiv für Sessions besetzt. Aber ich mag es, wenn etwas logische Folgen hat. Wenn etwas nicht so ist, wie ich es gerne hätte, ist das ja auch nicht erledigt nachdem der Rohrstock gesprochen hat... Und es gibt da auch ein paar Dinge, die ich nicht delegieren kann, weil eh niemand das genau so machen kann, wie mein innerer Monk das möchte. Das wäre einfach nur unfair, das als Aufgabe zu übertragen.

Kurz gesagt, wenn man Strafe ankündigt, ist es nicht wirklich wichtig wie man straft, solange man Konsequenzen in irgendeiner Form folgen lässt. Und ob das auch wirklich als Strafe empfunden wird, hängt da auch eher vom "Wie" ab als vom "Was".

vor 3 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Es ging doch um Strafen vorenthalten. Und ja dann kann man schon das Vertrauen verlieren. Wenn der Herr nach Lust und Laune straft, wie soll denn dann bitte Vertrauen und Sicherheit entstehen? Das hat nichts mit Erfüllung der Bedürfnisse zu tun, sondern mit Verlässlichkeit und Beständigkeit. Wenn mein Herr Regeln aufstellt und diese bei nicht Einhaltung bestrafen möchte, erwarte ich das er sich auch daran hält. Für mich ist eine Strafe vorenthalten dasselbe als würde ich absichtlich gegen eine Regel verstoßen, was ich niemals machen würde. Mein Herr würde so etwas aber auch nie machen, weil er selbst die Angelegenheit erledigt haben will und weiß, dass er mit Willkür bzgl. Strafen das Vertrauensverhältnis schädigen könnte.

Also .....  wenn Sub sich fehlverhält, gibt es eine Strafe. Gut. So, jetzt zeigt sich dasselbe Fehlverhalten noch mal. Na gut, nochmal Strafe. Und dann zeigt sich das Fehlverhalten ein drittes Mal. So, erfüllt das dann wirklich Bedürfnisse, das nochmal zu bestrafen? Schädigt das das Vertrauensverhältnis, nicht zu strafen? Muss sich der Dom an die Regel halten? Ich denke, dass ein intensives Gespräch in dem Fall das Vertrauensverhältnis nicht schädigt und die Bedürfnisse eher erfüllt. Kurz: Wir haben doch alle bissl gesunden Menschenverstand, hoffe ich ...

vor 5 Minuten, schrieb TakeThis:

Also .....  wenn Sub sich fehlverhält, gibt es eine Strafe. Gut. So, jetzt zeigt sich dasselbe Fehlverhalten noch mal. Na gut, nochmal Strafe. Und dann zeigt sich das Fehlverhalten ein drittes Mal. So, erfüllt das dann wirklich Bedürfnisse, das nochmal zu bestrafen? Schädigt das das Vertrauensverhältnis, nicht zu strafen? Muss sich der Dom an die Regel halten? Ich denke, dass ein intensives Gespräch in dem Fall das Vertrauensverhältnis nicht schädigt und die Bedürfnisse eher erfüllt. Kurz: Wir haben doch alle bissl gesunden Menschenverstand, hoffe ich ...

Das ist aber auch was anderes. Wenn Sub/Sklave sich ständig nicht an Regeln hält und die Herrschaft nur noch am bestrafen ist, läuft was ziemlich falsch. Natürlich ist dann ein ernstes Gespräch fällig. 

Bei uns gibt es ziemlich selten Strafen. Ich verstöße auch nicht absichtlich gegen Regeln. Und wenn mein Herr mir dann plötzlich eine Strafe, die sowieso selten vorkommt verweigert, weil er einfach Bock drauf hat... fühlt sich das einfach nur scheiße an. Finde ich nicht gut. 

Es ging mir um Willkür. Wenn die Herrschaft ein ständigen Regelverstoß nicht immer wieder bestrafen will, stattdessen ein Gespräch anordnet, ist das keine Willkür, sondern einfach nur mehr als verständlich. 

Eine großartige Gedankenkette. 

Und vorweg; - meine Gedanken beziehen sich aus meiner Sicht auf eine 24/7 D/s Beziehung 

vor 4 Minuten, schrieb TakeThis:

Also .....  wenn Sub sich fehlverhält, gibt es eine Strafe. Gut.

Also bis hier hin gut. 

vor 4 Minuten, schrieb TakeThis:

So, jetzt zeigt sich dasselbe Fehlverhalten noch mal.

Findet den Fehler. 

Ich wüsste jetzt 2 Dinge: 

1.) Die von mir erdachte Strafe hat offenbar versagt. 

2.) Offensichtlich habe ich in der Dynamik etwas übersehen, dass es erneut zu diesem Fehlverhalten kommen konnte. 

vor 7 Minuten, schrieb TakeThis:

Na gut, nochmal Strafe.

Hier treffen sich die nackte Logik, Murphy und Albert Einstein, alle versammelt: 

Ich formuliere das mal frei; - Wenn sich eine Handlung oder eine Konstruktion als dysfunktional erweist weil ich ein anderes Ergebnis erwarte, - wie logisch kann es sein das Gleiche wieder zu tun und ein besseres Ergebnis zu erwarten? 

Strafen sind etwas dass es für mich grundsätzlich zu vermeiden gilt und ergo muss jetzt eine große Aussprache kommen und es müssen Ideen her das in Zukunft zu vermeiden. 

vor 24 Minuten, schrieb TakeThis:

Und dann zeigt sich das Fehlverhalten ein drittes Mal.

Das ist natürlich nur meine bescheidene Ansicht; - vorweg; - für mich undenkbar, aber gut; - wenn so etwas also das dritte Mal vorkommt ist der Fehler Der irgendwo lauert gerade dabei sich in einer Dauerschleife zu etablieren und für mich wäre das das Zeichen der Zersetzung einer Beziehung. 

vor 34 Minuten, schrieb TakeThis:

So, erfüllt das dann wirklich Bedürfnisse, das nochmal zu bestrafen?

Ich würde in dem Gedanken eine Trennung vollziehen. Den eigentlichen Zweck und Sinn einer Strafe erfüllt es nicht, - würde es das tun wäre der Fehler von Sub einmalig geblieben. 

Umkehrschluss: Erfüllt es Bedürfnisse, dann kann es ja keine Strafe sein und auch dann stimmt etwas nicht in meinen Augen. 

vor 37 Minuten, schrieb TakeThis:

Schädigt das das Vertrauensverhältnis, nicht zu strafen?

Nein. So generell nicht. Top/Dom entscheidet und fertig ist die Laube. 

Ich gebe mal ein Beispiel: Ich gebe Sub den Auftrag Kartoffeln zu schälen und besonders darauf zu achten dass keine "Augen" an den Kartoffeln sind ... und auf dem Teller entdecke ich Eines. Sub fühlt sich schuldig und erwartet Strafe. 

Und dann? Habe ich dann irgendeine Pflicht zu strafen? Natürlich nicht! 

Sub muss dann vielleicht ertragen dass ich sage dass ich beruhigt bin weil Sie nicht perfekt ist oder ggf. wie in alten Zeiten wenn es angebracht ist necke ich Sie dass wohl bald eine Brille braucht. 

