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Feelgood Themen des Monats


Ademar

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Und weil ich immer ganz liebe, fiel es mir schwer es noch einmal zu versuchen. Aber etwas anderes, als den ehrlichen Versuch und mit vollem Herzen bei der Sache zu sein, hätte @Leondriel nicht verdient

Mir fiel es immer schwer Liebe als solche zu benennen, insbesondere in Paarbeziehungen.

Ich liebe meine Famile, ich liebe meine Freunde, aber die Liebe zu Partnerpersonen fühlte sich immer anders an. Zu machen stärker als alles was es jeh gab, zu anderen vielleicht nicht schwächer aber leiser. 

Nach der Scheidung von meinem Ex Mann habe ich lange daran gezweifelt ob es überhaupt jemals Liebe war und ob ich überhaupt in der Lage bin wirklich zu lieben. Ich fühlte mich nicht verletzt und auch nicht traumatisiert, ich fühlte einfach nur Erleichterung als hätte ich mich befreit. So war es auch in einer Beziehung danach als sie endete. Ich fühlte mich befreit. 

Nach dieser Eerfahrung mit diesem Einen, als ich nach der Trennung noch Monate später litt, der Verlust dieses Menschen sich auch ein Jahr später noch anfühlte als hätte man die Hälfte meines eigenen Ichs aus mir herausgerissen, war mir klar das ich in der Lage bin zu lieben. Jetzt fehlt eigentlich nur der Mensch der diese Liebe auch haben will und vor allem, der sie genauso erwidert. 

vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Nein, wir lesen nicht die Gedanken des anderen, wir reden darüber, wir merken es uns, wir bemühen uns ernsthaft umeinander. Wir sind tief und innig, weil wir dafür etwas tun. Was unsere Beziehung für mich einzigartig macht, ist dass er den Willen hat mit mir zu sein und um mich zu kämpfen, jeden Tag, wann immer es nötig ist.

Ich denke das ist der ideale und normale Zustand einer Beziehung. Etwas dafür tun, die Beziehung Pflegen und beschützen. Wenn man spürt, für diese Menschen würde man kämpfen dann ist man doch auch besonders miteinander  verbunden. Für Belangloses würde man nicht 

Mein Partner und ich führen sehr verschiedene Leben und dennoch sind wir uns begegnet. Anfangs dachte ich tatsächlich, der ist jetzt erst mal gut um wieder in den Sattel zu steigen. Anfangs war mein Plan Ihn ein paar Mal zu daten, mit zu Veranstaltungen zu nehmen damit ich eine Begleitung habe. Er war damit fein, mehr wollte er auch gar nicht. Er ist ein Streuner der sie nie einfangen lassen wollte. 

Jetzt ist er ein Hauskater der zwar immer noch gern herumstreunert doch gleichzeitig weiß das er bei mir ein Zuhause hat  das auch mit Zähnen und Krallen verteidigt.

Es gab schon Tiefen wo alles wackelte und wo wir beide kämpften, füreinander und miteinander. Ich würde nicht um etwas kämpfen wenn es mir nichts bedeutet. 

Darum sehe ich ihn nicht als Trostpreis oder Platzhalter. Er läuft nicht weg wenn es schwierig wird. Er ist ein Ruhepol, bei ihm ist es auch manchmal wie diese kleine Insel, bei ihm sein ist Urlaub. Er ist ein Hauptgewinn. 

 

vor 2 Stunden, schrieb Ademar:

Eine Freundin sagte mir, das sie inzwischen nicht mehr wahrgenommen wird, dass sie sich als durchsichtig fühlt, also im Bezug auf die Männer. Sie ist jetzt über 50 und Single. Nicht unattraktiv aber dennoch findet sie keine Beachting mehr.

Das habe ich von Bekannten auch schon mehrfach gehört. Ich bin jetzt 44 uns muss sagen, es wird tatsächlich weniger. 

Ich glaube mit zunehmender Lebenserfahrung machen wir Männern mehr Angst. Angst davor das sie uns nicht mehr das Wasser reichen können. Wir sind in uns ruhend, haben gefühlt fast alles schon mal gesehen oder elerbt. Sind zerbrochen und haben uns selbst wieder zusammengesetzt. Männer spüren vielleicht das wir sie nicht mehr brauchen sondern wollen müssen. Wir müssen sie so toll finden das wir mit ihnen zusammen sein wollen. Das bedeutet Arbeit. Mann muss sich anstrengen. Ich habe oft den Eindruck das ist zu viel. Es ist leichter jüngere Frauen zu beeindrucken und darum entschwinden Frauen mit zunehmenden Alter aus dem Sichtfeld. 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Für mich ist Liebe nicht das heiße, helle Feuer, sondern die kontinuierliche Wärme der Glut. Liebe ist das Zuhause, der Safespace, das Soulfood. Im Unterschied zu Liebe zur Familie, ist das ohne die Verpflichtung des Blutes. 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

Jetzt ist er ein Hauskater der zwar immer noch gern herumstreunert doch gleichzeitig weiß das er bei mir ein Zuhause hat  das auch mit Zähnen und Krallen verteidigt.

