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Gut oder schlechte Erfahrungen im Kontext von BDSM oder Fetisch


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Guten Morgen

ich bin heute hier im Forum auf einen Beitrag gestoßen der mich zu diesem Thema bewegt hat, da dieser Beitrag schon sinn macht. ich Vertrete aber doch eher die Meinung das Erfahrungen  egal in welchem Bereich des Lebens gemacht werden schon sehr von dem Umfeld abhängen in dem jeder lebt. Dennoch ist auch von jedem selbst abhängig was er als erfahren und somit als gut an sehen tut. Auch auf die mögliche Gefahr hin das andere dieser Community anders sehen  aber ein Dom sollte auch seine festen Grundsetze habe wissen bis zu welchem Punkt er mit der Sub, Sklavin gehen kann.

Sorry wenn ich das mal so sage aber seit dem ich mich mit BDSM befasse, habe ich immer heufiger den Eindruck das die Szene immer größer wird, aber die Zahl von Menschen  die es ausüben können immer kleiner wird und das hängt in meinen Augen damit zusammen das es viel zu viel Material gibt das die Thematik BDSM und Co. behandelt. Das wiederum führt dann auch da zu das sich Fantasien und wünsche manifestieren  die  am ende für eine falsche Erwartung sorgen und so wird als der Falsche erwartung dann auch eine schlechte Erfahrung.

 

mich würde mal interessieren  wie Dom und Sub und Co  für sich fest legen ob die Erfahrungen die sie in BDM gemacht haben Eher gut oder eher nicht so gut waren.?

 

Da dies Frage doch schon sehr viel raum bietet denke ich mal das es den meisten so wie mir ging und zwar das jeder schon mal die eine oder andere Erfahrung sammelte die nicht so gut war.

Bin mal auf euer Feedback gespannt

Geschrieben
Vor 57 Minuten , schrieb LebeLieberGrenzenlos:
Die Szene wird größer, das ist richtig; aber die "Qualität" der einzelnen nimmt ab; mittlerweile geht für viele sogenannte "Doms" und "Subs" nur noch um höher, schneller, weiter, härter, perverser, abartiger und widerlicher!!
Und gerade hier auf FET sind wir oftmals bei einem Level angekommen (Ja, viele eigene Erfahrungen beiderseits), der an Nicht-Wissen und Arroganz der Dummheit kaum zu überbieten ist!!
Shitstorm in 3...2...1...😉

Das was du schilderst kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, weil auch wenn es mir hier noch nicht aufgefallen ist, weiß ich das es leider so. Und es gibt auch viel subs die meinen sie machen alles mit und solche Aussagen bringen die Sub und den Dom in Gefahr

Geschrieben (bearbeitet)

Genau deswegen sind "Anleitungen" teilweise auch nicht "falsch". Es ging ja im Beitrag von mir um die Idee vom Vorposter, der es kritisierte, dass Fet nun bezahlte Kurse anbietet.

Ich denke gerade durch das schnelle "wachsen" der Community und der neuen "Einstellungen" (schneller, höher, weiter und vielleicht auch risikofreudiger), den neuen Möglichkeiten (technische Spielzeuge die es früher nicht gab), dass für diese Zielgruppe der ein oder andere Kurs sicher nicht schlecht ist.

Im Grunde genommen bin ich der Ansicht, dass solche Kurse für GRUNDLAGEN sinnvoll sind. Das hat dann auch erstmal nix mit der Lebenssituation der Beteiligten zu tun. Da geht es um grundlegende Sicherheit und klare Regeln.

Am Ende weiss ich aber auch nicht, was dieses THema hier genau bezwecken soll. Es ist keine Frage rauszulesen und keine Klare Aussage, die man diskuttieren kann bzw. die eine gestellte Frage passt weder zum Topic, noch zum zitierten Beitrag.

bearbeitet von DiaperNick83
Ergänzung
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb DiaperNick83:

Am Ende weiss ich aber auch nicht, was dieses THema hier genau bezwecken soll. Es ist keine Frage rauszulesen und keine Klare Aussage, die man diskuttieren kann bzw. die eine gestellte Frage passt weder zum Topic, noch zum zitierten Beitrag.

