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  1. In der letzten Stunde
  2. Du darfst mir gern zutrauen, dass ich das verstanden habe. Dennoch scheint das Mitgeteilte nicht dem Umfang zu entsprechen, der erwünscht ist.
  3. Wenn du von "jemandem" sprichst, meinst du da eine bestimmte Person oder wahllos? Wenn Tendenzen da sind können diese natürlich getriggert werden. Meine eigene Erfahrung ist, dass es mit einer Person die man selbst gerne dominanter hätte, dieses aber nicht in sich trägt, sehr enttäuschend sein kann.
  4. Ein Kleines Hallöchen. *Einstieg ins Thema. (Wer zum Kern des Themas Kommen möchte kann das hier überspringen 😚) Kommunikation ist für mich sehr wichtig aber durchaus nicht immer einfach. Ein Grund warum ich so von der BDSM und Kink Welt angezogen bin ist das Kommunikation hier als besonders wichtig und notwendig betrachtet wird. Und dennoch stolpere ich immer wieder über Chat anfragen oder gar Chat Verläufe bei denen ich die Stirn runzle. Ich gehöre zu den Menschen die zwischenmenschlich hin und wieder stolpern und social Clues übersehen. (Neurospicy Probleme😅) Online fällt dann natürlich noch viel Input weg. Aber für alles im Leben gibt es Spielregeln so auch für online Chatten. Und ich würde gerne wissen was eure Spielregeln sind. *Der Kern des Posts. Wenn ihr mit jemandem anderen schreibt was sind Dinge die ihr euch Wünscht, die ihr erwartet und die (eigentlich )klar sein sollten um eine vernünftige Kommunikation zu haben? Spielregeln der Kommunikation, wenn man so will. Hierbei liegt der Fokus auf Online und die Kennenlernphase. Dabei sollte es klar sein das die Regeln sich individuell anpassen können, sobald man sich besser kennt oder der gegenüber das Ok gibt diese Regel zu Ignorieren. Und Kommunikation ist schwierig selbst wenn man die Spielregeln kennt. Aber hier braucht es kein perfekt sondern nur ich bleibe dabei auch wenn es unbequem wird. *Allgemeine Regeln (Dinge die ICH für Allgemein gültig halte. Ich höre gerne eure Meinung dazu) - Bleib Respektvoll und Freundlich. - Ziehe andere nicht in deine Fantasien - Komplimente haben 3 Level. Bei Unbekannten macht man nur Komplimente über Sachen die sie sich ausgesucht haben. Kennt man sich besser kann man ein Kompliment darüber machen wie es wirkt. Kennt man die Person gut kann man ein Kompliment zu über Dinge machen auf die der anderen keinen Einfluss hat. - drücke dich so aus das der andere dich versteht. - respektiere die Grenzen des anderen - übernimmt Verantwortung für deine Taten. *Meine Regeln. Richtlinien die sowohl für den gegenüber als auch für mich gelten. - bleibe so klar und transparent wie möglich - halte dich an dein Wort, kannst du dich nicht dran halten sprich es nicht aus! - wer Ehrlichkeit verlangt muss auch mit der Ehrlichkeit umgehen können. - wenn die einzige Kommunikation über das Handy stattfindet dann sag bescheid wenn man 'verschwindet' aber plant wieder aufzutauchen. - die Private Galerie wird über den Chat direkt(persönlich) angefragt und nicht über ein Klick auf dem Profil! - wenn Sachen unklar sind Frage nach. - wenn du den genauen Grund nicht nennen kannst oder magst, teile das so mit. Damit kein Ärger oder Frust entsteht. _____ Ich habe versucht das Thema etwas zu strukturieren. Und ich hoffe auf einen freundlichen Austausch.
  5. Jeder Nutzer dieser Plattform kann in seinem eigenen Filter eine bestimmte Anzahl an Wörtern festlegen die er/sie/es als Anschreiben mindestens erwartet. Liegt deine Antwort darunter kommt kein Kontakt zustande. Aber ich gebe Dir recht, natürlich könnte das System wesentlich besser optimiert werden. An jedem Tag finde ich hier mindestens 1 bis 2 Profile die FAKE sind oder gegen die Grundidee verstoßen. Jeder Nutzer, egal welches Alter, egal welches Geschlecht kann sich hier anmelden und sich mit dem Alter und Geschlecht registrieren lassen das er/sie /es in dem Moment gerne sein möchte und sofern Bilder dann werden die mit KI (de) generierten Bildern veröffentlicht. Das war zur Anfangszeit auf dieser Seite nicht möglich. Warum gibt es keine Anmeldeschablone? Beispiel: Alter 18 bis 28 29 bis 39 40 bis 50 usw. nächste Abfrage bitte bestätigen Sie ihre Angaben mit ihrem Ausweis oder einem anderen Dokument das es sich wirklich um Sie handelt!!!! In dem Moment würden hier auf dieser Plattform nachträglich 10000 Fakeprofile wegfallen. Doch das ist nicht gewollt, hier geht es schlichtweg um MASSE.(nicht um Klasse) An jedem Monatsende sind hier hunderte Profile unterwegs die nicht mehr Finanzielle Interessen haben dürften, jedoch weil die Miete und andere Rechnungen fällig sind gibt es sie dann doch für ein paar Stunden / Tage danach sind die wieder weg. Und wenn man sich Bilder gut merken kann findet man diese alten Bekannten an jedem Monatsende wieder. Anmeldung mit dem Ausweis , Problem beseitigt, ist aber wie schon erwähnt "UNERWÜNSCHT" Was bringt es den ehrlichen Nutzern? Leichenprofile die hier seit teilweise 4 Jahren nicht einmal aktiv angemeldet waren aber in der Statistik immer noch als Profil aufgeführt sind. Mein Job besteht darin Abläufe zu optimieren, Fehler zu reduzieren und Betrugsmomente zu eliminieren. Davon sehe ich auf dieser Seite nicht einmal den Ansatz von einem gutem Willen solche Missstände zu reduzieren obwohl es vom Programmieren ganz einfach wäre.
