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Harte Hand und Plan wichtig?


Jo****

Empfohlener Beitrag

Plan und konsequent handeln ist sehr wichtig, diese Unsicherheit als dom zerstört viel und bringt falsche Gefühle, bei mir ist es wichtig, schon im Auftreten ( Haltung, Kleidung , klare Ansagen, Durchsetzen der Befehle nicht auf Diskussion einlassen) die Herrschaft zu leben .
Bei meiner Herrin hat es teilweise gefühlt, als wäre ich ihr Geliebter, noch einige andere Dinge haben viel kaputt gemacht.

Als erstes bin ich Mensch.

Ich habe Gefühle, Stärken, Schwächen, gute Tage und schlechte Tage. 

Wenn ein Partner mich nicht als Mensch sehen kann oder will, er an meiner Kleidung oder daran ob ich schwache Momente habe meine Dominanz misst, ich ihm meine Gefühle nicht zeigen kann, ist er nicht der Richtige für mich. 

Ich verbiege mich nicht damit ein Sub sich subbig fühlt. 

vor 7 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Entweder wir spielen nach meinen Spielregeln oder überhaupt nicht." Da wäre dann die Konsequenz so gar nicht heiß, weil das das Ende des Spiels bedeuten würde,wenn jemand meint den Spielverderber zu spielen.

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

 

vor 8 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Achso und natürlich sind alle meine Subs meine Geliebten 🥰 Was denn auch sonst?

Und dies ebenfalls. 🫶

BDSM ist für mich Leidenschaft, intensive Gefühle. Wenn ich auf unnahbar machen müsste, wäre jeder Funke Freude und Lust direkt im Keim erstickt. 

vor 5 Stunden, schrieb Johnny1984:

Ich bin von Natur aus dominant aber mein Gegenüber sollte viel mehr dominant sein
Die letzte Frau der ich begegnet bin hat mir genau daß gesagt.
Also harte Hand und Plan ist sehr wichtig.
Wer kennt das?

Ich finde eine harte Hand nicht wichtig @Johnny1984. Na gut, die kann auch schon mal härter zuschlagen...🤭 Strenge und Konsequenz fände ich besser. 

Ja, ist mein Herr. Er plant auch und möchte, dass manche Dinge nach Plan laufen. 

Aber er gibt nun nicht permanent anderen Menschen eine Tagesplanung vor oder so. Auch ist er nicht ständig dominant. 

Er hatte tatsächlich eine sehr dominante Sub. Das ist kein Problem für ihn, damit kann er. Er kann auch durchsetzen, was er möchte. Nur hat er gar nicht in allen Bereichen das Interesse daran. Er möchte nicht permanent dominanter sein müssen als eine Sub. 

Das hat dann nicht funktioniert, da sie auch ständig Ansagen wollte, ein noch strengeres 24/7 usw. Allerdings auch aus anderen Gründen nicht. 

Ich kenne allerdings eine Femdom, die ist immer so. "Tonangebend", wie auch eine private Freundin. Ich habe die zumindest noch nicht anders erlebt...😅 Klar, schwache Momente hat jeder mal. Aber sie ist wirklich einfach schon sehr durchgehend dominant, für andere eher unangenehm. Sie gibt einfach ständig vor, wie alles laufen soll. Mein Herr würde das vielleicht aber eher schon "herrschsüchtig" nennen...🤭 

Na ja, Menschen sind verschieden. 

Moin Zusammen.

Richtig. Ich Depp wurde weich, wurde zu lieb. Mittlerweile weiß ich, daß es an meinem Autismus liegt und ich nicht gefühlskalt bin.

Es ist eine Lehre durch Schmerz die nachhaltig nachhallt.

Macht 'einen' Plan und halte Dich daran!
Für die Sicherheit der Sub/Schülerin kann man immer Sachen weglassen, muss es aber dann kommunizieren. Hat sie keine Einsicht oder ein bestehendes und beharrliches Unvermögen sprecht darüber. Findet Alternativen, Regelungen oder ... 🤷‍♂️

Strauchelt auch nur einer von Beiden wird es Unangenehm und endet langfristig in einer Trennung.
Ob diese dauerhaft ist oder zeitweilig, ist ein eigenes Thema.

Seid ehrlich und aufrichtig in der Kommunikation.
Seid flexibel, aber nicht zu viel.

