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Überraschung Teil 6


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Der Text ist heiß!

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Die Frau auf dem Weinfest habe ich schonmal gesehen. Ich habe unendlichen Durst und stelle mich unauffällig in die Nähe von ihrem Tisch.

 

Solche Armschienen musste ich früher auch schonmal tragen, sagt sie. Erzähl mal, was ist dir denn passiert ? Möchtest Du etwas trinken ? 

 

Ja gerne, sage ich. Sie stellt mir einen Plastikbecher hin. Ohne Arme muss mich total anstrengen, um den Strohhalm zu erreichen, das Korsett macht es noch viel schwerer. Kaum kann ich etwas trinken, schiebt sie den Becher etwas mehr in die Mitte vom Tisch. Sehnsüchtig blicke ich darauf und kann ihn nicht mehr erreichen. 

 

Kann ich Dir helfen ? Du kannst gern mit zu mir kommen. Ja gerne, danke, sage ich atemlos und müde, durstig, und bin den scheuernden Riemen im Po sowas von leid.

 

Das kleine Haus liegt außerhalb. Komm rein, sagt sie, setz Dich. Ich habe gehört Du hast Stress mit Deiner Freundin, weil Du zuletzt beim Einkaufen nichtmal ihre Taschen tragen wolltest. Sie hat mir erzählt, dass sie total traurig ist. So ein Unsinn, das stimmt doch nicht ! (sie hat mich das doch nie gefragt, denke ich). Gut, wenn das nicht stimmt und du das gerne tun würdest, dann kannst Du mir das ja jetzt beweisen ! 

 

Ich möchte nur wieder gehen, aber wohin ? Flugs hat sie mir ein Lederhalsband verpasst und mir eine große Handtasche umgehängt. Ist etwas schwer, sagt sie, aber Strafe muss sein. Klinkt eine Leine an das Halsband und zieht mich die Treppe hinunter in den Keller. 

 

Trink erst mal was, bevor Du gleich ins Schwitzen kommst, und hält mir - viel zu kurz - einen Becher hin. 

 

Das Laufband sieht sehr professionell aus. Den Pullover darf ich ausziehen, und jetzt sehe ich zum erstenmal dieses unsägliche Lederkorsett.

Sie löst die Riemen etwas, gerade nur soviel, dass ich etwas mehr Luft bekomme. Dann hakt sie die Leine am Brustring ein, das andere Ende klickt irgendwo hinter dem Bildschirm vom Laufband, und dann schaltet sie ein.

 

Ich muss jetzt gehen, ob ich will oder nicht, mit den Armschienen kann ich die Bedientasten nicht erreichen.

 

In ein paar Stunden hast Du Dich ans Laufen mit dieser wunderschönen Handtasche bestimmt gewöhnt und willst sie danach bestimmt nie wieder abgeben, zwinkert sie mir zu. Und erhöht noch etwas die Geschwindigkeit. Ich bin jetzt verabredet, sagt sie, aber ich habe dort im Regal eine Webcam installiert, da werd ich mit meinen Freundinnen immer mal nach dir sehen. Und weg ist sie.

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