  6. Das bedeutet doch nur die Nachricht ist zu kurz und sagt nichts darüber aus ob der Inhalt der angeschrieben Person entspricht.
  7. Sehe ich genauso
  8. Von erlernen war zwar gar nicht die Rede, aber dennoch kann man Verhaltensweisen, die dominant wahrgenommen werden erlernen. Gerade für Führungskräfte gibt es einige Workshops in dem Bereich, wieso sollte es dann nicht auch im privaten klappen? Die Frage ist, ob es wirklich gewollt ist oder man es nur für den Partner macht. Es gibt doch so viele Beispiele für unterdrückte Neigungen, weil es auch aufgrund von Erziehung und gesellschaftlichem "Druck" falsch anfühlt. Deshalb mein Fazit: ja man kann jemanden dazu ermutigen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen, da hilft nur reden und noch mehr reden
  9. Ich verstand gerade die Diskussion auch nicht. 😉 Er redet von gefühlt 90-99% und du schreibst ihm ohne Studie vor vor das er keine % Angaben machen kann. Das geht komplett am Thema vorbei. Diesen Fall hatte ich tatsächlich vor wenigen Tagen in einem anderen Forum. Wo ihr Euch übrigens auch früher bewegt habt. 😉 Es ging um das Thema Tunnelspiel/CBT. Minzöl, Tigerbalsam und Finalgon. Tja, eine KI weiß nicht wie sie was werten soll und spukt pauschal Warnhinweise heraus. Diese wurden dann 1 zu 1 kopiert und als "eigene Erfahrung" verkauft. Kein Wunder war aber dann, als bei der Diskussion über die Gefahren und das Gefühl nur noch zwei übrig blieben. Ein älterer Maso und ich die sich schon seit 10 Jahren online austauschen. Wir diskutieren dann über Inhaltsstoffe, die Risiken und das Gefühl. Der Rest fing das Schweigen an weil die KI ab einem gewissen Punkt nicht mehr mitdiskutieren konnte, sofern man sie nicht mit dem richtigen Hintergrundwissen und eigener Erfahrung füttert. Es ging am Schluss darum warum die Gefahr einer Verätzung mit japanischen Minzöl höher zu bewerten ist als die Gefahr von Schäden durch Finalgon, obwohl dies viel schmerzhafter und langandauernder ist. Nun könnte man weiter diskutieren um welches Finalgon es überhaupt geht, das aus der deutschen Apotheke oder das aus der österreichischen, oder ob Finalgon duo identisch mit Finalgon extra stark ist. Klar kann da die KI helfen. Aber dazu müsste man auch wissen das Finalgon extra stark einige Zeit auf dem deutschen Markt verboten war. @Igel Ich denke genau dieses Phänom versucht @BlackownsPurple zu beschreiben. Informationen von einer KI ungeprüft ohne eigenen Realitätscheck rauszuhauen, klingt für unerfahrene erstmal toll, hält aber einer Diskussion mit real lebenden SMlern nicht stand.
  10. Welchen Vorteil siehst du darin, die erwünschte Zeichenanzahl einzusehen? Du hast doch bereits die Erfahrung gemacht, dass das was du einer Person sagen möchtest, dieser nicht entspricht. Demnach wäre alles, was du dann ergänzt, lediglich dazu da, doch durch eine Grenze zu gelangen, die dir gesetzt wurde. Das System ist hier nicht das Problem.
  11. Hallo erstmal ! Nein man kann dies nicht erlernen. Es ist eine gewisse Grundveranlagung vorhanden sein.Das kann sich mit der Zeit zeigen und entwickeln. Es kann aber auch nicht zu Vorschein kommen auf grund von gesellschaftlichen Zwängen.
  12. Hallo, wo gibt es denn solche Veranstaltungen auch aus dem Privatbereich? Würde mich gern mal zu Verfügung stellen! Beste Grüße Frank
  13. Wer keine Nachrichten bekommen will, Filter. Wer keine Kommentare unter Bildern will, Filter. Wer keinen Gästebucheintrag will, Filter.
  14. Nun wird es schon etwas unrealistisch. Wenn ich von schreibe "wenn man allein ist" dann meine ich auch richtig "allein" und nicht nur z.B. allein in einem Wohnblock, wo man den Ruf (z.B. Feuer) tatsächlich hören könnte. In einem Wohnblock ist man ja z.B. nie richtig alleine. In einer Bahn z.B. auch nicht. Es gibt aber Orte, wo ein Mensch ganz allein sein könnte und da hilft kein Geschrei nach irgend-etwas. Es wird nicht umsonst oft in manchen Städten geraten nachts bestimmte Parks oder Gegenden zu meiden.
  15. Aus der Notwendigkeit heraus trage ich 24/7 und es geht eigentlich nur Pipi rein. Ich mochte sie aber eben schon seit Teenager Tagen, und tatsächlich ist es schon auch ein tolles Gefühl wenn mal alles reingeht. Mache ich aber nur extrem selten, weil nach dem tollen Gefühl kommt das sauber machen und irgendwie auch die Scham. Weshalb ich sie auch so schnell wie möglich wechsle, wenn mal groß drin ist.
