Dies ist ein beliebter Beitrag. ja**** Geschrieben Februar 23 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) jack@jackXjacqueline: vor 11 Minuten, schrieb Nussija: genau das, was man sich eig. bei SM nicht wirklich wünscht. Naja, ich sag mal so: solange es für alle Beteiligten passt und man seinen Konsens gefunden hat, ist jeder im Rahmen von, ich sage mal menschlich-moralischen Grenzen, in der Gestaltung seines BDSM frei. Rein menschlich betrachtet sehe ich solche Aussagen wie "ich kann deutlich werden, wenn jemand etwas infrage stellt, das für mich nicht zur Diskussion steht" problematisch, weil: grundsätzlich sollte man alles hinterfragen dürfen und der Gegenüber offen dafür sein. Er muss es ja nicht für sich übernehmen, aber zuhören sollte doch noch möglich sein. Denn was passiert denn, wenn ich eine in diesem Sinn "falsche" Kritik äußere? Was bedeutet "deutlich werden"? Ist das rein sachlich oder wird es persönlich und wir begeben uns auf die Ebene moralischer Abwertung? bearbeitet Februar 23 von jackXjacqueline
Nussija Geschrieben Februar 23 vor 4 Minuten, schrieb jackXjacqueline: jack@jackXjacqueline: Naja, ich sag mal so: solange es für alle Beteiligten passt und man seinen Konsens gefunden hat, ist jeder im Rahmen von, ich sage mal menschlich-moralischen Grenzen, in der Gestaltung seines BDSM frei. Rein menschlich betrachtet sehe ich solche Aussagen wie "ich kann deutlich werden, wenn jemand etwas infrage stellt, das für mich nicht zur Diskussion steht" problematisch, weil: grundsätzlich sollte man alles hinterfragen dürfen und der Gegenüber offen dafür sein. Er muss es ja nicht für sich übernehmen, aber zuhören sollte doch noch möglich sein. Denn was passiert denn, wenn ich eine in diesem Sinn "falsche" Kritik äußere? Was bedeutet "deutlich werden"? Ist das rein sachlich oder wird es persönlich und wir begeben uns auf die Ebene moralischer Abwertung? Naja auch die Aussage einer der Kommentare mit der Beleidigung: "Du nichts" usw. - das kann man in einem SM-Spiel bringen, wenn klar ist, dass in dem Spiel einer das "nieder Subjekt" ist, aber nicht wenn man eine sachliche Diskussion führen will. Ich hab ja auch angebracht, dass ich nicht viel von dieser Rumraterei halte und musste sofort mir anhören, ich sei "dumm" oder sowas.
Ja**** Geschrieben Februar 23 Vor 21 Minuten , schrieb Nussija: genau das, was man sich eig. bei SM nicht wirklich wünscht. Ob sie dabei schreit, kreischt, heult oder wie ein Rohrspatz am fluchen ist...ist doch Egal 🤭🤣😈🖤😈😆(bei SM) Bei D/s gibt's halt viel Variation und ist definitiv nicht Standard 🌈🐺🦄
Nussija Geschrieben Februar 23 vor 9 Minuten, schrieb JaN1na: Ob sie dabei schreit, kreischt, heult oder wie ein Rohrspatz am fluchen ist...ist doch Egal 🤭🤣😈🖤😈😆(bei SM) Bei D/s gibt's halt viel Variation und ist definitiv nicht Standard 🌈🐺🦄 Naja ich meinte das eher bezogen auf den massiven Narzissmus der hier von diesen Pseudo-Wolfswelpen ausgelebt wird und mehr zeigt, dass dahinter nicht viel Hirn zu stecken scheint. (und damit wären wir auf einem gleich niedrigen Niveau angekommen)
Moderator FE**** Geschrieben Februar 24 Moderator vor 10 Stunden, schrieb Wölfin3101: Ja, ich bräuchte eine sehr ausführliche Erklärung. Ausserdem, stelle ich so viele Fragen, wie ich will! Wenn es dir nicht passt, geh woanders spielen! Zum Fragen stellen, ist ein Forum da. Es ist aber nicht dazu da, sich wie eine Axt im Wald zu benehmen. Wer hier wo "spielen geht", bestimmen nur die Forenregeln. Also bitte sachlich bleiben, wenn dieses Thema konstruktiv weiterlaufen soll. Gruss Uyen
Aberration Geschrieben Februar 24 Zur Eingangsfrage: Dich persönlich zu beurteilen ist natürlich nicht möglich aufgrund eines Posts und ein paar Zeilen im Profiltext. Aber mein Bauchgefühl sagte beim ersten Lesen einfach: Anstrengende Person mit Tendenzen zur Überheblichkeit. Wer fragt, kriegt halt Antworten, die nicht unbedingt gefallen müssen.
