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Wie ist das Gefühl, wenn man Dom/Femdom nicht alles bieten kann? 


Br****

Empfohlener Beitrag

Die Kunst ist, das passende Gegenstück zu finden , wo Vorstellungen und Vorlieben möglichst konform gehen.

 

Ich würde gar nichts mehr eingehen, was nicht passt . Klar, 100% kriegt man selten, aber einem Dom, dem ich nicht reiche oder der mir nicht reicht, nehme ich nicht, da das meist eh nicht hält. Wer trotzdem sowas eingeht, darf sich meiner Meinung nach nicht beschweren . 

Ich war dementsprechend zum Glück noch nicht in der Situation, nicht zu reichen.

In die Situation bin ich bisher nicht gekommen, das ich einer Partnerin erklären musste sie reicht mir nicht. Persönlich lebe ich Intimität nur innerhalb einer Beziehung oder einer Verbindung mit dem Ziel einer Beziehung aus. Grundlegende Wünsche, Vorstellungen … und Grenzen werden im Zuge von Unterhaltungen besprochen/ abgesprochen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass vielmehr kommuniziert werden sollte - im Vorfeld kann sehr vieles bereits „ geklärt „ werden.
Für mich gibt es elementare Bestandteile in punkto Intimität auf die ich nicht verzichte , wie für die Dame auch - sollten diese erfüllt sein, bin ich bereit auf die Ausübung/Ausführung von nicht so grundlegend erfüllende Intimitäten gänzlich zu verzichten oder Abstriche zu machen. Bisher war dies jedoch nie der Fall. kongruent zu 100 Prozent ist wohl eher die Seltenheit, als die Regel
Eine Zweitsub käme für mich nicht in Frage. Denke für eine Dame wäre eine zweite Dame - insofern Gefühle vorhanden sind - nicht förderlich. Ein gewisser Egoismus gehört zum Leben - jedoch nicht zur Mitte.
vor 6 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich finde das Gefühl, "nicht gut genug zu sein", ist eines der toxischsten Gefühle, das man in einer Beziehung haben kann.

Das finde ich auch @Teaspoon

Ich kenne auch Konstellationen, wo der Dom für bestimmte Neigungen eine Zweitsub sucht. Für mich käme das nicht infrage. 

Ich möchte gerne alles zusammen ausleben können. Wenn es eine spannende "Ergänzung" generell mal wäre, ok. Aber ich wollte nicht, dass bei mir etwas fehlt und es deshalb eine andere Sub zusätzlich bedürfen würde. 

Ob weitere Partner eine Option in einer Beziehung sind, bespricht man ja vorher. 

Für mich ist das keine gute Option, deshalb möchte ich schon eine gute Passung mit meinem Partner. 

Aber wenn das ohne das Gefühl geht, dass man nur jemanden sucht, weil der Partner nicht reicht, dann ist es doch kein Problem. 

vor 4 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ob weitere Partner eine Option in einer Beziehung sind, bespricht man ja vorher. 

Ja, sollte man...

Als ich meinen Sub kennenlernte sagte er sehr früh das er kein Masochist ist. Ich dachte zuerst, das kann nichts werden mit uns weil mir etwas fehlen würde. 

Da ich ihn als Mensch aber so wundervoll fand und wir in so vielen anderen Lebensbereichen so gut zusammen passten, einigten wir uns erst einmal auf eine eher lockere Verbindung um zu sehen wohin unser Weg uns führen kann. 

Da wir beide poly sind war auch von Beginn an die Option gegeben das was fehlen könnte eben mit jemand anderem auszuleben. 

Mit der Zeit fand ich Gefallen daran SM auf einer anderen Ebene zu entdecken, ohne Schmerz sondern mental. Es spricht meine Fanrasie und Kreativität an. Mittlerweile liebe ich es und da er ebenso verspielt ist wie ich, harmonisieren wir einfach. 

Ich bereue nicht mich auf dieses Experiment eingelassen zu haben und aus der anfänglichen lockeren Spielbeziehung hat sich eine 24/7 Verbindung entwickelt. 

Ich fragte ihn einmal ob er das Gefühl hat mir nicht zu genügen. Nein, hat er nicht. Ich gebe ihm dieses Gefühl auch nicht, im Gegenteil. 

Ich denke jeder Mensch hat eigene Prioritäten und die haben ihre Berechtigung. Wenn man auf etwas nicht verzichten kann ist das in Ordnung. Man muss für sich selbst abwägen ob das was fehlen könnte durch etwas anderes ersetzt werden kann oder nicht. 

