Fe**** Geschrieben März 5 Autor vor 6 Minuten, schrieb Leondriel: Was spricht dagegen, zu Stammtischen so gekleidet zu gehen, wie man sich wohl fühlt? Es sind Stammtische, keine Playparties. Das ist eine Glaubensfrage. Für mich waren Stammtische früher zwar locker aber es wurde erwartet, dass man sich etwas Mühe gibt bei der Kleiderwahl, um ein wenig Stimmung zu haben und es vom Alltag etwas zu trennen. Das hat auch meiner Meinung nach das Verhalten der Besucher positiv beeinflusst. Ich kann immer nur für mich sprechen, aber für mich war das vereinfacht dargestellt: Playpartys = Dresscode, meistens Anzug für mich Stammtische = Kein Dresscode aber bemüht, mindestens Hemd und ordentliche Hose für mich. Einfache Treffen = Man geht hin wie man will.
Dies ist ein beliebter Beitrag. towel Geschrieben März 5 Dies ist ein beliebter Beitrag. dresscode iss so null meine welt... hemden oder gar anzüge n graus tatsächlich *sagt das kleine blaue handtuch^^
Ademar Geschrieben März 5 Als ich zu Urzeiten (1996) aktiv in der Szene wurde, da gab es nicht wirklich weniger Regeln als heute. Es gab die 'authentischen' Doms, die ihre Nase über die gerümpft haben, die ihrer Meinung nach, nicht den wahren BDSM lebten. Sehe da keinen Unterschied zu heute. Und es gab jene, die BDSM als Ergänzung sahen. Eine deutliche Trennung gab es aber zwischen Swingern und BDSM. Swinger gingen gar nicht, das war Teufelspack und man machte einen großen Bogen um sie. Vielleicht war die Gedankenwelt um BDSM elitärer, abgehobener und definitiv exklusiver als heute. Ich sehe BDSM heute als kommerzialisierter, fast schon Mainstream. Das Selbstverständnis hat sich verändert und der riesige Schwung an Leuten, die SM usw als kleines aufpeppen ihrer Lust sehen, hat definitiv zugenommen. Die Szene ist dadurch etwas entabuisiert worden und das ist gar nicht mal falsch. Auch wenn 'uns' damit der Nimbus der Außergewöhnlichkeit damit genommen wurde. Was ich aber positiv bewerte, es gibt weniger Übergriffe durch 'Doms' gegenüber Sub. Da hat sich etwas getan und auch das Publikum, die Veranstalter, die sind sensibler geworden. Jedenfalls bei den Veranstaltungen, die ich so ansteuer. Thema Stammtische, die ich immer noch besuche, es gibt dort keine Berührungsängste zwischen den Generationen. Jedenfalls ist mir das bisher noch nicht aufgefallen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich nicht die dort anwesenden Subs als potentielle Beute ansehe und mich, auf meine Art, mit ihnen normal unterhalte. Wenn jemand etwas wissen möchte, wie ich etwas betrachte, bekommt die Person meine Meinung und ich habe auch nicht das Bedürfnis, meinen BDSM als die ultimative Wahrheit zu verkaufen. Vielmehr finde ich es interessant, wie die jüngeren Dinge betrachten und machen. Was sich vielleicht geändert hat, dass sich die Leute, unabhängig davon, ob Dominant oder Submissiv, sich deutlich früher mit ihrer Form der Sexualität auseinandersetzen, sich viel bewusster sind, wer sie sind und welche Bedürfnisse sie haben. Auch bei submissiven Frauen sehe ich heute deutlich mehr die, die eine sehr selbstbewusste und selbstbestimmte Form der Unterwerfung leben. Und ja, ich bin da vielleicht Oldschool, denn Sex und Session, das trenne ich...