Topping from the Bottom funktioniert nur im Rahmen.
So eine Aussage „harte Hand und klarer Plan“ ist so wunderbar unreflektiert und lässt völlig offen auf welcher Ebene das zu betrachten ist. Weil - ja klar, jede Regel, die aufgestellt ist, braucht Konsequenz damit sie wirksam ist, aber das ist nicht das was wahrscheinlich damit gemeint ist. Meiner Erfahrung nach sind Menschen, die solche Sätze äußern aber eher dran interessiert, diese Regeln und Grenzen vorgesetzt zu bekommen. Der Wunsch hier hinter ist einer den wir glaube ich alle Nachvollziehen können, eine*n Partner*in mit einem intuitiven Zugriff auf das eigene Weltbild zu finden. Problem hierbei, wir leben in einer realen und nicht idealen Welt, wenn also darauf gewartet wird, dass zufällig eine Person daherkommt, mit den gleichen Werten, Regeln, Grenzen wie ich, ist das eben ganz das - reiner Zufall(kann gut gehen, wird es wahrscheinlich aber nicht) Also einfach ein bisschen Selbstrefelktion, ein bisschen Kommunikation und ein bisschen Mut zu Dingen, für die man sich vielleicht schämt, und schon wird die Wahrscheinlichkeit extrem erhöht, eine Person zu finden, mit der dann wieder weniger kommuniziert werden muss, weil es einfach intuitiver läuft.
Ich glaube wir alle vergessen zu schnell, dass wir Worte nutzen, denen wir selbst Bedeutung geben, andere Menschen, den gleichen Worten aber ganz andere Bedeutung geben können. Text braucht Kontext, der Rest ergibt sich dann
Ich finde es interessant, wie die Beiträge vom eigentlichen Thema abweichen,
Ich habe meine Herrin geliebt, doch sie hat unsere Beziehung fünfmal beendet und kam immer wieder, jedesmal stirbt etwas, wenn dann noch dazukommt, das ich befehlsgemäß erscheine und es zu einem geplauder kommt bei dem man sich als Freund fühlt, da ist es auch für mich als subby schwer, meine Ergebenheit gegenüber meiner Herrin aufrechtzuerhalten, ich habe nie das Recht oder den Willen gehabt, über Kleidung meiner Herrin zu befinden, aber es spielt schon mit, auch für sie , denn ich spürte sehr wohl den Unterschied zwischen ihrer Bekleidung und dem ausüben ihrer Macht.

Ich kann diesen Zusammenhang zwischen Kleidung und Dominanz/ Macht nicht nachvollziehen. 

In Jeans und Turnschuhen, barfuß im Nachthemd oder in Lack und Leder...Meine Kleidung ändert nichts an meinem Wesen.

Ich stelle mir gerade vor wie ich am Sonntagmorgen Lust auf eine kleine Session bekomme und mich erst mal ne Stunde zurecht machen muss. 😆

Ich rede viel mit meinen Subpersonen. Ich interessiere mich für sie und ihr Leben ebenso umgekehrt. Wenn ich mit ihnen nicht "plaudern" könnte wäre dies für mich ein Signal das sie sich nicht für mich als Mensch interessieren sondern nur für das was ich mit ihnen in Sessions mache. 

Nichts für ungut, manchmal hilft ein Blick für die Realität dann doch mal weiter. 

Dompersonen sind Menschen und keine Roboter. 

(bearbeitet)

Da muss man natürlich schauen @Eskimo64. War es ein bewusstes "herzitieren" als Femdom oder einfach eine Verabredung. Es ist ja normal, dass man erscheint. Das wäre für mich als Sub nicht zwangsläufig "befehlsgemäß". Befehlsgemäß wäre es, wenn mein Herr sagt, dass wir in eine Bar wollen, ich war vorher schon in der Stadt, er verspätet sich und diktiert mir klar auf, welche Plätze ich wählen soll, mich mit dem Rücken zur Tür setzen soll usw. usw. Sonst sind vieles ja einfach sehr normale Treffen (wo natürlich auch Dominanz einfließen kann. Wenn er mag.)

Zu Kleidung: das wäre schon fast ein extra Thema. Hat eine Wirkung auf mich. Und auch ich fühle mich in entsprechender Kleidung einfach sehr gut, mein Auftreten wird dann schon selbstbewusster, da ich eine "Erscheinung" bin. Ich bin auch so selbstbewusst, aber Ausstrahlung und Haltung können sich durchaus ändern. Beruflich macht man sich Kleidung auch zunutze. Sie wirkt auf andere kompetent. Nutzt nichts, wenn man es nicht ist, was nochmal etwas anderes wäre...😂 

Dominanz grundsätzlich hat mit Kleidung natürlich nichts am Hut. Da kann auch jemand in Unterbuxe dominant sein. 🙃 Mein Herr würde mir zumindest schnell Beine machen, wenn die Dominanz mit dem Anzug kommen und ohne gehen würde...😅 

 

bearbeitet von Bratty_Lo

Die harte Hand und Strenge, Konsequenz und Plan, all dies kann sehr subtil sein. Manchmal schaffen wir es Sub zu lenken ohne das Sub es direkt so wahrnimmt. 

