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  1. In der letzten Stunde
  2. Hmh, verstehe im Ansatz zumindest was du meinst. Wie ist denn deine Meinung dazu, was genau siehst du anders? Ich würde nicht sagen jeder Mensch der eine Straftat begeht ist böse. Ich würde überhaupt Menschen eigentlich nicht als böse bezeichnen, "böse" sind eigentlich eher Taten als Menschen im allgemeinen. Wobei ein Mensch natürlich im allgemeinen eher gutes oder schlechtes tun kann. Aber ich finde das macht den Menschen nicht böse. Es ist ja im Gegenteil deutlich komplizierter als das. Warum ein Mensch ist wie er ist hat eine Vielzahl an Gründen. Aber trotzdem würde ich sagen kann man bestimmte Handlungen als moralisch verwerflich ansehen, natürlich. Wenn jetzt jemand einen anderen ermordet, dann ist die Tat "böse". Egal aus welchem Gründen das auch immer war. Die Tat bleibt erstmal falsch
  3. Und der Konsens heiligt die Mittel. Konsens wird als Rechfertigung benutzt. Da werden konsensuell Hoden zerquetscht. Und unkonsensuell schreibt ein Mann einer Frau, dass sie sexy ist. Da kommt der Aufschrei. Das kann man sich auch alles schön reden.
  4. Unglaublicher Gedanke
  5. Ich glaube im Moment ist es diese ganze schön-färberei - die in diesem Thema versucht wird rüberzubringen. Dann die Unterteilung in gute und schlechte Menschen. Und wie man mit vermeindlich schlechten Menschen umgehen soll. Und wie genau Gute Menschen zu sein haben. Und das ist verdammt übergriffig.
  6. Es ist deine Arbeit, natürlich. Aber wenn ich dazu beitragen kann, das es weniger Menschen getriggert werden, dann würde ich das natürlich gerne tun. Es ist nur schwierig, weil man ja irgendwie einen Gedanken verständlich rüberbringen muss. Du kannst mir jederzeit privat schreiben wenn du möchtest :)
  7. Ja da stimme ich dir zu. Wäre es in Ich-Botschaft formuliert gewesen, wäre es etwas anderes
  8. Aber müssen Menschen nicht erst Recht deswegen aufgeklärt werden? Müssen wir nicht erst Recht deswegen umso bekannter machen, das das nicht in Ordnung ist? Nur wenn es öffentlich die breite Masse erreicht hat und sich Leute wehren kann es doch was bewirken, oder sehe ich das falsch? Wenn man es sich selbst nicht mehr schön reden kann, weil man eben aufgeklärt ist, führt das dann nicht zumindest zu weniger Taten? Ja.. wobei ich das als schwierige Formulierungen halte, weil es so rüberkommt als wäre eine beschädigte Person naiv oder so. Im Endeffekt dürfen Menschen tragen was sie wollen, niemand hat ein Recht übergriffig zu sein. Jeder hat ein Recht auf die freie Entscheidung über den eigenen Körper.
  9. Das ist lieb von dir, aber es gibt nichts für das du dich entschuldigen musst🙏 Ich kann einiges aushalten. Und es ist an mir daran zu arbeiten, dass ich auf gewisse Ausführungen nicht getriggert reagiere. ❤️
  10. Ja so ist es. Aber mir ist das egal…
  11. Wenn du mir sagst was dich verletzt habe, kann ich es das nächste Mal vielleicht verhindern
  12. Entschuldige, ich wollte dich keinesfalls verletzen
  13. Genau. Und daher widersprach ich der aufgestellten Behauptung, es wäre gesellschaftlicher Konsens Frauen zu belästigen oder übergriffig zu sein. Der Schutzmechanismus eines Opfers kann zusätzlich auch darin bestehen, die erlebte Ohnmacht anzuerkennen, aber sich für die Zukunft auf mögliche Wiederholungen vorzubereiten. Sprich - sich geeignete Fähigkeiten (z.B. Kampfkunst) oder Waffen als versteckte "Optionen" zuzulegen. Dass man sich selbst die Schuld gibt - mag auch vorkommen, zum Beispiel "hätte ich mich nur nicht so naiv verhalten und wäre mitten in der Nacht durch dieses "verruchte" Stadtviertel allein nach Hause gegangen", oder "hätte ich wohl besser nicht meine Rolex schön sichtbar am Arm gehabt, als ich nachts durch Sao Paulo spazieren ging".....
  14. Ja da gibt es einige hier, die es als ihr Hobby sehen und damit anderen Verletzungen zufügen. Ich dachte mir auch, es kann nur Hobby sein, wenn Worte so schmerzen.
