Jump to content

Schlagwerkzeuge und das deutsche Waffenrecht


Ro****

Empfohlener Beitrag

Moin

Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht die Aufregung und vorallem mich die '"Eingebung"  BDSM Kriminalisieren zu müssen!

Mich regt jedes Mal in Profiltexten schon auf, wenn ich dort lese, der User macht nichts mit Kinder oder Tieren!

DAS ist eine SELBSTÄNDLICHKEIT!

Tiere und Kinder können keinen eigenständigen Konsens im Sinne von SSC und mehr abgeben.

 

Und jetzt wird über BDSM - Equipment und Einklang mit dem Waffenrecht diskutiert. 

Sorry, eigentlich sollte klar sein, dass kein BDSM'er andere vorsätzlich und mutwillig schädigen möchte.

 

Mal überlegt, dass Opfer von Gewalt häufig gefesselt sind... Was wären die Folgen fürs BDSM im Bezug auf fesseln des Materials?

 

Und , ohne es als  politische Aussage zu verstehen.

Bei Kontrollen an Hamburger Bahnhöfen hat die Polizei mit Stolz ihre Funde präsentiert, ihre Strafanzeigen aufgeführt

 

U.a. gegen Handwerker, welche in der Zunftarbeitshose, in einer extra dafür vorgesehenen Beintasche ein verbotenes Messer mit sich geführt haben. Aber auch andere "Reuse den mit Schweizertaschemesser oder Menschen die uns Büro ein Obstmesserit genommen hatten, hatten ein Problem.

Und 2-4 Wochen später, Delikt mit einem Messer, in einem Zug welcher in Hamburg gestartet ist. Dazu unzählige Messerstecherei in der Halbunterwelt.

 

Insofern, vielleicht einfach Mal den Ball ruhig halten.

 

 

 

Vor 2 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

Moin

Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht die Aufregung und vorallem mich die '"Eingebung"  BDSM Kriminalisieren zu müssen!

Mich regt jedes Mal in Profiltexten schon auf, wenn ich dort lese, der User macht nichts mit Kinder oder Tieren!

DAS ist eine SELBSTÄNDLICHKEIT!

Tiere und Kinder können keinen eigenständigen Konsens im Sinne von SSC und mehr abgeben.

 

Und jetzt wird über BDSM - Equipment und Einklang mit dem Waffenrecht diskutiert. 

Sorry, eigentlich sollte klar sein, dass kein BDSM'er andere vorsätzlich und mutwillig schädigen möchte.

 

Mal überlegt, dass Opfer von Gewalt häufig gefesselt sind... Was wären die Folgen fürs BDSM im Bezug auf fesseln des Materials?

 

Und , ohne es als  politische Aussage zu verstehen.

Bei Kontrollen an Hamburger Bahnhöfen hat die Polizei mit Stolz ihre Funde präsentiert, ihre Strafanzeigen aufgeführt

 

U.a. gegen Handwerker, welche in der Zunftarbeitshose, in einer extra dafür vorgesehenen Beintasche ein verbotenes Messer mit sich geführt haben. Aber auch andere "Reuse den mit Schweizertaschemesser oder Menschen die uns Büro ein Obstmesserit genommen hatten, hatten ein Problem.

Und 2-4 Wochen später, Delikt mit einem Messer, in einem Zug welcher in Hamburg gestartet ist. Dazu unzählige Messerstecherei in der Halbunterwelt.

 

Insofern, vielleicht einfach Mal den Ball ruhig halten.

 

 

 

Hier will keiner Kriminalisieren...
Wir wollen auf der grauen Linie bleiben, und nicht unnötig Ärger oder schlechtes Licht auf uns selbst und damit eventuell auf alle BDSM-Ler ziehen.
.
Bei Tieren und Kindern überhaupt über Details wie Konsens nachzudenken...löst bei mir schon...sehr starke Abneigungen gegenüber, wer auch immer dies unnötig zum Thema macht aus.
Das untermauern der eigenen Aussagen, durch schockierende Beispiele... löst bei mir, dass Gegenteil aus. Diese Dunkel Psycho kakke zieht bei mir nicht^^°°
.
Die Polizeikontrolle und diese Funde hätten vermieden werden können...aber die Tipps, die man gibt, werden nicht ausgebaut... sondern es taucht jemand auf...der alles was hilfreich ist verteufelt...und dann geht die Diskussion ins leere. -nah dein Ziel erreicht, welches auch immer es seien mag-?
.
Dann der letzte Satz...ja der muss sein...
Damit sich auch ja keiner mehr traut etwas zu schreiben...alle die reden als hysterisch darstellen
...mit dem "Ball ruhig halten"
(Wobei ich mir ziemlich sicher bin das heißt "Ball flach halten")
.

