Wir sind ein Paar!
Als solches zeigen wir uns hier, und als solches wollen wir hier auch wahrgenommen und respektiert werden.
Für alle Männer und männlichen Teile von Paaren, die lediglich an unserem weiblichen Teil interessiert sind erübrigt sich das Weiterlesen genau ab hier!
Wir sind nicht auf der Suche!
Wir sind rundum glücklich und zufrieden und haben die perfekte Ergänzung bereits gefunden. Ausserdem treffen wir im Real-Life, auf BDSM-Veranstaltungen und Stammtischen, immer wieder zufällig auf genügend interessante Menschen und haben daher keinen Bedarf an (... in der Regel sowieso wenig aussagekräftigen) Anfragen hier in der Community.
Ausnahmen bestätigen die Regel, aber sicher nicht weil keine Gesichtsbilder im Profil sind oder keine interessanten Beiträge im Forum auftauchen, und auch nicht weil das Profil nichts aussagt.
BDSM bestimmt unsere Sexualität!
Unsere Sexualpräferenz entspricht im Wesentlichen den Beschreibungen im ICD-10-Code F65.5. Der ist zwar glücklicherweise überholt, beschreibt aber unsere Gefühlswelt immer noch recht gut.
Das heißt, dass unsere Sexualität explizit durch unsere S/M- und D/S-Neigungen geprägt ist. Wir sind keine Swinger und unser sexuelles Interesse an anderen Menschen beschränkt sich auf eben diese BDSM-Neigung. Partnertausch im herkömmlichen bzw. Swingerkontext wird es mit uns daher nicht geben.
Auch nicht weiterlesen sollten daher Menschen, die sich damit nicht anfreunden können oder wollen.
Unser BDSM ist sehr D/S-lastig und von Besitz-, Hingabe- und Zugehörigkeitsgefühlen geprägt. Der schwarze Herr teilt, verleiht und überlässt nicht was er besitzt und seine lila Sklavin hat keinerlei sexuelles Interesse an Dritten.
Der schwarze Herr bespielt bei Interesse andere Frauen, den weiblichen Teil von Paaren, gerne im Beisein des männlichen Teils, oder bei entsprechend veranlagten Paaren auch beide gemeinsam. Seine lila Sklavin schaut ihm dabei gerne zu, bleibt aber in der Regel ihrer Natur entsprechend relativ passiv.
In unserer eigenen und intimen und penetrativen Sexualität genügen wir uns selbst und suchen keinen praktischen Kick mit Dritten. Sehr wohl aber genießen wir das Spiel, die Atmosphäre, das Zuschauen und die begrenzte Öffentlichkeit von BDSM-lastigen Veranstaltungen und Partys.
Nicht zuletzt auch deswegen veranstalten wir ab und zu eigene BDSM-Playpartys in unseren privaten Räumen, um eben diesen Austausch und Einstieg zu ermöglichen.
Wir haben uns in unserem großen, Loftartigen Zuhause unser eigenes Reich geschaffen, in dem wir relativ ungezwungen und frei agieren können.
Unsere Beziehung
Nachdem nun die wesentlichen Dinge geklärt sind, kommen wir nun zu uns. Wir haben uns 2014, indirekt über den JoyClub, auf einer Party kennengelernt und sind seitdem ein Paar.
Für den männlichen Teil ist es nicht die erste D/S- und SM-geprägte Beziehung. Er lebt seine Neigungen schon seit seiner ersten festen Beziehung und auch in etlichen Spielbeziehungen in dieser Form aus.
Für Sie ist es, nach einer langen und sexuell eher unerfüllten Beziehung, der Platz nach dem sie sich, mehr oder weniger unbewusst, so lange gesehnt hat. Ihre intrinsische Devotion hat sowohl in ihrer Sexualität, wie auch in der Beziehung und im Alltag, ein Ziel gefunden und wird endlich wertgeschätzt.
Das Spiel mit Macht und Schmerz ist ein elementarer Bestandteil unserer Sexualität und bestimmt einen großen Teil unseres Denkens. Wir lieben und leben aber auch Zärtlichkeit und Nähe und betrachten uns als sehr einfühlsam und harmonisch.