Es gab schon Tiefen wo alles wackelte und wo wir beide kämpften, füreinander und miteinander. Ich würde nicht um etwas kämpfen wenn es mir nichts bedeutet. 

Darum sehe ich ihn nicht als Trostpreis oder Platzhalter. Er läuft nicht weg wenn es schwierig wird. Er ist ein Ruhepol, bei ihm ist es auch manchmal wie diese kleine Insel, bei ihm sein ist Urlaub. Er ist ein Hauptgewinn. 

Freut mich, dass ihr beieinander einen Platz gefunden habt. ☺️

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

 

Ich glaube mit zunehmender Lebenserfahrung machen wir Männern mehr Angst. Angst davor das sie uns nicht mehr das Wasser reichen können. Wir sind in uns ruhend, haben gefühlt fast alles schon mal gesehen oder elerbt. Sind zerbrochen und haben uns selbst wieder zusammengesetzt. Männer spüren vielleicht das wir sie nicht mehr brauchen sondern wollen müssen. Wir müssen sie so toll finden das wir mit ihnen zusammen sein wollen. Das bedeutet Arbeit. Mann muss sich anstrengen. Ich habe oft den Eindruck das ist zu viel. Es ist leichter jüngere Frauen zu beeindrucken und darum entschwinden Frauen mit zunehmenden Alter aus dem Sichtfeld. 

 

Angst ist das falsche Wort und deine Schilderung "in uns ruhend, alles schon gesehen und erlebt" trifft möglicherweise auf dich zu, längst aber nicht auf alle und gilt umgekehrt für Männer ebenso 🙂.  Menschen unabhängig von Geschlecht entwickeln sich - und oftmals ab einem gewissen Moment auch wieder rückwärts. Irgendwann fehlt oftmals Leichtigkeit, Flexibilität, Toleranz wird weniger, Älterwerden bedeutet nicht nur positives sondern bei einigen Menschen oftmals auch Attraktivität körperlich und geistig wieder zu verlieren, weil Bequemlichkeit Einzug halten, Muster sich verfestigen. Auch bin ich mir nicht sicher ob es noch darum geht, wenn man Lebenserfahrung hat, "Frauen beeindrucken zu müssen". Das mag es sicherlich geben, aber am Ende des Tages ist es halt auch wichtig auf wen man sich einlässt. 

bearbeitet von Tau08

@Tau08 ich formuliere es mal für dich um. 

Beeindrucken nicht im Sinne vom Materiellen oder Aussehen/körperlicher Attraktivität. Beeindrucken im Sinne von, man lässt sich nicht mehr so viel erzählen, ist nicht mehr so naiv wie vor 20 Jahren. 

Ich will daraus jetzt auch nicht so ein anstrengendes Geschlechter, Männer aber auch, nicht alle Männer oder Frauen Blabla Ding machen. Das ist mir heute zu anstrengend. 

vor 2 Stunden, schrieb NoDoll:

Ich bin jetzt 44 uns muss sagen

 

 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

@Tau08  Das ist mir heute zu anstrengend. 

🤔

44 🤔

🫣😱

😈

vor 2 Stunden, schrieb NoDoll:

Das habe ich von Bekannten auch schon mehrfach gehört. Ich bin jetzt 44 uns muss sagen, es wird tatsächlich weniger. 

Ich glaube mit zunehmender Lebenserfahrung machen wir Männern mehr Angst. Angst davor das sie uns nicht mehr das Wasser reichen können. Wir sind in uns ruhend, haben gefühlt fast alles schon mal gesehen oder elerbt. Sind zerbrochen und haben uns selbst wieder zusammengesetzt. Männer spüren vielleicht das wir sie nicht mehr brauchen sondern wollen müssen. Wir müssen sie so toll finden das wir mit ihnen zusammen sein wollen. Das bedeutet Arbeit. Mann muss sich anstrengen. Ich habe oft den Eindruck das ist zu viel. Es ist leichter jüngere Frauen zu beeindrucken und darum entschwinden Frauen mit zunehmenden Alter aus dem Sichtfeld. 

 

Ich kann jetzt nur aus meiner Perspektive schildern und muss dir hier in einigen Punkten widersprechen. Dieses komplexe zwischenmenschliche Thema auf Angst zu reduzieren wäre viel zu bequem und du lässt jede Menge wichtige Faktoren aussen vor. Und ein genereller konsens ist unmöglich aber vielleicht hilft das darüber zu schreiben andere Sichtweisen zu entdecken.

