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  1. In der letzten Stunde
  2. Ich habe dir lediglich eine Frage gestellt. Das ist kein provozieren. Also brauchst nicht unterstellen. Noch mal die Frage, weil die nicht beantwortet wurde. Sexuelle Übergriffes Verhalten ist also nicht relevant?
  3. Nun, also weder habe ich ein Problem, noch suche ich eine Lösung. Es geht auch gar nicht um eine genaue Definition oder eine schwarz-weiße Abgrenzung. Ich wollte einfach nur mit euch in den Austausch gehen, da ich persönlich es echt spannend finde. Für mich war mein sexuelle Emanzipation und mein Entdecken von BDSM etwas, dass sich zusammen entwickelt hat. Ich glaube jede Sexualität, die nicht konventionell ist, ist dazu geeignet, die Konventionen zu hinterfragen, dazu müsste ich nicht dominant sein. Es geht ja hier gerade ganz viel um "Aha, es geht auch ganz anders." Nun merke ich allerdings, dass vieles, was ich am Dominant sein sofort geliebt habe im Grunde genommen deswegen reizvoll und schön war, weil das was ich Kannte das eben nicht war und es einen anderen Blick darauf zuließ. Vielen mag das bewusst sein, aber es ist bei Frauen gar nicht so selten, dass sie erst sehr spät herausfinden, was ihnen Lust bereitet. Das hat auch ganz viel damit zu tun, dass die weibliche Lust stigmatisiert wird. Slut Shaming und so. Und auch sonst der Fokus zum Beispiel in Magazinen und so darauf liegt, was dem Mann Lust bereitet, wie er zufrieden usw. Dazu kommen die Erwartungen, dass Frauen warten, dass ein Mann Initiative ergreift und man ihm deswegen gefallen muss. Das ist nicht immer so, natürlich entdecken auch viele Frauen das jung, aber es ist wie gesagt gar nicht selten dass Frauen das erst spät entdecken, auch überhaupt erst spät Orgasmen haben oder anstreben. Und genau aus so einem Mindset kam ich. Als junge Frau war es für mich beispielsweise ein Trennungshemmnis, dass sich dadurch die Liste meiner Sexualpartner erweitert. Viele Jahre später nun also, als ich mich mit Toys ausprobiert habe und auch irgendwann BDSM kam, fand ich es so befreiend z.B. in der Keuschhaltung, dass man Penetration und Ejakulation wegdenkt. Das war ganz neu für mich und ich habe das sehr gemocht und zum ersten Mal auch überhaupt darauf konzentrieren konnte, was mir gefällt, ohne mir darüber Gedanken zu machen, ob das heiß ist und heiß aussieht und nicht abschreckend ist und generell überhaupt um mich geht. Es ist mir auch gar nicht wichtig, haarscharf zu trennen, was nun aus Antrieb dominanter Neigung kommt und was nun daher kommt, dass es frei ist und meine eigene Lust Raum hat, den sie zuvor eben nicht hatte, Dinge so zu gestalten wie es sich gut anfühlt. Aber die Frage ist mir aus emanzipatorischer Sicht eben auch nicht ganz egal. Das merkt man dann aber ja auch wieder, wenn es eben doch gar nicht so frei ist. Wenn man dann als dominante Frau fetischisiert wird oder Männer trotzdem, ohne dass sie es kapieren, trotzdem erwarten, dass es sie, um ihren Penis und ihre Lust geht - nur soll man davon dauerheiß werden bitteschön. Das kann man als dominante Frau mit ein Bisschen Lebenserfahrung zum Glück direkt entkräftigen oder beenden, aber ich denke jungen Frauen fällt auch das schwerer, oder Frauen die sich noch nicht so emanzipiert haben und noch stärker das Gefühl haben, sie müssen gefallen. Und ich mag da wenn es um einen Mann geht eben NICHT von Augenhöhe reden, die ist durch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Erwartungen eben überhaupt nicht da. Und wo man sich gefühlt auf "Augenhöhe" begibt, begibt man sich sehr wahrscheinlich an einen Männerzentrierten Ort.
  4. Definitiv, weil man diese nicht sehen will. Das ist so nen bissl der Pippi Langstrumpf Effekt „Ich mach mit die Welt wie sie mir gefällt.“
  5. Du hast eben Deine persönlichen Grenzen für die Du einstehst und ich pflichte Dir in dem Punkt bei, dass manche Menschen geschützt werden müssen/ geschützt werden sollten. Ich finde es persönlich schwierig, wenn eine vorherige Art von Selbstverletzung an eine(n) Dom ausgelagert wird. Solche Personengruppen brauchen meiner Ansicht nach therapeutische Unterstützung und nicht eine TOP Person, die diesen Wünschen nach geht.