  16. Zehn Tage Marc _______ Der Kaffee war noch warm, das Frühstück gerade gekommen, als mir etwas auffiel. „Apropos“, sagte ich. „Ist heute nicht Montag? Musst du nicht eigentlich arbeiten?“ Ihr Lächeln hielt, aber es erreichte die Augen nicht mehr ganz. „Ich muss. Nur nicht hier.“ „Wie meinst du das?“ „Ich fliege heute Nachmittag nach Mallorca. Beruflich. Ein wichtiges Content-Shooting – ich bin ungefähr zehn Tage weg.“ Etwas in mir zog sich zusammen, schneller als mir lieb war. „Zehn Tage“, sagte ich. „Zehn Tage.“ Sie sah aufs Wasser. „Bis gestern hab ich mich drauf gefreut. Jetzt will ich eigentlich nicht mehr weg.“ „Was machst du genau, beruflich?“ „Ich leite ein Team in einer Marketing- und Eventagentur. Auf Mallorca betreuen wir das Shooting für einen unserer größten Kunden. Wenn es gut läuft, bin ich der Abteilungsleitung ein Stück näher. Das will ich. Bald.“ „Das passt zu dir.“ „Was genau?“ „Dass du nicht nur mitläufst. Dass du hinwillst.“ Sie lächelte, echter diesmal, aber es blieb etwas Wehmütiges darin. Ich sagte nichts dazu. Aber etwas in mir war leiser geworden, seit sie das Wort Mallorca ausgesprochen hatte. Ich hatte lange nicht mehr so schnell gespürt, dass mir jemand fehlen würde, bevor sie überhaupt weg war. _______ „Wann musst du am Flughafen sein?“ „Um zwei spätestens.“ Ich sah auf die Uhr. „Dann pack lieber jetzt.“ Sie nickte, aber sie stand nicht sofort auf. Als sie es tat, hielt sie meine Hand einen Moment länger als nötig. _______ Wir fuhren zu dritt zu ihrer Wohnung – Jamie auf der Rückbank, den Kopf zwischen den Vordersitzen. Laura packte, während ich in der Küche wartete, Jamie ihr auf den Fersen von Zimmer zu Zimmer, als könnte er verhindern dass sie ging, wenn er nur nah genug blieb. Der Koffer war klein, effizient gepackt – jemand der oft reiste. Kleider, ein Laptop, ein Ladekabel, ein Buch das sie nicht erwähnte, das ich aber erkannte: dasselbe das Sophie ihr empfohlen hatte. Ich sagte nichts dazu. Steckte es lieber ins Gedächtnis als in ein Gespräch. Als sie aus dem Schlafzimmer kam, war die Frau von heute Morgen verschwunden. Ein schmaler dunkelblauer Hosenanzug, cremefarbene Bluse, der Pferdeschwanz streng zurückgebunden, dezentes Make-up, schwarze Heels. Business, durch und durch. Nur der Blick, den sie mir zuwarf, gehörte noch der Frau von der Terrasse. _______ Im Auto zum Flughafen erzählte sie mir den Namen des Hotels. „Kenn ich“, sagte ich. „War öfter da.“ „Warum?“, fragte sie. „Das erfährst du irgendwann.“ Sie lachte, ließ es dabei. Ich behielt für mich, dass ich noch vor ihrer Landung telefonieren würde. Am Flughafen ließ ich den Wagen im Kurzzeitparkplatz stehen. Wir gingen zusammen bis zur Sicherheitskontrolle, Jamie an der Leine, ungewöhnlich ruhig. „Zehn Tage“, sagte Laura noch einmal, als müsste sie es selbst noch einmal hören. „Zehn Tage“, sagte ich. „Ich überlebe das.“ „Ich weiß nicht ob ich das kann.“ Sie versuchte es als Scherz. Es klang nicht danach. Ich nahm ihr Gesicht in beide Hände, so wie am Fenster, nur ohne die Härte von damals. Nur die Ruhe. „Du rufst an wenn du Zeit hast. Ich bin da.“ Sie nickte, die Augen auf einmal zu glänzend. „Das ist blöd“, sagte sie. „Wir kennen uns kaum eine Woche.“ „Ich weiß.“ „Und trotzdem.“ „Ich weiß“, sagte ich noch einmal, weil ich nichts Besseres hatte. Sie küsste mich, kurz, fest, dann drehte sie sich um, bevor die Träne fallen konnte, die schon in ihrem Auge stand. Ging durch die Kontrolle ohne sich noch einmal umzudrehen – nicht weil sie nicht wollte. Das sah ich an ihren Schultern. Weil sie es nicht konnte. Jamie sah ihr nach, bis die Tür sich hinter ihr schloss. „Komm“, sagte ich. Meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. Auf dem Rückweg zum Auto rief ich Elena an. Sie leitete das Hotel seit drei Jahren, seit ich selbst noch öfter dort gewesen war als jetzt. „Ich brauch einen Gefallen“, sagte ich. „Für dich immer“, sagte sie. „Name?“ „Laura Vogt. Und Elena – keine Karte, kein Absender. Sie soll nicht wissen dass ich es war. Noch nicht.“ Elena lachte leise. „Du hast dich verliebt.“ Ich legte auf, ohne zu antworten. Das war Antwort genug. _______ Laura Die Träne fiel erst am Gate, als niemand mehr etwas von ihr erwarten konnte. Nina setzte sich neben sie, zwei Kaffee in der Hand, reichte ihr einen. „Alles okay?“ „Ja.“ Laura wischte sich schnell über die Wange. „Nur ein Kerl.