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Überraschung Teil 5


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Der Text ist heiß!

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Offenbar hab ich die Lichtschranke übersehen. Der Schlüssel fällt hinters Regal, und auf einem Bildschirm lächelt die engelsgleiche Frau auf mich herab.

 

Grelles Licht geht an, ich sehe schemenhaft Augenpaare. Der Armriemen, der Knebel, der blöde Rucksack, ich werde von allem befreit.

 

Gott sei Dank. Na endlich, das wurde auch Zeit. Freue mich auf ein Bad, auf italienische Pasta. Die Tür ist verschlossen. Mit dem Spiel muss es doch jetzt mal gut sein ? Dass ich auch von meiner Kleidung befreit werde, das war so nicht geplant. Ich bin erregt, aber ich weiß nicht was ich davon halten soll.

 

Du hast mir viel Spaß gemacht, sagt sie.

Aber Du hast nicht bestanden.

 

Unmittelbar werden meine Hände und meine Knie am Boden fixiert. Wegen des Lichts kann ich keinen meiner Freunde erkennen, und ich protestiere lautstark. Unmittelbar wird mir eine Vollmaske übergezogen, die innen zu allem Übel auch noch einen Knebel hat. Ich bekomme nur noch ganz wenig Luft durch das kleine Nasenloch, und durch die trüben Gläser kann ich kaum noch was sehen.

 

Mein Kopf wird nach oben gezogen, offenbar will man mir eine lederne Halskrause angezogen. Will mich widersetzten, aber wie nur ? Jetzt kann ich meinen Kopf kaum noch bewegen, so anstrengend den Kopf so hochzuhalten. Versuche ihn ein wenig nach unten sinken zu lassen. Aber was ist das denn nun wieder ? Irgendetwas drückt sich unter meinem Kinn in die Haut. Ich hebe den Kopf wieder an, bis die Kräfte nachlassen, dann sticht wieder diese Spitze in mein Kinn. Ich bekomme etwas Panik, kann mich nicht rühren. 

 

Jetzt werden Sachen auf meine Rücken gestellt, etwas klebriges rinnt herunter, fühlt sich an wie Honig. Guten Appetit ihr Lieben, höre ich noch die engelsgleiche Frau. Ringe mit allem was ich kann, bekomme viel zu wenig Luft, dann schwinden mir die Sinne.

 

Als ich wieder aufwache ist die Hütte leer. Die Maske hat man mir abgenommen, die Fesseln gelöst, und ich bin wieder angezogen. Das Aufstehen ist überraschend anstrengend, ich kann meine Arme überhaupt nicht beugen. Verwundert schaue ich hin, man hat mir orthopädische  Armschienen verpasst. Das geht jetzt aber wirklich zu weit. Will erstmal tief luftholen, aber das geht auch nicht. Mein ganzer Brustkorb wird von irgendetwas unter dem Rollkragenpullover zusammengedrückt. Ich versuche den Pullover hochzuschieben, aber mit den Armschienen habe ich absolut keine Chance. Irgendwie rappele ich mich hoch, die Tür ist jetzt offen, nur angelehnt. Kein Zettel, keine Nachricht. Nichts.

Draußen herrscht reges Treiben, die Stadt kenne ich nicht. Ich gehe ein paar Schritte und spüre diesen Riemen im Schritt. Was soll ich denn jetzt nur machen ?

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