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Papagei und Käfig


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Der goldene Käfig und der grüne Papagei

Ein Käfig glänzt im Sonnenlicht,
so reich, so schwer, doch ohne Sicht.
Darin ein Vogel, smaragdengrün,
sein Herz will fliegen, sein Lied erblühn.

Ich fand ihn dort, von Gold umstellt,
ein Schmuckstück dieser äuß’ren Welt.
Die Tür verriegelt, das Schloss zu streng,
kein Schlüssel passte , der Bund war eng.

Da sprach ein Flüstern tief im Raum:
„Leg ab die Schlüssel, lass den Traum.
Nur wer entwaffnet, leerer Hand,
wird finden, was das Herz erkannt.“

Und plötzlich war’s kein Zwang, kein Mühn,
der Käfig löst’ sich still und kühn.
Der grüne Papagei er schwingt empor,
doch kehrt zurück, bleibt bei dem Tor.

Denn Freiheit ist nicht nur das Gehn,
es ist das Bleiben, das Verstehn.
Ein goldner Käfig bleibt nur Schein
das wahre Tor ist Herz allein.

29.09.2025
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