Le**** Geschrieben März 5 vor 13 Minuten, schrieb FeuerHerr: Das ist eine Glaubensfrage. Für mich waren Stammtische früher zwar locker aber es wurde erwartet, dass man sich etwas Mühe gibt bei der Kleiderwahl, um ein wenig Stimmung zu haben und es vom Alltag etwas zu trennen. Das hat auch meiner Meinung nach das Verhalten der Besucher positiv beeinflusst. Ich kann immer nur für mich sprechen, aber für mich war das vereinfacht dargestellt: Playpartys = Dresscode, meistens Anzug für mich Stammtische = Kein Dresscode aber bemüht, mindestens Hemd und ordentliche Hose für mich. Einfache Treffen = Man geht hin wie man will. Ich glaube ja, dass die Verachtung der Jogginghose so ein Generationending ist… die Jogginghose ist längst ein normaler Bestandteil der Mode geworden. Mich erinnert diese Haltung sehr an Reaktionen, die ich bekam, wenn ich vor 20 Jahren im Rock vor die Türe ging. Vielleicht wäre es hier angebracht, die eigenen Vorstellungen von Mode und Kleidungsstil nicht auf die Allgemeinheit zu übertragen. Man könnte schließlich auch argumentieren, dass formelle Kleidung wie Anzüge dem eigentlich formlosen, freundschaftlichen Beisammensein einen formellen Charakter aufzwingen will. Oder man kommt gekleidet, wie man sich wohl fühlt und gönnt das auch Anderen, egal ob Anzug oder Jogginghose.
Fe**** Geschrieben März 5 Autor vor 1 Minute, schrieb Leondriel: Vielleicht wäre es hier angebracht, die eigenen Vorstellungen von Mode und Kleidungsstil nicht auf die Allgemeinheit zu übertragen. Ich habe nicht gesagt, dass es so sein muss. Ich habe nur erklärt wie ich das empfinde und dabei die Jogginghose nur als Sinnbild genommen habe. vor 5 Minuten, schrieb Leondriel: Oder man kommt gekleidet, wie man sich wohl fühlt und gönnt das auch Anderen, egal ob Anzug oder Jogginghose. Das ist mittlerweile bei den Stammtischen, die ich besuche auch so. Aber ich muss es ja nicht gut finden, jemand dabei zuschauen zu müssen wie er sich beim Chicken-Wing essen die Hände an der Jogginghose abputzt und dann fragt, warum es so schwer ist, jemand kennenzulernen. Und das war tatsächlich ein reales Erlebnis und kein Sinnbild.
Ta**** Geschrieben März 5 Jogginghose in der Öffentlichkeit geht gar nicht ☝️ mit Ausnahme vom Sport.
Si**** Geschrieben März 5 (bearbeitet) Alle BDSMler sind gleich, aber manche sind gleicher. Ich denke das galt schon immer, früher, wie heute. Nur ist der Heuhaufen halt größer geworden, die Anzahl der Stecknadeln darin aber fast gleich geblieben. vor 3 Stunden, schrieb FeuerHerr: Unser Hauptfokus lag auf der gesellschaftlichen Akzeptanz Ja und das war ein großer Fehler. Denn diese gesellschaftliche Akzeptanz oder besser vermehrte Toleranz kam letztlich dadurch zustande, dass relativ viele Menschen ein Anti-BDSM-Machwerk, in dem es eigentlich darum geht "Wie angele ich mir einen Milliardär, obwohl der diese BDSM-Macke hat", für BDSM Literatur gehalten haben. Ein kommerzieller Erfolg mit folgender Kommerzialisierung und Verwässerung. Aber ich will auch nicht diese "Früher war alles besser" Position einnehmen, sondern eher die "wird Zeit für was Neues" Position. Und da gilt dann hoffentlich wieder der erste Satz meines Beitrages. bearbeitet März 5 von SirTorben
Fe**** Geschrieben März 5 Autor Vor 38 Minuten , schrieb SirTorben: Alle BDSMler sind gleich, aber manche sind gleicher. Ich denke das galt schon immer, früher, wie heute. Nur ist der Heuhaufen halt größer geworden, die Anzahl der Stecknadeln darin aber fast gleich geblieben. Ja und das war ein großer Fehler. Denn diese gesellschaftliche Akzeptanz oder besser vermehrte Toleranz kam letztlich dadurch zustande, dass relativ viele Menschen ein Anti-BDSM-Machwerk, in dem es eigentlich darum geht "Wie angele ich mir einen Milliardär, obwohl der diese BDSM-Macke hat", für BDSM Literatur gehalten haben. Ein kommerzieller Erfolg mit folgender Kommerzialisierung und Verwässerung. Aber ich will auch nicht diese "Früher war alles besser" Position einnehmen, sondern eher die "wird Zeit für was Neues" Position. Und da gilt dann hoffentlich wieder der erste Satz meines Beitrages. Da muss ich vehement wiedersprechen. Eine gesellschaftliche Akzeptanz hat die Szene aus dem Schattendasein geholt und vielen Menschen ein Zuhause gegeben bzw verhindert das viele, gerade junge Menschen, aus einem solchen rausfliegen. Darüber das SOG ein völlig kaputtes Bild zeichnet und die Arbeit von vielen Jahren kaputt gemacht hat, sind sich glaube ich alle einig. Aber die Arbeit die geleistet wurde um gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen, war und ist eine wichtige.
