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Was ist ein Fake?
DominikD_ antwortete auf das Thema von LadyViolet_ in Online Munch und BDSM Stammtisch
Ich denke dass es neben den klassischen Bot Profilen auch bestimmt einige männer gibt die sich als Frau ausgeben um ihre fantasien etwas zu beflügeln und ein Stück weit fremdsteuern lassen. In anderen Fällen wäre eine Echtheitscheck wohl nicht zielführend wenn man lediglich vorgibt eine bestimmte Rolle zu haben -
Ich sehe in der Devotion nicht wirklich Macht. Grundlegend muss der devote Mensch Emanzipation erreichen um sich überhaupt entscheiden zu können, die Kontrolle abzugeben. Wenn diese Person die Kontrolle an einen anderen Menschen abtritt, stellt das eine Vertrauensbasis dar, die nicht ständig wiederholt oder bestätigt werden muss. Der dominierende Mensch hat ab hier die Verantwortung, diesem Menschen keinen Schaden zuzufügen, sollte aber selbst emanzipiert sein, um Grenzen zu erkennen. Ich Frage mich, ob devote Menschen, die von devoter Macht sprechen, wirklich devot sind oder nur nach einem starken Ruhepol suchen bzw. an Menschen geraten sind, die die menschlichen Grenzen nicht verstehen wollen. Dominanz ist eine weitaus größere Verantwortung als die Kindererziehung und die ist schon eine Herausforderung.
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So wie sich das hier alles ließt, ist es ausschließlich der „Rahmen“ in dem gespielt wird.
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Ich finde das allgemeine Verständnis von D/s Macht und Konsen das hier erwähnt wird erst mal für mich, richtig. es sticht für mich aber explizit eine Aussage, die du getroffen hast, heraus: „Macht kann nur abgegeben werden, wenn man sie hat.“ Jetzt stellt sich mir die Frage unabhängig und abgekoppelt von Selbstbestimmung und eigenen Willen, worin liegt denn diese Macht einer der devoten Person? 
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Das Dom die Verantwortung hat, auf Subs Wohlergehen zu achten, hat meiner Wahrnehmung nach niemand in Frage gestellt.
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1. Im Einverständnis zu einer D/S-Dynamik bzw. zur "Unterwerfung" 2. Bei der Vereinbarung von No-Gos 3. Im Rahmen des Safe -Words 4. Im Falle einer Topping from the Bottom--Dynamik. Genug fürs Erste. 😊
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Mag ja alles sein, aber ist eine sehr devote Sub in jeder Situation wirklich in der Lage, Nein zu sagen oder das Spiel abzubrechen? 🤔 Nur weil sie es theoretisch jederzeit darf, bedeutet das doch nicht, dass sie es in dem Moment auch kann. Ich war selbst schon mehrfach in Situationen, in denen ich innerhalb meines vereinbarten Rahmens nicht mehr in der Lage war, Nein zu sagen. Hätte mein Mann nicht so penibel auf mich und meine Reaktionen geachtet, hätte das durchaus schiefgehen können. Und genau deshalb finde ich es schwierig, die Verantwortung so stark auf die Sub zu verlagern. Ein Dom sollte eben nicht erst auf ein Safeword warten, sondern auch erkennen können, wenn etwas zu viel wird. 😉
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Ein kleines Experiment.
Marushko antwortete auf das Thema von Marushko in Online Munch und BDSM Stammtisch
Ich habe extra geschrieben nichts sexuelles oder Äußeres. Damit meinte ich das Aussehen. Danke für den ersten Teil deiner Antwort. -
Und auäerhalb des Konsensbereichs ist es kein BDSM mehr, sondern etwas wofür sich Staatsanwälte interessieren.
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la**** started following Machtverhältnisse
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Man sollte die Begriffe nicht verwechseln. "Macht" im eigentlichen Sinne gibt es auf beiden Seiten nicht, da BDSM (grundsätzlich) auf Konsens beruht. Innerhalb von BDSM gibt es aber ein "Machtgefälle", da Sub sich (innerhalb des Konsens) unterwürft. Macht ist aber die Fähigkeit, den eigenen Willen gegen Widerstand durchzusetzen. Widerstand bei Konsens?
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Wir gehen von einem Konsens aus. Dan gibt die/der Sub dem/der Dom Raum. Der Raum wir aber nicht aufgegeben sondern nur zur Verfügung gestellt. Der vermeintlich unterlegen Part kann das jederzeit beenden. Der andere kann sich den Raum ab da nur wieder nehmen wenn er den Konsens missachtet. Also hat die/der Sub im Konsenskontext die (mehr) Macht.
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Das verstehe ich durchaus. 😉 Allerdings war mein Bereich am Anfang sehr klein, seiner dagegen deutlich größer. Mit der Zeit und dem wachsenden Vertrauen wird meiner immer größer. Und manchmal geht mein Bereich sogar über seinen hinaus. 🤣 Dann muss eben auch er entscheiden, ob er sich darauf einlassen möchte. Deshalb sehe ich es nicht so, dass nur die Sub den Bereich freigibt. Wir müssen uns beide einig sein und es muss sich natürlich anfühlen. 😇
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*wovon = sowohl
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Doms Grenzen und Tabus gelten selbstverständlich auch. Dass man das explizit erwähnen muss...