Das Hauptthema war ja eigentlich, ob und wie man sich Informationen beschafft...

Die Sache mit Tschibo hat bei mir schon zu einem Umdenken geführt, dass ich da jetzt genauer schaue, ob ich in einen verboten Bereich komme, da eben auch große Konzerne, die eigentlich eine Rechtsabteilung haben dürften, solche Fehler machen. Und viele einschlägige Händler für Spielzeug sind halt kleine Wiederverkäufer, die vielleicht nicht unbedingt prüfen, was sie in ihr Sortiment aufnehmen...

Und bei Eigenbau wird das dann nochmal leichter, da in verbotene Bereiche zu kommen, wenn es noch ein wenig gemeiner werden soll.

Also je härter die Gangart, die man beim SM bevorzugt, desto höher auch das Risiko, da Probleme bekommen zu können...

Und nochmals ganz klar - es geht nicht darum, ob etwas eine Waffe wäre - da hat man als Erwachsener über 18 noch nichts verbotenes gemacht.

Wo es anfängt ist ja erst wenn der Gegenstand unter erlaubnispflichtig oder verboten fällt...

Vor 20 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

Genau dort liegt dass Problem.

In der Gay-Szene sind die guten Polizeiknüppel sehr begehrt, auch mit Reitgerten und Co .

Heißt Du brauchst es ne solange Tasche/Box um es zu transportieren, dass ganze noch mit Schloss.

Ich weiß dass Veranstaltungsstätten auf der Reeperbahn, dir Bdsm Veranstaltungen für viele Veranstalter ein n rotes Tuch sind.

 

Für Personen die zu BDSM-Veranstaltungen fahren ist das ganz eun riesen Problem, wenn du evAndahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt.

 

Um auf das Kernthema zurück zu kommen. Wer darauf achtet, bitte.. ich würde mir selbst nie diese Auffliegen machen .

 

A C H T U N G Satire:

Um ***en vorzubeugen, muss jeder Mann zukünftig ein Peniskäfig tragen. Der elektronische freischaltung erfolgt über den elektronischen Chip des Personalausweises des Geschlechtspartners. Die Daten werden für 1 Jahr gespeichert.

Satire Ende.

 

Zu deinem letzten Satire Beitrag. Warum nicht ist auf jeden Fall fairer das Frauen Rücksicht nehmen müssen wo sie sich aufhalten oder langgehen… es müssen auch weniger Gläser überwacht werden.

Vor 2 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

Moin

Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht die Aufregung und vorallem mich die '"Eingebung"  BDSM Kriminalisieren zu müssen!

Mich regt jedes Mal in Profiltexten schon auf, wenn ich dort lese, der User macht nichts mit Kinder oder Tieren!

DAS ist eine SELBSTÄNDLICHKEIT!

Tiere und Kinder können keinen eigenständigen Konsens im Sinne von SSC und mehr abgeben.

 

Und jetzt wird über BDSM - Equipment und Einklang mit dem Waffenrecht diskutiert. 

Sorry, eigentlich sollte klar sein, dass kein BDSM'er andere vorsätzlich und mutwillig schädigen möchte.

 

Mal überlegt, dass Opfer von Gewalt häufig gefesselt sind... Was wären die Folgen fürs BDSM im Bezug auf fesseln des Materials?

 

Und , ohne es als  politische Aussage zu verstehen.

Bei Kontrollen an Hamburger Bahnhöfen hat die Polizei mit Stolz ihre Funde präsentiert, ihre Strafanzeigen aufgeführt

 

U.a. gegen Handwerker, welche in der Zunftarbeitshose, in einer extra dafür vorgesehenen Beintasche ein verbotenes Messer mit sich geführt haben. Aber auch andere "Reuse den mit Schweizertaschemesser oder Menschen die uns Büro ein Obstmesserit genommen hatten, hatten ein Problem.

