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  1. In der letzten Stunde
  2. Das, was du als Mutter des Wortes daraus machst....
  3. Wie viele 100? Dass Du meinst, irgendeine Tendenz ableiten zu können? Ich war mit nem halben Dutzend Kampfkünstlern, die mehr als 4 Sprachen fließend beherrschen, zusammen - nur bin ich nicht so blöd, dass BDSM oder einem Werk der Popkultur zuzuschreiben. Weil's Anekdoten sind, wer und was mir begegnet.
  4. Welche Schlußvolgerungen? Gesammelte Erfahrungsberichte.
  5. In der Schule gäbe es jetzt ein Plus für den Aufsatz 🙂
  6. Gentle, aus dem italienischen von Gentile, bedeutet erstmal freundlich, sanft und gütig. Abseits der Klischees, das ein Dom ein gnadenlos harter Hund ist, der rücksichtslos seine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt, ist der Gentledom Fürsorglich, Aufmerksam, freundlich und sanft unterwegs. Gentldoms sind emotional interessiert, sind empathisch und agieren mit Lob und Förderung des Gegenübers. Oft wird dazu auch der Softdom genannt, was ich aber nicht so sehe. Das erstmal so als trockene Theorie und Begriffe sind ja auch nicht geschützt. So das jedeR sich da sein eigen Süppchen kochen kann. Da ich mich selbst mehr in diesem Bereich verorte, meine Betrachtung dazu. Verhalten, Kommunikation und Auftreten sind für mich unabdingbare Teile des Ganzen, was einen Gentledom ausmacht. Man(n) ist aufmerksam, bleibt höflich und kümmert sich umfänglich um Sub. Dabei gehört für mich aber auch Strenge und Disziplin dazu. Und diese Art der Disziplin gilt nicht nur für Sub, sie ist auch Bestandteil des Dom. Also die klassische Führung von vorne. Zugleich geht es mir darum, tief in das Wesen meines Gegenübers einzutauchen. Was treibt jemanden an, was ist die Motivation. Also ein besseres Verständnis zu erlangen über die Person und dadurch auch zu fordern und zu fördern. Und zu guter Letzt, nur weil das Prädikat Gentle vor dem Dom steht, bin ich nicht weniger Sadistisch und habe viel Spaß daran, meinem Gegenüber Schmerz zu bereiten.
  7. Leider kann ich lesen. Wie Rosenrot82 finde ich es aber haltlos, vereinfachend, minimierend. Und vor allem klassisches Feindbild, nach außen projizieren "Wir BDSMler sind nicht so! Das kam NIE vor bis die verdammten, dreckigen Soft-BDSMler hier eingedrungen sind". Es kam genauso vor. Es wurde weniger darüber geredet. Von den Betroffenen und Dir ist das ebem nur ein Versuch, BDSM als Safespace zu behalten, und das Schlechte kommt von außen. Das ist ein typischer Mechanismus - aber ist Realitätsflucht. Häusliche und sexuelle Gewalt ziehen sich repräsentativ durch alle geseölschaftlichen Schichten. Anzunehmen, "echte" BDSMler wären viel heiler und besser, ist supersüß naiv.
  8. Ein Gentledom zeichnet sich dadurch aus das er im Gegensatz zum klassischen Dom sein Augenmerk mehr auch eine fürsorglichere Erziehung legt, das Wohlbefinden der Sub liegt an erster Stelle, an stelle von strengen oder schmerzhaften Bestrafungen mehr Lob und ermutigend sowie Belohnungen, verzicht auf Intensive bis starke schmerzen sprich Sadismus, Kommunikation ist sehr ausgeprägt, intensive Gespräche, in denen nichts ausgelassen wird, um Größtmögliches vertrauen auszubauen, der Gentledom ist höflich und respektvoll und formuliert befehle dementsprechend. Zusammengefasst, anstatt von Härte, Schmerz oder Demütigung zeichnet sich ein Gentledom durch Respekt, Empathie und Fürsorge aus. Sollte ich was vergessen haben oder ein Fehler drin sein korrigiert mich bitte.
  9. Ich hab den Murmeltier-Film nie gesehen und musste das dann googlen was das bedeutet. 😄.
  10. Jetzt wird das Thema also benutzt - um sich aufzuspielen, als DER wahre und DIE wahren.....
  11. Doch, sobald man einen Chat anklickt ist man drin und wird rechts angezeigt. War doch mal die Funktion "Vorschau" + "betreten" ?
  12. Das ist ja die Ironie, die sich über die letzten 5 Seiten zieht. Zudem in vielen ähnlichen Themen auch. PS: ich mag halt Ironie, bin damit aufgewachsen. Hatte immer lauter Clowns um mich, hehe 🤭 Vielleicht störe ich mich deshalb weniger an 'Täglich grüsst...blabla' obwohl ich diesen Streifen nicht mal bis zur Hälfte anschauen konnte. ...weil ☝️ kein Murmeltier!!🤦🏼‍♀️
  13. Und wenn du meinen Kommentar gelesen hättest, hättest du erkennen können, daß ich mich bei "immer mehr" auf die Aussagen der Betroffenen beziehe. Erfahrene Subs teilweise über 20 Jahre in der Szene.