Das ist sicherlich nicht der einzige Weg ein Feuerwerk an Gefühlen und Emotionen zu erzeugen, aber für uns ein Weg der uns das sowohl in unserer exzessiv ausgelebten Sexualität, wie auch im Alltag, in den ganz kleinen Dingen des Zusammenlebens ermöglicht.
"Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut,
sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt"
(Antoine de Saint Exupéry)
Liebe bedeutet für uns jemandem etwas zu geben oder für ihn zu tun, ohne dafür etwas zu erwarten. Liebe bedeutet für uns tiefes Vertrauen und bedingungslose Offenheit.
Lieben bedeutet für uns jemanden so sehr zu schätzen, dass man ihn überglücklich machen möchte, so sehr zu respektieren, dass man seine innersten Bedürfnisse sieht und bedient, ihn sicher und verantwortungsvoll führt, so sehr zu verlangen, dass man eine unvergleichliche Verbindung hat, so sehr zu begehren, dass man ihn besitzen möchte oder sich ihm schenken möchte.
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht"
(Franz Kafka)
In diesem Sinne wagen wir es immer wieder neue Wege zu gehen und nach interessanten Menschen zu schauen.
Wir unterhalten uns auch gerne mit Neueinsteigern und BDSM-interessierten Menschen, beantworten Fragen und begleiten sie bei ihren ersten Schritten in dieser interessanten Welt. Wir sehen uns dabei aber eher als Mentoren, denn als aktive "Mitspieler".
Das schließt aber nicht aus, dass wir interessierten Einsteigern diese Gefühlswelt auch praktisch vermitteln wollen. Wenn es zwischenmenschlich passt, nehmen wir Andere auch gerne auch ganz praktisch mit auf diese Reise.
Gerne lassen wir Frauen und Paare auch "fühlen" und "erfahren" oder nehmen sie mit auf erste Events Dabei ist aber in der Regel lediglich der Herr aktiv.
"Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht -
weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar"
(Seneca)
Was wir vielleicht dennoch gerne finden
Wir sind sehr offen und kommunikativ, sprechen gerne über unsere Welt, unsere Sexualität, unsere Gefühle und Emotionen und unsere Erfahrungen. Wir tauschen uns gerne mit BDSM-affinen, aber auch mit anderen sexuell aufgeschlossenen und freigeistigen Menschen über unsere Erfahrungen, Gefühle und Empfindungen aus. In erster Linie sind wir jedoch unkomplizierte Menschen denen Authentizität, Natürlichkeit und geistige Freiheit wichtig sind.
BDSM ist für uns eine eigene sexuelle Erlebnis- und Erfahrungswelt, in der der Fokus auf eben dieser Gefühlswelt liegt und nicht im herkömmlichen Partnertausch. Daher steht bei uns auch ein "Nein" bei Partnertausch, weil wir eben keine Swinger sind und ausdrücklich nicht den GV im Vordergrund unserer Interaktion mit Dritten sehen.
Insbesondere sein sadistischer Teil ist mit seiner lila Sklavin nicht ganz ausgelastet. Wir suchen daher devote weibliche Pendants, deren Masochismus vielleicht ebenfalls nicht ganz bedient ist. Hier bieten sich auf RACK-Basis (fast) alle Möglichkeiten bis hin in den CNC- und Edgeplaybereich.
Ebenfalls angesprochen sind Interessierte und Neueinsteigerinnen, die ruhig und in ihrer eigenen Geschwindigkeit und Tiefe in diese Welt schnuppern wollen.
Eine weitere interessante Möglichkeit würde ein devotes, in sich intaktes Paar darstellen, gerne auch beide mit masochistischem Ansatz. Der schwarze Herr ist zwar nicht wirklich Bi, hat aber keine Berührungsängste und kann sich sehr gut vorstellen, beide gemeinsam zu bespielen. Das wäre eine (noch) neue Herausforderung, dabei beide gemeinsam zu beherrschen.
"Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht dann mit dem Rest?"