Br**** Geschrieben März 5 (bearbeitet) Es ist ja auch letzendlich mit den Generationen egal. Wir freuen uns, dass es heute vielfältige Veranstaltungen gibt und haben unseren Tellerrand da auch schon erweitert. Wir mögen lockere Stimmung auch, so ist es nun nicht...😉 Dieser D/S Flair ist allerdings besonders für mich. Ja, auch das Wording, Stellungen, von unten nach oben usw. Das ist nunmal so. Ich denke früher wurde mehr "eingeschränkt". Wer nicht ins Bild passte, passte nicht ins Bild. Wobei es doch schon immer verschiedene Richtungen gab. Schon früher die in Lederkluft und rein SM, vermutlich auch ganz andere Stammtische... Ich finde es heute teilweise traurig, wenn ich auf recht offenen Stammtischen (oder Shibari Richtung) zugebe, dass ich Erziehung usw. mag, dass dies belächelt wird. Oder skeptisch nachgefragt wird: worin liegt denn DA der Reiz?" Das kann man den Leuten auch kaum erklären. Einfach akzeptieren, dass diese D/S Schiene mit "Ja mein Herr", für einige halt einen Reiz hat! 😉 Ich mag die offeneren Veranstaltung aus verschiedenen Gründen, denn in Sachen Kommunikation, vielleicht auch mal was anders zu machen, geben die uns schon was... Allerdings zieht es uns nach wie vor auf die strengen D/S Veranstaltungen. Die haben für uns halt einen Reiz und so ist auch unser reales bdsm. 🥰 Und das war so, bevor wir diese Veranstaltungen besucht hatten. Mit niederknien, der Demutskugel, den Kopf geneigt... Ich genieße diesen Fokus und diese Form der Unterwerfung sehr! Auch wenn die "lockere" Fraktion dies nicht nachvollziehen kann...🥲 bearbeitet März 5 von Bratty_Lo
Ro**** Geschrieben März 5 Ah es geht wieder mal darum, rum zu heulen. Warum akzeptiert uns die Gesellschaft nicht. Soviel zur elitären Szene.
Br**** Geschrieben März 5 (bearbeitet) vor 7 Minuten, schrieb Rosenrot82: Warum akzeptiert uns die Gesellschaft nicht Legst du da Wert drauf? 😂 Ich sage mal so: 50 SoG akzeptiert die Gesellschaft...😜 Und ja, wenn ich von bdsm spreche, passe ich das an... Es gibt ja immerhin schon mehr Akzeptanz. Aber logisch, es muss dann nicht alles nachvollzogen werden können. Das ist aber vielleicht auch eine Sache, die man mit entsprechenden Neigungen gar nicht kann! Insofern... Bdsm als Aufpeppung zum Sexleben oder so, das kennen die Leute. Wenn man dann über bestimmte masochistische Neigungen spricht, sind die "krank". 🤷♀️ Aber vermutlich wird das doch immer irgendwie ähnlich bleiben und was schert es mich...😂 Ich muss das ja nicht allen stecken. In einem gewissen Rahmen traf dies allerdings nie auf Ablehnung. Das kommt für mich auch so auf das Gegenüber an, was ich da preisgebe, was andere überhaupt interessiert usw. bearbeitet März 5 von Bratty_Lo
Sh**** Geschrieben März 5 Vor 1 Stunde, schrieb Bratty_Lo: Es gint ja extra Red Light District Partys, gegen Spielgeld eine "Nutte" kaufen, Gangbang usw. Auch nach strengen Regeln im Übrigen! Aber ausgeschriebene SM Partys, da verirren sich immer mehr Leute, die Sex suchen! Wie würdet ihr denn einen neuen/jungen Dom einführen? Was seht ihr als sinnvoll/notwendig? Was muss er von sich aus mitbringen? Vielleicht ist das sogar ein eigenes Thema wert.