“ „Nur ein Kerl“, wiederholte Nina, mit dem Ton einer Frau die genau wusste dass das nicht stimmte. „Du kennst ihn seit – wie lange nochmal?“ „Fünf Tage.“ „Fünf Tage.“ Nina musterte die Kollegin, die sie seit drei Jahren kannte, durch jede Beziehung, jede Enttäuschung. „Ich hab dich noch nie so gesehen.“ „Wie denn?“ „So als würde dir gerade etwas fehlen, das du noch gar nicht richtig hattest.“ Laura sagte nichts. Sah aus dem Fenster, auf das Rollfeld, den grauen Himmel über Bremen. Nina hatte recht. Das machte es nicht leichter. Sie zwang sich, das Handy wegzulegen und stattdessen das Briefing für den Kunden noch einmal durchzugehen – Uhrzeiten, Locations, welches Model wann gebrieft werden musste. Nina übernahm den Rest, so wie sie es immer taten, wenn eine von beiden abgelenkt war: die andere machte einfach weiter. „Der Kunde will vier Setups am ersten Tag“, sagte Nina. „Realistisch sind zwei.“ „Dann sagen wir ihm das gleich, bevor er sich was anderes einredet.“ Es half. Über Arbeit reden half immer. Beim Boarding vibrierte ihr Handy. Du wirst das großartig machen. Mach dir keine Sorgen um uns hier – pass einfach auf dich auf. Jamie liegt vor der Tür und guckt so traurig, als hätte ich ihm persönlich das Gassigehen für immer gestrichen. Er vermisst dich jetzt schon. Sie lächelte, bevor sie es überhaupt bemerkte. „Was?“, fragte Nina. „Nichts.“ Aber ihr Gesicht sagte etwas anderes, und Nina war nicht dumm genug, es nicht zu bemerken. _______ Das Hotel lag direkt an der Playa, weißer Stein, hohe Decken. Der Concierge kannte ihren Namen, bevor sie ihn nannte. „Frau Vogt? Wir haben eine kleine Änderung vorgenommen. Sie sind in der Suite im vierten Stock, mit Meerblick.“ Laura sah zu Nina. Nina sah zurück, die Augenbrauen oben. „Da muss ein Fehler passiert sein. Wir hatten Standardzimmer gebucht.“ „Kein Fehler“, sagte der Concierge und lächelte, als wüsste er mehr als er sagen durfte. Der Aufzug fuhr hoch, Nina schwieg den ganzen Weg auf eine Art die lauter war als jedes Wort. „Das ist nicht fair“, sagte sie schließlich, halb im Scherz, halb nicht. „Ich krieg ein Zimmer mit Parkblick, und du kriegst das hier?“ Die Tür ging auf. Die Suite war groß, hell, der Balkon zog sich über die ganze Breite des Zimmers, das Meer dahinter in einem Blau das keine Kamera richtig einfangen würde. Auf dem Tisch: ein Blumenstrauß. Weiße Rosen, kein Umschlag, keine Karte. Laura blieb stehen. Dachte an die Fahrt zum Flughafen zurück – wie sie Marc beiläufig den Namen des Hotels genannt hatte, und wie er kurz gelächelt hatte, dieses Lächeln das nichts verriet. Kenn ich. War öfter da. Warum? Das erfährst du irgendwann. Sie hatte es für einen seiner üblichen Sätze gehalten. Jetzt stand sie vor den Rosen und wusste es besser. „Laura.“ Nina stand in der Tür, die Arme verschränkt, aber das Lächeln kam durch. „Was hast du getan, um das zu verdienen?“ „Nichts.“ „Das“, sagte Nina und zeigte auf die Rosen, „ist nicht nichts.“ _______ Marc Ich fuhr direkt ins Büro. Christian saß bereits an seinem Schreibtisch, Laptop offen, Kaffee kalt geworden. Er sah mich einmal an, dann noch einmal. „Was ist mit dir los?“ „Nichts.“ „Marc.“ Ich setzte mich, ließ die Schultern sinken, was ich sonst nie tat. „Laura ist für zehn Tage weg. Mallorca. Beruflich.“ Christian lehnte sich zurück, das Grinsen kam langsamer als sonst. „Du hast eine Wohnung auf Mallorca.“ „Ich weiß.“ „Also flieg hinterher.“ „Nein.“ „Warum nicht?“ „Weil sie dort arbeitet, Christian. Nicht Urlaub macht. Sie will sich beweisen, will die Abteilung übernehmen. Das Letzte was sie braucht, ist ein Mann der ihr hinterherfliegt und ihr zeigt, dass er ihr nicht zutraut, das allein zu schaffen.“ Christian sah mich lange an. „Das ist“, sagte er, „ungewöhnlich reif von dir.“ „Danke.“ „War nicht als Kompliment gemeint.“ Ich musste lachen, zum ersten Mal seit dem Flughafen. _______ Der Rest des Tages war Arbeit, und ich war dankbar dafür. E-Mails, die sich über Nacht gestapelt hatten. Ein Anruf mit dem Team der Eventsparte – ein Firmenjubiläum im September, die Location stand noch nicht fest. Ein zweiter mit dem Marketingteam – eine Kampagne, die zwei Wochen hinter dem Zeitplan lag. „Wieso wusste ich nicht, dass du eine Eventsparte hast?