Br**** Geschrieben am Donnerstag um 10:42 Hi, ich wollte dir auch noch auf deinen Tread antworten @JaN1na. Den Eingangstext finde ich ein wenig kompliziert und ich habe nicht alle Beiträge gelesen. Also richte ich mich mal nach der Frage in der Überschrift: Sadisten, die extra Masos meiden = böse? Ja, meiner Meinung nach kann das schon "verwerflich" sein. Ich nehme als Beispiel mal eine kleine Fantasie. Mein Herr schlägt natürlich lieber selbst, mag aber auch allerlei Konstruktionen. 2 Subs sollen bestraft werden. Die eine ist masochistisch. Die andere nicht. Jetzt schließt man die bei gleicher Intensität an eine Spankingmaschine an. Und verkauft das sogar noch als Gerechtigkeit: "Ihr habt ja beide das Gleiche getan und erhaltet die gleiche Strafe..." 🤭 Maschinell ist die Ausführung exakt gleich. Jetzt leidet die Masochistin vielleicht auch, aber sie befriedigt das sogar noch. Die andere, die leidet allerdings so richtig! Die ist 0 masochistisch. Als Sadist findet mein Herr das eigentlich eine schöne Vorstellung. 😈 Real würde er nie SM mit einer Nicht Masochistin machen. Das fände er verwerflich und es sollte für ihn immer ein Geben und Nehmen sein. Mich befriedigt Schmerz. Aber auch nicht jede Art vom Schmerz direkt. Dann erregt mich aber vielleicht die Angst davor, ich sehe ein Ertragen für mich als Herausforderung, die Spuren danach geben mir was oder einfach das Machtgefälle, ggf durch Schmerz auch wieder in mehr Unterwerfung zu finden. 😉 Ich bin sozusagen auch nicht in jeder Hinsicht oder "grenzenlos" masochistisch. Starke Hiebe auf kalte Haut, unbeliebte Schlagteile, empfindliche Körperstellen und aus Fußschlägen ziehe ich 0 was. Und will nur, dass die enden. 😭 Aber mein Herr mag es auch, wenn ich leide, Schmerz ertragen und erdulden muss. Aber insgesamt passt das halt zu meiner Neigung. Meistens befriedigt Schmerz mich allerdings direkt körperlich (das kann auch mit einem Leiden einhergehen), ich kann in einen Flow/Tunnel kommen, der Schmerz befriedigt mich immer tiefer. 😍 Es ist also eine Mischung. Wenn alles für eine Person nur ein Ertragen wäre und die Person gar nicht masochistisch in einem eigenen Sinne der Befriedigung durch Schmerz wäre, findet zumindest mein Herr das bedenklich. Auf der D/S Schiene jetzt rein: Natürlich tue ich für meinen Herrn, was er wünscht (soweit wie mir möglich und überwinde mich dahingehend auch), wobei das im SM weniger mein Mindset wäre (und für ihn auch nicht, denn er mag ja gerade, wenn mir was nicht gefällt und ich das zeige, also weniger die Richtung "tue ich gerne für dich"). Der SM Vibe läuft anders bei uns. Menschen, gerade Subs, tun unter Umständen viel für den Dom. Mehr als ihnen vielleicht selbst gut tut. Das kann für meinen Herrn auch mal komplett so gelagert sein. Sub zieht selbst aus einer Sache gar nichts und tut etwas nur dem Dom zuliebe. Und auch daraus kann Sub ja was ziehen, wenn der Herr dann stolz auf sie ist usw. 🥰 Wäre das allerdings im SM ausschließlich der Fall, dass die Sub ständig nur ihm zuliebe auf D/S Ebene was erträgt, sie selbst Schmerz allerdings nie befriedigt, so würde er sich doch die Frage stellen: "tut ihr das wirklich gut? Und bis wohin?" Er möchte nicht schädlich handeln, nur weil eine Person diese Hingabe hätte. Daher braucht er schon die Masochistin. 😉 Das wären ihm zu viele Unsicherheiten und Faktoren, was Menschen alles "mitmachen" würden. Unfreiwillig eine Nicht Masochistin quälen, das geht natürlich auch nicht (vielleicht in der Fantasie^^). Als Strafe oder Maßregelung im D/S, mag das auch für Nicht Masos passen, im Sinne der Unterwerfungsneigung. Aber das hat dann alles irgendwie Grenzen für ihn und so wirklich SM würde da eher nicht gehen. Insofern kann Sadismus mit der Nicht Maso unter Umständen schon "verwerflich" sein. Und man bekommt Leute zu vielen Dingen aus Hingabe heraus. Hier noch zu beeinflussen (zu überreden), das ist bedenklich, ja.
