Willkommen BesucherIn,
schau dich um und fühl dich eingeladen, wenn du Fragen hast, einfach Neugierig bist oder dich nur Unterhalten möchtest, dann schreibe mir.
Vorallem bin ich an Menschen interessiert, an Meinungen, Gedanken und lasse mich überraschen, wohin ein Gespräch führen kann.
Etwas Tiefgang schadet also nicht und es muss hier auch nicht zwingend um das Eine gehen.
Ich lebe schon sehr lange mit meinem BDSM und das Thema ist auch ein wichtiges für mich, macht es doch sehr viel mit mir und ist somit auch ein wichtiger Bestandteil meines Seins.
SM Praktiken und Shibari mag ich sehr. In den vielen Jahren, in denen ich BDSM praktiziere, habe ich so einiges ausprobiert und weiß sehr genau, was ich mag und will.
Ich bin ein konsensueller Sadist, ich bin Dominant. Ich schätze gemeinsame Entwicklung und wenn, eine langfristige Verbindung.
Natürlich bin ich aber nicht nur BDSM, es ist eine Facette. Ich bin gewissermaßen ein Nerd in den Themen Geschichte, Archäologie und bin auch politisch interessiert. Ich lese viel und bin Neugierig.
Also, solltest du auch Neugierig sein, mein Postfach erwartet deine Nachricht.
Grenzen sind fließend und hängen eher vom Gegenüber ab.
Rechte Ideologen und ihre Anhängerschaft. Das gleiche gilt für die extreme Linke. Ideologien, braunes Gedankengut, ich verachte es. Homophob, Transphob und alle weiteren 'Phoben', welche anders denkende, lebende, sexuell orientierte verurteilen und ihnen ihre Existenz absprechen, kein Interesse an solchen Leuten. Rassismus und Diskriminierung, bleibt mir weg mit eurer kleingeistigen Weltanschauung.
Bleib dir treu, sei authentisch, verbiege dich nicht.
Dom sein, das bedeutet vorallem, das dein Gegenüber dich als Dom wahrnehmen kann. Da bringt die tollste Eigenbezeichnung nichts, wenn man das ganze nicht mit Leben füllen kann.
Mal abgesehen davon, das Dominanz sehr unterschiedlich auf andere wirkt. Von 0 bis vollkommen, da ist alles dabei.
Ich Weiterlesen… würde auch nicht nach Nacktbildern fragen. Das ist für mich kein Zeichen von Dominanz. Vorallem dann, wenn man aggressiv wird, wenn das verlangte nicht kommt. Das sind für mich alles nur Tastenerotiker und Leute, die darauf fappen und sich selber auf die Schulter klopfen, wie toll dominant sie sind.
Aber, das ist auch nur meine persönliche Sicht und
Übergriffigkeit ist definitiv nicht sexy.
Es ist schwierig, sich auf ein solches Thema einzulassen. Einen echten Blick hinter das Profibild zuzulassen, abseits der Beiträge, die man einstellt oder kommentiert. Wer will das? Kratzt es doch vielleicht tiefe Rillen in das sonst so gepflegte Image im Netz.
Man bleibt lieber an der Weiterlesen… Oberfläche, da passiert nichts. Man bleibt sicher, man wird nicht angegriffen oder verurteilt.
Oder möchtest du tatsächlich etwas über meine inneren Dämonen wissen, meinen täglichen Kampf mit und gegen die Depression?
Da fehlt jegliche Leichtigkeit und will ich dann all die gut gemeinten Ratschläge hören? Das wird schon wieder, stell dich nicht so an...
Sich im Netz offen zu zeigen, das bedeutet auch, sich zur Zielscheibe zu machen.
Und so stelle ich mir die Frage, dein Aufruf in aller Ehre, warum du selber dann nichts dazu beiträgst, den Anfang machst?
Szene bedeutet ja, das man eine gemeinsame Identifikation hat. Und unsere lustige kleine BDSM Blase hat da halt diese große Überschrift: Subkultur
Eine Party macht noch keine Szene und ist aber ein Anlaufpunkt der Szene. Szene findet da statt, wo die Menschen sich begegnen. Beim BDSM Stammtisch, Weiterlesen… bei einer Playparty, bei einem Workshop oder einer BDSM Messe usw.
Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass man auf all diesen Veranstaltungen interessantes erlebt, interessante Begegnungen hat uns vorallem der Punkt der Vernetzung relevant ist. Öffnen sich dadurch doch auch Türen und Möglichkeiten, die man ansonsten gar nicht erfährt.
Und natürlich lehnen viele diese Szene ab, sind sie doch ALLE anders als die Anderen und mokieren sich über das Schaulaufen der Anderen, der Selbstdarstellung und das jemand den Rohrstock falsch herum hält (das ist übrigens Ironie).
