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Der Kampf zwischen Mann und Frau


daisy-gaga

Empfohlener Beitrag

vor 11 Minuten, schrieb NoDoll:

Ich habe hier gerade ein Déjà-vu nach dem anderen. Sobald es um dieses Thema geht, dauert es nicht lange bis das Opferkartenargument kommt. 

Ich überlese es mittlerweile. Es dauert dann meist nicht mehr lange bis wir beim Biologie-Bullshit landen. 

Ist tatsächlich so ein Ding. Soweit ich weiß sind Männer da wirklich anfälliger für was wohl am erhöhten Testosteron liegt. Es soll wohl das Immunsystem schwächen. Spricht ja eigentlich für eine Östrogenkur bei Erkältungssymptomen.^^

Jetzt leuchtet mir ein warum ich Männer von Jahr zu Jahr weniger verstehe. Die Perimenopause lässt grüßen.😆

Oh, was ist denn der Biologie-Bullshit?

Btw,
 

vor 1 Stunde, schrieb TakeThis:

.... Artenstreben, Klimakatastrophe, AfD vor CDU/CSU, Kriegsgefahr überall .....

alles Problembereiche, die uns die "richtigen Männer" eingebrockt haben, irgendwie zumindset.

Für mich ist es kein Wettkampf, ich bin auf Deine für mich gesehen schlechten Beispiele und Nichtargumente eingegangen @TakeThisund „DU“ kannst mich ruhig normal ansprechen, großausgeschrieben ist gem. Internetnettikette unhöflich, es sei denn Du bist wütend und willst Deine Gefühle ausdrücken, dann „feel free“ im digitalen Raum. Zu dem Thema hatte ich mich bereits zu Beginn sehr deutlich positioniert. 

Wie gesagt Du spielst hier die permanente Opferkarte und ich spreche von struktureller Benachteiligung. Meine Worte interpretieren steht Dir nicht 🤓

vor 2 Minuten, schrieb TakeThis:

Oh, was ist denn der Biologie-Bullshit?

Männer sind von Natur aus so, Frauen sind von Natur aus so Blabla. 

Wenn Biologie als endgültiges Argument genutzt wird um Ungleichheit als "natürlich" zu verkaufen.

Männer sind halt von Natur aus dominant. Frauen wollen halt von Natur aus Kinder gebären. 
Das wird als wissenschaftliche Fakten verkauft. 

Früher waren es religiöse Argumente, Gott schuf Eva als Adams Gehilfin. Was nachweislich eine fehlerhafte Übersetzung ist. Korrekt heißt es, Gott schuf zwei Menschen nach seinem Ebenbild. 

Da religiöse Argumente aber heute nicht mehr unbedingt ziehen muss eben die Biologie dran glauben. 
In beiden Fällen folgt es aber Ideologien die eben, ja richtig, Nachwehen der patriarchalen Strukturen sind. 

Die Biologie wird nach wie vor gern herangezogen wenn Frauen hierarchisch untergeordnet werden sollen. 

Nennt sich auch Neurosexismus. 

Vor 45 Minuten , schrieb NoDoll:

Jetzt leuchtet mir ein warum ich Männer von Jahr zu Jahr weniger verstehe. Die Perimenopause lässt grüßen.😆

Männer sind eher anfälliger für Infektionskrankheiten als Frauen, da Frauen ein ausgeprägteres, effizienteres Immunsystem haben als Männer. Das liegt daran, dass Frauen zwei X-Chromosomen haben, Männer nur eines. Testosteron ist nur ein Faktor. Testosteron dämpft die Immunabwehr. Infektionen verlaufen bei Männern tatsächlich etwas schwerer als bei Frauen, Männer infizieren sich auch etwa 1,3 Mal häufiger als Frauen. Dafür erkranken Frauen ungefähr um den selben Faktor häufiger an Autoimmunerkrankungen (Lupus, MS) als Männer.

vor 5 Minuten, schrieb GummiFlummi:

Männer sind eher anfälliger für Infektionskrankheiten als Frauen, da Frauen ein ausgeprägteres, effizienteres Immunsystem haben als Männer. Das liegt daran, dass Frauen zwei X-Chromosomen haben, Männer nur eines. Testosteron ist nur ein Faktor. Testosteron dämpft die Immunabwehr. Infektionen verlaufen bei Männern tatsächlich etwas schwerer als bei Frauen, Männer infizieren sich auch etwa 1,3 Mal häufiger als Frauen. Dafür erkranken Frauen ungefähr um den selben Faktor häufiger an Autoimmunerkrankungen (Lupus, MS) als Männer.