Und das muss Sub dann hinnehmen und ertragen! Ohne Strafe. 

Und das ist auch nichts das irgendwie das Vertrauen schädigt, sondern ein normaler Lernprozess für Sub. 

Mir fällt tatsächlich noch eine andere Situation ein; - um Längen gemeiner: 

 

Sub sagt etwas ganz fürchterlich Dummes im Überschwang aus einer Blödelei, aber etwas das auf dem Index ist und Höchststrafe erfordert. 

Die Situation selbst ist aber so grotesk dass ich lachen muss; - selber schuld, denke mal nach was da gerade aus deinem Mund kam ... willst Du das ich Dich so sehe? 

"Werde ich jetzt bestraft?" ... nein, ich will das Du drüber nachdenkst ... ich gehe jetzt eine Runde Fahrrad fahren .... und dann war ich für 3 Stunden weg ohne noch ein Wort, ich legte meinen Finger auf die Lippen und sagte nur "später" ... 

Hatte ich so in der Art mit meiner Kleinen; - und wie siehst Du das; - ist das nicht schon Strafe genug? 

Für meine Kleine damals war das schlimmer wie der schlimmste Schmerz in Dem ich Sie so stehen ließ, ich war ja noch nicht einmal wütend ...  und ich sag mal so; - jeder Nicht-Sadist wäre sicher bei ihrem Blick weich geworden, aber ich wollte Ihr eine Lektion verpassen in Dem ich etwas mache mit Dem Sie nicht rechnete ... außerdem hatte ich Bock auf Radfahren .... und auf dem Punkt; - mein Handeln war in dem Augenblick reine Willkür. 

Und seine Wirkung hat das nicht verfehlt ... 

 

Also auch zu dem Thema Willkür; - natürlich ist Willkür beim Strafen erlaubt und ich finde sogar erforderlich und bevor sich jemand darauf stürzen will; - Willkür natürlich innerhalb gewisser Grenzen Die im gemeinsamen Konsens möglich sind.  

 

vor 53 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Eine großartige Gedankenkette. 

Und vorweg; - meine Gedanken beziehen sich aus meiner Sicht auf eine 24/7 D/s Beziehung 

Also bis hier hin gut. 

Findet den Fehler. 

Ich wüsste jetzt 2 Dinge: 

1.) Die von mir erdachte Strafe hat offenbar versagt. 

2.) Offensichtlich habe ich in der Dynamik etwas übersehen, dass es erneut zu diesem Fehlverhalten kommen konnte. 

Hier treffen sich die nackte Logik, Murphy und Albert Einstein, alle versammelt: 

Ich formuliere das mal frei; - Wenn sich eine Handlung oder eine Konstruktion als dysfunktional erweist weil ich ein anderes Ergebnis erwarte, - wie logisch kann es sein das Gleiche wieder zu tun und ein besseres Ergebnis zu erwarten? 

Strafen sind etwas dass es für mich grundsätzlich zu vermeiden gilt und ergo muss jetzt eine große Aussprache kommen und es müssen Ideen her das in Zukunft zu vermeiden. 

Das ist natürlich nur meine bescheidene Ansicht; - vorweg; - für mich undenkbar, aber gut; - wenn so etwas also das dritte Mal vorkommt ist der Fehler Der irgendwo lauert gerade dabei sich in einer Dauerschleife zu etablieren und für mich wäre das das Zeichen der Zersetzung einer Beziehung. 

Ich würde in dem Gedanken eine Trennung vollziehen. Den eigentlichen Zweck und Sinn einer Strafe erfüllt es nicht, - würde es das tun wäre der Fehler von Sub einmalig geblieben. 

Umkehrschluss: Erfüllt es Bedürfnisse, dann kann es ja keine Strafe sein und auch dann stimmt etwas nicht in meinen Augen. 

Nein. So generell nicht. Top/Dom entscheidet und fertig ist die Laube. 

Ich gebe mal ein Beispiel: Ich gebe Sub den Auftrag Kartoffeln zu schälen und besonders darauf zu achten dass keine "Augen" an den Kartoffeln sind ... und auf dem Teller entdecke ich Eines. Sub fühlt sich schuldig und erwartet Strafe. 

Und dann? Habe ich dann irgendeine Pflicht zu strafen? Natürlich nicht! 

Sub muss dann vielleicht ertragen dass ich sage dass ich beruhigt bin weil Sie nicht perfekt ist oder ggf. wie in alten Zeiten wenn es angebracht ist necke ich Sie dass wohl bald eine Brille braucht. 

Und das muss Sub dann hinnehmen und ertragen! Ohne Strafe. 

Und das ist auch nichts das irgendwie das Vertrauen schädigt, sondern ein normaler Lernprozess für Sub. 

Mir fällt tatsächlich noch eine andere Situation ein; - um Längen gemeiner: 

 

Sub sagt etwas ganz fürchterlich Dummes im Überschwang aus einer Blödelei, aber etwas das auf dem Index ist und Höchststrafe erfordert. 

Die Situation selbst ist aber so grotesk dass ich lachen muss; - selber schuld, denke mal nach was da gerade aus deinem Mund kam ... willst Du das ich Dich so sehe? 

"Werde ich jetzt bestraft?" ... nein, ich will das Du drüber nachdenkst ... ich gehe jetzt eine Runde Fahrrad fahren .... und dann war ich für 3 Stunden weg ohne noch ein Wort, ich legte meinen Finger auf die Lippen und sagte nur "später" ... 

Hatte ich so in der Art mit meiner Kleinen; - und wie siehst Du das; - ist das nicht schon Strafe genug? 

Für meine Kleine damals war das schlimmer wie der schlimmste Schmerz in Dem ich Sie so stehen ließ, ich war ja noch nicht einmal wütend ...  und ich sag mal so; - jeder Nicht-Sadist wäre sicher bei ihrem Blick weich geworden, aber ich wollte Ihr eine Lektion verpassen in Dem ich etwas mache mit Dem Sie nicht rechnete ... außerdem hatte ich Bock auf Radfahren .... und auf dem Punkt; - mein Handeln war in dem Augenblick reine Willkür. 

Und seine Wirkung hat das nicht verfehlt ... 

 

Also auch zu dem Thema Willkür; - natürlich ist Willkür beim Strafen erlaubt und ich finde sogar erforderlich und bevor sich jemand darauf stürzen will; - Willkür natürlich innerhalb gewisser Grenzen Die im gemeinsamen Konsens möglich sind.  

 

Hmmmm das was du beschreibst,  erinnert mich gerade an meine Ehe. Keine guten Erinnerungen, er war ein sehr bösartiger Manipulator und das mit dem alleine zurücklassen, ist für mich fast nicht aushaltbar und das ging immer sehr ungut aus.

Aber natürlich sind Menschen verschieden,  wenn es die erwünscht Wirkung zeigt, dann kann es sicher zu einer Verhaltensänderung beitragen. 

Bei uns damals, war es eine Endlosschleife, die immer ein Stück schlimmer, im Ausgang war.

(bearbeitet)
vor 47 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Hmmmm das was du beschreibst,  erinnert mich gerade an meine Ehe. Keine guten Erinnerungen, er war ein sehr bösartiger Manipulator und das mit dem alleine zurücklassen, ist für mich fast nicht aushaltbar und das ging immer sehr ungut aus.