:1780409169,1973621,Welche Art von Party ist genauso ungeklärt dabei, wie die Frage, ob der Besuch einer Party hieße, man ist Teil der Szene.
Wenn mal mal auf eine Party geht? Würde ich nicht so sehen. Da fehlt es an Kontinuität. An den Kontakten die sich erst mit der Zeit ergeben Weiterlesen… und es fehlt vielleicht an einem gewissen Wir-Gefühl.
Eine Szene bedeutet nicht, dass es um eine Begegnung von zwei Menschen geht @MikelHansen1912 schreibt.
Szene ist die Gesantheit aller Personen, die etwas mit ihrer Anwesenheit füllen. Wobei ich da unterscheide, ob es hier online ist oder draußen.
Szene bedeutet eine Zusamnenkunft von Menschen, Weiterlesen… die etwas teilen und sich auch als ein Teil dieser Gemeinschaft verstehen.
Man muss auch nicht alle dort lieben oder deren Dinge zwingend als gut und richtig empfinden.
In meiner Sicht gibt es halt einen Unterschied, zwischen jenen, die nur hinter der Tastatur bleiben und jenen, die BDSM aktiv auch außerhalb mit Leben füllen. Die Zusammenkommen, die sich austauschen, das ergibt eine ganz besondere Atmosphäre und auch, für mich jedenfalls, einen gewissen Wohlfühlfaktor.
Du wirst ein Teil einer Szene, wenn du es möchtest, dich damit identifizieren kannst oder wenn andere meinen, du bist ein Teil dieser Szene.
:1780253858,4599716,Ich befürchte, dass du gerade im BDSM Bereich wirklich richtig liegst mit deiner Einschätzung. Ich befürchte auch, dass es einige mysogyne User gibt, die BDSM als Vorwand für ihre Mysoginie verwenden.
Dieser Beitrag enthält Spitzen und auch Überspitztungen. Daher, Vorsicht beim lesen und Sorry, es wird viel Text.
Aber woher kommt diese Frustration? Wieso ist so geballt da? Weiterlesen…
Die BDSM Welt hat sich in den drei Jahrzehnten, denen ich ihr inzwischen angehöre, sehr gewandelt. Als ich damals aktiv wurde, in die Szene eintauchte, da moserten die Altvorderen darüber, dass diese Neuen, gar kein richtiges SM, D/s usw leben würden und die alten Regeln nicht achten. Übrigens waren damals Übergriffe von Doms gegenüber Subs bei Veranstaltungen nicht selten. Aber das nur am Rande.
Dazu sei angemerkt, das Netz, wie wir es heute, mit all seinen Angeboten kennen, gab es in der Form noch nicht. Da musste man sich noch Auge in Auge begegnen.
Also, ich stoße jetzt auch mal das Horn des Jammerns, auch wenn heute nicht Mimimi-Mittwoch ist.
Die BDSM Welt hat sich definitiv gewandelt. Die Szene dagegen nur bedingt. Denn dort, bei reinen BDSM Veranstaltungen, laufen meist Leute herum, die sich mit sich und ihrer Umwelt beschäftigt haben. Über die Jahre ist BDSM irgendwie zum Mainstream geworden, jeder, gefühlt, macht es, kann es und weiß alles besser.
Wenn eine, ich möchte BDSM mal Philosophie nennen, mit einer medialen Aufarbeitung a la 50SoG und diverser Pornophabtasiejn kollidiert, dies mit der Frustration von Männern sich verbindet, die vielleicht nicht so erfolgreich im Umgang mit Frauen sind, die für sich entscheiden, ich werde jetzt mal Dominant, dann läuft das schon mit den Frauen, muss es zwingend Reibung geben.
Ein bisschen SM hier, das peppt das Poppen doch auf. D/s ist die legitimierte Weiterentwicklung der Unterdrückung der körperlichen und geistigen Freiheit des Anderen.
Die Erziehung von Knaben zu Männern hat sich vielleicht verändert aber schlussendlich wird immer noch mit den "guten alten Werten" erzogen. Mann MUSS erfolgreich sein, Mann MUSS führen, ein Häuschen bauen, einen Baum... usw.
Aber das gibt die Realität oftmals nicht her. Dies erzeugt Ohnmacht, Hilflosigkeit und eine Verletzlichkeit.
Da ist der Weg der Dommigkeit doch interessant?
Sich also als der harte Hund hier im Netz zu geben, könnte eine Strategie sein, sich auf irgendeine Art und Weise zu profilieren.
Vielleicht sind 99 von 100 Subs angewidert aber die eine, die ist dann der Volltreffer.