So ausführlich hatte ich es jetzt nicht mehr im Kopf. Danke fürs auffrischen. 

(bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb GummiFlummi:

Männer sind eher anfälliger für Infektionskrankheiten als Frauen, da Frauen ein ausgeprägteres, effizienteres Immunsystem haben als Männer. Das liegt daran, dass Frauen zwei X-Chromosomen haben, Männer nur eines. Testosteron ist nur ein Faktor. Testosteron dämpft die Immunabwehr. Infektionen verlaufen bei Männern tatsächlich etwas schwerer als bei Frauen, Männer infizieren sich auch etwa 1,3 Mal häufiger als Frauen. Dafür erkranken Frauen ungefähr um den selben Faktor häufiger an Autoimmunerkrankungen (Lupus, MS) als Männer.

Oh. Ich habe mich geirrt. Frauen erkranken etwa vier Mal so häufig an Autoimmunerkrankungen als Männer. Bei SLE liegt der Faktor sogar bei 8!

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
grammatik
vor 34 Minuten, schrieb NoDoll:

Männer sind von Natur aus so, Frauen sind von Natur aus so Blabla. 

Wenn Biologie als endgültiges Argument genutzt wird um Ungleichheit als "natürlich" zu verkaufen.

Männer sind halt von Natur aus dominant. Frauen wollen halt von Natur aus Kinder gebären. 
Das wird als wissenschaftliche Fakten verkauft. 

Früher waren es religiöse Argumente, Gott schuf Eva als Adams Gehilfin. Was nachweislich eine fehlerhafte Übersetzung ist. Korrekt heißt es, Gott schuf zwei Menschen nach seinem Ebenbild. 

Da religiöse Argumente aber heute nicht mehr unbedingt ziehen muss eben die Biologie dran glauben. 
In beiden Fällen folgt es aber Ideologien die eben, ja richtig, Nachwehen der patriarchalen Strukturen sind. 

Die Biologie wird nach wie vor gern herangezogen wenn Frauen hierarchisch untergeordnet werden sollen. 

Nennt sich auch Neurosexismus. 

Hm ..... ich nehme irgendwie das Gegenteil wahr. Patriarchat als endgültiges Argument um Ungleichheit als kulturell bedingt zu verkaufen.

Frauen sind von Natur genau gleich wie Männer (in den positiven Eigenschaften). Das wird als wissenschaftlicher Fakt verkauft.

(Was ist denn die korrekte Übersetzung von 1. Mose 2, 22+23?)

Jetzt werden solche Ideologien herangezogen wenn Männer den Frauen (zum Ausgleich) untergeordnet werden sollen.

Nennt sich Feminismus.

 

Aber zum Glück können wir in diesem Forum differenzierter debattieren :D

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb TakeThis:

Jetzt werden solche Ideologien herangezogen wenn Männer den Frauen (zum Ausgleich) untergeordnet werden sollen.

Nennt sich Feminismus.

Und hier frage ich dich genauso wie diesen anderen Mann hier im Thema, wie kommst du darauf das Männer untergeordnet werden sollen oder Feminismus dies will? 

 

Schon wieder ein Déjà-vu.

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 23 Minuten, schrieb NoDoll:

Und hier frage ich dich genauso wie diesen anderen Mann hier im Thema, wie kommst du darauf das Männer untergeordnet werden sollen oder Feminismus dies will? 

 

Schon wieder ein Déjà-vu.