Und 2-4 Wochen später, Delikt mit einem Messer, in einem Zug welcher in Hamburg gestartet ist. Dazu unzählige Messerstecherei in der Halbunterwelt.

 

Insofern, vielleicht einfach Mal den Ball ruhig halten.

 

 

 

Es wird bei dem Thema ja nicht Bdsm kriminalisiert Menschen haben schlimme Sachen gemacht mit waffen und deshalb müssen alle drunter leiden.

vor einer Stunde, schrieb Arasjal:

 

Es wird bei dem Thema ja nicht Bdsm kriminalisiert Menschen haben schlimme Sachen gemacht mit waffen und deshalb müssen alle drunter leiden.

Danke, sehr gut erfasst

 

Vor 16 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Dachte ich auch bis mich jemand fragte (hier per pn) ob meine hunde auch mit dabei sind und was die dann machen.... 

 

Also halte ich hier nichts mehr für selbstverständlich.... 

Exakt

vor 2 Stunden, schrieb Alexiel_Mistress:

Dachte ich auch bis mich jemand fragte (hier per pn) ob meine hunde auch mit dabei sind und was die dann machen.... 

 

Also halte ich hier nichts mehr für selbstverständlich.... 

irgs- so n herzel hatt ich auch mal vor viiielen jahren

 

(bearbeitet)

***
.
Für mich sieht der Zwischenfall aus wie eine riesige Verkettung von Fehlentscheidungen...
Welche einem BDSM-Ler auch passieren können, da benötigtes Wissen über mache Gesetze fehlt...oder es schlicht zu kompliziert gemacht wird.

bearbeitet von FETMOD-Sunshine
Reaktion auf entfernten Beitrag

Um jetzt auf die Ausgangsfrage zurückzukommen... wie siehts eigentlich aus wenn das Gerät in Einzelteilen verkauft und mitgeführt wird? Also zB. Griff und Rest getrennt sodaß die Einzelteile als Waffe unbrauchbar sind und man schraubt es erst vor der Benutzung zusammen? In dem Fall führt man ja keine einsatzbereite "Waffe" mit sich, oder?

vor 2 Stunden, schrieb Paco2022:

Um jetzt auf die Ausgangsfrage zurückzukommen... wie siehts eigentlich aus wenn das Gerät in Einzelteilen verkauft und mitgeführt wird? Also zB. Griff und Rest getrennt sodaß die Einzelteile als Waffe unbrauchbar sind und man schraubt es erst vor der Benutzung zusammen? In dem Fall führt man ja keine einsatzbereite "Waffe" mit sich, oder?

Sofern ein einzelnes Teil keine eigenständige Waffe nach Gesetz ist wäre es okay je nach dem was es ist wenn ich das richtig verstanden habe. 

Würde man den Griff und dievfeder von dem tschibo Ding weg mache wäre es immer noch ein *todschläger* wegen der Kugel die am stab ist

Vor 3 Stunden, schrieb Paco2022:

Um jetzt auf die Ausgangsfrage zurückzukommen... wie siehts eigentlich aus wenn das Gerät in Einzelteilen verkauft und mitgeführt wird? Also zB. Griff und Rest getrennt sodaß die Einzelteile als Waffe unbrauchbar sind und man schraubt es erst vor der Benutzung zusammen? In dem Fall führt man ja keine einsatzbereite "Waffe" mit sich, oder?

Am Beispiel Butterflys, da wären Einzelteile, die ein ganzes ergeben... problematisch.
.
Ersatz Socken und ein Stück Seife aus "hygienischen" gründen wäre in Ordnung...so weit ich es verstanden habe.
Gibt glaube sogar einen BKA Bescheid über ein Bandana mit Mutter oder Billardkugel...wäre vor Ort improvisiert und damit aus der Lage heraus, wohl in Ordnung...
.
Bei einem Schlagwerkzeug, wäre ich auch zerlegt skeptisch, da der Zweck des Gegenstandes schon bestimmt ist. Und nicht im Notfall erst improvisiert wird.
Würde ich wenn in einer Tasche verschließen und die Dildos oben drauf legen...damit bei Kontrolle der zweck klar ist 🤭 und die Lust vergeht 😇

vor 4 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Das gilt aber für jeden Hammer etc. genauso, also wo zieht man da die Grenze? Ich denke mal: jeder, der etwas als Waffe nutzen möchte, findet dazu immer Mittel und Wege am Waffengesetz vorbei.

ich denk nur grad an meinen messerblock..  und sowas besitzen wohl einige...