Fe**** Geschrieben März 5 Autor Vor 10 Minuten , schrieb Rosenrot82: Ah es geht wieder mal darum, rum zu heulen. Warum akzeptiert uns die Gesellschaft nicht. Soviel zur elitären Szene. Das war und ist hier nun wirklich nicht das Thema.
Ro**** Geschrieben März 5 vor 14 Minuten, schrieb Bratty_Lo: Legst du da Wert drauf? 😂 Ich sage mal so: 50 SoG akzeptiert die Gesellschaft...😜 Und ja, wenn ich von bdsm spreche, passe ich das an... Es gibt ja immerhin schon mehr Akzeptanz. Aber logisch, es muss dann nicht alles nachvollzogen werden können. Das ist aber vielleicht auch eine Sache, die man mit entsprechenden Neigungen gar nicht kann! Insofern... Bdsm als Aufpeppung zum Sexleben oder so, das kennen die Leute. Wenn man dann über bestimmte masochistische Neigungen spricht, sind die "krank". 🤷♀️ Aber vermutlich wird das doch immer irgendwie ähnlich bleiben und was schert es mich...😂 Ich muss das ja nicht allen stecken. In einem gewissen Rahmen traf dies allerdings nie auf Ablehnung. Das kommt für mich auch so auf das Gegenüber an, was ich da preisgebe, was andere überhaupt interessiert usw. Na ich wiederhol mich gerne. Ich für meinen Teil hoffe, dass die Akzeptanz für BDSM in der Gesellschaft sinkt. Habe ich ja in dem anderen rumheul-Thema auch schon geschrieben.
Ro**** Geschrieben März 5 vor 14 Minuten, schrieb Shark89: Wie würdet ihr denn einen neuen/jungen Dom einführen? Was seht ihr als sinnvoll/notwendig? Was muss er von sich aus mitbringen? Vielleicht ist das sogar ein eigenes Thema wert. Wo einführen?
Hi**** Geschrieben März 5 Die Jungen wiederholen die Fehler der Alten und nennen es progressiv oder tolerant. Aber ein tiefes, nachhaltiges Lernen über Generation findet auch im Bdsm nicht statt. Und da es für mich keine echte homogene, überregionale Szene gibt, wie soll es auch anders sein. Soll ich die jüngeren verurteilen? Ich habe es doch selbst gemacht. Und mache es heute noch. Es gibt nicht das Bdsm, sondern nur mein BDSM in meiner Dynamik. Was etwas besser als früher ist, als vor 20 Jahren ist das Thema Konsens. Immer noch nicht weit genug verbreitet und immer noch zu vielen augenscheinlich egal, aber es ist präsenter. Das schiebe ich aber eher auf den allgemeinen Zeitgeist, als auf Bdsm. Also Begleitumstände.
Sh**** Geschrieben März 5 Vor 4 Minuten , schrieb Rosenrot82: Wo einführen? In das BDSM, in die BDSM-Szene.