 

Also zunächst mal, Feminismus will nix, sondern Feministinnen wollen, und zum Glück sind ja nicht alle Feministinnen gleich.

So, und wenn es jetzt offizielle Regelung in Deutschland ist, dass der Staat bei gleich qualifizierten Bewerbenden immer die Frau bevorzugen MUSS (das ist bei mir lediglich zur Betonung, ich könnte auch ein (!) setzen ....), dann fühlt sich das für mich schon nach einer Unterordnung der Männer an. Ist natürlich nix Neues, das ist schon seit vielen Jahren so.

Bei Stellen, bei denen man bestimmte körperliche Voraussetzungen mitbringen muss, Bundeswehr zum Beispiel, sind diese zwingend notwendigen körperlichen Voraussetzungen auf einmal doch nicht mehr so zwingend, wenn sich eine Frau bewirbt. Da wird dann ohne irgendeinen Beleg oder wissenschaftliche Quellenlage davon ausgegangen, dass die bewerbende Frau fehlende körperliche Voraussetzungen durch andere Qualitäten kompensiert. Also auch so eine systematische Bevorzugung von Frauen.

Oder: Ein Mann und eine Frau entscheiden sich freiwillig dazu, dass sie Sex miteinander haben und die Frau vom Mann einen Geldbetrag erhält. Wer soll nach einigen Feministinnen dafür zukünftig bestraft werden? Nur der Mann.

Deutlich wird's natürlich auch bei den feministischen Grünen. Annalena Baerbock wurde 2021 nur (!) deshalb Kanzlerkandidatin und nicht Habeck, weil Baerbock sich als Frau identifiziert. Bei jeder Listenaufstellung werden Frauen strukturell bevorzugt. Typischer Vorgang bei den Grünen: Auf 4 Posten bewerben sich 2 Frauen und 6 Männer. Chance auf den Posten als Frau: 100%. Chance auf den Posten als Mann: 33%.

Neulich fand die Bundessprecherin der Grünen Jugend Jette Nietzard es völlig richtig so, dass Stefan Gelbhaar vorverurteilt worden ist, weil die Unschuldsvermutung innerhalb der Grünen für Männer, denen Belästigungsvorwürfe gemacht werden, nicht gelten muss. Also hier eine klare rechtliche Unterordnung der Männer.

Wer was will, weiß ich nicht, ich kann in keine Köpfe reinschauen, aber einige "Erfolge" des Feminismus führen zu diesem Ergebnis, dass Männer den Frauen untergeordnet werden, und wenn man Jette Nietzard zuhört soll das wenn's nach ihr geht wohl noch ausgebaut werden. Im Grunde kopiert sie aber nur die Argumentation von Alice Schwarzer, die ebenfalls die Unschuldsvermutung bei Männern für überflüssig hält.

Klingt jetzt schwer nach Mimimi .... ich schreibe das auch nur um deine Frage zu beantworten. Ist aber nicht wirklich mein Thema oder mein Problem. Wenn man was zu kritisieren finden will findet man überall was. Mein Problem ist viel mehr die Unwissenschaftlichkeit und Einseitigkeit in den Argumentationen z.B. bzgl. Biologie und kultureller Prägung. Oder das mit dem Femizid: Jeder (!) Mord an einer Frau wird ja jetzt Femizid genannt. Also es wird davon ausgegangen, dass jede (!) Frau, die ermordet wird, deshalb ermordet wird, weil (!) sie eine Frau ist, denn das ist die Definition von Femizid. Völlig weltfremd. Selbst wenn eine Frau eine Frau ermordet, zählt das für viele Feministinnen als Femizid, denn sonst müssten sie sich ja näher mit den Fakten beschäftigen, bzw. damit, dass niemand eine Statistik über die Motivlage von Mördern hat. In der Sache ist es völlig richtig, dass auf eine zu hohe Zahl an Morden an Frauen hingewiesen wird, nur über die falsche Argumentation kann ich mich endlos aufregen ....