Auch wenn ich deine Meinung verstehe, sehe ich in diesem Thema schon einen Punkt dem auf den Punkt gegangen werden soll und zwar ist die Frage ja Folgende wie man für sich mit Guten oder Schlechten Erfahrungen im Kontext von BDSM oder Fetisch um geht.

Geschrieben
Vor 4 Stunden, schrieb DiaperNick83:

Genau deswegen sind "Anleitungen" teilweise auch nicht "falsch". Es ging ja im Beitrag von mir um die Idee vom Vorposter, der es kritisierte, dass Fet nun bezahlte Kurse anbietet.

Ich denke gerade durch das schnelle "wachsen" der Community und der neuen "Einstellungen" (schneller, höher, weiter und vielleicht auch risikofreudiger), den neuen Möglichkeiten (technische Spielzeuge die es früher nicht gab), dass für diese Zielgruppe der ein oder andere Kurs sicher nicht schlecht ist.

Im Grunde genommen bin ich der Ansicht, dass solche Kurse für GRUNDLAGEN sinnvoll sind. Das hat dann auch erstmal nix mit der Lebenssituation der Beteiligten zu tun. Da geht es um grundlegende Sicherheit und klare Regeln.

Am Ende weiss ich aber auch nicht, was dieses THema hier genau bezwecken soll. Es ist keine Frage rauszulesen und keine Klare Aussage, die man diskuttieren kann bzw. die eine gestellte Frage passt weder zum Topic, noch zum zitierten Beitrag.

Nichtsdestotrotz dient es zum Erfahrungsaustausch; wenn du nichts beizutragen hast; es gibt noch andere Threads 😉

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb LebeLieberGrenzenlos:

Nichtsdestotrotz dient es zum Erfahrungsaustausch; wenn du nichts beizutragen hast; es gibt noch andere Threads 😉

Es geht immerhin um meinen Beitrag, der jedoch wenig mit der Überschrift zu tun hat. An welcher Diskussion ich mich beteilige und an welche nicht, lasse ich mir sicher nicht von dir vorschreiben

Geschrieben
vor 41 Minuten, schrieb DiaperNick83:

Es geht immerhin um meinen Beitrag, der jedoch wenig mit der Überschrift zu tun hat. An welcher Diskussion ich mich beteilige und an welche nicht, lasse ich mir sicher nicht von dir vorschreiben

Ich habe lediglich erwähnt das dein Post mich zu diesem Thema bewegt hat, aber das heißt somit nicht das er eine Grundlage für dies Thema gibt.

ein Großteil der Personen mit den ich Kontakt hatte bis her schätze ich so ein das sie BDSM dazu nutzen ihre Fantasien auszuleben, aber die meisten wollen nun mal keine zeit verwenden um die Passade Sub oder Dom zu finden 

Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb Two-face:

mich würde mal interessieren  wie Dom und Sub und Co  für sich fest legen ob die Erfahrungen die sie in BDM gemacht haben Eher gut oder eher nicht so gut waren.?

Das ist ja nun die einzige Frage, die ich im Thread finde.

Wie legt man fest, ob etwas gut oder schlecht ist? Stehe ich auf dem Schlauch oder was? Entweder es gefällt einem (dann gut) oder eben nicht (dann schlecht).

Ich habe schon schlechte Erfahrungen aus unerfahrenheit und Fehlern gemacht. Beispiel? Dilatoren. Die ersten Male nicht ordentlich reinbekommen, dann die Lust verloren. Anleitung gelesen, vermeintlich richtig gemacht und Gleitgel per Spritze in die Harnröhre gespritzt (doch im Gleitgel vergriffen (Analgel verwendet, was das Schmerzgefühl unterdrückt)... Und dann wollte ich schon Aufgeben und sagen, Dilatoren - Nein Danke... Am Ende dann einmal korrekt gemacht... Und schon gefiel es mir...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Stunden, schrieb Two-face:

mich würde mal interessieren  wie Dom und Sub und Co  für sich fest legen ob die Erfahrungen die sie in BDM gemacht haben Eher gut oder eher nicht so gut waren.?