Aber es ist ja hier nicht Thema, was man als Waffe benutzen könnte oder den Besitz von tatsächlichen Waffen und ganz bestimmt nicht der Platz für fremdenfeindliche Andeutungen...

Nochmal ganz eindeutig gesagt - es geht mir um Gegenstände, die eindeutig per Gesetz verboten sind und deren Besitz und Herstellung eines Straftat darstellt. 

Daher die Frage, ob und wie man sich über die aktuelle Gesetzeslage informiert, damit man eben nicht aus Unwissen vielleicht Probleme bekommen könnte, wie "Oma Erna", die eigentlich nur etwas gegen ihre Schulterverspannungen tun wollte und nach dem Einkauf beim Kaffeeröster jetzt eine Straftäterin ist, weil ihr niemand gesagt hat, dass sie ihren Massageklopfer hätte vernichten müssen...

 

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Aber es ist ja hier nicht Thema, was man als Waffe benutzen könnte

Genau das hast Du aber mit deiner  Eingangsfrage gemacht.

 

Ich unterstellen, dass keine n User BDSM Equipment besitzt oder baut um damit ein ne Straftat zu begehen, wofür ein "Totschläger" bestimmt ist.

Das Schreiben des BKA's sagt klar aus, der Staat spricht dem Bürger ab, diesen Klopfmassagestab so eigenverantwortlich einzusetzen, dass man damit niemand schädigen könnte.

bearbeitet von Einfach-Ich
vor 8 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

Genau das hast Du aber mit deiner  Eingangsfrage gemacht.

 

Ich unterstellen, dass keine n User BDSM Equipment besitzt oder baut um damit ein ne Straftat zu begehen, wofür ein "Totschläger" bestimmt ist.

Das Schreiben des BKA's sagt klar aus, der Staat spricht dem Bürger ab, diesen Klopfmassagesrab so eigenverantwortlich einzusetzen, dassan damit niemand schädigen könnte.

schön, dass dass denkst...iss nur leider nich so..

 

vor 18 Minuten, schrieb towel:

schön, dass dass denkst...iss nur leider nich so..

 

Na zumindestens merkste, dass ich denke, wäre schön wenn ich dieses... Na du weißt schon, gell

  • Moderator

Ich glaube, man merkt hier ganz gut, wie schnell so ein Thema in eine Richtung abdriften kann, die eigentlich gar nicht die ursprüngliche Frage war.

Der Ausgangspunkt des Threads ist ja die Unsicherheit, wie bestimmte Gegenstände rechtlich eingeordnet werden könnten – gerade wenn man Dinge aus dem Fetisch- oder Impact-Bereich besitzt oder selbst herstellt. Das ist ein legitimes Thema, weil die Rechtslage für Laien tatsächlich nicht immer leicht zu überblicken ist.

Was wir hier im Thread allerdings nicht brauchen, sind detaillierte Überlegungen darüber, welche Gegenstände sich als Waffen eignen könnten oder wie man etwas entsprechend bauen oder modifizieren könnte. Das führt schnell in eine Richtung, die weder hilfreich für die Ausgangsfrage noch sinnvoll für das Forum ist.

Wenn ihr Erfahrungen habt, wie ihr mit dieser rechtlichen Unsicherheit umgeht – z. B. Recherche zu Gesetzen, Feststellungsbescheide, vorsichtige Kaufentscheidungen oder ähnliche Aspekte – dann passt das sehr gut hierher.

Alles andere klärt bitte ggf. per PN oder in einem passenderen Kontext.