(bearbeitet)

Also ärgert dich der Verlust von Privilegien? 
Das Gesetz zur Gleichstellung bezieht sich auf Berufe in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Es heißt nicht Frauen sind perse zu bevorzugen sondern, Bewerbungen von Frauen in solchen Berufen sind bei gleicher fachlicher Qualifikation und Leistung bevorzugt zu berücksichtigen. Frauen bekommen diese Job also nicht weil die Frauen sind sondern weil die fachlich entsprechend qualifiziert sind. 

Wenn Männer sich dadurch untergeordnet fühlen dann vielleicht weil sie das Privileg verloren haben bevorzugt zu werden? 
Ich persönlich bin dafür Bewerbungen anonym zu halten, sprich das Geschlecht gar nicht anzugeben damit so eine Debatte einfach unnötig wird. 

Was die Bundeswehr angeht, hast du da eigene Erfahrung oder woher kommt deine Idee es gäbe da in der Leistung besondere Regelungen für Frauen? Der einzige Unterschied wird, soweit ich weiß, bei der sportlichen Leistung gemacht aus Gründen die wohl auf der Hand liegen. Ansonsten müssen Frauen bei der Bundeswehr genauso die geforderten Fähigkeiten mitbringen wie Männer. 
Sind Frauen bei der Bundeswehr denn nicht genau das was Antifeministen fordern? Dann sollen Frauen doch auch in den Krieg gehen wenn sie Gleichberechtigung wollen, ist doch so ein beliebtes Argument. 

Auch kann ich keine Sonderbehandlung von Frauen in anderen Bereichen wie handwerklichen Berufen feststellen. Meine Damen im Handwerksbereich schuften nicht weniger hart als ihre männlichen Kollegen welche selbst sagen ihre Kolleginnen ihnen in nichts nachstehen. 
Eine Benachteiligung von Männern sehe ich hingegen im Pflegebereich wo Männer weniger vertreten sind und auch tatsächlich weniger angefordert werden. Auf Nachfrage hin hieß es das besonders in der Altenpflege Frauen bevorzugt würden da insbesondere ältere Damen da Berührungsängste hegen (es schickt sich einfach nicht). Das ist aber nur meine einseitige Beobachtung, ob es generell überall so ist kann ich nicht sagen. 

Insgesamt gebe ich dir durchaus Recht. Es gibt Bereiche in denen Männer durchaus Diskriminierung erfahren doch ist dies nicht Feminismus geschuldet sondern dem was Politik und Gesellschaft daraus machen.

DEN Feminismus gibt es ohnehin nicht den Feminismus hat durchaus verschiedene Strömungen. 
Grundsätzlich ist Feminismus erst mal etwas das sich für Gleichberechtigung einsetzt und nicht für Besserstellung. Dies beinhaltet auch Gender Gaps bei denen Männer benachteiligt sind wie, hast du schon genannt, Förderung bei Bildung, Leistungsdruck, Sorgerecht, geistige Gesundheit und so weiter. 

Die Problematik ist aber nicht das Feminismus daran Schuld ist wenn Männer in dieser Lage sind sondern eben die Gesellschaft (ja, eben wegen der Nachwehen patriarchaler Strukturen denn wir alle wissen "Männer weinen nicht und zeigen keine Schwäche). Was die Gesellschaft und Politik momentan daraus machen zeigt eigentlich ziemlich deutlich das nicht überall an der richtigen Stelle angesetzt wird. Doch auch das ist nicht Schuld von Feminismus. 
Theoretisch wäre eine humanistische Politik sinnhaft um Feminismus wieder aus dieser verurteilten Ecke herauszuholen. Zudem Aufklärung worum es tatsächlich geht da eben die eine oder andere feministische Strömung den Ruf des Feminismus mehr schadet als nutzt. 