Eine gute Frage aus dem "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier
Wir haben schon Vieles gelebt. Wir geben gerne weiter was wir alles schon kennen und suchen nach dem was (sich) noch in uns (ver)steckt und nach neuen und unbekannten Dingen am Wegrand die sich lohnen entdeckt zu werden.
"Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden."
(Carl Spitteler)
Was wir 2026 neu gefunden haben
Unser kleines Unten. Wir sind ihr im Herbst 2025 zufällig begegnet, und mittlerweile hat sich daraus eine vertrauensvolle Freundschaft und eine sehr interessante und tiefe Spielbeziehung entwickelt.
Grenzen sind wichtig, denn niemand ist grenzenlos. Man muss um die Grenzen seines Gegenüber wissen, dann kann man sich gefahrlos in diesem Grenzbereich aufhalten.
Fliegen beginnt genau an diesen Grenzen, wenn man vom festen Boden abhebt, wenn die Realität beginnt sich mit der Fantasie zu vereinen, wenn man die Grenzen des Alltags überwindet.
Ich hatte über sieben Jahre eine Spielbeziehung mit einer Frau die extrem an ADHS litt. Für Sie war das extreme Machtgefälle zwischen uns vermutlich die einzige Möglichkeit überhaupt temporär abzuschalten und so etwas wie sexuelle und mentale Befriedigung zu bekommen.
Das Ganze bedeutete für mich Weiterlesen… meist viel Geduld und Nachsicht weil ihr Zeitmanagement katastrophal und sie nie fertig war wenn ich zu ihr kam oder sie für eine Veranstaltung abholen wollte. Aber wir hatten eine CNC-Vereinbarung daghingehend, dass ich in diesen Situationen vollständig über sie verfügen konnte. Dementsprechend war in dem Moment in dem ich ihr gegenüber stand das Machtgefälle präsent und wir waren bereits in der Dynamik.
Ab diesem Moment war sie in der Regel wie ausgewechselt und hat einfach meine Anweisungen befolgt. Für eine Session bei Ihr hat das allemal gereicht.
Schwieriger war es wenn wir etwas auswärtiges vorhatten. Wenn sie Schwierigkeiten hatte, sofort in den Sub-Modus zu kommen, dann kam es auch manchmal vor, dass ich sie bestückt mit Kopfharness, Augenbinde und Knebel, Handfesseln, ungeschminkt und nackt, direkt aus dem Badezimmer und nur mit einem übergeworfenen Mantel zu einer Veranstaltung mitgenommen habe.
Gängiges Ritual waren verbundene Augen und Knebel oder Vollmaske. Das hat sie nicht nur äusserlich ruhig gestellt, sondern auch innerlich zur Ruhe gebracht, ihre Aufmerksamkleit das Zuhören geschärft, und das Gedankenkarussell ausgebremst.
Meine Devise war "Einfach Tun", sie übernehmen, ihre Motivation und ihre Konzentration quasi erzwingen. Damit erlebten wir immer wieder wunderbare Stunden in denen sie völlig mit sich im Reinen sein und "fliegen" konnte. Meist war es dann so, dass sie anschliessend für Tage "geerdet" war.
Aber es war eine Spielbeziehung. Kein Alltagsstress, keine Dískussionen in diese Richtung und keine "Erziehungsversuche" in Richtung Struktur schaffen ausserhalb der Treffen und auch kein Hinterherräumen. Tatsächlich hat ihr diese Beziehung mit regelmässigen Treffen und diesen "Auszeiten" dabei geholfen, auch ihr Leben und ihren Alltag besser zu bewältigen, etwas mehr Eigenantrieb zu bekommen und zumindest in den Tagen nach den Treffen etwas mehr Struktur in ihren Vorhaben.
Gescheitert ist diese Spielbeziehung dann letztlich, weil sich meine Hauptbeziehung geändert hat und sie ein gewisses Anspruchsdenken entwickelt hat. Sie wollte mich ganz, und das hätte katastrophal geendet. Das hätte ich vermutlich nicht leisten können, wäre mir zu viel geworden, ich wäre ihr Co-Anhängiger geworden.
