Jump to content

BDSM Beziehung: Wie kommt man über eine Trennung hinweg?


purplepie

Empfohlener Beitrag

Erfahrungs gemäß muss man da durch und niemand kann einem helfen doch nach 1,5jahren stumpfen zumindest bei mir Gefühle ab. Sie verschwinden nie komplett werden aber immer transparenter. Sofern kein Kontakt mehr erfolgt .
Am 7.3.2023 at 19:16, schrieb NaheHL:

Sowas ist wohl noch härter als in einer normalen Beziehung , weil der Aufbau einer solchen Beziehung sehr aufwendig und intensiv ist. Es besteht wahrscheinlich am meisten Angst , einen solchen Partner wiederzufinden. Weiterleben , und wenn das überwunden ist einfach wieder auf die Suche gehen und sich ins Leben stürzen. Gleichgesinnte helfen einem da sehr

Du triffst es für mich genau auf den Punkt. Ich habe viele Jahre gebraucht um endlich eine Partnerin zu finden, bei der ich meine Vorlieben ausleben konnte. Der Aufbau war wirklich sehr aufwendig. Als es dann auseinder ging, brach für mich eine Welt zusammen. "So eine Frau wirst du nie wieder finden. Sie war perfekt."

Eine Woche Trauer, dann hatte ich mich gefangen (Dank meines tollen sozialen Umfelds). Dann konnte ich das Positive daraus ziehen, weil ich durch sie total viel gelernt hatte.

Ich wusste besser was ich brauche und was nicht und wie man so eine Beziehung findet, bzw. aufbaut.

  • 4 Wochen später...
DIESES 24/7 war bei uns ein Thema ,denn oft verwischt die Leidenschaft zum BDSM die bei uns dann eine Art Sucht entwickelt hat und dein Leben dreht sich nur noch darum ... eine Frau hat mal so Laune und mal so weil sie einfach körperliche Schmerzen hat da mag sie nicht über lack teile reden oder sehen ...so wahr es bei mir ....es gab dann nur noch das eine thema und das wollte ich nicht mehr
  • 4 Wochen später...
Jede Trennung in der harte Gefühle dabei sind ist sehr schwer.

Das beste Mittel ist die Trauer zu zu lassen und all die Emotionen die damit verbunden sind, Wut, Ärger, Einsamkeit... Nur nichts in sich reinfressen.

Viel reden mit Freunden, Familie oder auch einem Seelsorger oder The***uten.

Self-care, viele Dinge für dich selbst machen, gute Dinge, gutes Essen, eine Reise, eine Party, ein entspannendes Bad, und dich Zeit nehmen

Und sich vor allen Dingen selbst akzeptieren und sich selbst lieben lernen.
  • 4 Wochen später...
März 7, schrieb Gelöschtes Profil:
Blödes Zitat: "Die Zeit heilt alle Wunden." Jetzt mal im Ernst, dass ist doch in jedem Fall anders, war es schon absehbar? Ist es sogar eine Erleichterung? Oder wars plötzlich und unerwartet? Einer greift zum Alkohol, andere Vögeln sich den Kopf frei, wieder Andere vergraben sich in ihrer Arbeit ... die Frage ist allgemein eigentlich nicht zu beantworten.

Sie heilt schon die "Wunden" jedoch bleiben sehr oft Narben 😏 ich denke sehr oft noch an meine "Wunde"...... Sie war meine erste

  • 2 Wochen später...
Ich denke genau wie bei einer regulären Trennung. Gefühle sind immer involviert und einer ist immer mehr betroffen als der andere.

Mein Tipp zu jeder Trennung (von männlicher seite): Besäufnis mit den Jungs, trauerphase überwinden und ablenkung suchen in Hobbies oder körperlicher Ertüchtigung bis man bereit ist sich wieder so verwundbar zu machen.
  • 2 Jahre später...