Zunächst einmal kann ich das gut nachvollziehen dass Du diese Ähnlichkeit siehst, aber vielleicht gelingt es mir ja das aufzulösen. 

vor 47 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Aber natürlich sind Menschen verschieden,  wenn es die erwünscht Wirkung zeigt, dann kann es sicher zu einer Verhaltensänderung beitragen. 

Eben genau diese verdammte Endlosschleife ist es ja was so toxisch ist! 

Ich versuche das Bild für Dich mal zu vervollständigen; - es war eine Blödelei und Ihr rutschte die verbotene Anrede im Übermut raus und sofort nach war ihre Hand vorm Mund und Sie sah aus wie ein begossener Pudel und ich hatte schwerste Mühe nicht einen totalen Lachanfall zu bekommen. Sie hat mir sogar ein bisschen leid getan, aber so ganz ohne Konsequenz konnte und wollte ich Ihr das nicht durchgehen lassen. Und ich musste auch aus der Wohnung raus um dabei halbwegs ernst zu bleiben. 

Auf dem Rad habe ich mich erst einmal ordentlich ausgelacht .... Es war zwar ein echt krasser Regelverstoß, - aber es hat mich ja nicht emotional getroffen. 

Ich kannte Sie ja gut und wusste dass die Aktion reichen wird damit Sie einfach aufmerksamer ist in Zukunft. Wie soll ich Sie denn bestrafen können wollen wenn ja gar kein Schaden ist und vor allem Sie ja den ganzen Spott schon abbekommen hatte. 

Ich konnte und wollte da nicht böse sein. Und außerdem hatte das noch einen zweiten Zweck; - zwei Lektionen in Einer. 

Sie quälte sich eine Zeit lang mit Befürchtungen. Und das war auch das Erste was ich gemacht habe: Ich habe Ihr vorgebetet was Sie alles befürchtet hat nach der Aktion und landete einen Volltreffer nach dem nächsten ... Sie meinte später dazu dass ich wie in einem Buch in Ihr las. 

Dann habe ich Ihr erklärt dass die Strafe der Schrecken war Den ich Ihr eingejagt habe die Strafe war und das mehr nicht kommt weil ich fair bleiben will

"War ich nur einmal zu Dir unfair? ...  Nein.  ... Siehst Du?" Erste Lektion

Und dann habe ich Ihr verbal die Pistole auf die Brust gesetzt; - gut wenn man den Anderen kennt. Sie konnte es auf den Tod nicht leiden wenn Sie jemand "Mäuschen" nannte. Supergau. Und dann habe ich Sie gefragt: "Was wäre gewesen wenn ich Dich beim Blödeln Mäuschen genannt hätte?" Und Sie ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich weiß, das habe ich mir auch gedacht. Verzeihst Du mir?" 

Wer kann da noch nein sagen? Ich konnte es nicht, ich finde das geht auch nicht, wenn Du eine so direkte Einsicht bekommst und dazu mit so einer tiefen Reue in der Stimme, im Blick, physisch spürbar. 

Ich habe Ihr natürlich verziehen und Sie dann erst einmal getröstet weil Sie von dem Schrecken ziemlich mitgenommen war ... und dann haben Wir gemacht was Wir immer gemacht haben manchmal die Nächte durch; - Wir haben geredet und geredet .... aber über diese Sache nur diese eine Mal. 

Und das war die zweite Lektion; - erledigt ist erledigt auch wenn weder die Strafe noch die Konsequenzen kommen Die Du denkst. 

Wir haben nie wieder über die Sache geredet. 

Und aus meinem Empfinden; - Die Sache war Ihr vor allem vor sich selbst aber auch vor mit zutiefst peinlich und ihre Reue kam so unmittelbar; - ich hätte mich im Spiegel nicht mehr ansehen können hätte ich das noch mal aus der Mottenkiste gezaubert. 

Verziehen ist Verziehen! Auch da ein Basta! ;) 

 

Mit dem vervollständigten Bild meiner Erinnerung; - hat das immer noch Ähnlichkeit mit Dem was Du kennst, oder ist das vielleicht ein neues Bild das Du da siehst? 

 

bearbeitet von Druide-Jo
vor 11 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Zunächst einmal kann ich das gut nachvollziehen dass Du diese Ähnlichkeit siehst, aber vielleicht gelingt es mir ja das aufzulösen. 

Eben genau diese verdammte Endlosschleife ist es ja was so toxisch ist! 

Ich versuche das Bild für Dich mal zu vervollständigen; - es war eine Blödelei und Ihr rutschte die verbotene Anrede im Übermut raus und sofort nach war ihre Hand vorm Mund und Sie sah aus wie ein begossener Pudel und ich hatte schwerste Mühe nicht einen totalen Lachanfall zu bekommen. Sie hat mir sogar ein bisschen leid getan, aber so ganz ohne Konsequenz konnte und wollte ich Ihr das nicht durchgehen lassen. Und ich musste auch aus der Wohnung raus um dabei halbwegs ernst zu bleiben. 

Auf dem Rad habe ich mich erst einmal ordentlich ausgelacht .... Es war zwar ein echt krasser Regelverstoß, - aber es hat mich ja nicht emotional getroffen. 

Ich kannte Sie ja gut und wusste dass die Aktion reichen wird damit Sie einfach aufmerksamer ist in Zukunft. Wie soll ich Sie denn bestrafen können wollen wenn ja gar kein Schaden ist und vor allem Sie ja den ganzen Spott schon abbekommen hatte. 

Ich konnte und wollte da nicht böse sein. Und außerdem hatte das noch einen zweiten Zweck; - zwei Lektionen in Einer. 

Sie quälte sich eine Zeit lang mit Befürchtungen. Und das war auch das Erste was ich gemacht habe: Ich habe Ihr vorgebetet was Sie alles befürchtet hat nach der Aktion und landete einen Volltreffer nach dem nächsten ... 

Und dann habe ich Ihr verbal die Pistole auf die Brust gesetzt; - gut wenn man den Anderen kennt. Sie konnte es auf den Tod nicht leiden wenn Sie jemand "Mäuschen" nannte. Supergau. Und dann habe ich Sie gefragt: "Was wäre gewesen wenn ich Dich beim Blödeln Mäuschen genannt hätte?" Und Sie ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich weiß, das habe ich mir auch gedacht. Verzeihst Du mir?" 

Wer kann da noch nein sagen? Ich konnte es nicht, ich finde das geht auch nicht, wenn Du eine so direkte Einsicht bekommst und dazu mit so einer tiefen Reue in der Stimme, im Blick, physisch spürbar. 

Ich habe Ihr verziehen und Sie dann erst einmal getröstet weil Sie von dem Schrecken ziemlich mitgenommen war ... 

Und kein Witz jetzt; - Wir haben nie wieder über die Sache geredet. 

 

Mit dem vervollständigten Bild meiner Erinnerung; - hat das immer noch Ähnlichkeit mit Dem was Du kennst, oder ist das vielleicht ein neues Bild das Du da siehst? 

