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Atmosphäre & Gedanken


MaxDark

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 15 Stunden, schrieb MaxDark:

Ein stiller Nachhall dieser Nacht hat sich festgesetzt, weniger wegen der Ereignisse selbst, mehr wegen der Spannung, die zwischen Blicken, Worten und unausgesprochenen Versprechen lag. Es ist ein Gedankengang über Begehren, Macht und Erwartung, getragen von Eleganz und einer kontrollierten Wildheit. Genau dort, wo Zurückhaltung und Lust sich berühren, beginnt die eigentliche Geschichte.
Der Jahreswechsel begann einem auserwählten Kreis von Liebhabern der besonderen Leidenschaft zum BDSM!
Das Haus am Stadtrand wirkte wie ein Versprechen aus Stein und Licht, ruhig von außen, wissend im Inneren. Der Empfang war makellos, fast zeremoniell: Der junge Mann im Frack mit höflicher Distanz, ein prüfender Blick und das Bändchen als stilles Zeichen der Zugehörigkeit. Im Inneren lag Spannung in der Luft. Gedämpftes Licht, Kerzen, leise Musik, alles wirkte bewusst gezügelt, als würde das Haus selbst den Atem anhalten. Gespräche flossen, Blicke verweilten einen Herzschlag zu lang, und an der Bar sammelte sich jene Mischung aus Neugier und kalkulierter Offenheit, die solche Events trägt.
Ein dumpfer Gong brachte Ordnung in das leise Chaos. Die Gastgeberin sprach mit klarer sanfter Stimme, erklärte den Ablauf und Bedeutung der Bänder. Keine Belehrung, eher eine Einladung. Wer hier war, wusste, warum er gekommen war. Diese Ordnung war kein Käfig, sondern ein Rahmen. Innerhalb dessen durfte sich ausgelebt werden: mit Nähe, mit Distanz, mit Macht, mit Leidenschaft. Dominanz zeigte sich nicht laut, sondern in Haltung und Blicken. Wer führte, tat es selbstverständlich. Wer folgte, tat es bewusst.
Zwischen Gläsern und Lächeln kehrte ein Thema immer wieder zurück: das Begehren nach dem Ungeplanten. Paare, Einzelne, Personen jenseits fester Zuordnungen, alle einte die Lust auf das Kurzfristige, das Intensive, auf Orte und Ideen abseits des Gewohnten. Auffällig war, wie oft das Alter genannt wurde. Zahlen, Einordnungen, Grenzen. Dabei lag die Wahrheit offen vor uns: Anziehung folgt keiner Statistik. Präsenz entscheidet. Ausstrahlung. Die Fähigkeit, Spannung zu halten und sie im richtigen Moment zu lösen. Wer diese Leidenschaft lebt, weiß, dass Reife sich zeigt, nicht zählt. Was bleibt, ist dieses leise Ziehen unter der Haut. Die Erinnerung an Nähe, die nicht sofort eingelöst wurde. An Worte, die mehr versprachen, als sie sagten.
An ein Paar, dessen Dynamik bereits eine Kostprobe lieferte genug, um Vorfreude wie einen festen Griff im Nacken zu spüren. Die nächste Session ist geplant. Nicht aus Routine, sondern aus Verlangen.
Am Ende geht es nicht um das Event, nicht um Regeln oder Etiketten. Es geht um die bewusste Entscheidung, „Lust“ Raum zu geben und sie mit Haltung zu tragen. Wer sich darauf einlässt, erkennt schnell: Die stärkste Erotik liegt oft im Dazwischen dort, wo Kontrolle und Hingabe sich wortlos verständigen.

Wie seht ihr das ganze?

Hmm, du benutzt Wörter, die für sich stehend bereits stark sind. 

Trotzdem wirkt es für mich wie eine Aneinanderreihung, Wiederholung. Mir fehlt die Lebendigkeit und manche Wörter und Sätze erinnern mich an zuviel BDSM Sprüchlein. 

Zu viel Text im Text, das Nacherleben der Inhalt setzt nicht ein. Wirkt wie die Erzählung eines verkopften Menschen, der alle typischen BDSM Wörter einsetzt. 

Gute Wörter, aber Satzbau für eine Erzählung zu starr, zu wiederholend. Für eine Analyse kann man das machen , aber es wirkt auf mich zu gepresst um eine dichte Atmosphäre einzufangen. Mit dicht an dicht wird es weniger dichte Atmosphäre.

Versuche es mal für dich in einem Selbsttest genau anders herum. Mit wenigen leichten, positiven Worten eine Enge im Gefühl zu beschreiben. Und danach in deinem Stil von oben einen angenehmen Spaziergang am Strand bei Sonnenschein beschreiben. Das überrascht mehr, Variationen im Stil holen mehr ab, das ist mir zu Mantra. 

Aber! 

Ich vermute, wenn du das in einer ruhigen Umgebung vorliest, mit einer sonoren Stimme, langsamer, mit Pausen zwischen den Sätzen, erzeugst du etwas. Aber beim richtigen Vorlesen reicht dann auch jeder zweite Satz für die Wirkung auf Andere.

Vermutlich ist insgesamt in deiner Erzählung weniger deutlich mehr: Hälfte raus für mehr Platz des eigenen Kopfkinos beim Leser. Mehr Andeutungen bewusster vage stehen lassen. 