Ich habe absolut keine Angst oder fühle mich eingeschüchtert durch Erfolg,Lebenserfahrung oder sonstiges. Das Problem ist auch sicher nicht das Alter sondern die persönlichen Erfahrungen die einen über die Jahre formen, die Unterschiede beider Geschlechter wenn es um finden und gefunden werden geht,tief verwurzelte Gesellschaftliche Normen, Ansprüche,Sympathie etc.

Je Älter ich werde desto weniger habe ich Lust jemanden kennenzulernen. Die gründe dafür sind unter anderem eine Müdigkeit die sich in mir Breitmacht mich an dieser Repetitiven Tätigkeit zu beteiligen, immer mit der Hoffnung doch vielleicht irgendwann tiefgründige ehrliche Liebe zu erfahren. Es gehört auch immer ein funken glück dazu die richtige Person zu finden.

Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Dating sind gravierend, es wird erwartet das ich als Mann die "Arbeit" investiere,die Initiative ergreife, Ansprüchen,oberflächlichkeit, um Ende einen Korb zu erhalten. Nach jeder neuen Enttäuschung wird der Mund abgenutzt und weitergemacht. Doch hinterlässt jedes erlebnis spuren die dazu führen können das man mit steigendem die Lust und Willen verliert sich sofort ins nächstes Abenteuer zu stürzen.Auch wir zerbrechen und fügen uns jedesmal aufs neue zusammen doch die Risse bleiben bestehen.

 

Beide Geschlechter brauchen einander und und liebe ist immer eine Kombination von wollen und brauchen. Und mich würde es zutiefst verletzen wenn mir gesagt werden würde das ich nicht gebraucht werde.

 

Vor 58 Minuten , schrieb Silky:

Könnte mir auch vorstellen, dass es bei dieser Freundin daran liegt, wie es @Teaspoon schreibt. Zumal du sie als attraktiv beschreibst. Und wenn man dazu noch das Ergebnis deiner Recherche in Betracht zieht, werden +50 Frauen vielleicht wirklich uninteressant für den ersten Blick von Männer, den deine Freundin zu vermissen scheint.

 

Ich hab mich selbst nie als attraktiv empfunden, aber naturgegebene Auffälligkeiten haben mir auch diese ersten Blicke beschert. Nur hatten die für mich sehr schnell keinen Wert (mehr), weil das Interesse dann meist nur Täuschung war. Denn dem zweiten, respektive dem tieferen Blick konnten oder wollten diese Typen dann nicht standhalten.

Heute, (50+) und auch schon ein paar Jahre zuvor, hat diese oberflächliche Beachtung im RL tatsächlich abgenommen, aber ganz ehrlich, ich bevorzuge... nein, ich genieße das sogar.

Dazu kommt ja auch, dass sich die Zielgruppe von manchen nicht ändert, auch wenn sie selbst älter werden und damit eine bestimmte Altersgruppe nie auf deren Schirm ist. Nicht dass das ein Verlust wäre, aber spielt sicher auch mit rein. Ich bin gerade in der Region in der ich aufgewachsen bin und begegne immer mal wieder einigen, die man halt von früher „kennt“ - die Partnerin an deren Seite, wie vor 20 Jahren immer noch <25j. Nicht jeder, nicht alle, jaja. Aber bei einigen Spezialisten ist es wie aus dem Bilderbuch.

vor 18 Minuten, schrieb zedoru:

Beide Geschlechter brauchen einander und und liebe ist immer eine Kombination von wollen und brauchen. Und mich würde es zutiefst verletzen wenn mir gesagt werden würde das ich nicht gebraucht werde.

Hab mir überlegt, wieso ich mich an diesem Wort "brauchen" so sehr störe.

Und ja, gebraucht wurde ich von meinen Kïds um sie auf ihrem Weg in's Leben zu begleiten. Genau so brauchte ich ihre 'positive' Entwicklung, um für mich spiegeln zu können, dass ich doch so Einiges richtig mache/gemacht habe.

Ich möchte nicht von einem Partner gebraucht werden und auch will ich keinen Mann brauchen müssen um mein Leben bestreiten zu können.

Was ich mir wünsche, Jemandem der mir gut tut, ebenfalls gut tun zu können. Die gemeinsame Zeit zu etwas Positivem machen. Zusammen und aneinander wachsen und lernen die schönen Momente bewusster wahrzunehmen und zu genießen.

Ich würde es 'ergänzen' nennen.

vor einer Stunde, schrieb zedoru:

Und mich würde es zutiefst verletzen wenn mir gesagt werden würde das ich nicht gebraucht werde.

 

Könnte dies Teil des Problems sein, für die Erfahrungen die du machst und die nun zu dieser Überdrüssigkeit geführt haben?

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb zedoru:

Ich kann jetzt nur aus meiner Perspektive schildern und muss dir hier in einigen Punkten widersprechen. Dieses komplexe zwischenmenschliche Thema auf Angst zu reduzieren wäre viel zu bequem und du lässt jede Menge wichtige Faktoren aussen vor. Und ein genereller konsens ist unmöglich aber vielleicht hilft das darüber zu schreiben andere Sichtweisen zu entdecken.