Fe**** Geschrieben März 5 Autor Vor 20 Minuten , schrieb Shark89: Wie würdet ihr denn einen neuen/jungen Dom einführen? Was seht ihr als sinnvoll/notwendig? Was muss er von sich aus mitbringen? Vielleicht ist das sogar ein eigenes Thema wert. Da würde ich spontan auch ein neues Thema vorschlagen. Das wird nämlich eine lange ausgiebige Diskussion in der jede SUB ihren Wunsch Dom beschreibt, jeder Dom das Idealbild von sich selbst und alle Neulinge darüber nachzudenken das Profil wieder zu löschen 🤣
Ro**** Geschrieben März 5 Gerade eben, schrieb HirnHerzHumor: Die Jungen wiederholen die Fehler der Alten und nennen es progressiv oder tolerant. Aber ein tiefes, nachhaltiges Lernen über Generation findet auch im Bdsm nicht statt. Und da es für mich keine echte homogene, überregionale Szene gibt, wie soll es auch anders sein. Soll ich die jüngeren verurteilen? Ich habe es doch selbst gemacht. Und mache es heute noch. Es gibt nicht das Bdsm, sondern nur mein BDSM in meiner Dynamik. Was etwas besser als früher ist, als vor 20 Jahren ist das Thema Konsens. Immer noch nicht weit genug verbreitet und immer noch zu vielen augenscheinlich egal, aber es ist präsenter. Das schiebe ich aber eher auf den allgemeinen Zeitgeist, als auf Bdsm. Also Begleitumstände. Eben. Es gibt nicht "Die Szene". Mich interessiert nur einer und das ist mein Master. Er ist "Die Szene" für mich. Alles andere ist unwichtig. Ich stehe auf Strenge und Härte. Was soll man da vergleichen?
Ro**** Geschrieben März 5 vor 1 Minute, schrieb Shark89: In das BDSM, in die BDSM-Szene. "Die Szene" existiert nicht.
Hi**** Geschrieben März 5 vor 41 Minuten, schrieb FeuerHerr: Da muss ich vehement wiedersprechen. Eine gesellschaftliche Akzeptanz hat die Szene aus dem Schattendasein geholt und vielen Menschen ein Zuhause gegeben bzw verhindert das viele, gerade Was das denn? Doms unter sich? Und hast du nicht die vielen Arbeitsplätze vergessen, die Bdsm neben dem "Heim" so vielen gab? Früher ging es friedlicher beim Penisvergleich zu. Wenn zwei sich stritten, einfach mal selbst auspacken und es war Ruhe bei beiden 🤣🤣🤣 Im nächsten Leben werde ich Dom. Ein paar Sprüche dafür habe ich schon gesammelt 😉😉
Hi**** Geschrieben März 5 vor 4 Minuten, schrieb Rosenrot82: Eben. Es gibt nicht "Die Szene". Mich interessiert nur einer und das ist mein Master. Er ist "Die Szene" für mich. Alles andere ist unwichtig. Ich stehe auf Strenge und Härte. Was soll man da vergleichen? Also man könnte doch vergleichen, wer hier die größte Szene macht? 🤔
Fe**** Geschrieben März 5 Autor Vor 4 Minuten , schrieb HirnHerzHumor: Was das denn? Doms unter sich? Und hast du nicht die vielen Arbeitsplätze vergessen, die Bdsm neben dem "Heim" so vielen gab? Früher ging es friedlicher beim Penisvergleich zu. Wenn zwei sich stritten, einfach mal selbst auspacken und es war Ruhe bei beiden 🤣🤣🤣 Im nächsten Leben werde ich Dom. Ein paar Sprüche dafür habe ich schon gesammelt 😉😉 Nein, ich habe früher viel Jugendarbeit gemacht und mitbekommen wie viele junge Menschen von ihren Familien rausgeworfen wurden weil ihr BDSM Interesse geoutet wurde. Und egal ob es LGBTQ, BDSM oder sonst etwas ist, isolation sollte für keinen jungen Menschen der Start ins Erwachsenenleben sein.