Dann habe ich Ihr erklärt dass die Strafe der Schrecken war Den ich Ihr eingejagt habe die Strafe war und habe Sie getröstet

Das stimmt, jetzt hat es ganz und gar keine Ähnlichkeit mehr. Schön, wie fürsorglich du mit deiner Kleinen umgegangen bist. Fürsorge, oder Aftercare, Auffangen einfach nur schön. 😊. Danke fürs erzählen.

vor 5 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Sub kann gerne gehen, ist ihr doch freigestellt. 

Das kann natürlich so gelebt werden. 

Es gibt jedoch auch Menschen, die haben eigene Bedürfnisse und möchten das diese, auch wenn sie Sub sind, in einer Dynamik berücksichtigt werden. Gerade Menschen mit fehlender oder wenig Erfahrung, die noch nicht genau wissen, welche Art von Machtgefälle/ Beziehung ihren Vorstellungen oder Wünschen am ehesten entspricht benötigen da eine gewisse Offenheit, auch beim Gegenüber, um zu sich und darüber auch zu einander finden zu können. 
 

Die Methode: „friss oder stirb“ kann aus meiner Sicht nur funktionieren, wenn Sub sich bereits hinsichtlich einer Dynamik und was dies mit ihm/ ihr macht gut kennt oder auf wundersame Weise 100% der Sub-Bedürfnisse bereits durch die Dom-Person umgesetzt werden. 

vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Das stimmt, jetzt hat es ganz und gar keine Ähnlichkeit mehr. Schön, wie fürsorglich du mit deiner Kleinen umgegangen bist. Fürsorge, oder Aftercare, Auffangen einfach nur schön. 😊. Danke fürs erzählen.

Wir waren ja mal ein "normales" Liebespaar bis zu einem Punkt wo diese Beziehung beinahe auseinander flog. 

Und dann war ein Wendepunkt und die Frage war ob ich bei Ihr bleibe nachdem ich ihre Neigungen kenne, oder ob mich das wie Sie damals glaubte vielleicht ekelt ... ich fand aber sofort Gefallen und es kam mir seltsam vertraut vor und so fing es an. 

Vor der ersten Session hatte ich Lampenfieber; - und ich habe tatsächlich so was noch nie gemacht, dachte ich damals weil eine Jugendliebe aus meinem Gedächtnis gelöscht war (geht wenn diese Person durch ein traumatisches Ereignis aus deinem Leben gerissen wird.) und heute weiß ich woher das vertraute Gefühl kam. 

Nach der ersten Session als Wir uns dann auf das Sofa lümmelten war das Erste von Ihr halb Frage halb Feststellung; - So was hast Du doch sicher nicht zum ersten Mal gemacht? 

Doch! Zumindest glaubte ich das. Wie ich heute wieder weiß; - stimmt also nur zum Teil. 

Wir kannten auch alle diese Wörter nicht. 

Wir haben Uns über die Bücher kommuniziert Die Wir lasen und ich kann Dir aus dem Stand 5 Autoren nennen bei Denen Wir wussten dass jedes Buch dass man selbst gelesen auch von dem Anderen gelesen wurde; Anaïs Nin, Henry Miller, Satre, Simone de Beauvoir Sigmund Freud, Johannes Mario Simmel, Nietzsche ... ups das waren schon ein par mehr und gab noch mehr ... ;) 

Und in diesem Raum haben Wir kommuniziert, da Wir das Gelesene auch diskutierten. 

Und das ist eine Ebene Die heute oft nicht verstanden wird und damals in BDSM Kreisen sogar auf schlichte Ablehnung stieß; - Wenn Wir Beide miteinander philosophierten dann waren Wir auf dieser Ebene auf Augenhöhe und haben Uns ergänzt. Frei vom Machtgefälle. Es war natürlich da hatte aber auf diesem Teil unserer Beziehung keine Wirkkraft. Und auch nicht wenn Wir miteinander kreativ wurden und selbst beim Lautsprecherbau hat Sie mitgemischt mit ihren Ideen. 

Deswegen steckt in meinem Paar Lautsprecher hier auch ein kleiner Teil von ihren Geist. 

Und genau diese Freiheit in der Unfreiheit Unserer Beziehung assoziiert ja auch heute noch "Kein richtiges 24/7 wenn Sie mitentscheiden kann", "Machtgefälle auf Zeit" und alle solche Dinge. 

 

Aftercare gab es bei Uns nicht; - Es gab bei Uns eine Vorbereitung für die Session; - Sie nannte es "Präparation" (schmunzel) und danach gab es ... überleg ... hatten Wir gar kein richtiges Wort für, wenn Wir was zu bereden hatten was recht selten vorkam nannten Wir das unser Plenum und da die Session ja die "Peitsche" bedeutet, gab es nach der Session entsprechend das "Zuckerbrot" 

 

Aber ich denke ich würde auch heute mit der richtigen Madame nicht Worte wie Aftercare in der Beziehung verwenden, ich würde dem Ritual entsprechend vielleicht einen neuen Namen geben. 

Wir waren damals schon die im wahrsten Sinne zu bunten Abweichler und ich bin Einer geblieben. 

Wir hätten damals auch nicht von BDSM gesprochen. Wir haben gewisse Ähnlichkeiten gesehen, das war alles. 

Aber Wir hatten Schlagzeilen, auf Papier damals und Wir wussten auch um 24/7 ... und da haben Wir Uns schon drin wieder gesehen. 

 

Und wo ich auch noch übe; - selbst die Facetten bei 24/7 sind schon unfassbar groß und BDSM ist darin oft nur ein kleiner Teil dessen was die Beziehung ausmacht. 

Ich bin immerhin so weit, dass ich weiß dass ich auch heute nur wenig in die Richtung gehe Die eigentliches BDSM ausmacht, sondern sehr viel mehr in einer der zig Facetten von 24/7 meine Heimat finde ... 

Und ich weiß nicht wie es Dir und Anderen geht; - Sich in diesem ganzen Gebilde um BDSM herum zurecht zu finden und einzuordnen wo man selbst ist ist eine ziemliche Mammutaufgabe ... 

 

 

In meinen Augen kann Strafe beides beinhalten - etwas zu tun was Sub nicht gefällt oder Dinge die Sub gefallen einfach nicht zu tun ...

vor 1 Stunde, schrieb Toy4her:

Das kann natürlich so gelebt werden. 

Es gibt jedoch auch Menschen, die haben eigene Bedürfnisse und möchten das diese, auch wenn sie Sub sind, in einer Dynamik berücksichtigt werden. Gerade Menschen mit fehlender oder wenig Erfahrung, die noch nicht genau wissen, welche Art von Machtgefälle/ Beziehung ihren Vorstellungen oder Wünschen am ehesten entspricht benötigen da eine gewisse Offenheit, auch beim Gegenüber, um zu sich und darüber auch zu einander finden zu können. 
 

Die Methode: „friss oder stirb“ kann aus meiner Sicht nur funktionieren, wenn Sub sich bereits hinsichtlich einer Dynamik und was dies mit ihm/ ihr macht gut kennt oder auf wundersame Weise 100% der Sub-Bedürfnisse bereits durch die Dom-Person umgesetzt werden. 

Und jetzt? Was willst du mir damit sagen?

Gerade eben, schrieb Rosenrot82:

Und jetzt? Was willst du mir damit sagen?