Ich bekomme ja eher selten mit, was meine penisschwingenden Geschlechtsgenossen so als Nachrichten raushauen aber ich lese sehr aufmerksam die Bildkommentare. Und was da an Grütze fabriziert wird, ist zum würgen oftmals.
Ich unterstelle, das ein Großteil der hier angemeldeten Herren, nicht viel mit BDSM zu tun hat. Es ist eine gewisse Mitnahme an Gelegenheiten, die sich hier vielleicht ergeben oder es sind einfach Soziopathen, denen jegliches Fingerspitzengefühl für andere Menschen abgeht.
Ja, ich weiß, harte Worte und es gibt noch viel mehr Gründe, warum etwas ist, wie es ist. Aber das sollte jetzt erstmal reichen.
:1780237907,4599716,Danke für deine Denkanstöße. Interessanter Ansatz, dass sie es nicht wahrnehmen aber wenn es ganz klar geäußert wird also nicht kompliziert verpackt, dann kann es nicht missverständlich wahrgenommen werden.
Ich sehe hier, im Netz, keine Möglichkeit, dass sich etwas verändern wird.
Ich denke, dieses Problem zeigt sich nicht nur hier bzw. im Weiterlesen… Internet. Auch außerhalb des Internets fällt es mir auf. Und betrachtet man Themen wie Stalking oder Beziehungsgewalt, dann wird dort ein "Nein" auch nicht akzeptiert. Mein Gefühl ist, dass es immer stärker zunimmt und ich Frage mich, wo wir als Gesellschaft daran etwas ändern können, denn für beide Seiten ist es ja keine schöne Situation
Es wird sie weiterhin geben, die meinen mit einer halt anderen Form von Gewalt ans Ziel zu kommen. Ich bleibe, weil es hier spezifisch um Dom und Sub geht, da jetzt auch mal beim Thema.
Eine falsch verstandene Erkenntnis, die Sub in einer unterlegenen Situation sieht, die Erwartung, das Sub schließlich dankbar sein muss, überhaupt angeschrieben zu werden und in die Gunst der vermeintlichen Herrschaften kommen zu können trifft auf ein gesundes Selbstverständnis, wer Sub ist.
Die Frustration bei, speziell den Herren, muss gewaltig sein und entlädt sich im nachbohren und wenn das nicht zum Ziel führt, verbaler Aggression.
An anderer Stelle im Netz wird es soweit eskaliert, das Subs öffentlich an den Pranger gestellt werden und als Fa.ke verunglimpft werden und die Profile als genau dieses dann gemeldet werden.
Das mangelnde Verständnis was BDSM, was Dynamik zwischen Dom und Sub bedeutet, übernommenen patriachalen Strukturen, das Frauen immer verfügbar und willig sind und gerade devote Frauen ganz besonders leicht zu haben sind, führt zu echt bedenklichen Situationen.
Das Bild der sexuell immer verfügbaren Frau und Sub, es wird ja nicht weniger und wenn ich mir all die schlechten Filme, Dokus, Bücher usw. über BDSM ansehen würde, da würde auch dieses Bild weiter an Schärfe gewinnen. Es wird gesehen, nicht hinterfragt, nicht überdacht und ewig lockt das willige und naive Weibchen... man muss sie ja nur pflücken und sie werden sich beim ersten Anschreiben direkt unterwerfen und auf die Knie gehen.
Draußen, in der realen Welt, da wird zweimal überlegt, ob man weiter Druck ausüben kann. Aber hier, im erstmal gefühlt rechtsfreien Raum, wo es, so scheinbar die Denke, keine wirklichen Konsequenzen gibt? Da kann man seiner "Logik" folgen und tun was man meint tun zu können.
Das fängt damit vielleicht an, das ein Nein nicht als Nein mehr wahrgenommen wird, bei der Person, die das Nein erhält.
Nach dem Motto, die Person wird schon noch weichgekocht.
Vielleicht liegt es an einem vollkommen überzogenen Ego und der Selbstgefälligkeit, so toll zu sein, das eine Ablehnung Weiterlesen… nicht verkraftet/akzeptiert wird.
Dann sehe ich einen Teil der Problematik im Verhalten der Menschen, die durch eine gewisse Anonymität im Netz meinen, sie können immer weiter gehen, ungestraft und eskalieren munter weiter.
Das Thema ist ja kein neues, nur, dass es dieses Mal von der neinsagenden Seite kommt. Normalerweise liest man hier von Männern, die sich darüber aufregen, dass sie gar keine Antwort auf ihre Schreiben und Avancen erhalten.
Es ist müßig, zu meinen, man ändert etwas daran, dass Leute hier sensibilisiert werden und ihre Masche ablegen. Keine Antwort ist vielfach die beste Antwort um solch Verhalten direkt am Anfang zu unterbinden.