“, hatte Laura in Blockland gefragt, halb im Scherz. Jetzt, während ich mit meiner Projektleiterin die Timeline durchging, dachte ich daran, wie wenig sie noch von mir wusste. Und wie viel Zeit ich damit verbracht hatte, es genau so zu halten. Am späten Nachmittag kam Sophie vorbei, um Christian abzuholen. Sie blieb in der Tür stehen, sah mich einen Moment zu lange an. „Was ist mit dir los?“ „Christian hat schon gefragt.“ „Christian fragt nie richtig.“ Sie kam rüber, umarmte mich, fester als ich erwartet hätte. „Sie kommt wieder.“ „Ich weiß.“ „Iss morgen Abend mit uns. Kein Gerede, wenn du nicht willst. Nur Essen.“ Ich wollte aus Prinzip Nein sagen. Aber ich war müde, auf eine Art die kein Feierabend beheben konnte. „Okay.“ Sophie lächelte, zufrieden mit sich. Christian griff nach seiner Jacke, warf mir im Rausgehen ein Grinsen zu, das sagte: Siehst du, so einfach war das. Am frühen Abend zog ich mir die Laufschuhe an und drehte mit Jamie eine Runde an der Weser – eine, die länger wurde als geplant. Der Kopf wurde leichter mit jedem gelaufenen Kilometer, auch wenn das Loch, das Laura hinterlassen hatte, nicht kleiner wurde. _______ Ich war gerade aus der Dusche, das Handtuch noch um die Hüfte, als das Handy summte. FaceTime. Laura. Ich nahm ab, Oberkörper frei, die Haare noch nass. Sie lag auf einem Bett das nicht ihres war, in Spitzendessous, die Kamera erst zu nah an ihrem Gesicht, dann weiter weg gehalten während sie den Raum zeigte – ein eigenes Wohnzimmer mit Sitzecke, dahinter ein Bad mit freistehender Wanne, fast so groß wie ihre Küche zu Hause. Durch die offene Terrassentür der Balkon, ein kleiner Whirlpool darauf, dahinter das Meer, gerade dunkel werdend. „Das ist mein Zimmer für die nächsten zehn Tage.“ „Sieht gut aus.“ „War ein langer Flug. Und als wir gelandet sind, mussten wir erstmal unser Büro vor Ort einrichten – Laptops, Drucker, das ganze Equipment für morgen. Ich hab gerade erst geduscht.“ „Ich auch“, sagte ich, und hielt das Handy so, dass sie es sehen konnte. Ihr Blick veränderte sich, kurz, deutlich. „Das ist unfair.“ „Du hast angefangen.“ Sie lachte. Dann wurde ihr Gesicht ernster, gespielt vorwurfsvoll. „Übrigens. Ich hab ein Upgrade bekommen. Suite, Blumenstrauß, keine Karte. Nina ist fast ausgerastet vor Neid.“ „Klingt nach einem guten Hotel.“ „Marc.“ „Was?“ „Du weißt genau was.“ Ich sagte nichts. Ließ das Schweigen für mich sprechen, so wie sie es inzwischen kannte. „Das ist nicht fair“, sagte sie, aber sie lächelte dabei. „Wer hat gesagt dass ich fair spiele?“ Sie schüttelte den Kopf, ließ es gehen – vorerst. „Ich hab heute an dich gedacht, mitten im Briefing“, sagte sie, jetzt leiser. „Ich hab nie gedacht dass mir das mit jemandem so schnell passieren würde.“ „Mir auch nicht.“ „Macht dir das keine Angst?“ Ich dachte kurz nach, wollte ihr nichts Einfaches sagen. „Doch“, sagte ich. „Aber nicht so viel wie die Vorstellung, es nicht zu versuchen.“ Sie schwieg einen Moment, die Augen auf dem Bildschirm ehrlicher als sonst. „Ich hab in den letzten Jahren gelernt, niemandem so schnell zu vertrauen“, sagte sie. „Und jetzt sitz ich hier und vertrau dir mehr als Leuten, die ich seit Jahren kenne.“ „Das ist kein Fehler.“ „Das hoffe ich.“ „Ich vermiss dich“, sagte sie dann, ganz ohne Umweg. „Ich weiß“, sagte ich. „Ich auch.“
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  17. Also die Rede ist hier immernoch von Nachrichten und nicht dem RL.... Das ist am Thema vorbei. Es geht hier um das Anschreiben.... Egal, ich kümmere mich jetzt um meine Sachen und dann ists gut... Was jetzt mir jetzt auch immer noch geantwortet wird, ignoriere ich, da meine Antworten suggestiv vermischt und dann falsch verstanden oder wiedergegeben werden. Das Anschreiben einer Userin hier ist kein Verbrechen. Ihre Antwort zu ignorieren und weiter zu belästigen, während sie ein "Nein" rausgeschickt hat schon.. Mehr schreibe ich dazu nicht, weil mir das Internet, mit all seinen Communities nicht so wichtig ist, wie mein Privates Leben, mit meinen Hobbies und meiner Familie... Gehabt Euch wohl!!!
  18. Heute
  19. So, Ich ärgere mich gerade über das System. Ich benutze ein Android Tablet. Beim Anschreiben einer Person habe ich die Meldung erhalten "Diese Nachricht ist zu kurz" . So weit so gut, kein Problem. Aber, die Nachricht kann nicht editiert werden. Mann muss den Text aus dem Nachrichtenfenster markieren, kopieren und wieder in das Textfeld einfügen. Was ich noch vermisse wäre eine Angabe wie "mindestens xx Zeichen". Das würde doch die Kontaktaufnahme vereinfachen.