Um kurz auf die Femizide einzugehen. Der Mord an Frauen weil sie Frauen sind, ist aktuell eine Formulierung die eben darauf hinweisen soll aus welchen Gründen Frauen von Männern getötet werden. Also die Motive. Und in den meisten Fällen hat es mit Dingen zu wie Überlegenheitsgefühl, Besitzanspruch, verletzter Stolz. In den Medien spricht man hier oft von Familientragödien, Beziehungstaten oder auch Ehrenmorden. Mord an Frauen weil sie Frauen sind braucht diese Betonung weil sehr häufig der Täter gar nicht so genau hinterfragt wird. So suchen Medien eher nach Gründen für den Mord. "Was hat die Frau denn gemacht? Ist sie ihm fremdgegangen oder wollte sie ihn verlassen? Hat sie ihn provoziert?" und auch Gerichtsurteile fallen stellenweise eher milde aus. "Er war eben nicht zurechnungsfähig, hatte sich nicht im Griff weil sie ihn verlassen wollte" wird da gern als Begründung genannt. Also das Motiv ist sehr wohl ausschlaggebend und die Benennung Femizid möchte einfach darauf hinweisen das dieses Motiv des Täters mehr Gewicht bekommt als die Frage "was hat sie denn getan?" denn Mord sollte nicht relativiert werden weil der Täter seine Emotionen nicht im Griff hat. Auch geht es um die Masse, die Zahl der Morde die aus oben genannten Gründen begannen wird. 
Wenn eine Frau eine Frau ermordet dann ist auch hier das Motiv zu hinterfragen und auch hier geht es oft (nicht immer) um Beziehungstaten aus den gleichen, oben genannten Intentionen.
Die Schwierigkeit besteht eben wenn Motive nur auf das Opfer bezogen hinterfragt werden, also die Frage was sie denn angestellt hat. Und diese Frage ist meist eben die erste die gestellt wird. Femizid, also der Mord an einer Frau weil sie eine Frau ist soll unter Anderem klar machen das was sie getan hat erst einmal unerheblich ist denn Trennung, fremdgehen, und dergleichen rechtfertigen keinen Mord. 

Ich verstehe das Männer sich mit diesem Thema nicht wohl fühlen denn dieses durchaus krasse Aufzeigen durch die Namensgebung macht natürlich eine Problematik sehr deutlich die zuvor nicht so viel Beachtung bekommen hat. Man musste sich emotional nicht so sehr damit auseinandersetzen, jetzt aber schon denn es hat einen Namen bekommen. 

Alles in einem, ist es die richtige Lösung gegen diese Aspekte aufzubegehren oder ist die Lösung sie anzuerkennen und gemeinsam anzugehen wo es hapert? 
Aktuell gibt es mehr Gegenwind gegen Feminismus als ein adäquates Miteinander Lösungen finden. Heißt, es wird scharf geschossen, gegen FeministInnen wann immer sie sich äußern. Angefeuert durch zum Beispiel einen Herrn Krah der sagte: "Echte Männer wollen echte Frauen. Feministinnen sind hässlich und grässlich" (Zitat von mir gekürzt da ich den anderen Teil seiner Rede hier weder zitieren darf noch möchte). Er reduzierte die Frau aber weiterführend auf ihre Fähigkeiten zu Mutterschaft und setzte damit dort an wo sich Männer mit einem gewissen Mindset sehr abgeholt fühlen. Diese Strömung geht mittlerweile wieder sehr weit über diese fragwürdige Partei hinaus und sorgt dafür das Stimmen noch lauter werden und das angestrebte Miteinander wieder auseinander geht. Feminismus ist bleibt das Feindbild auch wegen der Überrest der patriarchalen Strukturen die eben immer noch auch durch Sozialisierung gestützt wird. 
Jungs weinen nicht. Jungs sind eben wild und raufen. Jungs necken Mädchen um ihre Zuneigung zu zeigen. Jungs bekommen Autos und Werkzeug zu Weihnachten.
Mädchen sind emotional. Mädchen sind fürsorglich. Mädchen sind hübsch und lächeln. Mädchen bekommen Puppen und Spielküchen zu Weihnachten.

Jungs die mit Puppen spielen werden später schwul. Mädchen die mit Werkzeug spielen werden später hässliche, grässliche Feministinnen.

