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  1. In der letzten Stunde
  2. Mal kurz paar Beispiele worauf ich genau hinaus wollte; - Pünktlichkeit - Sport/Gesundheit - Ernährung o.ä. worauf der unterwürfige Part achten sollte, weil man darauf sehr viel Wert legt. Nicht auf spezifische Topics, die eher dem unterwürfigen Part obliegen.
  3. Beim ersten Date mit meinem Herrn entstand direkt ein Machtgefälle. Ich habe ihm das nicht vorher erlaubt, die Dynamik war einfach da. Aber ich sehe das auch entspannter als einige hier. Ein consent Gespräch in dem Sinne habe ich noch nie geführt, über Grenzen und Tabus natürlich schon
  4. Ich denke, dass man das nicht 1:1 vergleichen kann. Natürlich muss ich die Dom-Person gegenüber ernst nehmen können. Mit ihres Verantwortungsbewusstseins, ihrer Integrität und Fürsorge sicher sein. Aber Regeln, Rituale und andere Themen für mich, die mir einen Rahmen, Erfüllung geben oder einen Weg in den Fokus zu dieser anderen Person ebnen haben ja nun eher etwas mit mir zu tun und sind nicht übertragbar. Auf der anderen Seite ergeben sich daraus eben Todos für die Dom-Person. Mich dabei zu beobachten, Entwicklungen abzuschätzen/ zu beeinflussen etc. Insofern finde ich, dass schon eine Verbindung mit wechselseitigen Handlungen und ggf. Todos existiert, aber diese eben nicht gleichermaßen für beide Seiten gelten. Unterschiedliche, miteinander verzahnte, Bedürfnisse bedeuten für mich, dass ich zum Beispiel auch sehr viel daraus ziehen kann, wenn „Privilegien“ nur für sie gelten oder ganz klar Unterschiede, selbst in ganz kleinen, nebensächlichen Dingen existieren. Den gleichen Maßstab anzulegen bzw. anzustreben würde mir da gefühlt gewisse Empfindungen und erfüllende Momente „wegnehmen“.
  5. Solche Spiele immer mit einem Aufpasser. Gruppen können schnell aus dem Ruder laufen und keiner bekommt es mit. Und wenn du noch komplett unerfahren in diese Richtung bist, erstmal mit einem "Aggressor" zurechtkommen. Vorallem die psychische Komponente ist nicht zu unterschätzen. Manche zerbrechen daran. Also Vorsicht, das Wort "Play" entschärft den Ra.pe in keinster Weise.
  6. Ich sehe mich selbst nicht als absoluten Grenzgänger. Insofern mag ich entsprechende Fantasien ganz gerne, mindfuck und entsprechende Anlehnungen durch Worte, Gesten etc., eine reale Umsetzung die realistisch daherkommt wäre für mich aber zu krass. Denn ich brauche in der Dynamik immer noch eine gewisse Zuwendung und eine irgendwie geartete Nähe. Ansonsten finde ich, wie es hier und auch schon früher in ähnlichen Diskussionen vorgeschlagen wurde, die Anwesenheit einer Person, die nicht aktiv mitwirkt, sondern bei klarem Verstand auf die Szene acht gibt, extrem sinnvoll.
  7. Ich bin der Meinung, dass es darauf ankommt was erreicht werden soll. Wenn mein Dom mir Regeln gibt sind sie zu meinem besten. Wenn mein Dom mir Regeln gibt übt er Macht und Kontrolle aus. Und genau das brauche ich . Das muss ich spüren. Ein Dom muss sich nicht an Regeln halten, die er der sub gibt. Dass ein Dom sich selbst unter Kontrolle halten können muss und das durch Selbstdisziplin - ist ein MUSS. Das sind verschiedene Dinge.
