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Die Lust/Befriedigung von Sub im Fokus


Te****

Empfohlener Beitrag

Unterm Strich sollen doch alle Beteiligten auf Ihre Kosten kommen. geht es mir gut, dann geht es frau auch gut. Und andersrum.
In erster Linie steht der Dom im Fokus. Die Sub soll aber natürlich "Spaß " haben. So ist sie insgesamt fokussierter auf ihre Aufgaben gegenüber dem Dom
vor 1 Minute, schrieb Ademar:

In einer Session ist es mir wichtig meinen Gegenpart in den Subspace zu bringen. Nicht nur, dass diese Person eine besondere Phase dort erlebt, ich sehe es für mich als den Domspace, jemanden Kraft meiner Handlungen in eine außergewöhnliche Gefühlswelt zu führen. Das Gefühl, allein mit Instrumenten zu agieren, keinerlei sonstige Berührung oder sexuelle Stimulation nötig zu haben, ist für mich total befriedigend. Ja, ich ziehe dort meine Befriedigung raus, aber diese ist mehr auf der Metaebene. Eine Session ist heiß, schwitzig, ustvoll, berührend und ich spüre mich danach. Bin durchgeschwitzt, teilweise auch körperlich angestrengt und spüre mich selber äußerst intensiv. Sex danach muss für mich nicht zwingend sein, es würde den Moment zerstören. Ich sitze und betrachte mein Gegenüber, wie diese Person vielleicht zusammengerollt liegt oder irgendetwas anderes tut und erst ganz langsam zurückkehrt. Wenn der Endorphinrausch langsam abklingt.

Geile Vorstellung 

vor 8 Minuten, schrieb dankbar_bayern:

Geile Vorstellung

Es muss keine Vorstellung sein. Man kann das erreichen. Gerade wenn man sich mit der Physis und Psyche von Menschen beschäftigt, sich mit Ausschüttung von körpereigenen Opiaten vertraut macht und sich damit beschäftigt, wie Menschen eine z. B schlagende Session oder auch eine Nadelung aufbaut, kann man ganz besondere Momente schaffen.

 

Ich liebe den Moment, wenn ich es spüre, erlebe, dass aus Schmerz pure Lust wird und die Lust in einen tiefgehenden Rausch sich steigert. Ich kenne es nur aus meiner Sicht, doch durch die vielen Gespräche mit meinen Spielpartner:Innenkanne ich das sehr gut nachvollziehen. Und ich habe auch diesen Rausch aber halt anders.

(bearbeitet)

Klar sind beide Seiten wichtig. Etwas vereinfacht:

1) Subs freuen sich doch darüber, anderen Menschen Wünsche erfüllen zu können bzw. glücklich zu machen.

2) Und wenn ich dann als Belohnung meine Wertschätzung zeige, freut sie sich direkt mehr.

3) Und durch Empathie freue ich mich nicht nur über meinen erfüllten Wunsch, sondern auch über meine erfüllte und glückliche Sub, also freuen wir uns beide gleich doppelt 😁

 

Abseits des BDSM gehört es für mich einfach zu einer Beziehung dazu, auch mal die eigenen Bedürfnisse zurückzustecken und etwas für den Partner zu tun, auch wenn man gerade nicht 100% Lust darauf hat. Dafür bekommt man viel mehr zurück, als man "investieren" musste. Das gilt für mich auch für Freundschaften

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Wenn Sub Befriedigung daraus zieht benutzt zu werden, dann kann Dom das ja im Prinzip mit beiden Intensionen erreichen:

1. Dom benutzt Sub als Mensch und es ist egal, ob Sub es tatsächlich kickt.

2. Dom benutzt Sub als Sub und es ist dennoch Achtsamkeit und Wertschätzung für die Person vorhanden.

 

 

Ich habe manchmal das Gefühl, dass der Kopfporno mancher Subperson Nummer 1 geiler findet. 

Ja, absolut. Wie viel Rücksicht Sub haben und wie viel Rücksicht Dom nehmen möchte ist ja individuell und muss einfach kommuniziert werden.
Besonders bei CNC auch inklusive Safeword, für den Fall, dass Sub gerade wirklich nicht bereit ist.

Auch wenn mir manchmal der Sinn nach Benutzung steht, so merke ich doch relativ schnell, dass es an Feuchtigkeit fehlt. Für mich nicht schön, sie nicht schön also lass ich dann von ihr ab. Manchmal ist einfach nicht die Stimmung da und dann ist es nicht sonderlich befriedigend auf beiden Seiten. Da liegen dann kopfporno und Realität weit auseinander. 

(bearbeitet)
vor 17 Minuten, schrieb MindMaster91:

Auch wenn mir manchmal der Sinn nach Benutzung steht, so merke ich doch relativ schnell, dass es an Feuchtigkeit fehlt. Für mich nicht schön, sie nicht schön also lass ich dann von ihr ab. Manchmal ist einfach nicht die Stimmung da und dann ist es nicht sonderlich befriedigend auf beiden Seiten. Da liegen dann kopfporno und Realität weit auseinander. 

Kenne ich, aber erstens mag ich gerade dann den leichten Schmerz dabei und zweitens macht es mich als Sub immer bisschen fertig, wenn er dann abbricht. Also in dem Fall macht es mich zufriedener, wenn er es durchzieht. 

 

Ich hoffe dann nur immer, dass es ihm dann noch was gibt, auch wenn ich gerade nicht wollte und er selbst nicht in dem Moment die Lust an mir verliert.