Ich habe absolut keine Angst oder fühle mich eingeschüchtert durch Erfolg,Lebenserfahrung oder sonstiges. Das Problem ist auch sicher nicht das Alter sondern die persönlichen Erfahrungen die einen über die Jahre formen, die Unterschiede beider Geschlechter wenn es um finden und gefunden werden geht,tief verwurzelte Gesellschaftliche Normen, Ansprüche,Sympathie etc.

Je Älter ich werde desto weniger habe ich Lust jemanden kennenzulernen. Die gründe dafür sind unter anderem eine Müdigkeit die sich in mir Breitmacht mich an dieser Repetitiven Tätigkeit zu beteiligen, immer mit der Hoffnung doch vielleicht irgendwann tiefgründige ehrliche Liebe zu erfahren. Es gehört auch immer ein funken glück dazu die richtige Person zu finden.

Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Dating sind gravierend, es wird erwartet das ich als Mann die "Arbeit" investiere,die Initiative ergreife, Ansprüchen,oberflächlichkeit, um Ende einen Korb zu erhalten. Nach jeder neuen Enttäuschung wird der Mund abgenutzt und weitergemacht. Doch hinterlässt jedes erlebnis spuren die dazu führen können das man mit steigendem die Lust und Willen verliert sich sofort ins nächstes Abenteuer zu stürzen.Auch wir zerbrechen und fügen uns jedesmal aufs neue zusammen doch die Risse bleiben bestehen.

 

Beide Geschlechter brauchen einander und und liebe ist immer eine Kombination von wollen und brauchen. Und mich würde es zutiefst verletzen wenn mir gesagt werden würde das ich nicht gebraucht werde.

 

Weißt du, das "Brauchen" ist eigentlich gar nicht so ein großes Thema wie das "Wollen". 

Arbeit und Kraft in etwas zu stecken aus dem vielleicht eine Beziehung entstehen soll ist vollkommen normal. Das müssen nicht nur Männer tun sondern alle. Ja, es wird erwartet das jede Person Eenergie aufwendet. 

Wenn ich mich zurücklehne und warte, kommen Männer daher aber sie verschwinden genauso schnell wieder wenn ich mich nicht auch bewege. 

Was du schreibst spiegelt so ziemlich alles wieder was man in mein verallgemeinertes "Angst haben" hineinstecken kann. Angst vor Ablehnung, Angst ignoriert zu werden, Angst nicht gesehen zu werden, Angst zu investieren ohne etwas zurück zu bekommen und so weiter. 

Das Männer zerbrechen, Risse davon tragen stellt niemand in Zweifel. Die daraus folgenden Resignation ist absolut nachvollziehbar. 

Doch warum ist es was anderes wenn es Männern so ergeht? Weil Frauen es so viel leichter haben oder was genau ist der Punkt? 

Mit 20 dachte ich tatsächlich ich brauche einen Mann um glücklich zu sein. Heute weiß ich es besser. Der Mann in meinem Leben ist ein Mann den ich in meinem Leben haben will weil er diesem Leben noch ein tolles Topping verpasst. Aber ich brauche ihn nicht um glücklich zu sein. Diese Erkenntnis haben immer mehr Frauen und genau das ist einer der Aspekte der es für Männer gerade so schwer macht. Nicht gebraucht zu werden tut mit Sicherheit weh wenn es für einen selbst die Daseinsberechtigung zu sein scheint. Aber mal ehrlich, fühlt sich gewollt werden nicht besser an als gebraucht werden? 

Warum geht mir die Male lineloneliness am Arsch vorbei? 

Weil Männer die diese beklagen die Verantwortung dafür an Frauen abschieben. Die viel zu hohen Ansprüche, die Arroganz, die Statistiken zu Männer und Frauenquoten auf Datingportalen, die Resignation darüber das Frauen nicht sofort Feuer und Flamme sind wenn ein Mann ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Und ja, die Begründung sich keine Mühe mehr zu geben liegt natürlich in der Schuld all dieser Frauen die einen Mann wollen wollen aber eben nicht brauchen. 

Aber warum soll ich mich mit einem Mann befassen der so resigniert ist das er sich keine Mühe geben will, der nicht bereit ist zu investieren, in mich und in ein zukünftiges Wir? Warum soll ich mir einen Menschen in mein zufriedenes und glückliches Leben holen der gar nicht bereit ist Energie aufzubringen damit ich ihn will? Was bietet mir dieser Mann außer mir seinen Frust aufzubürden? 

Zurück zur Angst. Es ist wie es ist. Vor zwanzig Jahren war es noch leichter mich mit einer gewissen Eloquenz zu beeindrucken, heute finde ich die Risse in diesee Eloquenz und setze dort den Hebel an um zu schauen was darunter verborgen ist. Und ja, das macht Männern Angst (ich will nicht ständig betonen das es nicht alle Männer sind, wir sind groß und wissen das). Männer sind schnell weg wenn sie merken das ich in ihren Hirnen herumwühle und ja, das ist es was Frauen mit einer gewissen Lebenserfahrung tun. 