  6. Ich sehe es so: manche Menschen müssen auch vor sich selbst beschützt werden. Sobald bei mir bleibende Schäden, egal ob physisch oder psychisch zu befürchten sind, bin ich raus, auch wenn ich mit Konsens durchaus gerne "die Freiheit entziehe" (Fesselungen), oder während der Session das Recht auf körperliche Selbstbestimmung (z.B. beim Edge-Play) nehme. Aber wie gesagt, dies alles nach vorheriger Zustimmung und Absprache. Cutting, branding, sonstige Praktiken, die bleibende Schäden und Spuren hinterlassen - nicht meins, selbst wenn es die Spielpartnerin ausdrücklich wollen würde.
  7. ich arbeite da nächstes Jahr dran .. oki ?
  8. Klar dominant, der Übergang ist fließend. Einfaches Beispiel „Du steigst zu erst in das Auto.“ Auch wenn Du gewisse Dinge möchtest, die eventuell uw. sein können, forderst Du das aktiv. Eventuell keine Domina, sicher aber dominant.
  9. Ja leider und dann ist man auch teil des Problems. Wenn man Probleme klein redet...
  10. Völlig zutreffend, zwar nur, wenn es auf SM bzw. Sadismus bezogen wird, aber das ist nunmal eine Komponente von BDSM.
  11. Japp @SilentLove_ der Konsens fehlt und kann ab Nachricht No. 1 gar nicht vorliegen. Mit übergriffigen Verhalten hat hier jede weiblich gelesene Person schon zu tun gehabt. Es gibt dazu ein paar Themen, die in diese Richtung diskutiert wurden. Ich war mal lange Zeit Teil des Begrüßungsteams von Fetisch und auch da wurde dies sehr häufig von weiblichen Profilinhaberinnen geschildert. Leider sind nicht alle Menschen, die behaupten BDSM zu leben/ praktizieren respektvoll im Umgang. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass es viele schwarze Schafe reingespült hat, die der Meinung sind mit einem devoten/ submissiven Menschen kann man so umgehen. Dabei sollte die Basis für ein Kennenlernen erstmal ein respektvoller Umgang sein und der bedingt sich auf beiden Seiten. Jemand der von Beginn an auf Respekt scheißt kann kein gutes Gegenüber für spätere Grenzerfahrungen zeigt. Jemand der sein eigenes Ego, weil selbsternannter Dom nicht beiseite schieben kann, ist nicht geeignet einen Menschen zu führen. Es liegt erst Konsens vor, wenn sich Menschen genau auf einen bestimmten Rahmen/ Praktik/ what ever einigen. Alles andere ist Gewalt/ Belästigung…
  12. Ich weiß nicht, ob wir da bei einem ähnlichem Einwand sind. Was ich immer nervig finde, ist dieses: "Das war aber kein echter BDSMler", wenn jemand übergriffig oder sonstwas ist, zum Stichwort weiße Weste. Wir als soziale Wesen neigen dazu, felsenfest anzunehmen, "unsere" Gruppe sei perfekt, und alles Schlechte kommt nur von Außenseitern. Realistisch gesehen sind BDSMler sicherlich keine besseren, reflektierten Menschen. Mann kann auch 20 Jahre Workshops machen und trotzdem die Regeln nicht kapieren oder ein Creep sein. Wahrscheinlich nicht ganz Dein Punkt, Rosenrot82, aber diese Projektion auf die nicht waschechten BDSMler immer, als würden wir nicht genauso einen moralischen und inteligenzmäßigen Querschnitt haben wie der Rest der Welt. Es ist einfach kein Gütesiegel, vor 50 Shades, The Idol oder so kinky gewesen zu sein
  13. Dieses "ohne Konsens" Dichtest du dazu. Das steht nirgendwo.
  14. Wow das ist das erste mal das du was sagst dem ich zustimme. Aber trotz dieser deiner recht späten Erkenntnis bist du der Meinung das es vollkommen ok ist ohne Konsens zu agieren. Zum Beispiel bei einem Date... Wie man ja an deiner Aussage: "Aber z. B. auf einer BDSM Party, oder wenn es sich beim Date ergibt, oder wenn man schon gut gechattet hat und loslegen will, oder, oder, oder ..." Zitat Ende sieht.
  15. Du ordnest dich unter und dein Herr sollte dich nicht verletzen wollen. Wenn er es aber will, fügst du dich. Von diesen Extremen hältst du persönlich nichts. Weitgehend richtig? Fand ich nicht so schwer zu verstehen.