Ich könnte mir vorstellen das diejenigen, die vor allen schlechte Erfahrungen mit BDSM gemacht haben, sich hier nicht mehr aufhalten. Warum auch? Die dürften das Interesse verloren haben. Wobei ich für mich schon zugeben muss, dass ich nicht nur gute Erfahrungen gemacht habe. Nicht nur einmal habe ich mich mit Menschen eingelassen, mit denen mich nur eines verband: Die Neigungen. Das geht aber nicht wirklich gut. Letztlich ist es wie auf einem Rockkonzert. Nur weil alle die gleiche Musik hören, macht einen das nicht zu Brüdern im Geiste. Auch wenn wir das so gerne glauben würden.

 

vor 16 Stunden, schrieb Two-face:

Sorry wenn ich das mal so sage aber seit dem ich mich mit BDSM befasse, habe ich immer heufiger den Eindruck das die Szene immer größer wird, aber die Zahl von Menschen  die es ausüben können immer kleiner wird und das hängt in meinen Augen damit zusammen das es viel zu viel Material gibt das die Thematik BDSM und Co. behandelt. Das wiederum führt dann auch da zu das sich Fantasien und wünsche manifestieren  die  am ende für eine falsche Erwartung sorgen und so wird als der Falsche erwartung dann auch eine schlechte Erfahrung.

Das ist selektive Wahrnehmung. Nur weil du es so empfindest, ist es nicht unbedingt so. Solltest du dich heute dafür entscheiden, dich mit Fliegenfischen zu beschäftigen, so wirst du auf weiter Flur alleine da stehen. Wenn du bei dem Thema dran bleibst für die nächsten zehn Jahren, dann wirst du viele Fliegenfischer deine Freunde nennen und erstaunt sein, wie viele es gibt. Du wirst in zehn Jahren diejenigen mit Argwohn betrachten, die da nachkommen. Die werden auch ihr Wissen von viel zu viel Material haben – so wie einst du vor zehn Jahren ;-)

Die Szene wird nur größer weil du selbst immer mehr drin steckst.

 

Und weil dies hier der gefühlte 100te Thread innerhalb von vier Wochen ist, in dem sich die Teilnehmer gegenseitig versichern das es früher viel besser war, möchte ich ans Herz legen einmal den Satz zu googeln: „Warum war frühes alles besser?“ Sehr aufschlussreich und nicht aus einem persönlichen Gefühl heraus argumentiert wie es hier der Fall ist. Darüber gibt es Studien - aber schaut einfach selbst um und ordnet euch ein.

Wir manipulieren ständig unser Gedächtnis und natürlich nach Möglichkeit zum positiven hin. Wer will schon zugeben das er in Wahrheit in der Vergangenheit ein armes Würstchen war? Da speichern wir doch lieber die positiven Erinnerungen ab und überhöhen sie. Ich kann mich durchaus noch an „Mannie die Maschine“ erinnern, ein Dom der von Körperpflege nicht besonders viel hielt, der einen alten Gestapomantel trug und Subs nur Nutten nannte. Der hat, wie viele heute auch, einfach seinen Narzissmus ausgelebt – die Ernsthaftigkeit hatten die damals auch nicht. Ausgenommen natürlich alle Anwesenden – unsere Erinnerungen haben sich halt verklärt ;-)

Niemand will es wahrhaben, aber es ist so. Alles, fast ausnahmslos alles war früher besser. Die Musik übrigens wirklich ;-)

 

Und weil ich jetzt schon dabei bin... der Begriff Erfahrung: Viele rühmen sich ja damit das sie wahnsinnig erfahren wären und meinen dies wäre eine positive Eigenschaft. Nun denn, wenn man zwanzig Jahre das gleich macht, dann ist dies nicht Erfahrung, sondern man macht einfach nur seit zwanzig Jahren das selbe. Wer mit zunehmenden Alter keine neuen Erfahrungen mehr macht oder machen will, ist nicht Erfahren, sondern macht einfach die gleichen Erfahrungen immer wieder und wieder. Und dazu sind junge, Unerfahrene durchaus gut, die einen mit ihren Ansichten herausfordern. Man kann versuchen mit der Zeit zu gehen, oder in den nächsten zwanzig Jahren das machen was man schon in den letzten zwanzig Jahren gemacht hat und dies als Erfahren verkaufen. Ist es aber einfach nicht. Das ist der Unterschied von Wiederholung und Erfhahrung.