Männer die diese Risse verbergen wollen, die nicht bereit sind zu zeigen was darunter ist werden auch nicht näher an diese Frauen herankommen. Männer die nicht auch emotional verfügbar sind, haben es schwer bei diesen Frauen. 

Doch, es ist Angst und es ist okay wenn Mann dies nicht so sieht oder nicht zugeben möchte. Damit kann ich leben denn ich bin nicht darauf angewiesen das man es mir bestätigt. Ich habe meinen Partner den ich zwar nicht brauche, aber den ich total und kompromisslos will. 😁

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Vor 1 Stunde, schrieb Silky:

Hab mir überlegt, wieso ich mich an diesem Wort "brauchen" so sehr störe.

Und ja, gebraucht wurde ich von meinen Kïds um sie auf ihrem Weg in's Leben zu begleiten. Genau so brauchte ich ihre 'positive' Entwicklung, um für mich spiegeln zu können, dass ich doch so Einiges richtig mache/gemacht habe.

Ich möchte nicht von einem Partner gebraucht werden und auch will ich keinen Mann brauchen müssen um mein Leben bestreiten zu können.

Was ich mir wünsche, Jemandem der mir gut tut, ebenfalls gut tun zu können. Die gemeinsame Zeit zu etwas Positivem machen. Zusammen und aneinander wachsen und lernen die schönen Momente bewusster wahrzunehmen und zu genießen.

Ich würde es 'ergänzen' nennen.

Vielleicht sollte ich meine Aussage genauer definieren oder mehr ausschmücken denn das wort brauchen kann ev. Falsch verstanden werden.


Ich meine damit sicherlich nicht diverse arten von ungesunder abhängigkeit. Ich wollte eher auf die emotionale ebene verweisen , da ich der meinung bin dass wir menschen nicht dazu geschaffen sind alleine durchs leben zu gehen.

Die suche nach einem Sinn ist doch tief in uns Menschen verwurzelt,partnerschaft,kinder,beruf etc. Jeder hat andere arten von bedürfnissen die gebraucht werden um Glückseligkeit zu erlangen. Die sehnsucht nach der gegenwart des partners.

Die aussage "ich brauche dich nicht" würde mich sofort an der Sinnhaftigkeit der ganzen Beziehung zweifeln lassen.an der langfrisigkeit. Denn nur das reine wollen genügt nicht da menschen dazu neigen sehr wankelmütig zu sein. Ich will eine woche Fleisch die nächste fisch...

Ich tue mir gerade schwer die richtigen worte zu finden um es noch genauer zu beschreiben :/


Ich bleibe dabei wir Menschen brauchen einander auf einer tiefen emotionalen ebene. Und wenn man das glück mit einem partner findet braucht man genau diesen partner um den status aufrechtzuerhalten.

vor 7 Minuten, schrieb zedoru:

Ich bleibe dabei wir Menschen brauchen einander auf einer tiefen emotionalen ebene

Da bin ich absolut deiner Meinung.

Für diese tiefe, emotionale Verbindung habe ich meine beiden besten Freundinnen. Die brauche ich tatsächlich.

Und wieder wundert sich mein neurodivergentes Gehirn: ich brauche andere Menschen und die Nähe zu ihnen? Bisher hatte ich immer nur in Bezug auf Metime und Alonetime das Wort "brauchen" im Kopf.

Ich will meinen Partner, aber ich brauche Zeit für mich allein. 

Ich freue mich über meinen Nachwuchs, ich wusste aber seit der Geburt, dass Mutter zu sein keine transzendentale Umwandlung meiner selbst ist, ich auch gut ohne Kind (allgemein) glücklich gewesen wäre. Da der Mensch aber in meinem Leben ist, würde ich ihn nie wieder missen wollen, er gehört dazu. Aber ich kenne auch massig Menschen, die ohne Nachwuchs glücklich sind.

 

Vielleicht ist das aber auch der Grund, warum ich als sonderbar betrachtet werde. Menschen in meinem Leben will ich, ich brauche sie nicht. (Ich brauche die Gesellschaft als Gesamtes, aber nicht einzelne Menschen.)

vor 21 Minuten, schrieb Tau08:

Wir sind eine Wohlstandsgesellschaft.

Man könnte den Armen zwar mehr von den Reichen geben à la Robin Hood 🥰, aber sonst hast du wohl recht @Tau08

vor 4 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Man könnte den Armen zwar mehr von den Reichen geben à la Robin Hood 🥰, aber sonst hast du wohl recht @Tau08

Robin Hood ist der deutsche Sozialstaat und stells dir vor, der gibt sogar den Armen auf der ganzen Welt...Reich wird man heute deswegen kaum noch... Nur die, welche schon reich sind, sind der  Sheriff von Nottingham...

vor 44 Minuten, schrieb NoDoll:

Doch warum ist es was anderes wenn es Männern so ergeht? Weil Frauen es so viel leichter haben oder was genau ist der Punkt? 