(Ich habe übrigens früher super gern mit Barbies gespielt weil Mattel mir in der Werbung versprochen hat "du kannst alles sein"😆 ).

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
(bearbeitet)

Teile und herrsche: wenn Männer und Frauen (oder andere Gruppen) sich in Grabenkämpfen ergehen, können die Strippenzieher derweil unbehelligt ihr Ding durchziehen.

 

Wenn Männer damit beschäftigt sind aus Angst vor Verlust ihrer Privilegien auf Frauen loszugehen, bemerken sie dabei nicht, dass ihre Privilegien wo ganz anders verschwinden. 

 

Und wenn man die Gruppen genug gegeneinander aufgebracht hat, dann verzichten manche lieber auf ihren eigenen Vorteil nur um keinesfalls mit "den anderen" zusammen arbeiten zu müssen. Gemäß dem Motto: Wenn zwei sich streiten, freut sich ein Dritter.

bearbeitet von Teaspoon

@Teaspoon da finde ich das Buch "Liebe Jorinde" von Mareike Fallwickl recht interessant wo vieles mal aus einer anderen Perspektive angesprochen wird. 
Ich habe es allerdings noch nicht fertig gelesen daher ist das nur eine erste kleine Bewertung. 

vor 9 Stunden, schrieb TakeThis:

Jetzt werden solche Ideologien herangezogen wenn Männer den Frauen (zum Ausgleich) untergeordnet werden sollen.

Nennt sich Feminismus.

Wenn man den Quietscheentchen-Aktivismus einer Jette Nietzard, eines Aljosha, einer Finessi, einer Gazelle und wie Sie alle heißen mit Feminismus verwechselt, nur weil diese Leute sich das anheften, dann kann man schon auf solche Holzwege geraten.

Zum Glück gibt es noch genug basierte Feministinnen und Feministen Die man nach wie vor ernst nehmen kann.

 

Auch wenn Sie sicher auch Fehler gemacht hat;  - Alice Schwarzer still rocks it.

 

Und an die Kerle hier; - Wer von Euch hat den Mut mit rosa Schnürsenkeln durch die Gegend zu laufen?

Gibt es hier überhaupt jemanden Der das tut?

 

Und btw; - ich muss es in dieser Deutlichkeit raus hauen; - Diese Weinerlichkeit mit Der sich manche Kerle zu Opfern des Feminismus stilisieren kotzt mich einfach nur an, dafür kann ich null Verständnis aufbringen!

vor 57 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Wenn man den Quietscheentchen-Aktivismus einer Jette Nietzard, eines Aljosha, einer Finessi, einer Gazelle und wie Sie alle heißen mit Feminismus verwechselt, nur weil diese Leute sich das anheften, dann kann man schon auf solche Holzwege geraten.

Zum Glück gibt es noch genug basierte Feministinnen und Feministen Die man nach wie vor ernst nehmen kann.

 

Auch wenn Sie sicher auch Fehler gemacht hat;  - Alice Schwarzer still rocks it.

 

Und an die Kerle hier; - Wer von Euch hat den Mut mit rosa Schnürsenkeln durch die Gegend zu laufen?

Gibt es hier überhaupt jemanden Der das tut?

 

Und btw; - ich muss es in dieser Deutlichkeit raus hauen; - Diese Weinerlichkeit mit Der sich manche Kerle zu Opfern des Feminismus stilisieren kotzt mich einfach nur an, dafür kann ich null Verständnis aufbringen!

Wenn ich mir morgens überlege was ich anziehe, dann habe ich eigentlich nie Lust auf eine mir selbst gestellte Mutprobe. Aber mein Trikot bestelle ich in Damengröße, weil das so schön tailliert einfach besser sitzt 😅

vor 4 Minuten, schrieb TakeThis:

Wenn ich mir morgens überlege was ich anziehe, dann habe ich eigentlich nie Lust auf eine mir selbst gestellte Mutprobe. Aber mein Trikot bestelle ich in Damengröße, weil das so schön tailliert einfach besser sitzt 😅

Das ist eine nette Abzweigung, skinny Jeans Die mir wirklich passen finde ich tatsächlich nur bei Damengrößen. Speziell bei Jacken ist das auch manchmal so. Noch nie hat es aber jemand bemerkt, dass es sich hierbei um weibliche Kleidung handelt ... nur das meinte ich nicht.