Wir leben im Jahre 2022 - oder wir sollten es zumindest. Diese ewige "früher war alles besser" entlarvt doch einfach nur die Unfähigkeit sich auf neuen einzulassen. Das ist verdammt schwer und die wenigsten können es, alleine schon deshalb nicht weil sie es nocht nicht einmal versuchen.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Hahahaha... @Two-face Willkommen im Club. Geht mir schon seid etlichen Jahren so... keine Ahnung wann das angefangen hat.

Negative Erfahrungen im Bezug auf BDSM/Szene ? Haufenweise, genauso wie Positve. Aber die Problematik lässt sich nicht nur in der BDSM, sondern auf fast alles was Mainstream wird beziehen. So wie die "Standard" Internetuser sich heutzutage verhalten, hätten die keine 5 min in einem Chat, Forum oder sonstwo im Netz in den 90ern mit Menschen kommunizieren können weil die gleich den Kick/Ban kassiert hätten... Lamer sein und rumflammen war nicht gerne gesehen. Anyway, back 2 topic...

"Früher war alles besser". Nö war es ganz bestimmt nicht, da die Möglichkeiten beschränkter waren als heutzutage, leider häuft die Masse an SMlern auch einen größeren Berg an Abfall an, durch den man sich jetzt wühlen muss. Einiges ist sogar gleich beschissen geblieben wie damals.

Ich will mich da gerade gar nicht auskotzen, aber ein Beispiel waren meine Anfangsjahre als junger Kerl. Bis ich über die SMJG gestolpert war, war es auch schwierig irgendwie Fuss in die Szene zu fassen und Kontakte zu schliessen, was wohl auch eine Altergeschichte war. Ich könnte auch noch Stammtisch & Partygeschichten auspacken, aber grundsätzlich... lieber Qualität statt Quantität. Je mehr Leute sich an etwas beteiligen, desto dümmer, oberflächlicher und arschiger wird es. Liegt wohl in der Natur der Sache und auch ein bischen an mir, war noch nie ein Herdentier. "Macht mal aber ohne mich", die Menschen für Tiefe und mit Substanz findet man nur im "unter 4 Augen" Gespräch. Der Rest ist oberflächliches Showgeficke. Aber das ist nicht nur in der BDSM/Fetischszene so...

Was gestiegen ist, ist der Anteil an Möchtegerns und Blendern. Die hat es immer gegeben bis die Fassade gefallen ist, heute ist es fast schon Standard. Eines der Ursachen ist aus meiner Sicht, das es Hip & Modern ist BDSM zu betreiben, jeder ist irgendwie dom/dev sao/maso... dabei wissen die Leute gar nicht warum. "Weil das dazugehört und so sein muss". Als ***player hatte ich früher oft Bedenken auf Grund der Unerfahrenheit und daraus resultierenden Unsicherheit, das ich der einen oder anderen Masochistin nicht genügen könnte und wollte damals keine die nach "Mehr" schreit. Heuzutage wäre ich froh wenn es bei einer "Masochistin" übers Popo klatschen hinaus gehen würde... ja absichtlich überspitzt aber "you get the point" hoffentlich.

Das ist das einzige was ich wirklich zu kritisieren habe, diese "Modewelle" und das daraus resultierende Publikum, weil für mich persönlich die Szene ein Auffangbecken, Anlaufstelle und Ventil war, mit meinen dunklen Trieben "gesund" umzugehen und sehr vielen ging es "früher" ähnlich. Ich nutze seid dem öfter mal Fangfragen zum sortieren, letztens wieder einen Kontakt in der Richtung gehabt. "Sex ohne BDSM geht gar nicht" "Was ist mit SM ohne Sex ?" "SM ist doch Sex" "Danke, das reicht mir als Antwort..."