LG, BoP (m)
Ich habe gerade auf einer anderen (BDSM)Plattform einen schönen Text von einem Bekannten gelesen, der, wie ich meine, ganz gut hier her passt und zum nachdenken anregen könnte: So wie ich bin Ich möchte gesehen werden,
so wie ich bin.
Nicht so wie du mich gerne hättest.
Nicht als bessere Version Weiterlesen… von mir, weil Du denkst es wäre besser für mich.
Ich möchte gesehen werden, mit meinen Stärken und genauso mit meinen Schwächen.
Mit meinen Ecken und Kanten,
mit meinen Fehlern und mit allem was mich eben ausmacht.
Ich will mich nicht ständig erklären müssen.
Schon gar nicht das Gefühl haben,
ich müsste mich verändern,
damit ich für dich richtig bin.
Nimm mich wie ich bin.
Nicht perfekt!
Das bin ich nicht und das will ich auch nicht sein.
Ich bin ich.
Mit meiner Art, meinem Humor,
meinen Gedanken und manchmal auch meinen Macken.
Ich möchte einfach wissen,
dass ich so wie ich bin,
für dich genüge.
Denn ich erwarte von dir
auch nicht dass du anders wirst.
Ich lasse dich sein wie du bist.
Mit deinen Stärken und Schwächen,
deinen Ecken und Kanten.
Ich will dich nicht verbessern.
Ich will dich nicht formen.
Ich will dich nicht passend machen.
Ich sehe dich wie du bist
und das möchte ich.
Dich, so wie du bist.
Und genauso möchte ich,
dass du mich siehst.
Nicht perfekt.
Nicht verändert.
Nicht angepasst.
Sondern einfach ich.
Colour_of_Magic
Für uns entscheidet der Mensch, nicht die Performance. Natürliche Offenheit, Authentizität, kein aufgesetztes "zweites Ich", ein aussagekräftiges profil mit Gesichtsfoto sind Dinge die wirken und überzeugen können. Alles muss zusammenpassen und dem Menschen entsprechen der dahintersteckt.
:1786529044,6115258,Hallo zusammen, ich habe diese App jetzt seit etwas mehr als einem Jahr. Regelmäßig schreibe ich Frauen an, die mir zusagen (sowohl optisch als auch vom Profil). Bisher hatte ich aber noch nicht ein einziges Treffen oder längeren Schriftverkehr. Einmal wäre es fast zu Weiterlesen… einem Treffen gekommen aber der Account wurde wegen einer anstehenden Verifizierung gesperrt.
Nun, wie du die vielen regelmäßigen respektvollen und informatriven Anschreiben an Frauen die dir gefallen tatsächlich gestaltest, das wissen wir nicht. Wenn die Anschreiben sich aber genauso weinerlich und karg lesen wie dein Profil, dann wird das mit den Treffen unserer Meinung nach auch eher Wunschdenken bleiben.
Daher meine Frage an euch, die vielleicht mehr Erfolg haben. Was mache ich falsch? Was sollte ich besser machen? Wie schreibe ich Frauen am besten an? Wenn ich jemanden angeschrieben habe dann meist auf die respektvolle Weise indem ich Komplimente mache und etwas zu meiner Person erzähle etc. Ein paar mal habe ich auch mit expliziteren Nachrichten angefangen aber auch damit kein Erfolg.
Vielen Dank im Vorraus für die Antworten!
Du versuchst als (... laut deinem Profil) dominanter, aktiver Mann mit minimalen Informationen über dich selbst aus der Defensive heraus devote Frauen von dir zu überzeugen. Du weist im AGB-Stil ausdrücklich darauf hin, dass dir nüchterne Sachlichkeit wichtiger ist als Investitionene in Gefühle und diese Suche.
Überarbeite deine Aussenwirkung, entscheide dich, ob du tatsächlich der aktive Part sein willst oder ob du weiterhin lediglich Mitleid ob deinem fehlenden Premium heischen willst.
Vielleicht passt aber auch dein Beuteschema einfach nicht zu deiner tatsächlichen Wirkung. Auhentizität ist für die allermeisten Frauen ein sehr wichtiges Kriterium. Ein dominater Mensch sollte auch Dominanz ausstrahlen, sollte aktiv sein und nicht darauf warten, dass er gerne angeschrieben wird.