  20. Nee, ich meine, dass Du mich in Dein Problem mit einbeziehst. Ich habe Dir ja nichts getan....
  21. Es ist schon zu oft vorgekommen das zwei sich trennen und einer entscheidet den anderen in die Pfanne zu hauen... Du kannst 5 Jahre/Monate (jede andere beliebige Zahl) mit jemanden zusammen sein, herscht am Ende böses Blut ist der beschuldigte am arsch den der muss beweisen das es nicht so war wie angezeigt.. Klar wenn am anfang a hin was vermutet wird, Finger weg. Aber das verhindert nicht das jemand snapt. Beispiel. Vanilla Beziehung. Alles toll alles Supi, er hat mehr verdient als ich damals. Er lädt ein (Kino Essen Events), macht Geschenke etc am Ende, er hatte darauf bestanden, verlangt er alles zurück? (wahre Begebenheit) hätte man das vorab gedacht? Ich nicht... Er wollte sogar Gebrauchsgegenstände zurück Deo duschgel und wenn das leer oder benutzt war den Preis dafür... Ich bin froh das die (ich will es nicht so nennen aber es gibt kein besseres wort dafür) beziehung nur 9 monate hielt... Du bist nie sicher... Du kannst nur hoffen das du dazu gelernt hast... Mit einer der Gründe warum ich (wie im anderen Thema) meine Rechnung gerne selbst übernehme und mich mit Geschenken schwer tu.
  22. Mhh Irgendwie passt die Überschrift nicht mit der einfuhrenden, erklarenden Frage von @Der_Gentleman zusammen! Lt Frage in der Eröffnung geht es um das Thema : Wie seid iIhr zum BDSM gekommen! Nur weil man BDSM in irgendeinem Weise betreibt oder BDSM gegenüber aufgeschlossen ist, heißt dieses noch lange nicht, dass man Teil der Szene ist. Aber es ist eine n herrliches Beispiel für Oberflächlichkeit und Fachkräftemangel 😀 Zur Frage, wie ich zum BDSM gekommen bin. Durch Hefte nahmen SM/MS - Hardcore BDSM Magazin der deutschen Sprache, in welcher Metakonsens, Verleih, Überlassung und auch cutting Thematisiert wurden. In die Szene gekommen. Durch Besuch von einem Szenecafé interessanten Gesprächen dort und Einladungen, welche man nur mit Bürgen besuchen konnte.
  23. (Jack:) Wenn ich so hypothetisch darüber nachdenke: eine submissive Frau schreibt mich an und bezeugt Interesse, wir kommen ins Gespräch, sie berichtet von ihrer Neigung, Vorlieben etc., und in dessen Verlauf kristallisiert sich für mich heraus: das zwischen uns passt so nicht, aber gleichzeitig kommt mir beim Zuhören und Abgleichen genau jemand in den Sinn, mit dem es vielleicht passen könnte. Dann würde ich sogar von mir aus vorschlagen: ich denke, das zwischen uns haut nicht hin, aber ich kenne da jemanden, der vielleicht zu dir passen könnte. Und selbst, wenn es nicht so ist, ich niemanden kenne, ablehne und sie mich darauf freundlich fragt: kennst du vielleicht jemanden, der passen könnte?, fände ich das nicht verwerflich. Ich meine, wenn man sich einig ist, dass es von einer Seite nicht passt, was ist so schlimm daran seine Fühler etwas weiter auszustrecken und vielleicht von der Vernetzung des anderen zu profitieren? Was soll daran respektlos sein? Oder ist es vielleicht mehr das Ego, das hier gekränkt wird? Ich passe für dich nicht, also soll gefälligst auch kein anderer, den ich vielleicht kenne, für dich passend sein? Wenn ich leer ausgehe, hast du auch leer auszugehen? Alles, bloß bei Nichtgefallen keinen Gefallen tun. Nur so als These mal. Ich bin da relativ entspannt und sehe den Umstand, dass wenn jemand auf freundliche Art meine Vernetzung in Anspruch nehmen möchte, dies mehr als einen Nutzen, und nicht als ein Ausnutzen. Und Vermittlungsstellen hätten wir ja potentiell schon: Plattformen wie diese. Wenn Profile gelesen würden, Vorlieben abgeglichen würden, Bilder da sind um zu schauen ob es auch optisch passen könnte. Käme man dann in einen Dialog, wäre der von Beginn an zwar nicht erfolgversprechend, aber zumindest vielversprechend. Nur habe ich das Gefühl, die Wenigsten nutzen die Plattformen auf diese Weise. Männer wollen anscheinend nur das eine, und Frauen geben sich anscheinend zu kompliziert.