  16. Für die Menschen, die es nicht betrifft ist es kein relevantes Thema.
  17. Ja gut, @Rosenrot82 aber weil ihr euch auf TPE geeinigt habt und es die Basis eurer Beziehung ist. Eure Dynamik ist nicht das Raw Modelle für BDSM. Da hat es eben die Verlinkung rausgehauen 😄 diese Seite manchmal:
  18. Ja die meisten glauben da an die sub. Als wahre Bestimmerin. Noch so ein Punkt, mit dem ich nichts anfangen kann. Wenn mein Dom nicht über mich bestimmt, kann ich nämlich auch alleine bleiben. Und wenn er mich schneiden will, braucht er von mir keine Zustimmung. Ich bin seine Sklavin. Und für die, die gleich wieder sagen werden, meine Aussagen seien widersprüchlich: Nur weil ihr mich nicht verstehen könnt, sind meine Aussagen trotzdem stimmig.
  19. ich finde aber auch dass Romantik auslegungssache ist. Wenn mir einer z.B. Blumen mit bringt den schau ich nur blöd an. das ist für mich nicht romantisch. Also nur weil man in einer BDSM beziehung ist oder so heißt es noch lange nicht, dass da keine Romantik zu finden ist. Zumal wie schon andere es hier erwähnt haben, ist es hier keine reine BDSM seite sondern eine Fetisch seite und es gibt ja die verschiedensten und es muss nicht irgendwie was mit BDSM zu tun haben
  20. eher nicht 😅 Sie ist ein Staubsauger 🤣😂🤣😂
  21. Nimmst du das so wahr, das applaudiert wird wenn der Dom die Sub verletzen möchte? Gute, ich habe jetzt auch noch nicht wirklich Fuß gefasst in der Szene, aber ich finde das ist ganz klar eine Sache bei der Zustimmung vorliegen muss. Von der Sub viel eher als vom Dom, weil die Sub ja auch aushalten muss. Der Dom muss natürlich auch zustimmen, er muss auch damit klar kommen können was er auslöst. Hm. Vielleicht wird der Dom eher gefeiert, weil er als jemand gesehen wird der das Verlangen seiner Sub stillt? Die Sub ist die, die im Endeffekt die Zustimmung gibt, vielleicht wird deswegen der Fokus auf die Sub gelegt wenn es um die Frage geht wer dann ausschlaggebend für die Situation ist? Ich habe keine Ahnung, sind nur Gedanken die ich habe und hier Mal so ausführe.
  22. Wir sind hier im BDSM Kontext. Vielleicht ist das noch neu für dich, aber Konsens ist die Basis davon. Ohne Konsens ist es kein BDSM.
  23. Heute
  24. Hör mal auf hier so zu provozieren. Dass ich Dich normalerweise ignoriere, sollte Dir bereits aufgefallen sein, andernfalls teile ich es Dir jetzt nochmals mit. Wenn Du mich zitieren möchtest, dann lies zunächst mal, was ich wirklich geschrieben hatte und versuche es so zu verstehen, wie ich es tatsächlich geschrieben hatte. Und falls Dir dies nicht möglich sein sollte oder Du dies einfach nicht willst, dann ignoriere meine Beiträge doch einfach. Diese Art von Provokation braucht hier niemand!
  25. Natürlich darf das so sein. Absolut. Wenn ich mich selbst verbrenne, werde ich als krank bezeichnet. Wenn ich einen anderen Menschen bitte das zu tun, wird gesagt , das wäre dann ein Erfüllungsgehilfe meiner Krankheit. Will das der andere aber von sich aus machen - da wird applaudiert. Noch mehr applaus bekommt man, wenn ich das nicht als starke Vorliebe habe, es aber auch kein Tabu ist. Und als sub meine Befriedigung ziehe wenn er glücklich ist. So das ist BDSM und darum weiß ich warum ich kein BDSMler sein will. Ich kann auf ganz verschiedene Arten meine Befriedigung abholen und brauche kein okay von anderen BDSM lern. Darum bin ich noch nicht mal ein schlechter Mensch.
  26. Ich wollte Nippelsauger mit bipolarer Elektrode haben, die habe ich aber nirgendwo gefunden (nur mit einer Elektrode, was nicht so nice ist, wenn der Strom über die Brust läuft). Also hab ich die selbst gebastelt, d.h. eine ringförmige, bipolare Silikonelektrode mit Sauger im passenden Durchmesser verklebt. Funktioniert sehr gut an der Brust, könnte man bestimmt auch gut an anderer Stelle weiter unten verwenden.
  27. Also übergriffiges verhalten ist kein relevantes Thema?
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