LG, BoP (beide)
:1786184938,3166216,Was ist denn nun eine wirklich originale kreative, selbst geschmiedete und erdachte Idee und wie viel Inspiration darf sie haben?
Die ersten 15 bis 20 Jahre meines SM-Daseins habe ich leider, wie vermutlich viele andere damals auch, ohne viel Inspiration von Weiterlesen… aussen überstehen müssen, weil es die schlicht so gut wie nicht gab. Da waren etwas Literatur, meist nicht ohne weiteres zugänglich, Folterberichte aus dem Vietnamkrieg und eher kirchliche Themen wie Inquisition aus dem finsteren Mittelalter.
Erst Anfang/Mitte der 80iger kamen dann Kontakte übert das UseNet in den Newsgroups zustande. Brent Scott (bekannter als PD) und andere haben da schon lange vor der Gründung von Intersec Interactive Inc. (... bekannter als Insex.com) Texte und Fotos gepostet, die mein Kopfkino aufs höchste beflügelt haben. Mit der Verbreitung des Internets wurde Inspiration zur Normalität, die Videos von PD und Konsorten zur Massenware und viele wurden vermutlich so stark überinspieriert, dass sich daraus Religionen entwickelt haben.
Bei mir war das Gegenteil der Fall. Ich habe für mich entdeckt, dass meine wahre Inspiration mein Gegenüber ist. Meine Jagd nach Gefühlen und Emotionen hatte begonnen und das von aussen inspirierte Kopfkino verblassen lassen. Irgendwann hat sich das so verselbständigt, dass das reale Erleben das Kopfkino weit hinter sich gelassen hat.
Kopfkino ist nicht mehr Ziel und Selbstzweck, Inspirationen, Ideen, Werk- und Spielzeuge, Vorrichtungen und Alltagsgegenstände sind nur noch Mittel zum Zweck.
Im meinem Zentrum stehen Gefühlswelten, gemeinsame Erlebnisräume aus den Schnittmengen lebendiger Wesen mit intrinsischen Wünschen, Emotionen, sexuellen Neigungen, Triggern und ganz individueller Neurobiologie und Psychodynamik. Die Sub, die Sklavin und ihre Reaktion auf mein Tun ist die Inspiration. Daraus entstehen zwangsweise teils sehr skurrile Ideen, die vielleicht auch schon irgendwer irgendwann und irgendwo vor mir ähnlich umgesetzt haben mag, die aber für mich eben in dieser kombination eine ganz individuelle Erlebnis- und Gefühlswelt erzeugen. Der Weg dahin ist das eigentliche Ziel, an fertigen Ideen verliere ich schnell das interesse.
Vermutlich verpasse ich damit den Mainstream ziemlich grandios und die höheren Dom-Weihen werden mir sehr wahrscheinlich nicht mehr zuteil.
LG, BoP (m)
:1786269448,2215177,Ich unterscheide für mich zwischen Demütigung und Erniedrigung @BlackownsPurple, aber das ist nur so für mich.
Ich unterscheide da auch. Erniedrigung bedeutet einfach herabsetzen auf ein niedrigeres Niveau, kann passiv geschehen, ist in der Regel nicht absolut Weiterlesen… und brauch keine Zuschauer. Demütigung ist es für mich eher wenn Dritte involviert sind und/oder wenn ich dabei aktiv bin, Sub nur passiv geschehen lassen kann.
Aber im EP ist ja beides genannt und quasi gleichgesetzt. Für mich ist es keine Demütigung, wenn Sub direkt in diesem Zusammenhang und durch die Situation an sich Lust empfindet.
Das hier passt da für mich schon eher:
:1786269448,2215177,Am Ende kann ich aus Dingen, die ich nicht mag, Befriedigung ziehen, weil ich als Lustobjekt dienlich war. 🙏 Das ist ja meine Aufgabe und Bestimmung.
Nicht das gefühl der Demütigung oder Erniedrigung an sich ist "wunderbar", sondern die Befriedigung entsteht durch die Überwindung, die Erfüllung einer Aufgabe, den Stolz und die Wertschätzung des dominanten Parts, das "dienlich sein".