Von daher, das reale Teilnehmerfeld war immer dünn besiedelt, "früher" war das "Angebot" klein aber man wusste schon eher wo man dran war. Heutzutage ist das "Angebot" riesig aber vieles davon einfach nur Fassade ohne Substanz... welche Zeit also besser war, das ist ist wie Pest oder Cholera wählen ;-)

bearbeitet von AndersimNorden
Geschrieben

Zunächst einmal - auch heute wird noch gute Musik gemacht - die läuft nur nicht auf den großen Sendern - und das schlechteste von heute find ich noch besser besser als alles von ModernTalking und Co. von früher BTW... 🤣 

Aber das ist ein guter Vergleich zu dem, was jeder für sich als BDSM interpretiert - beides hat eine unglaubliche Bandbreite und jeder nutzt das, was sie/ihn entspannt oder dafür sorgt, dass man auf die Tanzfläche möchte... 

Es könnte so einfach sein, wenn man cool damit ist, dass andere etwas anderes hören und so rücksichtsvoll sein, die eigene Anlage nicht so aufzudrehen, dass man andere übertönt... 🤷🏻‍♂️

Die guten Erfahrungen beziehe ich mal auf hier - die habe ich mit einer handvoll Menschen, mit denen ich mich nur selten über Musik unterhalte... 

Geschrieben (bearbeitet)

Schlechte Erfahrungen machen oder gute, das nennt sich leben. Beides gehört dazu. 

 

Sorry, ich bin noch nicht lang genug dabei, um beurteilen zu können, ob früher alles besser war. Ich finde es aber gut so, wie es ist. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich mich im Leben immer lieber mit positiven Aspekten beschäftige, als rumzumotzen. 

 

Schlechte Erfahrung habe ich gemacht, als ich an einen Narzissten geraten bin. Ich sehe das inzwischen aber als wertvolle Lektion an. Und irgendwie kann ich das gut vom BDSM trennen. Arschlöcher begegnen uns doch ständig in verschiedenen Kontexten. Hätte also im Vanilla-Bereich genauso passieren können. 

 

Seit dem sind meine Erfahrungen gut. Meine Neigung Menschen erst mal unvoreingenommen und interessiert kennen zu lernen, hilft mir schnell die Spreu vom Weizen zu trennen und zwar auf menschlicher Ebene. Und erst danach frage ich nach Neigung und BDSM. 

 

Und ich muss gestehen, dass es mir gut tut mich gelegentlich von der hedonistischen Grundeinstellung der Szene mitreißen zu lassen, statt von denen, die das verbissene Gefühl vermitteln auf der schwarzen Bibel des BDSM zu sitzen, natürlich mit Plug im Arsch, denn als sub hat es so zu sein... 

bearbeitet von Teaspoon
Geschrieben

B| also eigentlich gibts nur eins dazu zu sagen, nach der Häufigkeit wie das Wörtchen *Cybersex* in den Profilen auftaucht seid neuerem, was auch immer damit gemeint sein soll, wohl gegenseitiges anwichsen vor der webcam, was soll ich mir für Gedanken zu machen. Ich denke mal das hat auch wenig mit schlechten Erfahrung zu tun eher mit gar keinen ! Und das ist das wirklich Neue im Internetzeitalter.

Und was anderes was mir beim überfliegen aufgefallen ist, ja reale Erfahrung ist nichts verkehrtes oder verknöchertes sondern Notwendig bei riskanten Sex. Auf den Stil kommt es an wie einer sowas Umsetzt.

Geschrieben
Vor 1 Stunde, schrieb Teaspoon:

Schlechte Erfahrungen machen oder gute, das nennt sich leben. Beides gehört dazu. 

 

Sorry, ich bin noch nicht lang genug dabei, um beurteilen zu können, ob früher alles besser war. Ich finde es aber gut so, wie es ist. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich mich im Leben immer lieber mit positiven Aspekten beschäftige, als rumzumotzen. 

