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Wie habt ihr zu eurem BDSM Stil gefunden?


Vi****

Empfohlener Beitrag

Über Jahre hinweg. Durch verschiedene Dinge. Austausch, Erfahrung dürften die hauptfaktoren gewesen sein.

Vor 9 Minuten , schrieb Violet_Fog:

Na toll, jetzt bin ich ganz rot hier 🙈💕

Es ist aber so. Mit dem Austausch mit dir, kann man viel lernen. Könnte mir dich auch in einer Mentorin Rolle für zukünftige femdom vorstellen.

Vor 3 Stunden, schrieb Arasjal:

Mein Stil ändert sich ein wenig jedesmal..jede sub hat andere Bedürfnisse und erfordert eine andere Dynamik. Auch wenn ich von Anfang an ausschließe was nicht passt tuhe ich das in Einbezug einer gewissen Flexibilität. Ich agiere mit einem puppy anders wie mit einer Little. Es gibt allerdings feste Bestandteile. Ich werde nicht laut als Dom …Ich bin immer Ruigh und gefasst. Schreien, Wutausbrüche empfinde ich als Schwäche und unprofessionell. Ich verlange ein Mindestmaß an Gehorsam und den Willen diesen zu Steigern. Ich verlange das eine sub ihre Grenzen kommunizieren kann. Ebenso erwarte ich das meine kinks bedient werden. Ich gehe auf Vorlieben ein erfülle aber keine Wünsche oder Erwartungen. Ich spiele gerne mit der Angst und versetze Menschen in Situationen wo sie in Wirklichkeit gerade nicht sind. Aber Glauben zu sein🤔

Geht mir genau so! 😊

Vor 1 Minute , schrieb BettyBlaze:

Geht mir genau so! 😊

Freut mich damit nicht alleine zu sein ☺️

Am Anfang war es Faszination, wenn es um Fesseln und Fixierung ging. Dann sah ich den Film, in dem sie auf allen Vieren, ein Vibrator zwischen den Beinen fixiert, durch das Hotelzimmer krabbelt. Dann las ich das Buch, in dem er ihr sagt, dass sie ihm gehört und er die Verantwortung für sie übernimmt, nicht nur Befehle raushaut. Dann war ich volljährig und träumte davon beim Sex aus Wunden zu bluten. Mit SM hatte das nichts zu tun, denn SM, das wären für mich devote Manager, die zur Domina gehen. Und das war ich nie.

Und dann lebte ich 20 Jahre Beziehung, in der er keine Verantwortung übernommen hat. Und dann war er schließlich weg.

Die erste Dynamik hat mich gelehrt, dass man das "BDSM" nennt, was er da tut. Erst in der zweiten Dynamik lernte ich, dass es narzisstischer Missbrauch war, was dieser erste mir als BDSM verkauft hatte. Aber so lernte ich, was ich nicht will und dann auch, was ich will. 

Ich fing mit DS an, Machtgefälle, jemand der führt und Verantwortung übernimmt. Keine Erziehung, bis heute nicht, Schmerz als Nebenprodukt von Gehorsam, aber kein SM, gefallen wollen und alles für ein "Good Girl" tun. Ich habe weiter gelernt, was ich brauche und was ich nicht will.

In der dritten Dynamik entdeckte ich, dass ich Blut und Wunden nicht nur optisch spannend finde, sondern den Schmerz brauche. Und was Liebe und feste Beziehung bewirken. 

Inzwischen fällt es mir immer schwerer von mir/uns in der Art zu denken, dass wir BDSM machen.

Ich hatte erst Schwierigkeiten mich noch als Sub zu sehen und habe inzwischen Schwierigkeiten von "meinem BDSM"  zu sprechen. Zu oft denke ich mir, dass ich keine Lust habe, mich am Gatekeeping vorbei in eine Sortierschublade zu quetschen.

Ich bin wie ich bin und mit meinem Partner kann ich sein, wie ich bin. Und das ist unsere Dynamik. Wir mögen bestimmte Dinge und die tun wir gemeinsam und so, wie wir das wollen und fühlen und uns wohl damit fuhlen und so werden wir uns zusammen auch weiter entwickeln. 

Ich darf klein sein, ich schäme mich nicht, nach Schmerz zu fragen oder zärtlichem Sex, ich lege ihm Verantwortung in die Hände und geben Kontrolle ab und manchmal bin ich eine Herausforderung und schlafe über die Stränge und dann bin ich wieder so weich, dass ich allein nicht stehen mag. 