Nein darauf wollte ich sicherlich nicht hinaus und mir ist vollstens bewusst das beide Geschlechter zu kämpfen haben niemand hat es leicht. Egal ob Männchen/Weibchen oder Toaster. Aber ich kann nur aus der Männlichen Perspektive kommentieren und versuchen die Informationen die mir gegeben werden so gut wie möglich zu verstehen und daraus zu schlussfolgern. Alles andere wäre total anmaßend und ganz einfach Falsch.

 

 

vor 53 Minuten, schrieb NoDoll:

Warum geht mir die Male lineloneliness am Arsch vorbei? 

Weil Männer die diese beklagen die Verantwortung dafür an Frauen abschieben. Die viel zu hohen Ansprüche, die Arroganz, die Statistiken zu Männer und Frauenquoten auf Datingportalen, die Resignation darüber das Frauen nicht sofort Feuer und Flamme sind wenn ein Mann ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Und ja, die Begründung sich keine Mühe mehr zu geben liegt natürlich in der Schuld all dieser Frauen die einen Mann wollen wollen aber eben nicht brauchen. 


Ich finde es besorgniserregend in welche Empathielose Richtung sich unsere Gesellschaft entwickelt. Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt geschlechterspezifisch die Male loneliness epidemie ansprichst , denn es herrscht eine allgemeine loneliness epidemie. Die Medien sind sicherlich nicht ganz unschuldig und heizen den Geschlechterkampf auch noch fleißig an. 


 

 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

Aber warum soll ich mich mit einem Mann befassen der so resigniert ist das er sich keine Mühe geben will, der nicht bereit ist zu investieren, in mich und in ein zukünftiges Wir? Warum soll ich mir einen Menschen in mein zufriedenes und glückliches Leben holen der gar nicht bereit ist Energie aufzubringen damit ich ihn will? Was bietet mir dieser Mann außer mir seinen Frust aufzubürden? 

In einer Partnerschaft sollten beide gleich viel investieren. Mühe, Energie usw. sollten Grundvorraussetzung sein. 

 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

Doch, es ist Angst und es ist okay wenn Mann dies nicht so sieht oder nicht zugeben möchte. Damit kann ich leben denn ich bin nicht darauf angewiesen das man es mir bestätigt. Ich habe meinen Partner den ich zwar nicht brauche, aber den ich total und kompromisslos will. 😁

Nein keine Angst ;)
So gehen Meinungen eben auseinander und im Grunde Wortklauberei XD Ich weiß worauf du hinaus willst und freue mich für dich.

 

vor einer Stunde, schrieb NoDoll:

Zurück zur Angst. Es ist wie es ist. Vor zwanzig Jahren war es noch leichter mich mit einer gewissen Eloquenz zu beeindrucken, heute finde ich die Risse in diesee Eloquenz und setze dort den Hebel an um zu schauen was darunter verborgen ist. Und ja, das macht Männern Angst (ich will nicht ständig betonen das es nicht alle Männer sind, wir sind groß und wissen das). Männer sind schnell weg wenn sie merken das ich in ihren Hirnen herumwühle und ja, das ist es was Frauen mit einer gewissen Lebenserfahrung tun. 

Ich finde wenn jemand in meinen Kopf rumwühlen möchte soll diese Person es machen,  ich übernehme keine Verantwortung falls diese Person im anschluss einen The***uten benötigen sollte XD 

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb zedoru:

Ich finde es besorgniserregend in welche Empathielose Richtung sich unsere Gesellschaft entwickelt.

Anders. Es ist besorgniserregend das die Gesellschaft sich mehr dazu entscheidet sich von der Meinung anderer abhängig zu machen. Sich davon frustrieren zu lassen von Fremden einen Korb zu bekommen, von Fremden abgelehnt zu werden. Es ist besorgniserregend das Menschen die wir nicht kennen, über die wir nichts wissen und die nichts über uns wissen und so sehr verletzen können das wir diesen Frust nicht bewältigen können und er uns in eine Lethargie stürzt. 

vor 1 Stunde, schrieb zedoru:

Ich verstehe gerade nicht wieso du jetzt geschlechterspezifisch die Male loneliness epidemie ansprichst , denn es herrscht eine allgemeine loneliness epidemie.

Ich sprach sie an weil sie seit geraumer Zeit so stark thematisiert wird. Weil diese Einsamkeit, laut Medien und der vielen lustigen Statistiken mehr Männer als Frauen betrifft. Wenn man dem glauben möchte. 