Die meisten Beziehungen dieser Art gehen mal zu Ende. Wir haben uns für Rollenspiele getroffen. 10 Jahre lang. Unregelmäßig. Der Alltag hat uns eingeholt. Aber ich nehme die vielen schönen, erregenden Momente mit. Denke gern zurück. Heute sind wir noch befreundet. Schreiben ab und an . Etwas neues zu finden ist heute ungleich schwerer.

Es ist im Endeffekt wie in Beziehungen allgemein, sie scheitern selten an Verbundenheit sondern an den alten Wunden, Triggern und unserem Nervensystem.

Ich befasse mich gerade auch zwangsweise mit der ganzen Thematik und Dynamik. Der Achterbahn. Und den Gedanken.

Bleiben und hoffen, akzeptieren und gehen. Sich auf sich fokussieren, schauen was einen gut tut und was der Körper sagt. Gefühle, die gegensätzlich sind und heute sagen bleib und kämpfe und morgen sagen komm lass es und geh.

Tausend Leute und zweitausend Meinungen was richtig und was falsch ist, was man tun sollte und was nicht.

Trauern, Reden, Nachdenken und sich selbst entdecken und fühlen, sich selbst zuhören und zulassen und am Ende auf seine Intuition vertrauen, den Weg zu gehen, der sich richtig anfühlt. Atmen, Essen, Schlafen, aufstehen, Krönchen richten und weitermachen.

Ich wurde geghostet , von heute auf Morgen . Der Typ war zu feige mit mir zu reden oder nur zu schreiben :( Leider ist mir das nicht das erste Mal passiert - man gewöhnt sich dran :/

  • 3 Wochen später...

Für mich war es die Trennung von einem Mann, der mir sehr viel bedeutet hat.
Ich habe ihn geliebt. Auch wenn er das nie wusste und es wohl auch nie wissen wird. Es war nie ein Thema, über eine Spielbeziehung hinauszugehen, und trotzdem waren echte Gefühle da.

Am Anfang war alles leicht, intensiv, wunderschön. Danach wurde es chaotisch und hat angefangen weh zu tun. Wir waren beide sehr dominant, und irgendwann war da mehr Kampf als Nähe.

Ich musste mich schützen. Vor dem, was ich für ihn fühlte, und vor dem, was mir nicht gut tat. Also habe ich es beendet. Nicht, weil ich weniger gefühlt habe, sondern weil ich zu viel gefühlt habe.

Ich lenke mich ab, versuche abzuschliessen und weiterzugehen. Manchmal gelingt es besser, manchmal schlechter. Aber ich gehe weiter – auch wenn es weh tut.

vor einer Stunde, schrieb Lady_Maleficent:

Für mich war es die Trennung von einem Mann, der mir sehr viel bedeutet hat.
Ich habe ihn geliebt. Auch wenn er das nie wusste und es wohl auch nie wissen wird. Es war nie ein Thema, über eine Spielbeziehung hinauszugehen, und trotzdem waren echte Gefühle da.

Am Anfang war alles leicht, intensiv, wunderschön. Danach wurde es chaotisch und hat angefangen weh zu tun. Wir waren beide sehr dominant, und irgendwann war da mehr Kampf als Nähe.

Ich musste mich schützen. Vor dem, was ich für ihn fühlte, und vor dem, was mir nicht gut tat. Also habe ich es beendet. Nicht, weil ich weniger gefühlt habe, sondern weil ich zu viel gefühlt habe.

Ich lenke mich ab, versuche abzuschliessen und weiterzugehen. Manchmal gelingt es besser, manchmal schlechter. Aber ich gehe weiter – auch wenn es weh tut.

Viel Kraft weiterhin. Ein mutiger Schritt. 

Vor 1 Minute , schrieb HirnHerzHumor:

Viel Kraft weiterhin. Ein mutiger Schritt. 

Danke dir viel mal

vor 14 Minuten, schrieb Lady_Maleficent:

Sie ist nicht automatisch an Beziehung, Zukunftspläne oder klassische Formen gebunden.

Genau davon spreche ich auch.

Danke @Lady_Maleficent 😊

×
×
  • Neu erstellen...