 

vor 4 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Und wie Doms, wenn sie Sub sagen müssen, dass sie trotz einer eigentlich sehr guten Verbindung, ihr bdsm nicht genügend ausleben können? Eine Zweitsub, weil die erste gewisse Dinge nicht bieten kann, die Dom unbedingt ausleben möchte, ist ja auch nicht für alle die Lösung...

Ein zu Führung fähiger Dom, der seine Sub zu fordern weiß (in positivem Sinne) … und eine Sub, die sich selbst bewusst ist und sich mit der Bereitschaft zur Veränderung dem anvertraut … werden gemeinsam Wege finden, so manche Lücken zu schließen.

Die Erwartung „alles“ zu bekommen – bzw. „alles“ geben zu _müssen_, ist meiner Meinung nach der sichere Weg zum Untergang (mindestens der Beziehung, wenn nicht sogar der Beteiligten).

Ich finde, die gemeinsame Definition von „genug“ – der Kompromiss – ist der Weg. Dass es weitere Wege gibt, zum Beispiel ein Polykül, um ergänzend weitere Wünsche zu erfüllen, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

Doch ob „100%ige Erfüllung“ (aller Wünsche) wirklich erstrebenswert (und umsetzbar) ist, bezweifle ich. Ich laste es vielmehr dem offenbar in Mode gekommenen Optimierungswahn an, dass viele Menschen sich nicht mit dem begnügen können (oder wollen), was sie haben. Sondern sie sich zu sehr auf das Fehlende konzentrieren - anstatt sich an dem zu erfreuen, was schon da ist (und es weiter auszubauen).

Eine „Zweitsub“ käme für mich nur infrage, wenn beide es sich wünschen und dann alle Beteiligten gleichermaßen etwas davon haben. Keinesfalls jedoch als „Lückenfüllerin“.

vor 5 Minuten, schrieb Sinnlicher_Magier:

Eine „Zweitsub“ käme für mich nur infrage, wenn beide es sich wünschen und dann alle Beteiligten gleichermaßen etwas davon haben. Keinesfalls jedoch als „Lückenfüllerin“.

Lückenfüllerin klingt so hart. 
Ich hoffe sehr @ZauberElfe86 fühlt sich nicht als Lückenfüllerin. 😱

Vielleicht sehe ich Menschen einfach anders? Mir käme nie in den Sinn eine weitere Subperson als Lückenfüller zu betrachten weil selbst wenn diese Person eine Ergänzung ist, ist die Beziehung zu dieser einzigartig weil sie ein vollkommen anderer Mensch ist. 
Hätte ich zwei Masosubs wären die jeweiligen Beziehungen dennoch nicht vergleichbar weil einfach beide Subs nicht gleich wären. Wenn ich mich mit einem Menschen verbinde dann ist es jemand der mir am Herzen liegt. 

Mir ist klar das es bei anderen anders aussehen kann. 

vor 1 Minute, schrieb NoDoll:

Lückenfüllerin klingt so hart. 
Ich hoffe sehr @ZauberElfe86 fühlt sich nicht als Lückenfüllerin. 😱

 👀 Ich fühle mich keineswegs als Lückenfüllerin😘, würde ich mich so fühlen, wäre ich schon weg 🤪.   Vorausgesetzt ich hänge nicht an Ketten fest 🤭

vor 6 Minuten, schrieb ZauberElfe86:

 👀 Ich fühle mich keineswegs als Lückenfüllerin😘, würde ich mich so fühlen, wäre ich schon weg 🤪.   Vorausgesetzt ich hänge nicht an Ketten fest 🤭

🫶 da bin ich sehr froh. *rasselt mit den Ketten* 

vor 9 Minuten, schrieb NoDoll:

🫶 da bin ich sehr froh. *rasselt mit den Ketten* 

Hmm 😍 ein schönes Geräusch 

vor 2 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Am Anfang einer Dynamik werden die harten Limits abgefragt, und trotzdem kann man noch gar nicht wissen ob man allen Anforderungen entsprechen kann. Das stellt sich erst nach und nach heraus.

Das stimmt @Rosenrot82, wie weit das dann geht, kann man zu Beginn schwer einschätzen außer halt wo man weiß, das geht gar nicht... 

vor 3 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Wer bin ich ihm zu sagen, du kannst das nicht mit einer anderen tun?

Na ja, wenn man monogam direkt benennt, dann wäre das so. 🙃 

vor 3 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Das stimmt @Rosenrot82, wie weit das dann geht, kann man zu Beginn schwer einschätzen außer halt wo man weiß, das geht gar nicht... 

