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Veränderung -> BDSM -> Horizonterweiterung-> Veränderung ???


Möchtegernsklave

Empfohlener Beitrag

vor 46 Minuten, schrieb Vapesklave:

Mut zur Veränderung

Grundsätzlich sollte das Leben Veränderung sein. Alles andere würde ja stillstand bedeuten.

Ich selber habe keinen Fetisch und mit BDSM nichts am Hut. Allerdings habe ich hier in sehr vielen Themen mitgelesen. So wurde z.B. mein Interesse an Shibari und Kinbaku geweckt. Des weiteren habe ich hier, auch durch meine Forenbeiträge, in den letzten Monaten viele interessante neu Kontakte dazugewonnen. All das stößt mich immer wieder dazu an meinen Blickwinkel zu verändern, meinen Standpunkt zu wechseln. Dazu gehört aber auch die eigenen Grenzen zu erkennen und durchzusetzen. All das hat mich nicht nur verändert, das hat mich wachsen lassen.  

Für mich hat BDSM nicht viel verändert. Aus eurer Sicht war ich Vanilla und bin es heute noch. Ich konnte Schmerzen noch nie was abgewinnen, mal vom "Süßen Schmerz" abgesehen. Genauso bin ich nicht der Typ, der "gerne" Schmerz zufügt.
Dinge wie verbundene Augen oder festbinden habe ich schon immer gern gemacht. Auch das Ausleben als Frau trage ich schon seit Jahrzehnten in mir.
Das was sich geändert hat, ist die Verschiebung der Schamgrenze. Damals wäre ich nie in Frauenkleidung auf die Straße gegangen. Es könnte einen ja der Nachbar sehen. Heute ist es mir egal, was andere denken. Ich gehe zwar nicht hausieren, verstecke mich aber auch nicht mehr.
Durch meine Zeit hier bei Fetisch, hat sich das Verständnis für Menschen, die BDSM praktizieren, verändert. Auch das Spiel mit Dominanz und Devotion, hat mein Interesse ein wenig geweckt.
Ich habe hier auch die Möglichkeit gehabt Teil einer Wachs-Session zu sein, was bei mir Empfindungen auslöste, die ich bis dahin nicht kannte und froh bin dies erlebt zu haben.

Ansonsten gibt es aber nichts, was ich früher ablehnte und heute praktiziere. Vielleicht war ich früher schon zu neugierig. 😁
  • 6 Monate später...
  • 1 Monat später...
Am 13.10.2024 at 12:15, schrieb Vapesklave:

Vorwort :Ich habe diese Überschrift für mich gewählt, weil ich da (eben für mich) irgendwie einen Kreislauf erkenne.  Einen Kreislauf welcher mich dazu geführt hat, daß ich Sachen mache, die ich mir vor einiger Zeit  als als No-Go  oder absolut unvollstellbar eingestuft habe. Und irgendwie bin ich einerseits Stolz auf mich, das ich mich verändern konnte.  Auf der anderen Seite bin ich stellenweise erschrocken,  wie stark ich mich verändert habe. 

 

So nun aber zum eigentlichen Thema:  

Mut zur Veränderung :   Hier sollten (nach Möglichkeit) Argumente genannt werden, welche Veränderungen befürworten.

Und für die alten (eventuell auch  bösen)  Hasen 

Welche Veränderungen durch das BDSM durch gemacht? Und warum habt ihr Sie durch gemacht?  

 

In meinem Fall sind es die persönlichen Horizonterweiterungen, welche maßgeblich zu meinen Veränderungen bei getragen haben. 

 

Zum Besispiel wäre ich ohne BDSM (mein Wille ein Sub für meine Frau zu sein) nie nicht nimmer auf den Gedanken gekommen,  mein Sperma/mein Urin wieder oral in mich auf zu nehmen.  

Ich wäre auch nie auf den (damals abwäglichglichen ) Gedanken gekommen,  mir was in den Hintern zu schieben /zu bekommen.  

All das ist nur durch BDSM und den Willen zu einer Horizonterweiterung gekommen.  

 

 

Und nun möchte ich halt eure Gedanken dazu erfahren.  Gedanken welche Neulinge (BDSM Anfänger) helfen, sich in dieser >NEUEN< BDSM Welt einen eigenen (für Sie guten) Weg zu finden.  Und neuen Veränderungen aufgeschlossen gegenüber stehen.  

 

Ich habe für mich selbstfestgestellt (gilt also nur für mich persönlich), dass sich meine Tabuliste im Laufe der Jahre immer mehr verkürzt hat. Ich habe bemerkt, dass ich Dinge vor denen ich Angst hatte, als ein Tabu eingeordnet habe. Manchmal war es auch die Angst davor, dass mir genau das gefallen könnte, würde ich es ausprobieren.

Ich bin sehr viel offener und neugieriger geworden und das empfinde ich als eine Bereicherung.

Und mit der Zeit habe ich auch gelernt, was ich eigentlich bin. Und ich habe MEINEN Top gefunden, zu dem ich wirklich passe. Ich schreibe jetzt extra nicht, der zu mir passt, denn das muss er nicht😍

  • 2 Wochen später...
"hinter jedem Horizont wartet eine neue welt darauf entdeckt zu werden" - oder so ähnlich...
Meiner persönlichen Erfahrung nach ist (gutes) BDSM immer auch eine gewisse Reise der Selbstfindung. Man konfrontiert sich mit seinen eigenen Gedanken und Grenzen, wird mit denen von anderen Konfrontiert. Und setzt sich damit auseinander. Ist es meine Phantasie, die mich beschränkt? Oder negative Erfahrungen, oder durch Umwelt und Erziehung eingeimpfte, nie hinterfragte Tabus?
Man probiert neues aus, denkt neu - und findet plötzlich Seiten, die man nicht für möglich gehalten hätte. Was auch durchaus einen gewissen the***utischen Effekt haben kann.
Wenn man partner, Spielgefährten odee Freunde findet, die einem auf dem Weg helfen, mit einem die neuen Wege erkunden, ist es eine tolle Erfahrung.
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Natürlich kann man auch an die falschen geraten, die einen manipulieren und man guckt irgenwann in den Spiegel und erkennt sich selbst nicht mehr. Aber deswegen ist kritisches selbst hinterfragen durchaus auch etwas, was man auf seiner BDSM-Reise lernen sollte.
Und hilft auch abseits davon.
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