Das was da steht. Ich hege damit weder den Wunsch dich für irgendwas zu kritisieren, noch möchte ich etwas anderes zum Ausdruck bringen als da in meinem Post steht. 
Selbstredend ist es nicht allein an dich gerichtet, auch wenn ich deinen Kommentar durch das Zitat aufgriff. Vielmehr ist es ja im Forum öffentlich und damit für jede/n zu lesen, insbesondere für Neue im Bereich BDSM, die vielleicht Orientierung suchen. Da sind pluralistische Informationen zu einem Sachverhalt doch recht hilfreich. 

vor 46 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Wir waren ja mal ein "normales" Liebespaar bis zu einem Punkt wo diese Beziehung beinahe auseinander flog. 

Und dann war ein Wendepunkt und die Frage war ob ich bei Ihr bleibe nachdem ich ihre Neigungen kenne, oder ob mich das wie Sie damals glaubte vielleicht ekelt ... ich fand aber sofort Gefallen und es kam mir seltsam vertraut vor und so fing es an. 

Vor der ersten Session hatte ich Lampenfieber; - und ich habe tatsächlich so was noch nie gemacht, dachte ich damals weil eine Jugendliebe aus meinem Gedächtnis gelöscht war (geht wenn diese Person durch ein traumatisches Ereignis aus deinem Leben gerissen wird.) und heute weiß ich woher das vertraute Gefühl kam. 

Nach der ersten Session als Wir uns dann auf das Sofa lümmelten war das Erste von Ihr halb Frage halb Feststellung; - So was hast Du doch sicher nicht zum ersten Mal gemacht? 

Doch! Zumindest glaubte ich das. Wie ich heute wieder weiß; - stimmt also nur zum Teil. 

Wir kannten auch alle diese Wörter nicht. 

Wir haben Uns über die Bücher kommuniziert Die Wir lasen und ich kann Dir aus dem Stand 5 Autoren nennen bei Denen Wir wussten dass jedes Buch dass man selbst gelesen auch von dem Anderen gelesen wurde; Anaïs Nin, Henry Miller, Satre, Simone de Beauvoir Sigmund Freud, Johannes Mario Simmel, Nietzsche ... ups das waren schon ein par mehr und gab noch mehr ... ;) 

Und in diesem Raum haben Wir kommuniziert, da Wir das Gelesene auch diskutierten. 

Und das ist eine Ebene Die heute oft nicht verstanden wird und damals in BDSM Kreisen sogar auf schlichte Ablehnung stieß; - Wenn Wir Beide miteinander philosophierten dann waren Wir auf dieser Ebene auf Augenhöhe und haben Uns ergänzt. Frei vom Machtgefälle. Es war natürlich da hatte aber auf diesem Teil unserer Beziehung keine Wirkkraft. Und auch nicht wenn Wir miteinander kreativ wurden und selbst beim Lautsprecherbau hat Sie mitgemischt mit ihren Ideen. 

Deswegen steckt in meinem Paar Lautsprecher hier auch ein kleiner Teil von ihren Geist. 

Und genau diese Freiheit in der Unfreiheit Unserer Beziehung assoziiert ja auch heute noch "Kein richtiges 24/7 wenn Sie mitentscheiden kann", "Machtgefälle auf Zeit" und alle solche Dinge. 

 

Aftercare gab es bei Uns nicht; - Es gab bei Uns eine Vorbereitung für die Session; - Sie nannte es "Präparation" (schmunzel) und danach gab es ... überleg ... hatten Wir gar kein richtiges Wort für, wenn Wir was zu bereden hatten was recht selten vorkam nannten Wir das unser Plenum und da die Session ja die "Peitsche" bedeutet, gab es nach der Session entsprechend das "Zuckerbrot" 

 

Aber ich denke ich würde auch heute mit der richtigen Madame nicht Worte wie Aftercare in der Beziehung verwenden, ich würde dem Ritual entsprechend vielleicht einen neuen Namen geben. 

Wir waren damals schon die im wahrsten Sinne zu bunten Abweichler und ich bin Einer geblieben. 

Wir hätten damals auch nicht von BDSM gesprochen. Wir haben gewisse Ähnlichkeiten gesehen, das war alles. 

Aber Wir hatten Schlagzeilen, auf Papier damals und Wir wussten auch um 24/7 ... und da haben Wir Uns schon drin wieder gesehen. 

 

Und wo ich auch noch übe; - selbst die Facetten bei 24/7 sind schon unfassbar groß und BDSM ist darin oft nur ein kleiner Teil dessen was die Beziehung ausmacht. 

Ich bin immerhin so weit, dass ich weiß dass ich auch heute nur wenig in die Richtung gehe Die eigentliches BDSM ausmacht, sondern sehr viel mehr in einer der zig Facetten von 24/7 meine Heimat finde ... 

Und ich weiß nicht wie es Dir und Anderen geht; - Sich in diesem ganzen Gebilde um BDSM herum zurecht zu finden und einzuordnen wo man selbst ist ist eine ziemliche Mammutaufgabe ... 

 

 

Um jetzt nur mal kurz deine Frage zur Mammutaufgabe, zu beantworten: Ich habe aufgehört mich zu zuordnen oder in BDSM zu denken. Ich bin frei davon. Mehr sage ich an dieser Stelle nicht.😉

vor 3 Stunden, schrieb Druide-Jo:

und ich hatte schwerste Mühe nicht einen totalen Lachanfall zu bekommen. Sie hat mir sogar ein bisschen leid getan, aber so ganz ohne Konsequenz konnte und wollte ich Ihr das nicht durchgehen lassen. Und ich musste auch aus der Wohnung raus um dabei halbwegs ernst zu bleiben. 

Auf dem Rad habe ich mich erst einmal ordentlich ausgelacht .... Es war zwar ein echt krasser Regelverstoß, - aber es hat mich ja nicht emotional getroffen. 

 

Sorry, dumme Frage vielleicht .... warum bemühst du dich ernst zu bleiben und gehst zum Lachen raus???? Warum tust du nicht einfach was deiner Natur entspricht?

vor 9 Stunden, schrieb Brion-:

"Wie unbeliebt darf eine Strafe sein?" Strafen beliebte Strafen? Ich denke nein.

Wird eine Bestrafung nach eigenem Gusto provoziert und diese erteilt dann ist damit eine Belohnung ausgegeben und es stellt sich die Frage, wer erzieht wen?

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was oder wie ist Strafe. Dient Strafe wirklich als Erziehungsmaßnahme oder ist es mehr ein Werkzeug zur Erniedrigung?

Ich favorisiere Belohnen und nicht Belohnen als Mittel zum Zweck der Erziehung. Disziplinierungsmaßnahmen die direkt in Verbindung zum Fehlverhalten stehen. Was Sie will ist ihre Sache - was Sie bekommt ist meine Sache.

Ein Rahmen in dem das statt findet muss aufgestellt sein und es Bedarf an Sensibilität und Empathie um sich sicher in diesem Rahmen bewegen zu können und ganz besonders wenn es darum geht den Rahmen zu verlassen um das Spektrum zu erweitern.