  15. Nur Hobby
  16. Hobby-Psychologin oder fachlich Ausgebildet?
  17. Stimm. Im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt geht mir die Melodie durch den Kopf: "Hääänse und Greeetel verliefen sich im Waald. Äääs war so fiiinste und auch so bitterkaaalt. ... "
  18. Und das Problem ist auch die Einsicht der Menschen. Auch vor der Legalisierung wurde Cannabis konsumiert, weil die Leute gesagt haben sie dürfen es selbst entscheiden. Menschen die Kinder missbrauchen reden sich das auch schön. Der Mensch ist im Stande dazu sich alle Möglichen Taten mit verquerten Kopf schön zu reden. Solange es geht wird oft der Weg genommen der am einfachsten, oder einfacher ist. Das ist ja auch teilweise ein Schutzmechanismus, auch Menschen die Übergriffe erlebt haben und sich selbst die Schuld geben machen das aus Schutz. Weil es erträglicher ist wenn man selber die Schuld hatte. Weil wenn man selber die Schuld hatte war man nicht ohnmächtig. Und das ist leichter zu ertragen. Aber natürlich gibt es auch kriminelle, oder Menschen die keinen Drang haben sich in die Gesellschaft einzufügen. Aber ich glaube auch die reden sich das dabei schön
  19. Wie sagte Churchill: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" Wenn man schon mit Statistik kommt, sollte man auch aufführen, wie das Verhältnis von Vollzeit- zu Teilzeitarbeit aussieht. Dass ein Mann in Vollzeit mehr verdient als eine Frau in Teilzeit - besonders im selben Beruf - ist doch ganz logisch. Nebenbei bemerkt gehören meine Eltern auch zu den (angeblich nur) 10,3%.
  20. Es gibt viele, die ihr Glück hier versuchen. Und was ich oft mitbekomme, sind sehr viele davon enttäuscht, weil sich hier nicht finden lässt, was sich erhofft oder von ihnen erwartet wird. Ich glaube, es liegt vor allem an deiner Erwartungshaltung, ob du dich hier wohl fühlst.
  21. Heute
  22. Wen es interessiert, Deutschland, laut DESTATIS: 56,6 % der Paare Mann höheres Einkommen 33,1 % beide gleichauf und nur 10,3 % bei der die Frau das höhere Einkommen hat Das könnte jetzt an Strukturen, Rollenbildern und männlichen Privilegien liegen, also kurz am Patriarchat. Was bei 56,6% zu 10,3% schon eine gewagte Behauptung wäre. Oder vielleicht liegt es doch ganz einfach daran, dass Frauen eben Männer mit höherem Einkommen, als dem eigenen, bei der Partnerwahl bevorzugen.
  23. Der gesellschaftliche Konsens ist ganz klar, dass man Frauen (und allgmein niemanden, egal welchen Geschlechts) nicht belästigen darf. Der gesellschaftliche Konsens ist auch so, dass man nicht in fremde Häuser einbrechen darf und trotzdem passiert es. Was hat das also mit dem Konsens zu tun? Es gibt - gerade in Deutschland - für jede noch so kleine Angelegenheit ein Gesetz, das diese regelt und in einen rechtlichen Rahmen packt. Die Realität ist - die meisten halten sich dran, aber so einige auch nicht. Also ist nicht das Problem der Konsens, sondern die Ignoranz einiger Individuen. Manche haben ein gerüttelt Maß an krimineller Energie, manche weniger....
  24. Naja zumindest sehen wir jetzt so immer wo sich Stefan hinverkrümelt hat
  25. Oh, dann hast Du in Deinem Umfeld also etliche der Paare, die in Deutschland statisch nur ca. 10 % (Quelle DESTATIS) ausmachen, bei denen die Frau ein höheres Einkommen hat, als der Mann. Das ist aber schön.
  26. Wenn ich mich gemütlich lecken lasse, dazu sage, wie ich das möchte (also Grenzen ziehe), bin ich automatisch devot? Okay. Soll mir recht sein. @LadyViolet_ Ich hatte vor nicht allzulanger Zeit ein paar interessante Treffen mit einem Mann, der seine devote Seite erkunden wollte. Da ich zu der Zeit einen Liebhaber suchte, gingen wir ein Agreement ein: Ich zeig dir deins, du machst mir meins 😁 Das Problem mit ihm war, dass er, nachdem er gekommen war, die Führung übernehmen wollte. Ich hatte bestimmte Ideen im Kopf, was er mit mir tun sollte, was ich fühlen wollte und habe ihm das auch deutlich gesagt. Ich ließ mich aber auch auf ähnliche Spielereien ein, wenn es sich gerade ergab. Ich finde, Sexualität darf fließen. Nur, beim zweiten Treffen merkte ich, dass es nicht darum ging, das wir uns gemeinsam treiben lassen, sondern ihm ging es um Kontrolle und Bestimmung über meinen Körper. Ich musste immer wieder eingreifen und korrigieren. Ich bin das gewohnt, kein Thema, aber es nervt, wenn ständig eine Wachfrau im Hinterkopf präsent sein muss, damit nicht etas geschieht, was ich nicht will. Dieser Mann meinte später, dass es ihm halt schwer fiele, seine Dominanz zu zügeln. Hach. Der Arme. Auf mich wirkte das allerdings keineswegs dominant. Sondern übergriffig. Denn es war nicht so abgesprochen. Ich finde es nicht dominant zu sagen, was man erleben möchte und das mit jemanden so weit abzusprechen, dass beide zufrieden aus dem Bett krabbeln. Ich finde es nicht dominant, einfach zu tun, was man selbst erleben will, ohne den anderen abzuholen. Es kann dominant sein, zu sagen, was man erleben möchte und es kann dominant sein, über den anderen zu bestimmen. Ich glaube, was auch schon einige vorher geschrieben haben, das Thema ist damit weniger Dominanz, sondern Konsens.
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