  8. Da hier auch danach gefragt wurde, was andere denken: Ich würde da wirklich jedes noch so kleinste Ding, was schief gehen kann durchgehen, Risiken, Konsequenzen und Nutzen abwägen und vor allem überlegen, was ich danach tun würde/was ich da brauche. Und auch, warum ich diesen Wunsch/diese Fantasie habe, merke ich nämlich, die Fantasie ist nicht umsetzbar, gibt es vielleicht andere Sachen, die mir diesen Ursprungsgrund "erfüllen". Beispiel: Du wirst anal vergewaltigt und zwar so heftig, dass wirklich ein nennenswerter Schaden entsteht, der definitiv einen Besuch in der Arztpraxis/Klinik benötigt - wäre ich dafür bereit? Kann ich ehrlich (!) der Person mitteilen, was genau vorgefallen ist und dieser auch versichern, dass dies im Konsens war? Komme ich damit klar, eventuell entsprechendes Informationsmaterial oder gar Reaktionen zu erhalten? Kann ich mich hier ggf. mit einer weiteren Instanz nach dem Erlebnis auseinander setzen, selbst dann, wenn es mir emotional schlecht geht? Kann ich dann noch eine andere Person emotional auffangen, die da mitgemacht hat und jetzt merkt, wie scheiße sie sich fühlt und sehr viel Rückmeldung sowie Bestätigung braucht, dass hier Konsens vorhanden war und keine rechtlichen Konsequenzen zu fürchten sind? 🤔 Habe ich entsprechende psychische Versorgung danach oder komme ich mit den Folgen alleine klar? Usw. Welche Sicherheitsleinen werden benötigt? Was tue ich, wenn ich es bereue? Auf was lassen sich die Personen, die es tun ein? Wie stelle ich deren körperliche und seelische Gesundheit sicher? Wie wird damit umgegangen, wenn etwas nicht abgesprochenes passiert? Falls keine Erfahrungen mit diesen Spielereien vorliegen, würde ich mir definitiv auch überlegen, ob ich nicht doch etwas kleiner anfangen möchte. Und dann schrittweise steigern. Bezüglich Realismus möchte ich auch anmerken, dass viele Vergewaltigungen durch dem Opfer bekannte Personen geschehen - es müssen also nicht die unbekannten fremden Menschen aus der dunklen Gasse sein für eine reale Umsetzung. Außer genau das ist die Fantasie - aber dann sollte Mensch sich dem Risiko wirklich bewusst sein. Schätzungsweise kann es auch helfen, nach Erfahrungsberichten international zu suchen, wo sich vernünftig mit dem Thema befasst wurde sowie auch negative Berichte. Pornos hierzu sind keine Erfahrungsberichte 😉
  9. Heute
  10. Als ich den Beitrag und die Kommentare las fand ich mich ein Stück weit wieder. Was ich jetzt schreibe passiert und passierte in meiner Vergangenheit unter ständiger ärztlicher Kontrolle und immer mit einem "Aufpasser" direkt vor Ort. Ich leide seit 2008 unter einer heftigen Psoriasis artropatica. Das ist eine Art der Schuppenflechte die jedoch hauptsächlich meine Gelenke, Sehnenscheiden und Muskelansätze betrifft. 2011 wurde mir bei einer Kur empfohlen die sogenannte Kältekammer auszuprobieren da ich Sauna überhaupt nicht vertragen habe. Bei dieser Terapie geht man erst für 40 Sekunden in die -60 Grad kalte Vorkammer um dann 2 bis 3 Minuten bei -110 Grad in die Hauptkammer zu gehen. Man hat dabei Badesachen an, sowie Mütze Mundschutz, Handschuhe,Socken und feste Schuhe. Brillen und Schmuck sollte man abnehmen. Es ist keine "normale" Kälte sondern sehr trockene Luft. Das macht das man es nicht als extrem unangenehm empfindet sondern eher als frisch. Dabe verlässt das warme Blut die Gliedmaßen und zieht sich in den inneren Körper zurück. Damit nimmt es Entzündungsauslöser von den Krankheitsherden mit. Anschließend schießt das warme Blut in die Gliedmaßen zurück und überschwemmt die Entzündungsherde mit körpereigenen Entzündungshemmern. Erst nimmt man "dem Feuer das Holz" und anschließend "kippt man noch Wasser drauf" hat das mal eine Terapeutin gesagt. Vom Gefühl her ist es wenn man aus solch einer Kammer geht wie als ob man von innen heraus nach außen brennt. Alles geht geschmeidiger und leichter und manchmal bin ich sogar schmerzfrei. In einer Kurschulung wurde gesagt das der Mensch bis zu -185 Grad und bis zu 8 Minuten ohne Schäden aushält. Bis -80 Grad gehen Kältekammern die im Wellnessbereich zu finden sind. Alles was kälter ist sind medizinische Kammern die man nur mit Freigabe eines Arztes besuchen sollte. Damit nichts passiert sind immer Mitarbeiter bzw Therapeuten vor Ort damit nichts schief geht und jemand zu Schaden kommt. Mir wurde auch gesagt das 2/3 der Menschen "warme Typen" sind die Sauna besser vertragen und 1/3 sind "kalte Typen" die eben besser auf Kälte reagieren. Meine Frau und ich sind beide "coole Typen".😅🤣😂
  11. Vorab: Bei einem Gruppen-Rapeplay wäre ich draußen. Grundsätzlich sollte da aber immer ein Aufpasser bei sein, der nicht aktiv teilnimmt, sondern ausschließlich darauf achtet, dass sich alle an die Regeln halten und notfalls auch jemanden aktiv rauswirft, der sich nicht dran hält. Das Risiko, dass das - auch ungewollt - passieren kann, nimmt mit steigender Teilnehmerzahl leider auch zu.