Wö**** Geschrieben Februar 24 Autor Vor 17 Minuten , schrieb Aberration: Zur Eingangsfrage: Dich persönlich zu beurteilen ist natürlich nicht möglich aufgrund eines Posts und ein paar Zeilen im Profiltext. Aber mein Bauchgefühl sagte beim ersten Lesen einfach: Anstrengende Person mit Tendenzen zur Überheblichkeit. Wer fragt, kriegt halt Antworten, die nicht unbedingt gefallen müssen. Danke für deinen Kommentar. Ja, ich kann ab und an anstrengend sein, nicht jeder kommt damit zurecht. Überheblich bin ich allerdings in keiner Weise. Ich hinterfrage viel, aber das bedeutet nicht, dass ich mich über andere stelle.
Wö**** Geschrieben Februar 24 Autor Vor 8 Stunden, schrieb jackXjacqueline: jack@jackXjacqueline: Naja, ich sag mal so: solange es für alle Beteiligten passt und man seinen Konsens gefunden hat, ist jeder im Rahmen von, ich sage mal menschlich-moralischen Grenzen, in der Gestaltung seines BDSM frei. Rein menschlich betrachtet sehe ich solche Aussagen wie "ich kann deutlich werden, wenn jemand etwas infrage stellt, das für mich nicht zur Diskussion steht" problematisch, weil: grundsätzlich sollte man alles hinterfragen dürfen und der Gegenüber offen dafür sein. Er muss es ja nicht für sich übernehmen, aber zuhören sollte doch noch möglich sein. Denn was passiert denn, wenn ich eine in diesem Sinn "falsche" Kritik äußere? Was bedeutet "deutlich werden"? Ist das rein sachlich oder wird es persönlich und wir begeben uns auf die Ebene moralischer Abwertung? Danke für deinen differenzierten Kommentar. Hinterfragen und Zuhören gehören für mich selbstverständlich dazu. Mit ‚deutlich werden‘ meine ich keine persönliche Abwertung, sondern klare Kommunikation meiner Grenzen. Offenheit ist wichtig, aber ebenso die Akzeptanz, dass nicht alles zur Diskussion steht, wenn es um persönliche Werte oder vereinbarte Dynamiken geht. Sachlichkeit ist für mich dabei selbstverständlich.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben Februar 24 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich will mir gerade gar kein Urteil bilden, beantworte lieber nur diese Frage hier: Zitieren Wie habt ihr euch selbst gefunden… und wie lange hat es gedauert, bis ihr wusstet, wer oder was ihr wirklich seid? Ich bin (und nicht nur ich, sondern alles Leben) ja lebendig, also werde ich nicht eine feste Form und einen festen Zustand finden, der dann für immer in Stein gemeißelt ist und Bestand hat. Man entwickelt sich stetig weiter, verändert sich, passt sich neuen Situationen an, lernt Neues über sich und die Welt. Es kann auch dazu gehören sich zu verlieren und wieder zu finden oder neu zu erfinden. Natürlich gibt es Dinge, die mich ausmachen und schon lange ein Teil von mir sind und ohne die ich mir mich nicht vorstellen kann. Anderes habe ich erst vor kurzer Zeit über mich kennengelernt. Ich habe allerdings recht häufig "New Me" Situationen, ich fühle mich nur lebendig, wenn ich für etwas brenne und mein Hyperfocus ändert sich aber immer mal wieder und dann brenne ich für etwas Neues und das ist dann meine Persönlichkeit und alles was mich interessiert und begeistert. Was BDSM betrifft ist es jedoch gleich geblieben. Es wurde vielleicht stellenweise tiefer und an anderen breiter oder enger, jedenfalls immer Dominant, ich mag was ich mag, das hat sich da nicht verändert. Das habe ich herausgefunden indem ich meiner Neugier nachgegangen bin, mich viel ausgetauscht habe und geschaut habe, wie sich was für mich anfühlt. Und natürlich auch abgewägt habe, ich musste vieles moralisch neu bewerten. Dazu brauchte es natürlich einen klaren Kontext, in dem Dinge in Ordnung sind, die in anderen Kontexten unmöglich und für mich sogar undenkbar sind. Diesen Gedanken Raum zu geben war nur möglich indem jemand anders diesen Raum geschaffen hat durch freiwillige Hingabe, durch Sehnsucht und Lust und Freude. Schwierig zu erklären. Jedenfalls war es bis dahin so dass ich dachte: "Das würde ich niemals jemanden antun und wer das tut, ist abscheulich." Damit meine ich vor allem sowas wie Erniedrigung, das geht stark gegen meine Werte in denen die Menschenwürde unglaublich wichtig ist und unverhandelbar. Aber eben der Kontext machte eine Neubewertung möglich.