Besorgniserregend finde ich auch hier das es ein Problem ist welches auf andere abgewälzt wird. 
Wirklich besorgniserregend finde ich das Menschen ihre eigenen Probleme lieber damit begründen was die Gesellschaft tut, denkt, oder unterlässt. 
Daher mal die Frage, wie kann ich eine gesunde Beziehung führen (wollen) wenn ich selbst nicht gesund bin oder eine gesunde Einstellung habe? Wenn ich desillusioniert und frustriert bin, ist meine mentale Gesundheit beschädigt. Ich müsste also erstmal meine eigene mentale Gesundheit wieder herstellen bevor ich in der Lage bin eine gesunde Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen. 

Das mir also die male loneliness am Arsch vorbeigeht hätte tatsächlich unter anderem auch einen egoistischen Hintergrund wenn das Bewahren meiner eigenen mentalen Gesundheit unter Egoismus verortbar wäre. 
Eine allgemeine loneliness gibt es durchaus doch gibt es Menschen die damit gut klar kommen eben weil sie begriffen haben das ihre Einsamkeit nicht mit der Abwesenheit einer Partnerperson zu tun hat sondern mit der Abwesenheit von Menschen an sich. Dies zu ändern liegt bei jedem Menschen selbst. 

Eine Freundin von mir gab mir vor ein paar Jahren den Tipp ich solle mich einfach mal selbst daten. Ich habe mich nie einsam gefühlt da ich ganz gut mit mir allein sein kann.
Ich lies mich dennoch auf das Selbstdating ein. Ich ging allein ins Kino, essen, machte allein ein Pickinick, ging allein spazieren. Ich ging auch allein in Ausstellungen, zu Veranstaltungen und so weiter. Weißt du was passiert ist? Ich lernte Menschen kennen. Total verrückt. Sie waren einfach da, sprachen mit mir, luden mich auf andere Veranstaltungen ein. In einer Ausstellung traf ich eine Gruppe Frauen die von Auswärts kamen und überlegten ob sie noch ein Eis essen gehen wollten. Ich bot ihnen an den besten Eisladen der Stadt zu zeigen und wir verbrachten den ganzen Tag zusammen. Einfach so. 

Es gibt keinen Grund einsam zu sein. Niemand muss einsam sein. Einsamkeit ist für die meisten aber etwas das sie mit der Abwesenheit einer Partnerperson verbinden. Sich über eine Partnerperson zu definieren, da liegt der Hund begraben. Einsamkeit ist aber eine bequeme Lösung wenn wir glauben wir müssen nichts investieren um Freundschaften oder auch Partnerschaften suchen.

Wenn ich lieber den ganzen Tag bei Insta und Co. verbringe und meinen Frust in Form von Hasskommentaren unter Videos rotze, lerne ich keine Menschen kennen, viel mehr noch, steigere ich mich in meine Probleme und das abwälzen dieser auf Andere hinein. 
Wenn ich so fixiert auf eine Partnersuche bin, mich vom Körbe sammeln frustrieren lasse, verpasse ich Menschen die auf andere Weise mein Leben bereichern. 

Ach ja, eine weitere Angst. Die Angst vor der Frindzone. Auch wieder daran gekoppelt seinen eigenen Wert darüber zu definieren ob man eine Partnerperson hat oder nicht. Menschen ablehnen weil man nicht in deren Frindzone landen möchte. Lieber gar keinen Menschen als einen Menschen der einem ein Freund sein kann? 

Also, loneliness epidemic als Begründung wofür genau? Das man selbst den Arsch nicht hochbekommt um an seiner Einsamkeit etwas zu ändern oder die Unfähigkeit mit sich allein überhaupt etwas anfangen zu können? Die Unfähigkeit Freundschaften zu pflegen? Was genau ist es? 

Ich bin nicht perfekt und auch mich holt hier und da mal der Frust ein. Wenn der Mann der so dankbar ist das ich ihm auf seine Nachricht geantwortet habe, mit dem ich eine Weile geschrieben habe, in den Kontakt mit ihm investiert habe, der dann aber nicht zum ausgemachten Treffen erscheint, zieht mich das auch für einen Moment runter. Mir fehlt auch das Verständnis dafür. Ich denke auch darüber nach was mit diesem Typen nicht stimmt. Alles menschlich. Der Frust darüber dauert aber nur kurz an, der Typ war nur irgendein Typ. Einer der dann doch einen Rückzieher gemacht hat und nicht mal den Arsch in der Hose hatte abzusagen. Das ist aber nicht mein Problem denn ich rufe einfach eine Freundin an und verbringe den Rest des Tages mit ihr. Oder ich fahre heim, mache es mir gemütlich und genieße meine gewonnene me time. 