  24. Wenn tatsächlich Missbrauch passieren sollte, dann ist eine Anzeige schon der richtige Weg. Und ich weiß auch von ein paar Fällen, in denen etwas passiert aber nie zur Anzeige gekommen ist. Aber wenn ich einer Partnerin nicht vertraue, so wie sie mir vertraut, dass ich alles tun werde, keinen ernsten Schaden an ihrem Körper anzurichten, dann mache ich auch nichts mit ihr. Am Ende trägt Bottom doch das größere Risiko, dauerhaft geschädigt zu werden. Wobei kitzeln und Orgasmusfolter jetzt keine Hochrisikopraktiken sind und Schlafentzug schwer möglich ist, wenn man selbst ja auch mal müde wird - zumindest sind für mich Sessions auch anstrengend für den Kopf und meinen alten Körper... Ich sehe da eher, dass die Vorstellungen in dem Fall einfach zu weit auseinander liegen, dass ich den Sinn nicht sehe, da Kompromisse einzugehen, die einer Seite nicht reichen und die andere vielleicht überfordern... Es mag ja sein, dass es bei der Frau reines Kopfkino sein könnte aber ich nehme solche Aussagen erstmal ernst - dafür tauscht man sich ja aus und da bewerte ich Aussagen eben anders als hier im Forum, wenn ich Übertreibung zur Selbstdarstellung vermute. Für mich wären dann krasse Schilderungen eine Art der Lüge und diese Person hätte schon keine Basis für eine (Spiel-) Beziehung mehr mit mir, wenn ich Unehrlichkeit vermute.
  25. Moin Forum ☕☕☕🥐🥐🥐🥐
  26. Geborgen ______ Marc Ich ließ sie schlafen. Draußen dämmerte es schon hell, die Sonne noch flach über den Dächern. Ich machte Kaffee, zwei Cappuccino mit Hafermilch, und zog mir die leinene Hose an – sonst nichts. Laura lag noch genau so da wie ich sie verlassen hatte. Nackt, das Laken locker über der Hüfte, das Gesicht entspannt auf eine Art die ich noch nicht an ihr gesehen hatte. Ich setzte mich auf die Bettkante, hielt ihr die Tasse hin. „Guten Morgen.“ Sie öffnete die Augen langsam, blinzelte gegen das Licht, dann gegen mich. „Wie spät ist es?“ „Spät genug. Du hast geschlafen wie jemand der lange nicht geschlafen hat.“ „Hab ich auch nicht.“ Sie setzte sich auf, nahm die Tasse mit beiden Händen, ohne sich zu bedecken. „Nicht so.“ ______ Laura Der Cappuccino schmeckte genau richtig – warm, mit dem leichten Schaum den nur Hafermilch macht. Sie trank langsam, ließ die Wärme durch sich laufen, und ließ den Abend zuvor noch einmal durch den Kopf gehen. Wie seine Hand sich an ihrem Hals angefühlt hatte. Wie er sich einfach genommen hatte was er wollte, ohne zu fragen, ohne zu zögern – und wie leicht es ihr gefallen war, es ihm zu geben. Keine Verhandlung. Keine Zweifel. Nur sein Wille und ihre Bereitschaft, sich dem zu übergeben. Sie hatte gedacht Hingabe würde sich klein anfühlen. Stattdessen fühlte sie sich weiter als je zuvor. Sie sah zu Marc, der am Fenster stand, den Kaffee in der Hand, die Leinenhose tief auf der Hüfte. „Woran denkst du gerade?“, fragte er, ohne sich umzudrehen. „An gestern Nacht.“ „Und?“ „Ich will es wieder.“ Er drehte sich um. Sagte nichts. Das Lächeln reichte. ______ Marc Wir duschten zusammen. Das warme Wasser lief zwischen uns, der Dampf stieg an den Glaswänden hoch. Ich drückte sie gegen die Fliesen, nahm das Duschgel und massierte es über ihren Körper – Schultern, Rücken, die Kurve ihrer Hüfte. Langsam, mit Druck, nichts Hastiges. Sie lehnte den Kopf zurück gegen meine Schulter, ließ es geschehen. Dann drehte ich sie. Gesicht zur Wand, meine Hände weiter an ihr, über ihren Bauch, tiefer. Sie stützte sich mit beiden Händen an den Fliesen ab, das Wasser über ihrem Rücken, mein Körper hinter ihrem. Sie sagte nichts. Musste sie nicht. Als ich fertig war, drehte ich das Wasser ab und wickelte sie in das größte Handtuch das ich hatte. Rieb ihr sanft über Schultern und Rücken. Sie lehnte sich in mich hinein. Sicher. Geborgen. „Das war schön“, sagte sie leise. „Das war erst der Anfang vom Tag.“ ______ Jamie wartete schon an der Tür, den Blick zwischen uns und der Leine wandernd. Wir zogen uns an – ich in Chino und Hemd, Laura in einem meiner T-Shirts, weil ihre eigenen Sachen noch bei ihr zu Hause lagen – und gingen zu dritt raus zum Brunchen. Das Hafenlichter. Tagsüber immer noch dasselbe kleine Café mit den Tischen direkt am Wasser. Wir setzten uns ans Ufer, Jamie unter dem Tisch, den Kopf auf den Pfoten. Als die Kellnerin kam, bestellte ich für uns beide – Rührei, Avocado, frisch gepressten Orangensaft, zwei Cappuccino mit Hafermilch. Laura hob eine Augenbraue, sagte aber nichts. Nur ein kleines Lächeln, das mehr verriet als jedes Wort. Nachdem die Kellnerin gegangen war, sah ich sie an. „Ich muss dir noch etwas sagen. Gestern Nacht – wie selbstbewusst du dich in den Fesseln bewegt hast. Kein Kämpfen gegen das was du nicht ändern konntest. Nur Vertrauen. Das hat mich beeindruckt.“ Sie sah auf, etwas überrascht von der Direktheit. „Ich hatte keine Angst“, sagte sie. „Nicht einmal einen Moment.“ „Das hab ich gesehen.“ Sie sah aufs Wasser, die Tasse zwischen beiden Händen. „Ich könnte mich daran gewöhnen“, sagte sie. „An was genau?“ „An all das hier.“ Ich sagte nichts. Manchmal ist Zustimmung am lautesten, wenn sie schweigt.