Wö**** Geschrieben Februar 24 Autor Vor 49 Minuten , schrieb Violet_Fog: Ich will mir gerade gar kein Urteil bilden, beantworte lieber nur diese Frage hier: Ich bin (und nicht nur ich, sondern alles Leben) ja lebendig, also werde ich nicht eine feste Form und einen festen Zustand finden, der dann für immer in Stein gemeißelt ist und Bestand hat. Man entwickelt sich stetig weiter, verändert sich, passt sich neuen Situationen an, lernt Neues über sich und die Welt. Es kann auch dazu gehören sich zu verlieren und wieder zu finden oder neu zu erfinden. Natürlich gibt es Dinge, die mich ausmachen und schon lange ein Teil von mir sind und ohne die ich mir mich nicht vorstellen kann. Anderes habe ich erst vor kurzer Zeit über mich kennengelernt. Ich habe allerdings recht häufig "New Me" Situationen, ich fühle mich nur lebendig, wenn ich für etwas brenne und mein Hyperfocus ändert sich aber immer mal wieder und dann brenne ich für etwas Neues und das ist dann meine Persönlichkeit und alles was mich interessiert und begeistert. Was BDSM betrifft ist es jedoch gleich geblieben. Es wurde vielleicht stellenweise tiefer und an anderen breiter oder enger, jedenfalls immer Dominant, ich mag was ich mag, das hat sich da nicht verändert. Das habe ich herausgefunden indem ich meiner Neugier nachgegangen bin, mich viel ausgetauscht habe und geschaut habe, wie sich was für mich anfühlt. Und natürlich auch abgewägt habe, ich musste vieles moralisch neu bewerten. Dazu brauchte es natürlich einen klaren Kontext, in dem Dinge in Ordnung sind, die in anderen Kontexten unmöglich und für mich sogar undenkbar sind. Diesen Gedanken Raum zu geben war nur möglich indem jemand anders diesen Raum geschaffen hat durch freiwillige Hingabe, durch Sehnsucht und Lust und Freude. Schwierig zu erklären. Jedenfalls war es bis dahin so dass ich dachte: "Das würde ich niemals jemanden antun und wer das tut, ist abscheulich." Damit meine ich vor allem sowas wie Erniedrigung, das geht stark gegen meine Werte in denen die Menschenwürde unglaublich wichtig ist und unverhandelbar. Aber eben der Kontext machte eine Neubewertung möglich. Danke für deinen reflektierten Beitrag. Besonders der Gedanke zur Moral und zur Neubewertung im richtigen Kontext spricht mich sehr an. Für mich ist das alles noch relativ neu. Ich habe Werte mitbekommen, die in großen Teilen zunächst nicht mit BDSM vereinbar wirken und sich moralisch schwierig anfühlen. Genau deshalb gehören Skepsis und Hinterfragen für mich dazu. Ich kann das überhaupt nur ausleben, weil ich mich in einem sehr sicheren Raum bewegen darf. Dieser Rahmen ermöglicht mir erst, Neugier, Lust und Hingabe zuzulassen und meine beigebrachte Moral neu einzuordnen. Das ist kein leichter Prozess, aber ein sehr bewusster.