Im Fordergrund steht bei mir natürlich die Erteilung erzieherischer Maßnahmen an denen ich gefallen finde, das ist meine Intention und das gefällt auch der Partnerin - alles andere ist Unfug.

Hey Brion .... Ja, Strafe ist ein Mittel zur Erniedrigung. Und ja, es dient der Erziehung. Und ja, Belohnung hat einen größeren Effekt als Bestrafung. Aber ...... wenn ich meine Sub liebe, dann kann ich ihr keine Belohnung vorenthalten. Also wenn ich sie liebe, dann will ich ihr Gutes tun. Das kann ich doch dann nicht zu einem Erziehungsmittel instrumentalisieren ..... also das würde meinem Bedürfnis zuwiderlaufen. Und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass Sub eine Beziehung zu einem Herrn möchte, bei dem sie nie weiß - hat er mir was Gutes getan, weil er mich liebt, oder weil er mich für mein Verhalten belohnt? .... geschweige denn dass man das als gesund ansehen könnte.

 

Also ..... ich gehe mal davon aus, dass du das auf eine gesunde Weise tust, aber an alle Subs, die das hier lesen und unsicher sind: Nee, Belohnungen vorenthalten ist nicht normal, das Warnlämpchen ist nicht umsonst angegangen.

vor 6 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Eine großartige Gedankenkette. 

Und vorweg; - meine Gedanken beziehen sich aus meiner Sicht auf eine 24/7 D/s Beziehung 

Also bis hier hin gut. 

Findet den Fehler. 

Ich wüsste jetzt 2 Dinge: 

1.) Die von mir erdachte Strafe hat offenbar versagt. 

2.) Offensichtlich habe ich in der Dynamik etwas übersehen, dass es erneut zu diesem Fehlverhalten kommen konnte. 

Hier treffen sich die nackte Logik, Murphy und Albert Einstein, alle versammelt: 

Ich formuliere das mal frei; - Wenn sich eine Handlung oder eine Konstruktion als dysfunktional erweist weil ich ein anderes Ergebnis erwarte, - wie logisch kann es sein das Gleiche wieder zu tun und ein besseres Ergebnis zu erwarten? 

Strafen sind etwas dass es für mich grundsätzlich zu vermeiden gilt und ergo muss jetzt eine große Aussprache kommen und es müssen Ideen her das in Zukunft zu vermeiden. 

Das ist natürlich nur meine bescheidene Ansicht; - vorweg; - für mich undenkbar, aber gut; - wenn so etwas also das dritte Mal vorkommt ist der Fehler Der irgendwo lauert gerade dabei sich in einer Dauerschleife zu etablieren und für mich wäre das das Zeichen der Zersetzung einer Beziehung. 

Ich würde in dem Gedanken eine Trennung vollziehen. Den eigentlichen Zweck und Sinn einer Strafe erfüllt es nicht, - würde es das tun wäre der Fehler von Sub einmalig geblieben. 

Umkehrschluss: Erfüllt es Bedürfnisse, dann kann es ja keine Strafe sein und auch dann stimmt etwas nicht in meinen Augen. 

Nein. So generell nicht. Top/Dom entscheidet und fertig ist die Laube. 

Ich gebe mal ein Beispiel: Ich gebe Sub den Auftrag Kartoffeln zu schälen und besonders darauf zu achten dass keine "Augen" an den Kartoffeln sind ... und auf dem Teller entdecke ich Eines. Sub fühlt sich schuldig und erwartet Strafe. 

Und dann? Habe ich dann irgendeine Pflicht zu strafen? Natürlich nicht! 

Sub muss dann vielleicht ertragen dass ich sage dass ich beruhigt bin weil Sie nicht perfekt ist oder ggf. wie in alten Zeiten wenn es angebracht ist necke ich Sie dass wohl bald eine Brille braucht. 

Und das muss Sub dann hinnehmen und ertragen! Ohne Strafe. 

Und das ist auch nichts das irgendwie das Vertrauen schädigt, sondern ein normaler Lernprozess für Sub. 

Mir fällt tatsächlich noch eine andere Situation ein; - um Längen gemeiner: 

 

Sub sagt etwas ganz fürchterlich Dummes im Überschwang aus einer Blödelei, aber etwas das auf dem Index ist und Höchststrafe erfordert. 

Die Situation selbst ist aber so grotesk dass ich lachen muss; - selber schuld, denke mal nach was da gerade aus deinem Mund kam ... willst Du das ich Dich so sehe? 

"Werde ich jetzt bestraft?" ... nein, ich will das Du drüber nachdenkst ... ich gehe jetzt eine Runde Fahrrad fahren .... und dann war ich für 3 Stunden weg ohne noch ein Wort, ich legte meinen Finger auf die Lippen und sagte nur "später" ... 

Hatte ich so in der Art mit meiner Kleinen; - und wie siehst Du das; - ist das nicht schon Strafe genug? 

Für meine Kleine damals war das schlimmer wie der schlimmste Schmerz in Dem ich Sie so stehen ließ, ich war ja noch nicht einmal wütend ...  und ich sag mal so; - jeder Nicht-Sadist wäre sicher bei ihrem Blick weich geworden, aber ich wollte Ihr eine Lektion verpassen in Dem ich etwas mache mit Dem Sie nicht rechnete ... außerdem hatte ich Bock auf Radfahren .... und auf dem Punkt; - mein Handeln war in dem Augenblick reine Willkür. 

Und seine Wirkung hat das nicht verfehlt ... 

 

Also auch zu dem Thema Willkür; - natürlich ist Willkür beim Strafen erlaubt und ich finde sogar erforderlich und bevor sich jemand darauf stürzen will; - Willkür natürlich innerhalb gewisser Grenzen Die im gemeinsamen Konsens möglich sind.  

 

Jo, Danke für deinen schönen Text .... also ich fühle mich genötigt etwas klarzustellen. Vielleicht bin ich jemand, der gerne mal spontan neue Regeln einführt, wie z.B. "Jedes Mal, wenn wir in einem Zimmer aufeinandertreffen, begrüßt du mich mit Handkuss" oder "niemals ein Knie auf den Boden, wenn dann beide Knie auf den Boden". Bei einer gewissen Menge an Regeln kann es Sub schon schwer fallen, jede Regel immer zu befolgen, die einen funktionieren gut, mit den anderen tut sie sich schwer. Das ist doch normal, und dann bestrafe ich eben und dann vergisst sie es halt wieder und ich bestrafe nochmal. Ist doch kein großes Ding. Das muss keine negative Dynamik entfalten. Wie schon hier erwähnt: Sub muss nicht perfekt sein. Und ich auch nicht 😁

vor 56 Minuten, schrieb TakeThis:

Jo, Danke für deinen schönen Text .... also ich fühle mich genötigt etwas klarzustellen. Vielleicht bin ich jemand, der gerne mal spontan neue Regeln einführt, wie z.B. "Jedes Mal, wenn wir in einem Zimmer aufeinandertreffen, begrüßt du mich mit Handkuss" oder "niemals ein Knie auf den Boden, wenn dann beide Knie auf den Boden". Bei einer gewissen Menge an Regeln kann es Sub schon schwer fallen, jede Regel immer zu befolgen, die einen funktionieren gut, mit den anderen tut sie sich schwer. Das ist doch normal, und dann bestrafe ich eben und dann vergisst sie es halt wieder und ich bestrafe nochmal. Ist doch kein großes Ding. Das muss keine negative Dynamik entfalten. Wie schon hier erwähnt: Sub muss nicht perfekt sein. Und ich auch nicht 😁

Ich würde es mögen wenn es sich dabei um psycho-Spiele handelt. Aber reale Erziehung wird so nicht funktionieren,  sub auf Dauer Misserfolge aufzuerlegen.