Zumindest ist das meine Erfahrung und auch mein Gefühl. Mein Machtgefühl labt sich nicht an der Demütigung und Erniedrigung an sich, sondern an der Tatsache, dass meine Sub oder Sklavin das für mich aushalten will und auch tut, ergo muss das eigentliche Gefühl der Demütiguing oder Erniedrigung für sie eine Aufgabe darstellen und nicht schon die Erfüllung. Mein Sadismus wird befriedigt, wenn diese Dinge im grenzwertigen Bereich geschehen, wenn statt Erwartungshaltung die Überraschung durch das "Tun" die Szene beherrscht.
LG, BoP (m)
Demütigung im BDSM-Kontext kann sehr ambivalent und erregend wirken, allerdings habe ich in meinem Erfahrungshorizont noch keine Sub oder Sklavin erlebt, die meine Demütigungen als "wunderbares Gefühl" beschrieben hätte. Auch wenn Demütigung tatsächlich sexualisiert werden kann und erregend wirkt, Weiterlesen… ist für meine Verständnis das Ergebnis, der Stolz auf die Überwindung ein "wunderbares Gefühl", aber sicher nicht der Weg dahin, die Demütigung an sich. Das sollte für mein Verständnis ein tiefes, fast unüberwindbares Tal sein.
So schwärmerisch wie du das darstellst, sehe ich keine echte Demütigung, keine echte und tiefgehende Scham die es zu überwinden gilt. Das wäre dann für mich auch keine Herausforderung und kein Kick, wenn das quasi ein Selbstläufer ist und die ganze Prozedur ein selbstgewünschter Hochgenuss für Sub.
LG, BoP (m)
:1786044089,7524370,.. eure Sklavin/euren Sklaven zu etwas zwingen/drängen, was er bzw. sie absolut nicht möchte und es auch so äußert ?
In diesem Fall gibt es weder Herren oder Herrinnen, noch Sklaven oder Sklavinnen, weil es kein BDSM ist, weil die Einvernehmlichkeit nicht gegeben Weiterlesen… ist.
Nenn es Täter und Opfer, das passt besser.
In so einer Situation können die neurobiologischen und psychodynamischen Prozesseerst recht zu einem gewaltigen Subdrop führen. Wie das Aftercare dann aussehen soll ist eine andere Frage, aber es ist zwingend notwendig und auch hier sicher keine paradoxe Veranstaltung.
Ein Subdrop oder auch Weiterlesen… bleibende, überwiegend negative Erfahrungen würden sicher jede positive Absicht hinter einer "Strafsession" konterkarieren (... über die Sinnhaftigkeit von "Strafsessions" und die Merkmale von positiver und negativer Erziehung kann man sicher grundlegend diskutieren).
LG, BoP (m)
Ich bin überhaupt kein Freund von "Protokollen" und Aufgaben die ich vorgeben, antrainieren und dann auch noch überwachen muss. Das wäre mir im Alltag viel zu viel Arbeit und meine Aufmerksamkeit wäre eher "überwachend" denn geniessend auf meine Sklavin oder Sub gerichtet.
Aber diese kleinen Dinge, Weiterlesen… die intrinsisch von ihr kommen, die geniesse ich sehr. Das zeigt ihre Aufmerksamkeit, ihren Willen, mir zu dienen, das Machtgefälle zu leben.
Das ist mir deutlich mehr wert als regelbasiertes Verhalten, das nur durch einen gewissen äusseren Zwang und Überwachung aufrecht erhalten wird.
Ich will dass unser Machtgefälle intrinsisch lebt und dynamisch bleibt. Ich brauche keine künstlich erzeugten Rituale, keine statischen Verhaltensregeln l, solange die kleinen Dinge, die tatsächlich aus einem Bedürfnis heraus geschehen, so deutlich für mich sichtbar sind.
Das bedeutet aber auch, dass ich sie sehen will und dass ich sie wertschätze.
LG, BoP (m)
:1785663318,6568811,Braucht ihr nach dem Spiel aftercare? Wie sieht diese bei euch spezifisch aus und wieso braucht ihr diese? Quasi 3 Fragen.