towel Geschrieben Februar 24 vor 17 Stunden, schrieb Wolf3101: immer wieder erschreckend zu sehn wie äußerst verkopft menschen sein können. ein post über einen leichten austausch und einfach mal seine meinung mitteilen von dem was man lesen kann, artet in hinterfragen aus. die leichtigkeit und normaler austausch geht immer weiter verloren. jeder hat irgendwo angefangen... ja sorry, wenn ich adäquat antworten möchte... dann muss ich die intention des menschleins kennen
Nussija Geschrieben Februar 24 (bearbeitet) vor 2 Stunden, schrieb Wölfin3101: Danke für deinen Kommentar. Ja, ich kann ab und an anstrengend sein, nicht jeder kommt damit zurecht. Überheblich bin ich allerdings in keiner Weise. Ich hinterfrage viel, aber das bedeutet nicht, dass ich mich über andere stelle. Anstrengend trifft eher auf mich zu, aber nicht Uneinsichtigkeit oder narzisstisches Verhalten. Wenn mann icht mal fähig ist zu erkennen, was das Verhalten auf andere wirkt, sollte man evtl. mal beim Psychothe***uten vorsprechen. Auch im SM-Bereich ist Empathifähigkeit wichtig, sonst passieren schnell "Unfälle". bearbeitet Februar 24 von Nussija
Ja**** Geschrieben Februar 24 Vor 2 Stunden, schrieb Violet_Fog: Ich will mir gerade gar kein Urteil bilden, beantworte lieber nur diese Frage hier: Ich bin (und nicht nur ich, sondern alles Leben) ja lebendig, also werde ich nicht eine feste Form und einen festen Zustand finden, der dann für immer in Stein gemeißelt ist und Bestand hat. Man entwickelt sich stetig weiter, verändert sich, passt sich neuen Situationen an, lernt Neues über sich und die Welt. Es kann auch dazu gehören sich zu verlieren und wieder zu finden oder neu zu erfinden. Natürlich gibt es Dinge, die mich ausmachen und schon lange ein Teil von mir sind und ohne die ich mir mich nicht vorstellen kann. Anderes habe ich erst vor kurzer Zeit über mich kennengelernt. Ich habe allerdings recht häufig "New Me" Situationen, ich fühle mich nur lebendig, wenn ich für etwas brenne und mein Hyperfocus ändert sich aber immer mal wieder und dann brenne ich für etwas Neues und das ist dann meine Persönlichkeit und alles was mich interessiert und begeistert. Was BDSM betrifft ist es jedoch gleich geblieben. Es wurde vielleicht stellenweise tiefer und an anderen breiter oder enger, jedenfalls immer Dominant, ich mag was ich mag, das hat sich da nicht verändert. Das habe ich herausgefunden indem ich meiner Neugier nachgegangen bin, mich viel ausgetauscht habe und geschaut habe, wie sich was für mich anfühlt. Und natürlich auch abgewägt habe, ich musste vieles moralisch neu bewerten. Dazu brauchte es natürlich einen klaren Kontext, in dem Dinge in Ordnung sind, die in anderen Kontexten unmöglich und für mich sogar undenkbar sind. Diesen Gedanken Raum zu geben war nur möglich indem jemand anders diesen Raum geschaffen hat durch freiwillige Hingabe, durch Sehnsucht und Lust und Freude. Schwierig zu erklären. Jedenfalls war es bis dahin so dass ich dachte: "Das würde ich niemals jemanden antun und wer das tut, ist abscheulich." Damit meine ich vor allem sowas wie Erniedrigung, das geht stark gegen meine Werte in denen die Menschenwürde unglaublich wichtig ist und unverhandelbar. Aber eben der Kontext machte eine Neubewertung möglich. WOW... Schön gesagt und dabei völlig neutral geblieben...🖤🖤🖤
Ja**** Geschrieben Februar 24 Vor 58 Minuten , schrieb Nussija: Anstrengend trifft eher auf mich zu, aber nicht Uneinsichtigkeit oder narzisstisches Verhalten. Wenn mann icht mal fähig ist zu erkennen, was das Verhalten auf andere wirkt, sollte man evtl. mal beim Psychothe***uten vorsprechen. Auch im SM-Bereich ist Empathifähigkeit wichtig, sonst passieren schnell "Unfälle". Ich lese dies anders...da ist jemand im Abwehrmodus, warum auch immer. Da fehlt jemand der nun einen sicheren Raum gewährleisten kann (komme was wolle)...und Wege aufzeigt... Wenn du das in einer Therapie versuchst, die geht ewig...aber als Begleitung, zum einstreuen der neusten Erkenntnisse...ein klares "Ja, unbedingt"...der Arzt wird sich schon selbst ausklinken wenn er es für angebracht hält.
Empfohlener Beitrag