Br**** Geschrieben März 5 (bearbeitet) vor 57 Minuten, schrieb Shark89: Wie würdet ihr denn einen neuen/jungen Dom einführen? Was seht ihr als sinnvoll/notwendig? Was muss er von sich aus mitbringen? Vielleicht ist das sogar ein eigenes Thema wert. Lach. Na ja, diese alten Regeln gibt es ja nicht mehr ganz. Eine Sub mit Halsband wäre vergeben = in Besitz, Herrschaft und man fragt den Dom, wenn man irgendwie was von ihr möchte (normal reden geht natürlich). Aber inzwischen ist auch das ja nicht mehr Erkennungszeichen. Single Subs sitzen mit Halsband an der Theke. Lustig, wie die Doms umherschwirren, bis mal einer nach der "Begleitung" fragt...😂🤭 Im Grunde genommen wird die vergebene Sub nicht selbst gefragt, wenn man was an ihr machen möchte, sondern der Herr. Der gibt die Erlaubnis. Lockert sich aber auch auf, dann beide irgendwie zu fragen. Einige Doms ziehen sich dann mit der Sub in die hinterste Ecke zurück. Um sie zu fragen (was denn sonst?😂) Nur um hinterher dem anderen Dom zu sagen: "JA, das darfst du mit meiner Sub machen!" Das ist meinem Herrn teilweise auch zu doof. Wenn er es nicht genau weiß, wird er vor dem anderen Dom einfach sagen: "Das kann meine Sub selbst entscheiden". Man läuft nicht in Wege, insbesondere nicht in Peitschwege...😜 Rückschlag und so. Wenn Paare sich zurückziehen und es beispielsweise nur einen Vorhang gibt, gafft man nicht ungefragt, sondern fragt ob man der Session beiwohnen darf... Was offensichtlich für alle sichtbar ist, wäre ja was anderes. Anfassen ohne Erlaubnis ist recht logisch Nogo, aber auch die vergebene Sub zum Getränk einzuladen oder so... Als Sub frage ich, ob ich eine Frage stellen darf. Ich quatsche Doms nicht einfach an. Ich Sieze auch. Dies kommt allerdings auch wieder etwas auf die Veranstaltung an...😉 Ein "Nein" entfällt mir als Sub gegenüber meinem Dom nicht. Und ich folge, wohin er geht (in der Leine eingeklingt oder auch so). Ich frage, wenn ich auf die Toilette muss usw. Ich überlasse meinem Herrn die Wortführung (obwohl ich mich natürlich auch unterhalte). Ein Halsband wäre halt vergeben (ursprünglich). Ansonsten macht man wohl mit fragen nie was verkehrt. Ob es denn eine Begleitung gibt. Falls es die nicht gibt, mit Gesprächen anfangen und die könnten ja spannend sein. Ich würde davon abraten, spontan die Hand auf die Schenkel oder so zu legen. Zwar kann sich dies ergeben, wenn man so alleine zusammen ist, auf Veranstaltungen wäre die Frage Variante wirklich immer sinnvoll! Von sich aus wen mit "Sub", "Herrin" oder dergleichen anzusprechen, geht nicht. Hier reagieren einige Femdoms auch sehr allergisch. "Ich bin nicht jedermanns Herrin!" Also dann eher normal ins Gespräch kommen. 😉 Fragen, ob man sich dazu setzen darf, wenn sich Leute bereits unterhalten, insgesamt einfach irgendwie Höflichkeit... Tja, was muss man mitbringen? Einige Subs sprechen von "Aura". Also wenn Dominanz irgendwie strahlt und nicht gezielt "gepost" werden muss oder angewandt wird. Selbstsicher. Dennoch niemanden "überrumpeln". Wenn man irgendwo zugesehen hat und es gefallen hat, kann man dies auch mitteilen, dass die Darbietung interessant war... Wenn einen was stört, muss man nicht zusehen! Und Leute können auch intensiv spielen. Wenn ich skeptisch wäre, würde ich vielleicht andere Leute fragen. An abgelegenen Orten, wie an der Toilettentür Subs irgendwie "abzufangen" und anzuquatschen, geht gar nicht! Das fällt mir gerade ein. 🙃 Eine Ergänzung zum Safewort: "Mayday" ist nicht nur international, sondern auch ein bestimmter Code, bei dem umliegende Leute aufmerksam werden (eine Art Hilferuf, denn einige spielen erstmalig mit nem Dom in einem Club). Man muss als Paar natürlich keine Safewörter nutzen oder kann subtilere wählen...😉 Bei "Mayday" würden andere schon darauf aufmerksam. bearbeitet März 5 von Bratty_Lo
kleiner_phönix Geschrieben März 5 Habe die Kommentare jetzt nicht gelesen. Mein Eindruck ist, dass Herren mit viel Erfahrung manchmal eine gewisse Art der Melancholie versprühen. Schon viel gesehen, viel erlebt, irgendwie ermüdet. Gleichzeitig in sich ruhend und das Gegenteil von Findungsphase.
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