 

bearbeitet von HirnHerzHumor
Vor 6 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich habe beim Lesen, den Atem angehalten. Du verstehst es Atmosphäre zu zeichnen. Exotik pur, das Knistern, subtil, langsames Ansteigen der Spannung. Aus einem leisen Rauschen wird ein stetig anschwellendes tiefes Dröhnen, um sich kurz vor dem Höhepunkt zurück zuziehen. Atemlos. Herzschlag beschleunigt. Die Nervenzellen vibrieren. Dann Stille. Ohnmacht, so zurückgelassen zu werden. 

Und dann beginnt es von neuem.....

Mit Freude und ruhiger Dankbarkeit nehme ich das an. Deine Reaktion zeigt Wirkung, das Innehalten, das Knistern, das bewusste Zurücklassen gehören zur Führung, die ich setze und halte. Ohnmacht entsteht nicht zufällig, sie wird erlaubt. Und wann es erneut beginnt, entscheide ich.

(bearbeitet)

Dieses ganz echte BDSM kann ich riechen. Das wirkt, nachhallt: Dieses lodern, flackern. 

Tja, Geschmäcker sind very unterschiedlich. Ich packe es mal gedanklich in Rollenspiel. Und stelle mir vor, wie jemand sich eine Pizza bestellt, in edlem Zwirn, mit Badelatschen zwar, aber jedoch nur von bester Güte. Der Dienstbare Geist der echten Devotion liegt in der Luft, durchzieht die Stille, schneidend wie Peitsche, "und was darf es bei Ihnen sein?" 

Die Haltung in der Haltung, pures Verlangen nach Antwort, die nur ein starker Geist vermag zu führen. Echte Dominanz ist leise. Echte Devotion reagiert dankbar. Das Knistern, wenn der fünf Euro Schein sich prachtvoll entglättet. 

Und wer mir nicht glaubt, hat das echte BDSM nicht verstanden. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
Vor 39 Minuten , schrieb Jacqueline89:

Ist das nicht eine Geschichte und gehört diese nicht eher im Bereich: BDSM Fantasien und Geschichten?

Aber zum Text. Schön geschrieben, aber ich vermisse die Tiefe. Die Geschichte lebt nicht. Es hat mich nicht abgeholt. 

Es ist nicht bei Fantasien und Geschichten da es Anregen und Meinungen einfangen sollte. Wenn es dich persönlich nicht abgeholt hat ist das vollkommen in Ordnung. Du wirst bestimmt in deiner benannten Kategorie das passende finden.

vor 14 Minuten, schrieb MaxDark:

 

Es ist nicht bei Fantasien und Geschichten da es Anregen und Meinungen einfangen sollte. Wenn es dich persönlich nicht abgeholt hat ist das vollkommen in Ordnung. Du wirst bestimmt in deiner benannten Kategorie das passende finden.

Du bittest um Meinungen und blockst diese ab?

Süß. 

Ich kann deiner Beschreibung der Szenerie, deine Begeisterung für die Situation herauslesen. Aber genau genommen wirkt sie eher ehrfürchtig. Und damit erklärt sich das Gefühl, dass sie unter Umständen nicht abholt. Denn Ehrfurcht ist distanziert. 

Die große Frage ist: wie man Nähe schafft, wie man abholt und mitnimmt. Die Szenerie allein reicht da nicht, es sei den es besteht ein großes Defizit. Denn dann knüpft die eigene Sehnsucht die Verbindung.

Vor 13 Stunden, schrieb HirnHerzHumor:

Du bittest um Meinungen und blockst diese ab?

Süß. 

Ich wollte eigentlich nicht auf deine Kommentare eingehen doch jetzt mal kurz und knapp. Wenn jemand sich selber nicht mal zeigt und Personen die was schreiben blockiert dann sollte diese Person(Du) doch lieber etwas zurückhaltender sein bzw. Es selber besser machen. Danke also für deine tollen Kommentare.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb MaxDark:

 

Ich wollte eigentlich nicht auf deine Kommentare eingehen doch jetzt mal kurz und knapp. Wenn jemand sich selber nicht mal zeigt und Personen die was schreiben blockiert dann sollte diese Person(Du) doch lieber etwas zurückhaltender sein bzw. Es selber besser machen. Danke also für deine tollen Kommentare.

Weder mein Bild, noch wer wen warum blockiert, ist hier das Thema.

Du hast einen Text eingestellt, wolltest lt. ET Anregungen und Meinungen haben, aber weder Anregungen, Tipps, noch  kritische Meinungen scheinen für dich erträglich zu sein. 75 Prozent Ablehnung der Userantworten, teilweise  pampig, also mit erkennbarer Reaktanz. Und da war nicht nur Kontra drin, sondern sogar Lob, was von dir nicht betrachtet wurde.

Das lässt schon den Schluss zu, dass du nicht so ganz offen oder nicht ganz gut kommuniziert hast, findest du nicht? Es hinterlässt bei mir so einen Geschmack von nicht gekonnte oder nicht gewollter Transparenz. Aber der Sehnsucht nach unreflektierten Lob und bitte nur Lob. 

Hier sind erwachsene User, mit gelebter Expertise weit über BDSM Sprüche hinaus, zu allen Teilen des Lebens. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man etwas reinklatscht, was nicht von dir zur Diskussion angedacht sein könnte. Es antworten keine "kleinen Menschen". Da ist eine Offenheit für andere Sichtweisen angebracht, gerade wenn man drum bittet. Alles andere wäre in diesem Unterforum nur ein "Ich biete" aus dem Supermarkt mit Abreissschnippseln auf denen dein Nick steht. 

Kannst du das nachvollziehen, dass dieser Eindruck entstehen kann? Und das auch bestimmte Gefühle bei anderen dazu entstehen, wenn du so viele Fragezeichen auslöst? 

bearbeitet von HirnHerzHumor
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