Ich bin auf der dominanten Seite unterwegs und stelle fest, dass der Aftercarebedarf bei Subs sehr unterschiedlich sein kann. Von gar nicht Weiterlesen… drüber reden bis zu intensiven und stundenlangen Gesprächen, von einer gewissen Distanziertheit bis zu intensiven Halten und Kuscheln, von wenigen Minuten bis hin zu Wochen nach der Session.
Dann gibt es mich selbst, auf der aktiven Seite. Für mich ist ein gewisses Maß an Aftercare unabdingbar. Ich will wissen und sehen und sicherstellen, dass Sub wieder in dieser Welt und auf Augenhöhe ist.
Ich will zumindest etwas Feedback zur Session an sich, aber auch zu den emotionalen und mentalen Erlebnissen. Hier haben die meisten Subs auch die grössten Probleme. Sie können oft Vieles noch gar gar nicht wirklich einsortieren.
Ich will wissen, ob es sich Stunden oder gar Tage danach immer noch gut anfühlt, ob etwas in der Schwebe bleibt, oder ob es gar zu einem Drop kommt.
Ich will selbst beruhigt sein, die Kontrolle über mein Spiel auch über die reine Session hinaus behalten.
LG, BoP (m)
Hmmm ... das Problem fängt schon damit an, dass ich noch gar nie wirklich eine Sub gesucht habe. Es waren bislang einfach immer zufällige Begegnungen mit interessanten Fauen, die zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort waren, aus denen sich dann Beziehungen und/oder Spielbeziehungen entwickelt Weiterlesen… haben.
Ich weiß also gar nicht wirklich nach was ich denn suchen würde. Auf jeden Fall aber bin ich vermutlich sehr anspruchsvoll. Da muss für mich eigentlich alles passen und das teilweise in relativ engem Rahmen. Das fängt tatsächlich bei der optischen oder eher äusseren Erscheinung an, wo ich zwar keine klare Festlegung habe, aber mit vielen Dingen (... wie zum Beispiel große Oberweiten oder für mich nicht stimmige Körperproportionen oder eine für mich nicht natürlich wirkende Asstrahlung, bestimmte Gesichtstypen, Stimmlagen oder spezielle Formen von Körpersprache, Mimik und Gestik) einfach nicht umgehen kann weil sie mich total abturnen.
Dann kommen die berühmten "inneren Werte", die innere Schönheit. Ich setze Offenheit und unbedingte Ehrlichkeit, Kommunikationsbereitschaft, Reflexionsfähigkeit, ein gesundes Maß an Empathie und sozialer intelligenz, Intellekt (... nicht zu verwechseln mit monetärer Ausstrattung, Bildung beruflichen, kulturellen oder orthografischen Skills) eine gewisse Übereinstimmung in der Weltanschauung und im gesellschaftspolitischen Bereich voraus und natürlich eine sehr gute sexuell Neigungskompatiblität. Unser Kopfkino sollte zumindest in größeren Teilbereichen harmonieren und Frauen die zum "zicken" neigen haben von vorneherein keine Chance. Ich will ihre Seele sehen und greifen können und dafür muss sie für mich interessant sein und eine gewisse Anziehungskraft und "innere" Schönheit haben, was selbstverständlich auch umgekehrt für meine Wirkung auf sie gilt.
An sich keine besonderen Kriterien, wenn man miteinander tatsächlich in gefühlte zwischenmenschliche Tiefen und sexuelle Höhen gelangen will, ganzheitliche Befriedigung sucht. Aber ich denke, dass ich mit "irgendeiner Sub" nicht einmal in die Nähe irgeneiner Befriedigung käme, und ich könne sie umgekehrt genausowenig glücklich machen, weil es einfach nicht authentisch wäre. Sub muss passen, genau "meine Sub, Frau, Sklavin, Prinzessin" sein und ich umgekehrt genau "Ihr Herr, Top, Mann, Schatz, Chief ...".
Das gilt für mich für Spielbeziehungen und erst recht für eine feste D/S-Beziehung. Selbst für eine einmalige Session käme für mich "irgendeine Sub" nicht in Frage.
LG, BoP (m)