  12. Ich klinke mich hier mal als submissives Little ein, weil das Vorurteil einen wichtigen Punkt trifft. Man wird mit diesem Kink leider oft sofort in die reine Fürsorgeecke geschoben. Mir wurde auf einer anderen Plattform bei einer Gruppenanmeldung sogar mal eiskalt abgesagt mit der Begründung, ich könne kein Sub sein, weil ich ein AgePlayer bin. Dabei wird völlig verkannt, dass für mich das Littlesein und ein tiefes Verlangen nach Dominanz, Lenkung und Züchtigung absolut Hand in Hand gehen. Die Kontrolle komplett abzugeben und getadelt zu werden, ist für mich eine echte Obsession. Die meisten glauben leider immer, es geht nur um Kuscheln und Geborgenheit. Ich lese hier auf jeden Fall sehr gespannt mit, was die dominanten Frauen zum Thema Schubladendenken sagen.
  13. Wenn ich Frauen in langen, weiten Röcken oder Kleidern sehe geht bei mir im Kopf ab, wie sich die Materialien an den Beinen und bei windigem Wetter anfühlen und verhalten. Am liebsten wäre ich meisten gerne an ihrer Stelle und könnte es genießen. Macht mich also schon an.
  14. Schiken nachrict
  15. Ich finde es ein bisschen erschreckend wie hier von einigen das Kernthema und die Frage dahinter mit einem "Dom weiß schon was für Sub richtig ist" oder ähnlichem abgetan wird. Für mich selbst als jemand der beide Rollen gern mal ausprobieren will ist vor allem die Selbstdisziplin wichtig. Vielleicht lasse ich mich auf jmd auch ein, der darin selbst nicht gut ist. Aber dann maximal für einmalige Sachen. Für längerfristige Beziehungen zueinander egal welcher Art wäre das auf beiden Seiten absolut unmöglich für mich. Es muss nicht nur die Regel für mich passen, sondern auch der Mensch. Und da ist der Punkt wieder, das Kommunikation ganz wichtig ist, Grenzen angesprochen werden und sich dran auch von beiden Seiten gehalten wird. Ein Dom der von mir ein bestimmtes Verhalten verlangt, aber selbst einem Wunsch dahingehend von mir nie nachkommen würde, ist in meinen Augen kein respektabler Umgang für mich. Ich würde mich nie auf jemanden einlassen, der/die/* nicht das lebt, was er/sie/* erwartet.
  16. Du hast völlig Recht. Gleiche "Rechte und Pflichten" für beide Seiten. Ich frage mich allerdings nur, warum dies in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht der Fall sein sollte?!
  17. Ich glaube du bist die erste, die das Thema verstanden hat. Ich kann nicht von jemanden Disziplin verlangen, wenn ich sie selbst nicht besitze. Wäre als ob der Messie von seinem Kind ein ordentliches Zimmer erwarten würde. Man kann von Sub keine Selbstdisziplin bei einem Mädelsabend in Bezug auf Alkohol erwarten, wenn man selbst jeden Abend besoffen auf der Couch liegt. Beide Beispiele absichtliche überspitzt beschrieben, um den Punkt zu verdeutlichen. Also ja, ich kann auch nur einen Dom wirklich ernst nehmen, wenn er sein Leben in gewisser Weise im Griff hat und die Werte, die er von mir verlangt auch selbst lebt.
  18. Diese Frage habe ich mir noch nie stellen müssen. Wenn Sub auf den Boden isst, wieso sollte ich es als Dom tun? Wenn Sub feste Schlafzeiten bekommt, wieso sollte Dom dann auch ins Bett gehen? Seltsamer Gedanke. Denn oft ist es ja eher die Sub, die Struktur und Regeln möchte. Alles eine Sache der Kommunikation im Vorhinein. Ich würde jedoch nie von Sub verlangen Veganerin zu werden, während ich nebenbei ein Steak esse. Können kann ich es schon, aber wo ist da der Mehrwert? Wenn ich Regeln vorgebe bin ich natürlich auch ein Stück weit in der Pflicht, diese zu kontrollieren. Augen drücke ich nur zu, wenn sie auf mich vorab zukommt und mit mir bespricht, wieso vielleicht heute etwas nicht geht. Aber sonst, nein. Communication is key. Manchmal hilft es, nicht alles ins Unermessliche zu zerdenken.