 

Schlechte Erfahrung habe ich gemacht, als ich an einen Narzissten geraten bin. Ich sehe das inzwischen aber als wertvolle Lektion an. Und irgendwie kann ich das gut vom BDSM trennen. Arschlöcher begegnen uns doch ständig in verschiedenen Kontexten. Hätte also im Vanilla-Bereich genauso passieren können. 

 

Seit dem sind meine Erfahrungen gut. Meine Neigung Menschen erst mal unvoreingenommen und interessiert kennen zu lernen, hilft mir schnell die Spreu vom Weizen zu trennen und zwar auf menschlicher Ebene. Und erst danach frage ich nach Neigung und BDSM. 

 

Und ich muss gestehen, dass es mir gut tut mich gelegentlich von der hedonistischen Grundeinstellung der Szene mitreißen zu lassen, statt von denen, die das verbissene Gefühl vermitteln auf der schwarzen Bibel des BDSM zu sitzen, natürlich mit Plug im Arsch, denn als sub hat es so zu sein... 

Oh wieder mal so ein schöner Beitrag. Stelle immer wieder fest dass wir da vom
Denken ganz ähnlich ticken.

Ich führe für mich keine Lebensstatistik… dies war schlecht und dies war gut und ich bewerte auch grundsätzlich nicht alles, wie es auch gerne von vielen Menschen gemacht wird. Im Leben macht man auch negative Erfahrungen und da ich BDSM auslebe betrifft es auch mein BDSM. Ich finde es kommt auf die Betrachtungsweise an, so wie es Tea betrachtet sehe ich es auch. Aus einer negativen Erfahrung ziehe ich meine Lehre und weiß für das nächste Mal worauf ich achten muss. Ich halte mich nicht an negativen Gedanken fest. Von meiner Lebenserfahrung her muss ich sagen dass ich für mich schnell merke welchem Menschen ich mich als Sub ausliefern will und welchem nicht. Ich will als erstes den Menschen kennenlernen um zu Schauen ob es emotional passt und dann können wir schauen ob es von unserem persönlichen BDSM matcht. Mit dieser Herangehensweise habe ich vornehmlich positive Erfahrungen gemacht und merke recht schnell ob mein Gegenüber zu mir passt. Ich halte nichts von Aussagen „So und so muss es gemacht werden, weil es schon immer so gehandhabt wird “, egal in welcher Lebenslage oder Umfeld. Ist einfach einfallslos und da bin ich dann ganz schnell raus, weil ich von meinem Gegenüber gelangweilt bin. Habe auch schon einige Menschen erlebt, die sich vor schlechten Erfahrungen gänzlich verschließen und nichts mehr erleben weil sie sich daran festhalten.

Aber nennen wir mal ein negatives Beispiel, mir hat ein Mann durch Unachtsamkeit ein Schleudertrauma verpasst… mit dem besagten Herrn habe ich es angesprochen, meine Konsequenzen daraus gezogen und ich lasse mich von meinem jetzigen Herrn weiterhin ohrfeigen. Also nein, ich habe diese eine negative Erfahrungen nicht auf meinen jetzigen Herrn übertragen.

Geschrieben
Ach das ist doch leider schon mittlerweile seit mehr als 10 Jahren so. Das es immer mehr Leute gibt die sich als hedonistisch/tolerant/sub/dom/Brat/Kinky und vieles anderes bezeichnen.
Gerade hier... nur wie viele haben den auch achon reale Erfahrungen gemacht in privatem Umfeld oder andernorts? Wie oft und mit wem als Partner, war dieser erfahren oder nur wie üblich ein Blender... Showman... Möchtegern...?
Ich habe viel erlebt privat, in Clubs, auf Events, Outdoor uva., habe also viel Erfahrung und noch mehr an Utensilien in meinem Fundus.
Nur kann ich sagen anscheinend bin ich wohl in Berlin wohl der einzige in diesem Umfeld meiner Art?
Den bisher habe ich noch keinen anderen finden können!
Somit bin ich schnell gelangweilt wenn ich bemerke das nichts reales zustande kommt und nur von meiner Seite aus ein Interesse besteht.
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