Ich denke planlos sind wenige Dompersonen. Wir haben wohl einfach alle einen individuellen Stil. Was Sub für ein Wesen hat spielt da auch mit rein.

Mein Sub ist mit dem Kopf immer in den Wolken und verschusselt gelegentlich etwas. Er ist aber keiner den man hart bestrafen kann und muss. Er reflektiert sich und im Gespräch finden wir zusammen heraus woran es hapert. Konsequenz erlebt er bei mir durch Aufgaben die bewirken das er lernt, sich entwickelt. 

Konsequenz erfährt er auch indem ich zu dem stehe was ich sage und ankündige. 

Einen Plan habe ich selten. Ich plane weder Sessions noch Erziehung oder sonst was. Ich mag spontane Reaktion, ich mag es mich von meinem Instinkt leiten zu lassen und ich mag es individuell auf Situationen reagieren zu können. Für mich gibt es nichts was langweiliger sein könnte als Schema F. 

Mein einziger Plan ist, so lange wir möglich eine erfüllende Verbindung zu meinen Subpersonen zu haben in der wir gemeinsam wachsen. Bisher funktionierte das immer sehr gut.

Was ich mich frage ist warum besonders Malesubs sich so schwer damit tun ihr inneres Klischeebild der dominanten Frau zu verwerfen. Ein solches lässt sich nicht langfristig aufrechterhalten wenn man sich regelmäßig sieht. Das ist vielleicht in einer reinen Spielbeziehung möglich wo sich alles nur auf die reine Session bezieht. 

Für mich würde selbst das nicht funktionieren da ohnehin ich entscheide wann eine Session beginnt. Wenn ich vorher einen Kaffee trinken und plaudern möchte dann ist das so. Sub darf den Kaffee natürlich gern nackt und auf Knien servieren. ^^ 

Ich hab das Thema ganz andere verstanden...
Jeder ist irgendwie Dominant, aber man braucht wenn mit etwas mehr Dominanz, um ihn als Dom zu sehen...
Dom sollte sein eigenes Drehbuch haben und dem Sub dieses auferlegen...
Ob durch harte Hand oder bei anderer Vorgehensweise nur durch extra gut passende Partner...
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Da hinzu kommt das Dom auch Gefühle zeigen darf aber einige Sub da Probleme mit haben...hätte das Machtgefälle stärker sein müssen? Siehe Dominanter als...
oder sollte der Angebetet Dom für seine Gefühlsbedürfnisse eine extra Beziehung haben?(Wenn Gott sich vor mir, ausheulen würde...kann ich verstehen, das dies abschreckend wirken kann)
.
Es ist kompliziert und es muss passen...(Klingt so einfach und ist so schwer)
vor 11 Minuten, schrieb JaN1na:

oder sollte der Angebetet Dom für seine Gefühlsbedürfnisse eine extra Beziehung haben?

Hier kommen Ideen auf...😆

Manche mögen ja so ein reines Dienstverhältnis.

Hat dann halt aber nichts mit Beziehung zu tun...🙄 Da macht die Verbindung doch erst aus, dass man Gefühlsbedürfnisse haben und auch alle Gefühle zeigen kann. Ohne dass dadurch irgendwas zusammenfällt...

Ich habe mit Gefühlen auch keine Probleme, auch nicht wenn Dom diese zeigt. Aber ich lese immer wieder, das manche Sub s Probleme damit haben.
vor 32 Minuten, schrieb JaN1na:

oder sollte der Angebetet Dom für seine Gefühlsbedürfnisse eine extra Beziehung haben?

Ich weiß es ist schwer zu glauben doch auch der Tag einer Domperson hat nur 24 Stunden und leider müssen wir auch schlafen und essen und so anderes unnützes Zeug tun wie arbeiten und dergleichen. ^^

Vor 1 Minute , schrieb NoDoll:

Ich weiß es ist schwer zu glauben doch auch der Tag einer Domperson hat nur 24 Stunden und leider müssen wir auch schlafen und essen und so anderes unnützes Zeug tun wie arbeiten und dergleichen. ^^

Sehe ich auch so.

Vor 20 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich hab das so jetzt noch nicht gelesen. 

Ich lese immer mal, das Doms Reaktionsfetischisten seien. Aber das trifft auch auf z.b mich als sub zu, ich liebe es wenn Dom auf mich reagiert.... Für mich ist es am schönsten, wenn eine "Kette" entsteht....und daraus ein Flow entsteht. Und dazu gehören, dann auch die Gefühle von beiden Seiten.

Da bin ich voll bei dir 😊

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