 

Seit den 1970ern wird die Farbe der Schnürsenkel gelesen, allerdings war Rosa da noch kein Thema.

Beispiel Springerstiefel. In meiner Jugend lief ich lange in Springerstiefeln rum, aber achte mit roten Schnürsenkeln. Das hat eine andere Bedeutung als wenn ich weiße, schwarze, braune oder olivfarbene Schnürsenkel tragen würde; - kannst Du folgen?

Und wenn Du heutzutage als Mann mit rosa Schnürsenkeln herum läufst, sendest Du damit eine gesellschaftliche Botschaft und darum ging es mir.

 

Mir schwant allerdings dass Du diese Bedeutungen gar nicht kennst ...

Ich wäre ja für Regenbogen Schnürsenkel.  🤷‍♀️

Skinny Jeans stressen mein Pübertier derzeit total. Für Jungs in seinem Alter scheint es derzeit nur zwei Variationen von Jeans zu geben. Total schlabberig, also Baggy, als müssten man zwei Jungs in eine Hose stecken können oder super Skinny wo er mit seinen Riesenfüßen die in Konkurrenz zu seinem restlichen pubertären Körper stehen gar nicht durch die Hosenbeine passt. Wir haben neulich fast vier Stunden nach einer Hose in seiner Größe mit simplen Boot Cut gesucht. Für den Preis dieser hätte ich mindestens zwei Sknny Jeans kaufen können. 😆

 

Ich weiß nicht ob es Zeichen der Solidarität wie rosa Schnürsenkel braucht. Irgendwie sehe ich mehr nutzen darin wenn ein Mann neben mir steht und aufklärt als wenn er vor mir steht und erklärt. Was er dabei anhat ist mir irgendwie Wurscht. 

 

vor 14 Minuten, schrieb NoDoll:

Ich wäre ja für Regenbogen Schnürsenkel.  🤷‍♀️

*Tau unhöflich ist und Nodoll den 🐦 zeigt für Regenbogenschnürsenkel* und über das Thema Hosenkauf heute auch vollkommen genervt ist:

Ich fühle mich diskriminiert und zwar als großer Mensch! Im ganzen Laden keine 36er Länge. Hinzu kommen die übergriffigen Verkäuferinnen "kann mer ihne weiterhelfe" "wolle se des mal probiera" "kennet sie ihre Größe" ... Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte ich sie mit den zu kurzen Hosen erdrosselt! 

Für die fettesten Hintern gibt's Größen im Kleinwagenformat aber nix, NIX für einen Menschen etwas oberhalb der Länge.

(bearbeitet)

Nun ja wenn es nun um Klamotte geht, ich bediene mich selbst gerne mal in der Herren- und Kinderabteilung. 
 

Zu dem Thema Mut fallen mir folgende Beispiele im kleinen ein: wie viele haben weibliche platonische Freundinnen, die mit diesen ohne sexuelle Hintergedanken befreundet sind? Setzt Du Dich für weiblich gelesene Personen ein, die offensichtlich diskriminiert werden? Lachst Du bei sexistischen/ diskriminierenden Witzen mit, erzählst Du sie selbst oder machst Du Dein Gegenüber darauf aufmerksam? Was verstehst Du unter Liebe? Da fällt mir das Video von dem Herrn ein, der nun eine KI Freundin hat, weil er unter Liebe versteht „sie sagt nie nein zu mir und ist immer verfügbar“.  Ach ja davon dass sie nen Model mit viel Oberweite ist und gefühlt 40 Jahre jünger… auch spannend, aber wen es interessiert kann sich die Doku geben.
 