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Natürlich gibt sie den größten, überhaupt möglichen Rahmen vor. Ob Dom dann alles was sie will und mag umsetzt, weil es evtl. nicht seinen Vorlieben entspricht ist ja eine andere Sache und darüber besitzt er dann die Macht, sie aber nie. Ist wie meine Spieltasche, die ich zur Verfügung stelle. Darin befinden sich vier Flogger, mein Daddy mag aber keine Flogger, also hat er die Macht, diese nicht zu benutzten. Ich biete den Verfügungsrahmen, in welchem Umfang darüber verfügt wird, unterliegt dann Dom. Und alleine, dass ich diesen Rahmen bieten kann, verleiht mir Macht. Ob Verfügungsrahmen und Vorlieben vom Dom deckungsgleich sind, ist ja dann wieder eine ganz andere Sache. Denn wovon Sub und als auch Dom haben immer die freie Wahl. Aber die Macht der Wahl wird auf Dom Seite selten angezweifelt.
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Und wieder wurde einiges an Off-Topic Beiträgen und deren Reaktion entfernt. Bleibt doch bitte themenbezogen und sachlich in euren Antworten. Gruß FETMOD-Sunshine
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Wäre für mich in einer "gesunden" BDSM Beziehung ebenso das hier die endgültige "Macht" beim Sub liegt... ob er bzw sie sie nutzt ist dabei ne andere Sache... in den Kontext KANN er/sie jederzeit die Macht über sich und was mit ihr/ihm geschied wieder zurückfordern bzw zurück erhalten. Damit kann der/die Dom nur solange Dom auf dieser Ebene sein wie der/die Sub es zulässt... davon abgesehen das da leider auch immer Dynamiken entstehen (der/die Sub will den "Meister" nicht enttäuschen bzw genehm sein) was dies leider sehr stark von "sich fallen lassen können" in dumpfen beherrscht und manipuliert werden sich wandelt. Ein Dom hat nach meiner Auffassung, in seiner Dominanz und Machtausübung, auch immer durch seine Verantwortung ein dienende Rolle... ähnlich wie ein König auch immer ein Diener seines Volkes ist
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Was ist ein Fake?
SilberRücken69 antwortete auf das Thema von LadyViolet_ in Online Munch und BDSM Stammtisch
Fake? Personen die meinen etwas vorgeben zu müssen was Sie nicht sind. Man kann es heutzutage nicht immer gleich festmachen,aber wie es schon gesagt wurde im Gesprächsverlauf oder in Sprachnachrichten merkt man schnell ob Substanz da ist oder fehlt, wenn man nicht die rosarote Brille auf hat. Aber es gibt auch Herren hier die meinen Sie wären Dominant und wenn Sie merken es wird komplizierter als gedacht, dann lassen Sie die Frau zurück ohne ein Wort. Das sind Fakes, gibt es auf der Frauen Seite aber auch. Übrigens ich bin auch ein 30 jähriger gefangen im Körper eines 57 jährigen 😂. Wer der Meinung ist mit seinem Wohnort, Körper,Alter und Fotos zu Schummeln kommt eh nicht zu einem Date.. -
Es ist die Reihenfolge...der Sub muss den Bereich frei geben, den der Dom einnimmt. Wenn mir der Bereich nicht gefällt, nehme ich ihn mir nicht😉
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Die Sub ist das Mastermind
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Vielleicht bezieht sich der Spruch aber auch auf „topping from the bottom“. Ich erinnere mich an einen Beitrag hier in dem eine weibliche Sub erklärte, dass sie nur noch weibliche Doms akzeptiere, weil sie bei männlichen Doms immer schaffen würde vom Bottom zu toppen.
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Ich finde es immer wieder interessant, dass scheinbar nur die Sub den Rahmen vorgibt, in dem sich der Dom bewegen darf. Hat der Dom denn keine eigenen Grenzen, Wünsche und Tabus? Wir haben beide unseren Rahmen abgesteckt und bewegen uns dort, wo sich diese überschneiden. Oder ist der Dom inzwischen nur noch eine Spielfigur auf dem Spielbrett der Sub? 🤣 Für uns ist es ein gemeinsames Spielbrett mit unterschiedlichen Figuren.
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Sorry, aber die Sub hat keine Macht, wo kämen wir denn da hin? Aber ernsthaft. Wenn sie sich für einen Dom entscheidet, ist das ihre persönliche Entscheidung, für sich selbst. Der Dom ist weiterhin frei sich für sie zu entscheiden oder nicht. Außerhalb des Spiels hat Sub ebenfalls keine Macht und Dom auch nicht. Beide entscheiden frei, als mündige Erwachsene im Einvernehmen. Wenn Sub z. B. wünscht "Ich mag Shibari" und der Dom sagt "nö, das ist mir zu umständlich", dann wird es wohl nicht dazu kommen. Während dem vereinbarten Spiel hat dann der Dom die Macht über seine Sub mit ihr zu tun, was ihm beliebt. Zum Spiel gehört, so spiele ich jedenfalls, dass sie jederzeit das Spiel anhalten oder abbrechen kann. Das ist aber keine "Macht", sondern vorher konsensuell vereinbart. Also der Dom ist damit einverstanden, dass Sub das darf.
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BDSM basiert auf abgesprochenem Konsens, insofern kann der Sub dem Top schon gewisse Spielregeln vorgeben und hat in dem Sinne mehr Macht als der Top.
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Da liegst du etwas falsch. Wer finanzielles Interesse hat,und erotische Dienstleistungen bieten möchte, will einfach nur Geld verdienen. Dies ist hier allerdings gar nicht erlaubt. Wer damals (als es noch möglich war) ein Dominatrix-Profil hatte, konnte gar kein Fake sein. Diese Mitglieder und Mitgliederinnen hätten sich ja dadurch die Möglichkeit auf ein Treffen und Geld verbaut. Wäre also unlogisch gewesen, als Dominatrix etwas zu faken. Es gab/gibt sicher auch welche, die sich schon auf andere Art Geld erschleichen wollten/wollen, aber die meine ich mit meinem Post nicht. Weil das wären dann Scammer.
