 

Und letztlich ist es Service an mir, wenn er es in dem Moment durchzieht, weil es mir so mehr gibt.

bearbeitet von Teaspoon
Ich finde, ich bin es meiner Sub schuldig sienauch zu befriedigen. Alles andere sehe ich als unmenschlich an. Allerdings bestimme ich den Zeitpunkt und den Unfang der Befriedigung
Ist wie so oft geben und nehmen.
Ich denke man sollte schon großen Wert darauf legen das beide auf ihr Kosten/Lust/Befriedigung kommen.
Egal auf welcher Seite man ist.
Es muss nicht in jeder Session sein. Aber schon regelmäßig .
Wie muss man immer mit seinem gegenüber abklären und rausfinden.

Wenn ein Part nur seine Lust befriedigt, der anderen aber im Endeffekt nichts davon hat, wird das recht schnell zum Ende führen.
Und eine Wiederholung nicht mehr geben.
Weil wenn man nix davon hat. Warum sollte man es dann noch mal tun.

Deshalb passt ja auch nicht jeder Dom/Sub zusammen.


vor 11 Minuten, schrieb Kwazi:

Ich finde, ich bin es meiner Sub schuldig sienauch zu befriedigen. Alles andere sehe ich als unmenschlich an. Allerdings bestimme ich den Zeitpunkt und den Unfang der Befriedigung

Meinst du Orgasmen oder ein gutes Gefühl im Sinne von "zufrieden" ? Weil um Orgasmen ging es mir bei meiner Frage gar nicht so sehr. 

Vor 2 Minuten , schrieb Teaspoon:

Meinst du Orgasmen oder ein gutes Gefühl im Sinne von "zufrieden" ? Weil um Orgasmen ging es mir bei meiner Frage gar nicht so sehr. 

Orgasmen sind ja nur eine Möglichkeit befriedigt/zufrieden zu sein. Das ist ja höchst individuell

Ich sehe mich als Reaktionfetischist...
Es macht mir Freude zu sehen welche positiven Auswirkungen meine Handlungen an und mit der Sub haben.
Dazu gehört sowohl die Gerte, die den Po und die Klit verwöhnt, als auch ein schönes Essengehen oder ein Saunabesuch.
Ein guter Top pflegt sein Bottem in gleichem Maße wie er es benutzt
vor 18 Minuten, schrieb Kwazi:

Orgasmen sind ja nur eine Möglichkeit befriedigt/zufrieden zu sein. Das ist ja höchst individuell

Also erzeugst du bewusst (allgemeinen, nicht sexuellen) Frust?

Was mir wichtig ist, ist es mich zu bedanken und zum Ausdruck zu bringen das mir etwas gefallen hat oder ich mich darüber gefreut habe. Irgendwie eine Mischung aus Höflichkeit und Praisekink, die Anerkennung für das zu zeigen, was für mich getan wurde und wenn es nur das mit sich machen lassen war... 

Wenn sie einen Orgasmus hatte ist das schön aber nicht wirklich das worauf es mir ankommt. 

Eine Bottom soll wissen, dass mein Leben durch sie einfach schöner ist... 

(bearbeitet)

 

Sie mag Seile, ich mag fesseln- passt.
In welche Richtung das geht, zeigt der Moment, Semenawa ist die derzeitge Tendenz, da kommt ja auch nochmal ne Schippe deepe Befriedigung von sonstwoher.


Sie steht auf Benutzung, ob ich das objektifizierend und grenzüberberschreitend hart durchziehe* oder entgegen ihrer Präferenzen slow and cosy, ...ihr Kink wird bedient.
Ich habe ne starke reaktionsfeti- Ader, kann ihre Orgasmen sehr genießen, (bis zu einem gewissen Punkt kann sie das auch) ich genieße ihren Lustschmerz. Das kickt mich mehr als ein eigener Orgasmus. Wenn es schmerztechnisch drüber geht, flasht sie auf meinen Sadismus und eben der Tatsache, dass ich mich nur noch um mich und mein Wohlbefinden kümmere und mir nehme, was ich will. 
Ihr Spaß geht richtig los, wenn ihr Spaß vorbei ist weil ich meine Handbremse löse.

Es ist grundsätzlich so gelagert wie Teaspoon das bereits beschrieben hat, lieber durchziehen als abbrechen.

 

 

Sie vertritt für sich die Ansicht, dass das kein Wunschkonzert ist.


Hail Metakonsenz!

 

Naja und das, was ihr im Moment keine Befriedigung bringt, (Schmerzen, O- Kontrolle, whatever) wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit am Folgetag (bzw. im Laufe des Prozesses) tun.

 


*Ich halte eine gefestigte, emotionale Bindung hier für absolut essentiell, sonst wäre zumindest mir das nicht möglich.
Das ist mein Anker, der mich nicken lässt, wenn ich mit ihr soweit draussen bin, und  mich frage, ob das noch tragbar ist, was gerade geschieht, Stichwort Erniedrigung vs. Verachtung.

 

Vielleicht ein Luxusproblem, im Grunde kann ich sie gar nicht nicht befriedigen. Hinzu kommt, dass ich eine ausgeprägte Caregiver- Ader habe. 

 

bearbeitet von Skinscan
vor 40 Minuten, schrieb Skinscan:

Sie vertritt für sich die Ansicht, dass das kein Wunschkonzert ist.

Das ist ein sehr feiner Grad.

Idealerweise will er genau das, was ich auch gerade will oder in der richtigen Stimmung auch gerade nicht will.

Idealerweise merkt er, wenn ich plötzlich was anderes will und will dann auch plötzlich was anders.

Geht es zu sehr nach meiner Nase, verhindert es den Subspace, geht es zu wenig nach meiner Nase, verhindert es, dass ich mich in die Lust fallen lassen kann. 

 

Es hilft mir unglaublich, Dom in seinen Intensionen und Vorlieben zu kennen und so spüren zu können, ob er selbst im Flow angekommen ist. 

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