Gruß FETMOD-Sunshine

Der TE war im EP eindeutig und kennt nicht alle User und Triggerpunkte.
Wenn man denkt dass man denkt dann denkt man nur dass man denkt dass man denkt...
.
Das BKA macht nur die rechtliche Einordnung und nicht warum es Gesetze gibt oder Gewaltenteilung^^°°
.
Mein Massagestab ist mehr Waffe als dieses Tschibo Ding, aber halt kein verbotener Gegenstand...da Starre Ausführung. Transport im Behälter mit Zahlenschloss verschlossen, somit gegen zügigen Zugriff gesichert...wegen Führverbot.
Da noch einen oben drauf setzt, der Grundlose Transport ist auch fraglich bis nicht erlaubt. Daher Transportiere ich nur, von einem Einsatzort zum anderen oder Werkstatt/Shop/Zuhause.
.
Sich im Waffenrecht Schlau machen und BKA Bescheide zum besseren Verständnis Lesen hilf sehr. Aber ich hab auch schon auf der Polizeiwache angerufen und dann, siehe Transport, den Gegenstand vor Ort begutachten lassen. Dann ist zumindest in der Stadt ein wenig Klarheit, falls es zur Kontrolle kommen sollte. Denn an den Besuch erinnern sich dort alle🤭

jack@jackXjacqueline:

Ich habe mich schon gefragt, wie lange es wohl dauern wird, bis nebenbei ein Totschlagargument fällt, das meinen Befund der Unmöglichkeit einer sachlichen Diskussion bestätigt.

Ich denke, bei einem Selbstbau, dessen Zweckbestimmung ein BDSM-Schlagwerkzeug ist, müsste man erstmal feststellen, ähnlich wie bei dem Tchibo-Teil, dass es sich um einen verbotenen Gegenstand handelt und erst dann ist es illegal. Bei Tchibo hat sich da vorher offenbar auch keiner Gedanken darüber gemacht und das Produkt konnte auch problemlos in Verkehr gebracht werden, bevor jemand auf die Idee kam: das erinnert prinzipiell an einen Totschläger und wir stufen das jetzt mal als Waffe ein. Und ich denke nicht, dass jemand von den Verantwortlichen da jetzt strafrechtlich verfolgt wurde. Man sollte vielleicht darauf achten, dass etwas nicht komplett offensichtlich einem Totschläger oder ähnlichem entspricht. Das war bei dem Tchibo-Produkt nicht gegeben. Und vermutlich reicht es schon, im Zweifelsfall seine Eigenbauten in einem verschlossenen Behältnis zu transportieren, dass man nicht unbedingt bei der nächsten Demo im Rucksack mit sich herumträgt.

(bearbeitet)
vor 32 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ich habe mich schon gefragt, wie lange es wohl dauern wird, bis nebenbei ein Totschlagargument fällt, das meinen Befund der Unmöglichkeit einer sachlichen Diskussion bestätigt.

Ich denke, bei einem Selbstbau, dessen Zweckbestimmung ein BDSM-Schlagwerkzeug ist, müsste man erstmal feststellen, ähnlich wie bei dem Tchibo-Teil, dass es sich um einen verbotenen Gegenstand handelt und erst dann ist es illegal. Bei Tchibo hat sich da vorher offenbar auch keiner Gedanken darüber gemacht und das Produkt konnte auch problemlos in Verkehr gebracht werden, bevor jemand auf die Idee kam: das erinnert prinzipiell an einen Totschläger und wir stufen das jetzt mal als Waffe ein. Und ich denke nicht, dass jemand von den Verantwortlichen da jetzt strafrechtlich verfolgt wurde. Man sollte vielleicht darauf achten, dass etwas nicht komplett offensichtlich einem Totschläger oder ähnlichem entspricht. Das war bei dem Tchibo-Produkt nicht gegeben. Und vermutlich reicht es schon, im Zweifelsfall seine Eigenbauten in einem verschlossenen Behältnis zu transportieren, dass man nicht unbedingt bei der nächsten Demo im Rucksack mit sich herumträgt.

Mag größtenteils stimmen.... 