 

Wir haben ein Stück gemeinsam entwickelt und werden noch einiges gemeinsam entwickeln. Dabei muss ich keine Begriffe mehr definieren oder Rollen ausfüllen, außer das, was wir zwischen uns fühlen und erleben wollen.

(bearbeitet)

Stil? 

Also ich glaube erstmal geht es darum, welche Emotionen angesprochen werden sollen und um die mentale Ebene. Auch um Sympathie. 

Vom Stil her, mein Herr trägt gerne und authentisch Anzug, mag so die "klassische" Richtung, gerne auch Ambiente und so, feines bdsm, Anmutigkeit der Sub usw. 

Die andere Seite ist eher erniedrigend, Richtung quälen und "Folter", da kamen ihm schon immer so Mittelalter Gedanken. Schwere Eisen, spanischer Reiter, Strappado, "Kettensklavin", Keuschheit. Das mag er natürlich alles auch so, aber die Sub eben gerade nicht so zurechtgemacht, Anlehnung an Mittelalter Fantasien, auch etwas düster. 

Schon seit jeher sind Handschellen irgendwie sein Ding. Aber wie gesagt auch ältertümliche Schellen oder einfach Ketten. 

Wir spielen und das in vielerlei Hinsicht. Es können auch mal kuriose Dinge dabei sein. 

Wir haben etwas mit Anfänger Shibari begonnen, sehr sehr lustig...🤭 Das ist natürlich noch nicht dieses Gefühl vom Ausgeliefert sein. Es macht eher Spaß. Da gibt es dann ja auch eher Schmuckfesselungen, finde ich sehr schön und in so einer Oberkörper Fesselung unter der Kleidung fühlt man sich dann schon gebunden, sicher auch sehr herausfordnerde Möglichkeiten...

Ob wir das jetzt bis sonstwohin ausbauen? Mein Herr findet es interessant. Aber die Wege bis zu bestimmten Fesselungen dauern auch einfach, wenn man sich das anschaut. Einer meinte sogar, er würde Ketten mit Seilen kombinieren. Klingt auch interessant. 

Da das jetzt bei uns reines Üben ist, ist die submissive Stimmung auch nicht so hoch angesiedelt, was nicht heißt, dass es keinen Spaß macht...😅 Also Protokollsprache mit "Ja, mein Herr" und so, passt da einfach nicht. Es ist eher so wie ein Hobby irgendwie oder ein Kochkurs. 😅 Halt spaßig. 

Sicher kann man sich da irgendwann auch ausgeliefert fühlen oder halt Qualen einbauen. Das dauert allerdings. Und inwiefern man in den Flow kommt? Ohne Feedback geht's nicht. Momentan noch unglaublich viel. Fragen dann wieder zwischendurch, dann neu anfangen, bis was funktioniert, dann freut man sich, dass man das geschafft hat...🤣 Und sagt am nächsten Tag einfach: "wollen wir diesen Knoten nochmal üben?"

Aber einfach um den zu üben, bei bdsm so bin ich da nicht. Die kommunikative Ebene ist sehr gleich. Was ja auch nicht schlecht sein muss. 

Aber bis ich da so diesen Vibe bekomme? Richtige Emotionen. Wie Angst, Unterwerfung. Ich bin da natürlich schnell, wenn mein Herr mich fixiert. Und auch er mag das Schnelle, Sub auch überwältigen. 😈 Beim Shibari ist ja viel mehr stillhalten, dauert seine Zeit, ich verfolge auch alle Knoten. Als würde ich die mitlernen...🤦‍♀️ Und denk mir dann - oder sag es sogar: "jetzt zweimal rum, dann so... Das ist also alles noch sehr technisch. Insofern kommt da nicht so die riesen "Verfügungsstimmung" auf. 

Aber mal schauen, was sich ergeben kann. Kommunikativ ist das eine gute Sache. 

Ansonsten, ich persönlich kam zum bdsm, weil Schlagen mich interessiert hat. Fesselungen gar nicht so sehr. 

Für mich war es eine Vorstellung von Quälen und Schmerz, allerdings kein Sex. Den Schmerz als Reines zu "genießen". 🤭 

Das ist bis heute auch so, dass ich bei Peitsche usw. sehr in meinem Element bin. 😁 Und ja, es darf auch gerne die Peitschenerziehung sein...😜  

bearbeitet von Bratty_Lo
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