Mentale Hygiene und Gesundheit sind wichtig, eine gewisse Resilienz zu entwickeln, sich selbst genug sein, ein Maß an Egoismus welches dabei hilft die Probleme anderer nicht allein auf den eigenen Schultern tragen zu wollen, sich selbst nicht aufzugeben. Die Schuld für meine Einsamkeit bei Anderen, Fremden zu suchen die mich nicht wollen ist wie ein Virus dem ich Tür und Tor öffne.
Wenn ich mit mir selbst im Reinen bin und mir nicht mehr wichtig ist wie oft ein keine Antwort erhalte, wie oft ich versetzt werde, einen Korb bekomme, für einen Fremden nicht gut genug bin, verschwindet auch das Gefühl der Einsamkeit. Wenn nicht jeder Mensch dem ich begegne den Gedanken einer möglichen Partnerschaft auslöst sondern eine Freude darüber ist einen neuen interessanten Menschen entdeckt zu haben, ist meine mentale Gesundheit weniger angreifbar. 

vor 1 Stunde, schrieb zedoru:

Ich finde wenn jemand in meinen Kopf rumwühlen möchte soll diese Person es machen,  ich übernehme keine Verantwortung falls diese Person im anschluss einen The***uten benötigen sollte XD 

Ich bin in einer Familie aufgewachsen in deren Keller Gehirne in Einweckgläsern rumstanden. Da hilft keine Therapie mehr. :clapping:

 
 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 2 Stunden, schrieb Tau08:

Robin Hood ist der deutsche Sozialstaat und stells dir vor, der gibt sogar den Armen auf der ganzen Welt...Reich wird man heute deswegen kaum noch... Nur die, welche schon reich sind, sind der  Sheriff von Nottingham...

Wie so oft,  das Leben ist ein Geben und Nehmen. In Sachen (ehem.) Kolonialmächte auch mal nur Nehmen. Redest du jetzt von einer Art "Ausgleich",  der gerade stattfindet?

#friededenhütten....

 

 

 

 

vor 1 Stunde, schrieb NoDoll:

Anders. Es ist besorgniserregend das die Gesellschaft sich mehr dazu entscheidet sich von der Meinung anderer abhängig zu machen. Sich davon frustrieren zu lassen von Fremden einen Korb zu bekommen, von Fremden abgelehnt zu werden. Es ist besorgniserregend das Menschen die wir nicht kennen, über die wir nichts wissen und die nichts über uns wissen und so sehr verletzen können das wir diesen Frust nicht bewältigen können und er uns in eine Lethargie stürzt.....

Ich bin in einer Familie aufgewachsen in deren Keller Gehirne in Einweckgläsern rumstanden. Da hilft keine Therapie mehr. :clapping:

Eine virtuelle Verbeugung für deine ausführlichen reflektierten antworten. Merci.

Sehr schön geschrieben und alles was ich noch beitragen könnte würde höchstwahrscheinlich den rahmen sprengen geschweige das topic des threads um meilen verfehlen. Also mal selbst an die Leine nehmen und keinen roman verfassen 😅 das bodenlose fass bleibt ungeöffnet.

 

"Ein jeder ist sich selbst der größte feind" 

 

(bearbeitet)

Ich finde es passt ganz gut zum Thema "feel good".  Zu ergründen warum "feel bad" für uns so oft größeres Thema ist als "feel good" und dich dann vielleicht wirklich besser fühlen kann wenn man den Ursachen auf den Grund geht. 

Meine Woche war wirklich, wirklich mies. Der Wurm war drin, es ging so einiges schief auf das ich keinen positiven Einfluss hätte nehmen können und ich war Freitag in einer apokalyptischen Weltuntergangsstimmung. Ja, ich war bereit für Meteoriteneinschläge, Zombies, verheerende Sonnenstürme, Käferaliens oder was auch immer des Ende einläuten würde. 

Ich las hier von koreanischen Lebendbuffets und überlegte was denn mein feel good Thema des Monats sein könnte.
Mein Jüngster hat im letzten Spiel der Saison drei Tore gemacht und das obwohl er erst seit sechs Wochen in diesem Verein spielt. Mein Ältester hat seine MSA Prüfung mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,9 abgeschlossen (keine Ahnung von wem er das hat. Von mir nicht, ich war nie eine gute Schülerin). 
Mein Chef hat eine Gerichtsverhandlung gewonnen gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der uns fast unsere Lizenz gekostet hätte. Ich habe mir einen Cardigan aus der flauschigsten Wolle aller Zeiten gestrick. Ich habe Subbi mit Neonkörperstiften ein tolles Muster auf seinen Körper gezaubert und ihn mit einem Klapps auf seinen süßen Arsch zu einer seiner Kinky Partys geschickt die er so liebt. Und ich liebe es wenn er so glücklich grinst wie ein Kind zu Weihnachten.
Jetzt futtere ich ganz gemütlich das hervorragende Essen welches er mir vorher noch gekocht hat und genieße die Stille. 
Ja, ich fühle mich gut. Ich habe die Weltuntergangsstimmung besiegt und nächste Woche werde ich immer noch nicht die Welt retten aber ich werde die Probleme lösen die ich lösen kann. 

:beers:
 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
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