Auf der Messe die ich 2x im Jahr besuche ist viel selbst gebautes gerade aus holz... Da schleppe ich keinen verschlossenen Koffer mit weil ich mir vielleicht einen neuen Stock mit Extras kaufe... Und da Parkplätzchen dort immer Raritäten sind geht's mit Bus und öffentlichen dort hin. Somit sollte man schon wissen oder drauf achten das ein jute beutel/Papier tüte  nicht ganz die optimale Lösung ist die man dort zum Kauf dazu bekommt .... 

Darum geht es ja auch... 

Der Transport..

Wenn du es bewusst mit nimmst zu ner demo oä kann man dir ha schon Vorsatz unterstellen... 

 

Und mein geliebtet grüner stock fällt wegen der Spitze schon unter hieb/stichwaffe, eine Seite spitz zugeschliffen, für nen Spe. er reichts nicht aber für stumpfe Verletzungen auf jeden Fall.. 

bearbeitet von Alexiel_Mistress

Schon interessant, dass bei Rollenbezeichnungen und Definition von Fetischen alles ganz genau genommen wird, obwohl sich Menschen "nach Gefühl" für sich selbst dort einordnen und dort, wo es juristisch relevant wird, kommt alles in einen Topf, obwohl es genau hier bei kleinen Unterschieden einen großen Unterschied macht... Das eine führt höchstens zu Missverständnissen im Gespräch, wenn da eine unterschiedliche Auffassung besteht und das andere macht halt den Unterschied zwischen keiner Konsequenz und einem Strafverfahren und selbst Ordnungswidrigkeiten in dem Bereich können zum Verlust der Zuverlässigkeit bei Waffenbesitzkarten-Inhabern führen..

Nehmen wir mal Knifeplay als Beispiel - Juristen unterscheiden da schon zwischen Gebrauchsmesser und Kampfmesser, die bei gleicher Größe eben in unterschiedliche Kategorien fallen... 

Daher ist es gerade hier entscheidend, die Unterschiede zwischen Gesetz und Verordnung, Besitz, Transport und Führen, sowie unreguliert, erlaubnispflichtig und verboten zu kennen und nicht jedes "gefährliche Werkzeug" ist automatisch eine Waffe - kann aber je nach Kontext gleichgestellt sein (Wie der Turnschuh, wenn ich damit jemanden trete).

Zu Veranstaltungen könnte ich noch sicherheitshalber alles im verschlossenen Behältnis Transportieren aber wenn ich outdoor spielen möchte, erregt der Gewährkoffer mehr Aufmerksamkeit von Passanten auf dem Weg als die in der Picknickdecke eingewickelten Werkzeuge.

Worum es mir in erster Linie geht, sind eben Dinge, die selbst im Waffenschrank mit aktueller Sicherheitsstufe in der eigenen Wohnung Verboten wären - und über deren Verbot man sich nicht bewusst ist, wie das Beispiel von Tchibo eben verdeutlicht...

Manche meiner Paddle entsprechen auch traditionellen Maori-Kriegswaffen aus Holz und sind nach Gesetz trotzdem völlig unregulierte Erwachsenenspielzeuge.

Bis ich selbst eins meiner selbstgebauten Spielzeuge dann doch lieber verändert habe, hatte ich mir über die mögliche Einordnung auch noch keine Gedanken gemacht und im guten Glauben einfach Prototypen gebaut, von denen ich dachte, dass es mir Freude macht, diese zu benutzen und überlegt, wie man die noch verschlimmern könnte. Inzwischen mache ich mir einfach ein paar Gedanken mehr und finde es daher interessant, ob andere das ähnlich sehen oder ob dieses Thema hier jetzt erst dazu anregt, sich künftig Gedanken zu machen...

Schön erschreckend wie und wo die Prioritäten manchmal liegen...
.
Hab mal irgendwo von einer Ausnahme gelesen...wenn man Gebrauchsgegenstände kauft...die normal Zuhause bleiben und man sich daher keine Gedanken über das führen macht...das da vom Kauf bis nach Hause der Richter dann fünf auch mal gerade lassen soll...
Finde es aber gerade nicht...ob es ein Urteil oder eine Handlungsanweisungen war...hab ich auch nicht mehr im Kopf...
Aber die Argumentation, warum ich so Gedankenlos... gegen ein Gesetz verstoßen habe ... würde ich im Fall der Fälle so nutzen 😇

×
×
  • Neu erstellen...