Ich finde Belohnungen vorenthalten höchstens teilweise geeignet, denn es sind eigentlich zwei verschiedene Dinge, Strafe für etwas und Belohnung für etwas. Und was heißt "vorenthalten"? Es hätte eine gegeben und die gibt es dann doch nicht mehr? Ja, mag gelegentlich vielleicht auch passen. Sub hat einen Orgasmus, der schon versprochen wurde (aber natürlich noch nicht vollzogen^^), durch danach nicht mehr so gutes Verhalten wieder "verspielt" und muss sich erst wieder besser verhalten, bis sie eine erneute Frage danach wagen sollte. 🙈
 
Aber im Prinzip ist ja eine Belohnung für irgendwas etwas anderes als eine Strafe für Fehlverhalten. Zwei Paar Schuhe. Aber ja, kann vielleicht auch mal wirken. Insbesondere, wenn Dom die Vermutung hat, dass Sub eine aktive Strafe regelrecht provozieren wollte und/oder er meint, dass dies in dem Falle sinnvoller ist. Das wäre hier aber eher keine Vorenthaltung von Belohnungen (denn so häufig gibt es die nicht 😅), sondern noch mehr Entbehrungen. 
 
Im Prinzip gefällt meinem Herrn was oder nicht. Das allein reicht ja schon als Belohnung, ein verbales Lob. Wobei selten auch mal als Antrieb "Belohnungen" in Aussicht gestellt werden können. Ebenso wie Hiebe bei Scheitern...😜 Das wären allerdings eher sadistische Spiele. Und tja, dann kann Sub auch dummerweise knapp die Belohnung verpassen...😔 Wo sie sich doch so abgemüht hat!
 
Ansonsten lobt mein Herr mich, wenn ich Aufgaben sehr gut mache. 🥰 Und allein das reicht mir dann! Also ernsthafte. Da hilft Lob schon mehr, ich möchte ihn das nächste Mal umso mehr gerne erfreuen. Auch damit Sub über sich hinauswächst, kann Lob mal gut sein. Aber wir haben einfach eine Neigung und mit Sicherheit läuft da nicht viel über Belohnungen... Eher muss ich mich fügen und gehorsam sein, sonst wird das bestraft. Strafen machen demnach ja bei "Mängeln" Sinn. Ob nun Regelverstöße, Nachlässigkeiteiten usw. Ich mag es wohl wenn Mühe gewertet wird, also eine Aufgabe sehr gut erfüllt wurde, aber leicht verspätet oder so. Je nach Begründung würde mein Herr das entscheiden. Und natürlich gibt es für ihn schlimmere oder weniger schlimme Vergehen. So ungefähr weiß ich das auch, durch seine Verdeutlichungungen und Kommunikation, über Kleinigkeiten wird er sogar mal hinwegsehen.
 
Definitiv mag er es aber nicht, wenn ich meine Fehler werte und sage: "Na ja, das war ja jetzt nicht soo schlimm..." Denn im Zweifel kann ich das nicht wissen und er sagt: "Allein die Tatsache des Ungehorsams sollte schlimm für dich sein!" 🙈  Also, ja... Im Grunde genommen... Äh... Ja, doch! 🙏
 
Letzendlich bestraft er, was und wie er es für angemessen hält. Und ich verstehe hier teilweise auch nicht ganz, dass Dom sich dann an "seine Regeln" halten soll und den Verstoß bestrafen muss, weil die Sub gerne "Absolution" hätte. Denn der Dom muss wohl gar nichts. 
 
Dass ihm seine eigenen Regeln nicht egal sind und er das seiner Sub nahe bringt, ist eine andere Geschichte. Wie er das macht, seine Sache. Und ja, wenn Sub gar nicht gewillt ist, Regeln anzunehmen, machen die natürlich wenig Sinn. Was sie im Übrigen auch kommunizieren könnte, wenn die für sie "nicht machbar" sind. Mein Herr würde nicht gänzlich davon abweichen, aber Änderungen wären möglich und auch der Wegfall einiger Regeln. Am Ende passt es sicher nicht, wenn die Sub im Wesentlichen gar nicht über das verfügen lassen möchte, was so seine Vorstellungen sind. 
 
Er bestimmt zum Beispiel gerne über die Sexualität von Sub, macht Orgasmuskontrolle usw. Seine letzte Sub hatte aber eine bestimmte Anzahl "Freiorgasmen", die sie selbst ausführen konnte, wann und wie sie wollte. Den Rest hat mein Herr bestimmt und solche Kompromisse gehen dann schon für ihn. Er sieht das durchaus als menschliches Bedürfnis an. Aber wenn eine Sub ihm nun sagen würde, sie wolle doch in jeder Session einen Orgasmus haben, ganz sicher nicht! Am liebsten mag er es, wenn er komplett über ihre Lust verfügen kann und was er ihr gewährt oder auch nicht...😈 Ich liebe das sehr! 
 
Wir hatten hier "Bedürfniserfüller". Ein Dom schrieb, das sei er nicht. Ich sehe es grundsätzlich ähnlich. Wobei es für mich langfristige Bedürfnisse gäbe, kurzfristige und Wünsche. Langfristig sollten sich die Bedürfnisse doch im bdsm des Doms wiederfinden und dieser nicht erst andere "bedienen" sollen. Dann macht das Ganze doch wenig Sinn, oder? Ein kurzfristiges Bedürfnis mal zu berücksichtigen, zu gewähren, vielleicht auch einen Wunsch, das wäre noch was anderes. Aber im Prinzip sollte Sub ja nun auch nicht ständig zig Wünsche haben...🤔 Ein kurzfristiges Bedürfnis berücksichtigen? Beispiel: Sub ist total müde. Aber auch was mein Herr wie berücksichtigt, liegt in seinem Ermessen. Ich mag es, wenn er da nicht mehr Rücksicht nimmt als nötig und mir zumutet, was er für möglich erachtet. 👍 Die Grenzen ergeben sich dann schon. 😅
 
Einen Anspruch auf irgendeine Bestrafung, hat Sub doch keinesfalls. Ebenso, wie sie um Milde bitten kann 🙏, kann sie wohl um eine Bestrafung bitten, wenn es ihr mit einer Sache schlecht geht. 
 
Kleinere Vergehen bestraft mein Herr sicher auf dem Fuße. 😈 Aber bei ihm hätte die Sub auch keinen Anspruch darauf, wann und wie zeitnah er irgendwas bestrafen will. Wäre es eine größere Sache, ein Regelverstoß, kann mein Herr mich auch schmoren lassen. Und ja, dazu können sich auch Quälereien gesellen. Er kettet mich am Abend an und erzählt mir, dass am Morgen direkt die Bestrafung stattfindet. Ich liege noch einige Stunden da, bevor ich einschlafen kann. Ich darf dann am nächsten Morgen nicht mal kurz aufstehen (außer ich muss dringend und das unter Begleitung), es gibt nicht erst einen Kaffee. Rein gar nichts, das wird erst vollzogen! 😭😔 Und das sehr hart. 
 