  19. Phew, schwierig. Gerade mit dem, was gerade medial los ist.... Wichtig ist halt, dass du die Jungs alle kennst und du ihnen Vertrauen kannst. Der Rahmen muss GANZ GENAU besprochen werden und trotz CNC wäre an der Stelle halt ein Notfall-Safeword angebracht. Der schaden, der dem Geist zugefügt werden KANN, wenn es umschlägt, ist nicht zu verachten. Sinnvoll wäre es sonst, einen festen Partner, dem du traust, einzuweihen und ggf dich erstmal nur mit ihm heranzutasten. Besonders hier müssen Limits und Grenzen besprochen werden. Du gibst da die Kontrolle vollkommen ab.
  20. Meiner Erfahrung nach ist es bei so Einigen im Kopf super heiß, aber die Sorge vor rechtlichen Konsequenzen dann doch nicht mehr so geil. Nur weil es vorher einvernehmlich war und es vielleicht sogar schriftlich festgehalten wurde, muss es kein „Freifahrtsschein“ sein. Ich kenne ein paar Frauen, die sich im letzten Moment dann doch unentschieden haben oder es im Nachhinein sich für sie doch nicht nach einem Play/Game angefühlt hat. Denn was ist mit Grenzen? Sollen sie eingehalten werden und ist es dann noch ein „echter“? Schwieriges Thema und ich würde davon persönlich immer die Finger lassen. Aber muss/darf Jede(r) für sich entscheiden
  21. Schönes Thema Wenn ich dich richtig verstanden habe sprichst du primär über Selbstdisziplin und Selbstentwicklung. Sehe ich völlig genau so. Jemand der trinkt, raucht und sein eigenes Leben nicht geschissen kriegt kann schlecht mein Dom sein. Ein Dom braucht keinen eigenen Helikopter, aber um einen Diamanten zu schleifen muss man selber Diamant sein.
  22. Ne, finde ich gar nicht. Wenn ich das selbst tun müsste, darauf habe ich keine Lust und danach habe ich kein Verlangen. Das entspricht mir nicht. Dementsprechend Nö. Im besten Fall ist es ja so, dass die Erwartungen so gut zueinander passen, dass sie nicht kompensiert werden müssen. Also dass Sub gar nicht erst denkt "Boah, ganz schön viel, ganz schön unfair." sondern "Perfekt, ich fühle mich zu Hause."
  23. Wenn 2 zueinander gefunden haben, eine gute Verbindung besteht, so wird das Empfinden sehr gut. Mehr Verbundenheit wird SUB alles verschwimmen lassen, so reicht ein Blick, Fingerzeig, Wort aus um neues anzunehmen bzw. zu lernen. Eine starke devote Zuwendung entsteht, so kann weiter an den jeweiligen Vorlieben, Regeln gearbeitet werden, nur so wird sich diese dunkle Welt schön öffnen.
  24. Wie so oft im wahren Leben. Jede Beziehung ist anders. Da muss jeder Dominante seinen Weg finden. Vorschriften gibt’s an anderen Stellen schon genug. Hört doch auf, alles zu verkomplizieren, ein wirklich dominanter wird schon seine Entscheidungen fällen, auch ohne Vorgaben und Ratschläge….
  25. Ich habe zwar momentan keine feste Sub, aber ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich „aus der Rolle“ gefallen bin. Gerade, wenn für mich als Dom das Spiel beendet ist, die Sub aber noch meine Härte erwartet. Kompliziert…. 🙄
  26. Es ist, wie immer, gemeinsam am Besten. Sub kann ja Regeln mögen, aber dann sollte Dom diese auch überprüfen oder einfordern können. Es muss schlicht ein gesundes Gefüge ergeben, ohne den Eindruck von Pflicht, sondern Leichtigkeit, weil ja beide in ihrer "Rolle" sein dürfen. Und wenn man Zweifel an Unglaubwürdigkeit hat, dann sollte man sich zusammen noch erst über andere Dinge unterhalten, als über Regeln, Disziplin, Erziehung und Co.
  27. Warum sollte eine frau sowas nicht machen ? Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst. Kannst du ja keine allgemeingültige aussage treffen 🤷‍♂️. Die besten Beziehungen die ich hatte haben so ähnlich mit einem ONS begonnen. Entweder funkt es ganz heftig oder nicht. Thats life
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