Na ja, wenn man monogam direkt benennt, dann wäre das so. 🙃 

Das stimmt, wenn ich eine monogame Beziehung gesucht hätte, hätte ich das vorher benannt. 

Das Schlimmste ist ja ein Hintergehen. Mein Herr hatte eine Sub, die nicht allzu masochistisch war. Es hat ihn aber tatsächlich nicht zu sehr gestört. Nur passten viele Dinge dann nicht - auch von ihr aus. Sie fand dann mehr in die weiße Erotik, Klinik und so. 

Das mochte ihr nächster Dom zwar. Allerdings war sie ihm nicht masochistisch genug und so hatte er hintenrum noch eine "Peitsch-Sub". Das bekam sie dann sozusagen raus. Sowas geht natürlich gar nicht. 

Vor 1 Stunde, schrieb Bratty_Lo:

Das Schlimmste ist ja ein Hintergehen. Mein Herr hatte eine Sub, die nicht allzu masochistisch war. Es hat ihn aber tatsächlich nicht zu sehr gestört. Nur passten viele Dinge dann nicht - auch von ihr aus. Sie fand dann mehr in die weiße Erotik, Klinik und so. 

Das mochte ihr nächster Dom zwar. Allerdings war sie ihm nicht masochistisch genug und so hatte er hintenrum noch eine "Peitsch-Sub". Das bekam sie dann sozusagen raus. Sowas geht natürlich gar nicht. 

Ich bin da wahrscheinlich komisch drauf...
Würde mein langzeit Partner sowas hintenrum am laufen haben, wäre meine erste Frage nach STD Verhütung. Nach einem Wutanfall dann die Frage wann wir uns kennen lernen...oder ob sie sich für nur einen entscheiden mag.
(Selber würde ich es mir nie verzeihen, wenn ich sowas gemacht hätte. Kann mir aber nicht einmal vorstellen, ein Abo für eine Zeitschrift ohne Absprache abzuschließen)

(bearbeitet)

Wie bereits mehrfach erwähnt: 100 % gibt es selten bzw. eigentlich nicht. Das wäre auch insofern langweilig, weil keine Steigerung mehr möglich wäre.

 

Problematisch wäre aus meiner Sicht, wenn SUB - jenseits von vorher vereinbarten No Go's - jegliche Lern- oder Veränderungsbereitschaft ablehnt. Sei es bspw. beim Schlucken oder Deep Throat (unser "Lernprojekt" der letzten Monate). Ein williges Bemühen sollte schon erkennbar sein. 

 

Lösung könnte da eine weitere (sporadisch mitspielende) SUB im Rahmen von FFM sein. Das geht ja auch anders herum (z.B. weiterer Dom zum Spanken als MMF). Das ist aber sicher immer nur die zweitbeste Lösung. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 31 Minuten, schrieb JaN1na:

Ich bin da wahrscheinlich komisch drauf...
Würde mein langzeit Partner sowas hintenrum am laufen haben, wäre meine erste Frage nach STD Verhütung. Nach einem Wutanfall dann die Frage wann wir uns kennen lernen...oder ob sie sich für nur einen entscheiden mag.
(Selber würde ich es mir nie verzeihen, wenn ich sowas gemacht hätte. Kann mir aber nicht einmal vorstellen, ein Abo für eine Zeitschrift ohne Absprache abzuschließen)

Ich finde das gar nicht komisch, ich bin genau so, nur ohne Wutanfall. Er sagt mir das, was er mir sagen will. Darf ich sie kennen lernen? wäre dann auch meine erste Frage.

vor 3 Stunden, schrieb NoDoll:

Lückenfüllerin klingt so hart. 
Ich hoffe sehr @ZauberElfe86 fühlt sich nicht als Lückenfüllerin. 😱

 

Klingt ja auch eher wieder nach einem Nickname von einem Dildo xD 

vor 4 Minuten, schrieb Violet_Fog:

Klingt ja auch eher wieder nach einem Nickname von einem Dildo xD 

:clapping: jetzt hätte ich fast meinen Tee auf dem Bildschirm verteilt. (Schielt auf den neuen Dildo der heute geliefert wurde) Zack, Name gefunden. 

In erster Linie würde ich erwarten das DOM das offen kommuniziert. Denn wenn SUB nicht weiß das es ein Manko gibt, kann weder sie noch beide daran arbeiten oder es aus der Welt schaffen. Natürlich wäre es...schade?... Wenn eine ansonsten gut funktionierende D/s Beziehung an einem Punkt scheitert. Deswegen finde ich Kommunikation absolut wichtig.
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