Ja**** Geschrieben am Donnerstag um 19:06 Autor Vor 8 Stunden, schrieb Bratty_Lo: Hi, ich wollte dir auch noch auf deinen Tread antworten @JaN1na. Den Eingangstext finde ich ein wenig kompliziert und ich habe nicht alle Beiträge gelesen. Also richte ich mich mal nach der Frage in der Überschrift: Sadisten, die extra Masos meiden = böse? Ja, meiner Meinung nach kann das schon "verwerflich" sein. Ich nehme als Beispiel mal eine kleine Fantasie. Mein Herr schlägt natürlich lieber selbst, mag aber auch allerlei Konstruktionen. 2 Subs sollen bestraft werden. Die eine ist masochistisch. Die andere nicht. Jetzt schließt man die bei gleicher Intensität an eine Spankingmaschine an. Und verkauft das sogar noch als Gerechtigkeit: "Ihr habt ja beide das Gleiche getan und erhaltet die gleiche Strafe..." 🤭 Maschinell ist die Ausführung exakt gleich. Jetzt leidet die Masochistin vielleicht auch, aber sie befriedigt das sogar noch. Die andere, die leidet allerdings so richtig! Die ist 0 masochistisch. Als Sadist findet mein Herr das eigentlich eine schöne Vorstellung. 😈 Real würde er nie SM mit einer Nicht Masochistin machen. Das fände er verwerflich und es sollte für ihn immer ein Geben und Nehmen sein. Mich befriedigt Schmerz. Aber auch nicht jede Art vom Schmerz direkt. Dann erregt mich aber vielleicht die Angst davor, ich sehe ein Ertragen für mich als Herausforderung, die Spuren danach geben mir was oder einfach das Machtgefälle, ggf durch Schmerz auch wieder in mehr Unterwerfung zu finden. 😉 Ich bin sozusagen auch nicht in jeder Hinsicht oder "grenzenlos" masochistisch. Starke Hiebe auf kalte Haut, unbeliebte Schlagteile, empfindliche Körperstellen und aus Fußschlägen ziehe ich 0 was. Und will nur, dass die enden. 😭 Aber mein Herr mag es auch, wenn ich leide, Schmerz ertragen und erdulden muss. Aber insgesamt passt das halt zu meiner Neigung. Meistens befriedigt Schmerz mich allerdings direkt körperlich (das kann auch mit einem Leiden einhergehen), ich kann in einen Flow/Tunnel kommen, der Schmerz befriedigt mich immer tiefer. 😍 Es ist also eine Mischung. Wenn alles für eine Person nur ein Ertragen wäre und die Person gar nicht masochistisch in einem eigenen Sinne der Befriedigung durch Schmerz wäre, findet zumindest mein Herr das bedenklich. Auf der D/S Schiene jetzt rein: Natürlich tue ich für meinen Herrn, was er wünscht (soweit wie mir möglich und überwinde mich dahingehend auch), wobei das im SM weniger mein Mindset wäre (und für ihn auch nicht, denn er mag ja gerade, wenn mir was nicht gefällt und ich das zeige, also weniger die Richtung "tue ich gerne für dich"). Der SM Vibe läuft anders bei uns. Menschen, gerade Subs, tun unter Umständen viel für den Dom. Mehr als ihnen vielleicht selbst gut tut. Das kann für meinen Herrn auch mal komplett so gelagert sein. Sub zieht selbst aus einer Sache gar nichts und tut etwas nur dem Dom zuliebe. Und auch daraus kann Sub ja was ziehen, wenn der Herr dann stolz auf sie ist usw. 🥰 Wäre das allerdings im SM ausschließlich der Fall, dass die Sub ständig nur ihm zuliebe auf D/S Ebene was erträgt, sie selbst Schmerz allerdings nie befriedigt, so würde er sich doch die Frage stellen: "tut ihr das wirklich gut? Und bis wohin?" Er möchte nicht schädlich handeln, nur weil eine Person diese Hingabe hätte. Daher braucht er schon die Masochistin. 😉 Das wären ihm zu viele Unsicherheiten und Faktoren, was Menschen alles "mitmachen" würden. Unfreiwillig eine Nicht Masochistin quälen, das geht natürlich auch nicht (vielleicht in der Fantasie^^). Als Strafe oder Maßregelung im D/S, mag das auch für Nicht Masos passen, im Sinne der Unterwerfungsneigung. Aber das hat dann alles irgendwie Grenzen für ihn und so wirklich SM würde da eher nicht gehen. Insofern kann Sadismus mit der Nicht Maso unter Umständen schon "verwerflich" sein. Und man bekommt Leute zu vielen Dingen aus Hingabe heraus. Hier noch zu beeinflussen (zu überreden), das ist bedenklich, ja. So ein langer Text von dir ...der nur am Thema bleibt...ich bin beeindruckt. . Ich hätte andere Worte benutzt aber verstehe wie du es meinst und bin da voll und ganz bei dir☕☕☕. . Dankeschön
He**** Geschrieben am Montag um 02:47 ich für meinen teil habe festgestellt, dass bekanntschaften mit "nur" devoten oder wenig masochistischen mädels nicht lange bestand hatten, auch wenn es da sicher reizende situationen zu erleben gab...smile aber es fehlte mir dann schon irgendwann mein sadistisches betätigungsfeld!
Ei**** Geschrieben am Montag um 07:49 Moin, Ich kann bei de Gleichung des TE'# nur mit dem Kopf schütteln. Sowohl Sadismus, wie auch Masochismus sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Daher ist es aus meiner Sicht unabdingbar dass auch der Top beim Kennenlernen offen seine Grenzen und Tabus nennt. Bereits in einem solchen Gespräch kann sich schnell heraus gefiltert werden'dass der Sadist mit seinen Möglichkeiten den Maso nicht befriedigen könnte. Verschweigt der Sadist seine Defizite im Bezug auf die Bedürfnisse des Maso"s, ist es nicht böse sondern unfaire
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