  14. Bin seit über 20 Jahren in der Szene. Täter:innen waren damals genauso aktiv. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, immer gewesen, und hat nichts mit nem schlechten Roman zu tun. Allenfalls haben ein paar mehr Leutchen festgestellt, dass Kabelbinder nicht bequem sind. Wir reden seit #metoo nur wesentlich offener. Deine Beobachtung ist null repräsentativ, Deine Schlussfolgerung albern-elitär ("echte BDSMler üben nie nich Gewalt aus, aber die bösen Nachmacher")
  15. In der Öffentlichkeit ein Gentleman und wenn die Tür hinter dir zugeht ändert sich das Blatt .
  16. Hey!-) Gentle ist das englische Wort für sanft, behutsam, zart in Kombination. Das bedeutet, dass zwar Dominanz mitunter deutlich vorhanden ist, aber auch Einfühlungsvermögen und eine eher sanfte Forderung der sub gewählt wird.... Im groben gesagt: kein hau drauf ohne Rücksicht auf Verluste Hallodri....
  17. Wie bei so vielem gibt es nicht die eine oder andere absolut klare Definition. Aber nach meiner Sichtweise ist ein Gentle Dom jemand der sehr wohl eine dominante Rolle einnimmt, sich aber durch Stil und Art seines Wirkens und Handelns von dem Klischeetypen Dom Bild etwas unterscheidet. Dominanz wird durch Ruhe und mehr Sanftheit ausgestrahlt und weniger durch lautheit und leicht aggressives Verhalten. Emotionale Verbindung mit dem Sub ist wichtiger als nur ritualisierte Beherrschung. Strenge und Regeln sind zwar vorhanden, aber nicht nur um seine eigenen Gelüste zu befriedigen, sondern weil man ganz bewusst auch auf warmherzige und verständnisvolle Art und Weise die Gefühls- und Gedankenwelt von Subbie berühren will. Es ist mehr gegenseitiges Teamplay als egogetriebenes nur-auf-sich-selbst-schauen. Also, angenehme Härte mit weichem Kern
  18. Einmal war aber auch die Rede von 24h nicht-konsesuellem Freiheitsentzug und Körperverletzung. Wurde wohl sogar zur Anzeige gebracht, aber erfolglos, da sie es ja "offensichtlich so wollte" 😡
  19. Genau darauf habe ich gewartet. 50 Shades. Es wird langsam lächerlich für das Ding alles herhalten muss. Man erzählt irgendwas und hängt einfach hinten an: 50 Shades. Ich sollte es mir mal angucken.
  20. Keine Männer. Die Betroffenen sind Frauen und die Samplerate ist zugegeben Recht gering, geht aber gegen 70-80%.
  21. So. Partnerschaftliche und sexuelle Gewalt haben immer schon existiert. Nicht weniger als heute - aber wir sprechen erstmals so offen darüber bzw erkennen mehr an, was früher unter den Tisch gekehrt wurde ("die eine Ohrfeige hatte x verdient", "habe x nicht mal geschlagen, nur xs Tasse zerschlagen und x am gehen gehindert"). Im BDSM wichtiger als in Vanilla, das zu besprechen wg Flashback/Triggerrisiken. Einige BDSMler haben Erfahrungen mit nicht einvernehmlicher Gewalt-Gewalt, und einige üben die im BDSM aus. Und das nicht mehr als früher - es gab nie eine heile Welt mit nur tollen, reflektierten BDSMlern. Wir sind einfach weder schlechter noch besser als der Rest. Und die EP-Frage hätte man wesentlich sensibler stellen können, wenn man nachgedacht hätte oder zu Sensibilität fähig wäre.
  22. Laut den Betroffenen tatsächlich an der 50 Shades Welle, "weil die nur geilen Sex ohne Regeln suchen".
  23. Früher war also alles besser und das aus deinem Munde .
  24. Zu viel Tagesfreizeit 😉 Trolle kenne ich aus dem Wald, das Bild hier ist mir unbekannt. Außerdem ignoriere ich unsachliche Anwürfe meist. Sonst kann man sich gar nicht mehr vernünftig austauschen. Das man die Suche nicht komplett abstellen kann ist blöd, aber wenn im Profil steht, dass man keine Anschreiben wünscht, dann gibt es logischerweise auch keine "gewünschten". Meine Motivation? Hm, wenn ich in mich reinhöre, dann wohl, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ist schon etwas her, aber ich erinnere mich gut daran, wie enttäuschend und kalt es sich angefühlt hat auf Anschreiben, in die ich meine Gedanken und Emotionen investiert habe, nicht ein freundliches Wort zurück zu bekommen und wenn es eine freundliche Absage ist. Den Wunsch nach konstruktivem Feedback wage ich hier kaum noch zu erwähnen. Ich mag Feedback, es hilft mir ungemein mich zu reflektieren.
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