 

Ich finde es gibt viele Dinge, die man tun könnte bei sich selbst, aber man lenkt gern ab und ich habe hier für mich viele Meinungen gelesen und einige mit denen ich gleiche Denkweisen teile und Aussagen, die auf fundierten Wissen beruhen.

bearbeitet von Schneeflöckchen
vor 6 Minuten, schrieb Tau08:

 

Ich fühle mich diskriminiert und zwar als großer Mensch! Im ganzen Laden keine 36er Länge. Hinzu kommen die übergriffigen Verkäuferinnen "kann mer ihne weiterhelfe" "wolle se des mal probiera" "kennet sie ihre Größe" ... Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte ich sie mit den zu kurzen Hosen erdrosselt! 

 

Doch die gibt es wohl, habe ich jahrelang für meinen Exmann gekauft. Musst Du vielleicht Deinen Hosenhorizont erweitern 😂

vor 1 Minute, schrieb Schneeflöckchen:

Doch die gibt es wohl, habe ich jahrelang für meinen Exmann gekauft. Musst Du vielleicht Deinen Hosenhorizont erweitern 😂

Natürlich gibt's die! Aber nicht in diesem Saftladen der sich "Herrenausstatter" nannte. Herrenausstatter...da gibt's auch nix für Frauen 🤷. Wieder benachteiligt 🤷

Hmmm die Männer in meiner Familie sind eher so Modell axtschwingender Wikinger. Alle sehr groß und die meisten auch breit. Starke Knochen und so.^^ Gut angezogen sind sie eigentlich immer. 

Ich weiß nicht was der naturgenervte Tau hier gerade bezwecken möchte doch sieht es aus wie ein Wunsch nach einem sachlichen Dialog. *Schenkt dem naturgenervten Tau eine Rolle Baumwollgarn für seine Makrameearbeiten* 

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb Schneeflöckchen:

Lachst Du bei sexistischen/ diskriminierenden Witzen mit

Nein. Ich werde immer noch zornig. Ich mache mich noch immer damit unbeliebt. Nein, ich bin keine Spaßbremse, es ist einfach nur nicht witzig ...

Du verstehst?

 

Und jetzt; - 1229 und ich spielen das Vinyl auf ca. 100 dB hehe ... für alle Audiophilen ... das ist eine so endgeile Aufnahme ...mehr live geht nicht wenn einem die Kickdrum auf die Brust trommelt ... :)

bearbeitet von Druide-Jo
vor 2 Minuten, schrieb Tau08:

Natürlich gibt's die! Aber nicht in diesem Saftladen der sich "Herrenausstatter" nannte. Herrenausstatter...da gibt's auch nix für Frauen 🤷. Wieder benachteiligt 🤷

Klar gibt es da auch was für Frauen, wenn sie nen Oversized Hemd wollen oder Hosenträger wie ich…. Oder ne Herrentasche… ich fühle mich durch Männermode nicht benachteiligt 😂 und Männer sollen sich auch gern in der Damenabteilung bedienen.
 

In der Modebranche selbst haben Männer den größeren Einfluss und da wird für alle Menschen Klamotte designt. Verstehe immer noch nicht warum Hosentaschen bei Frauen so mini sind, wahrscheinlich weil sie dann gezwungen sind ne Handtasche zu tragen. Ich werde mich bei der nächsten Jeans in der Herrenabteilung bedienen.. 😉Zu Deinem Saftladen, kommt die Antwort die ich Männern gern geben, wenn sie sich hier online bei mir beschweren dass es so wenig Frauen im ihrer Umgebung gibt… Tja, wenn man am Arsch der Heide wohnt und seinen Allerwertesten dort bequem schaukelt 😂 Manchmal brauchts eben ne Radiuserweiterung oder den Perspektivwechsel oder man meckert einfach weiter. 

Danke fürs Feedback @Druide-Jo und das wusste ich bereits. Ich habe jetzt nen Date mit ner tollen Frau und bin hier erstmal raus. Sonnigen Samstag allen 💕

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