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  27. Vertrauen Marc _______ Vom Outdoor-Sofa bis zur Terrassentür waren es zehn Schritte. Ich ließ ihr keinen davon in Ruhe. Am bodentiefen Fenster drehte ich sie zu mir, dann gegen das Glas. Die Stadt lag unter uns, tausend Lichter, das Wasser der Weser ein dunkles Band dahinter – aber Laura sah davon nichts mehr. Meine Hand lag an ihrem Hals. Nicht zudrückend. Nur da, mit dem ganzen Gewicht dessen was ich vorhatte. Sie stöhnte auf. Leise, unwillkürlich – ein Laut den sie nicht geplant hatte. „Hände hoch.“ Sie gehorchte sofort. Die Arme über den Kopf, die Handflächen flach gegen das Glas. Mit geübten Fingern öffnete ich ihren BH. Ein Handgriff, kein zweiter nötig. Der Stoff glitt an ihr herunter, landete lautlos auf dem Boden. Ich küsste sie. Nicht vorsichtig – mit Absicht. Dann wanderte mein Mund tiefer, über den Hals, das Schlüsselbein, bis ich eine Brust in den Mund nahm. Ich saugte, dann ein Biss, sanft, gerade genug um sie spüren zu lassen dass ich es ernst meinte. Laura stöhnte erneut, wand sich gegen das Glas, gegen meine Hand. Ich zog sie vom Fenster weg – ein Ruck, mehr nicht – und griff in ihre Haare. Fest. Sie stöhnte wieder, lauter diesmal. Mit der freien Hand nahm ich ihre Handgelenke, führte sie hinter ihren Rücken, und brachte sie so ins Schlafzimmer. _______ Aus der Kommode holte ich die Augenbinde, legte sie ihr über. Ich ließ ihre Hände los. Sie nahm sie nicht vom Rücken. Traute sich nicht. Gut. Ich warf sie aufs Bett, drehte sie auf den Rücken, kniete mich über sie. Nahm das Seidentuch, band ihre Handgelenke zusammen. „Keine Angst, Laura. Du kommst jederzeit aus den Fesseln raus. Ich pass auf dich auf. Du kennst deine Codewörter.“ Sie nickte. Ein „Ja“, das mehr Stöhnen war als Wort. Ich führte ihre gefesselten Hände nach oben, legte sie ans Kopfteil. „Wenn du die Hände wegnimmst, höre ich sofort auf.“ Ein Nicken. Dann widmete ich mich ihrem Körper. Küsste sie von oben nach unten, langsam, ohne Eile. Sie stöhnte, genoss es sichtbar, jede Berührung ein Stück weiter in dem Punkt wo Denken aufhört. Ich zog ihr den Slip aus, fesselte ihre Beine gespreizt, links und rechts an die Bettpfosten. Sie war bereits feucht. Ich sah es, bevor ich es spürte. Die Nippelklemmen nahm ich aus der Schublade. Als das Metall ihre Haut berührte, zuckte sie zusammen – ein Laut der Überraschung, kein Schmerz. „Laura. Die Klemmen sind auf der leichtesten Stufe. Zum Gewöhnen.“ Sie nickte, stumm. Ich massierte ihren Körper, küsste sie weiter, während ich den Vibrator zwischen ihre Beine führte und ihn laufen ließ. „Denk dran“, sagte ich. „Du kommst nur wenn ich es erlaube. Und wenn deine Hände oben wegkommen, höre ich sofort auf.“ Ihre Erregung wuchs schneller als sie sie kontrollieren konnte. Sie hob den Kopf, so gut es die Augenbinde zuließ. „Fessel sie fester“, flüsterte sie. „Ich will sie nicht wegnehmen können.“ Ich tat es. _______ Der Vibrator blieb an. Ich legte eine Hand um ihren Hals, die andere in ihre Haare, und küsste sie, als ich ihr erlaubte zu kommen. „Jetzt.“ Sie brach auseinander. Wand sich in den Fesseln, stemmte sich gegen meine Hand, stöhnte in meinen Mund während der Orgasmus durch sie lief. Ich hielt sie fest, bis das Zittern nachließ. Dann nahm ich den Vibrator weg. Löste die Fußfesseln, die Augenbinde, die Verbindung ihrer Hände zum Bett. Die Handgelenke ließ ich gebunden – vor ihrem Bauch, mit dem Seidentuch. So zog ich sie in meine Arme. Sie ließ sich halten. _______ Eine halbe Stunde lagen wir so. Die Stadt draußen, das Zimmer dunkel, Jamie irgendwo hinter der Tür. „Danke“, sagte sie irgendwann. Die Stimme noch belegt. „Das war der intensivste Orgasmus den ich je hatte.“ „Das ist der Punkt“, sagte ich. „Nicht die Kontrolle. Das Vertrauen das sie trägt.“ Sie drehte sich zu mir, die gefesselten Hände auf meiner Brust. „Du hättest ein Dankeschön verdient.“ Ihre gebundenen Hände wanderten meinen Körper hinunter. Sie öffnete meine Chino, holte mich heraus, massierte mich langsam während ich mich zurücklehnte. Dann nahm sie mich in den Mund – lange, intensiv, ihre gefesselten Hände an meinen Hoden – bis ich kam, härter als ich erwartet hatte. Wir schliefen nackt nebeneinander ein.
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