Ebensowenig wie auf eine direkt zeitliche Bestrafung hätte bei meinem Herrn die Sub einen Anspruch auf die gewünschte Art der Bestrafung. Das wäre ja noch schöner, wenn sie ihre Reue und Absolution in ihrer korrekten Strafe findet. Nein, dann in der Tatsache der Strafe, die von Dom gewählt wird. Dann wird sie wohl reumütig annehmen, was ihr Herr für sie vorsieht als "Wiedergutmachung" und nicht was dann so ihre Idee davon wäre für ihn Reue zu tun...🤔 
 
Grundsätzlich muss das wie immer wohl irgendwie passen. Sonst kann sich ein Machtgefälle wohl kaum vertiefen. Die Sub kann sich ja auch noch glücklich schätzen, wenn ihr Herr sich überhaupt die Mühe macht, sie zu bestrafen (auch wenn das schwer für sie sein kann 😔), da ist dann noch nicht Hopfen und Malz verloren...😜 
 
vor 1 Stunde, schrieb TakeThis:

der gerne mal spontan neue Regeln einführt

Ist sadistisch sehr geil @TakeThis! 😂👍 Denn die Regeln hat Sub dann nicht immer und muss darauf achten. Hat Angst vor der Strafe, ist bemüht und dann passiert der Fehler...😈 Mein Herr liebt beides, wenn sie sich abmüht dran zu denken und das korrekt umsetzt, wie auch die Fehler! Macht Spaß. Und Schlagen kann er ja ohnehin immer! 😅 Aber ich liebe das total! Wenn ich auf was achten muss, Hiebe umgehen will, eine bewusste Angst davor! 👍 

Mein Herr würde allerdings zwischen "immergültigen" Regeln unterscheiden, die er dann auch so möchte, Anweisungen und Folgsamkeit, wie auch mal solche Regeln außerhalb der Reihe, rein zur sadistischen Belustigung. 😈  Nein, mit Erziehung auf Dauer, hat das wenig zu tun. Muss ja aber auch nicht.

Und seit wann kann der Sadist nicht willkürlich sein? 😈🤔 Das gibt es hier mal. Ich darf mich am Wochenende in allen Räumen normal bewegen, im Schlafzimmer aber ausschließlich auf allen Vieren. Und wehe der Fuß betritt im aufrechten Gang die Türschschwelle! 😱 Hier hatten wir es nun aber auch, dass die Hand- und Fußgelenke hochgebunden waren. Da kann Sub sich nur auf den Ellenbogen und Knien fortbewegen. Mühsam...😔 Man kommt kaum voran, es schmerzt irgendwann, den Hieben kann man schlecht entkommen... Ist ja auch mal ganz nett. Da wäre sie von vorne herein eingeschränkt. Die andere Variante wäre, von selbst auf etwas achten zu müssen. 

Das macht jeder anders. Ich persönlich liebe ein bdsm mit Sadismus und auch einer gewissen Willkür. 😍 Es ist bei meinem Herrn dann eben auch sein Sadismus und keine grundsätzlichen Regeln, die er so als Dom hat. 

vor 3 Stunden, schrieb TakeThis:

Sorry, dumme Frage vielleicht .... warum bemühst du dich ernst zu bleiben und gehst zum Lachen raus???? Warum tust du nicht einfach was deiner Natur entspricht?

Also, ich habe mich bemüht ernst zu bleiben und zwar mit allen Kräften. Es war Ihr schon peinlich genug und ich wollte nicht dass es in einem Krampf endet ...der Spott Den Sie von mir bekam war einfach genug.  Außerdem hatte ich gar nicht den großartigen Gedanken Sie zu strafen. Und dann hatte ich diese spontane Idee wie ich alles gleichzeitig aus der Welt bringen und mich gleichzeitig beruhigen kann. 

So schlecht war mein Plan nicht, denn Er hat ja funktioniert

 

vor 2 Stunden, schrieb TakeThis:

Bei einer gewissen Menge an Regeln kann es Sub schon schwer fallen, jede Regel immer zu befolgen, die einen funktionieren gut, mit den anderen tut sie sich schwer. Das ist doch normal, und dann bestrafe ich eben und dann vergisst sie es halt wieder und ich bestrafe nochmal. Ist doch kein großes Ding. Das muss keine negative Dynamik entfalten. Wie schon hier erwähnt:

bei mir gibt es nur ein schlichtes rudimentäres Regelwerk und das konnte meine Kleine auswendig. Aber ich vergebe gerne kniffelige Aufgaben, das ist ja eine kleine Analogie dazu. 

Und wenn da was nicht klappte, gab es Konsequenzen; - Fehler finden, Aufgabe so lange wiederholen bis das gewünschte Ergebnis vorlag. 

Nur galt das bei Uns nicht als Strafe sondern als disziplinarische Maßnahme und Wir hatten ein schlichtes Wort dafür: Übungen. 

Wir waren 21 Jahre ein Paar, davon hatten Wir 7 Jahre lang eine aktive 24/7 Zeit und in der zeit gab es genau 2 Bestrafungen. 

Übungen gab es Viele ... 

Spiritualität und miteinander wachsen war Ihr genau so man könnte fast sagen heilig mindestens von höchster Wichtigkeit. Deswegen habe ich mich auch immer sehr angestrengt Ihr Aufgaben zu geben bei Denen ich wusste, dass ich Sie bei ihrem Ehrgeiz packe. 

Um auch Dir ein Beispiel aus meiner Vergangenheit zu geben; - Sie sah mir zu als ich Kabel für Lautsprecher geflochten hatte; - "ob ich das auch lernen kann? Ich könnte Uns eine Peitsche aus Ziegenleder flechten, was hältst Du davon?" 

Ich als Buch raus, Technisches Flechten Abteilung Leder; - wofür; - eigentlich für Bespannungen an Möbeln Fahrzeugen, etc. 

So dünn wie möglich ... ihre Idee ... Also probierte ich wie das geht, - so leicht ist es nicht, aber ich brachte ein Stück Geflecht zustande das sich halbwegs ordentlich durch ein 2 mm Messing Röhrchen ziehen ließ, es geht also. 

Und dann habe ich die Aufgabe an Sie übertragen, habe ihr die Maße vorgegeben das Werkzeug hingelegt und nicht zuletzt hat Sie je bei meinen Test zugesehen. 

Und wie zu erwarten war Ihr erstes Ergebnis nicht ausreichend und dann habe ich das Gleiche gemacht wie ich es auch mit meinen Lehrlingen gemacht habe; - Sie gelobt dass es überhaupt funktioniert hat und motiviert weiter zu machen. 

Bei kleine Frechheiten gab es hier und da einen saftigen Klaps und einmal gab es sogar eine Ohrfeige; - da hat Sie mich kurz verdutzt angesehen und dann; "Danke, das habe ich jetzt gebraucht". 

Aber das alles waren Dinge Die Wir nicht Strafen nannten ... 

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