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Checkliste: Wie erkennt eine Sub einen ernsthaften, verantwortungsvollen Dominant?


stefan74

Empfohlener Beitrag

Wahre Worte leider gibt es zuviele Menschen die es einfach ausnutzen das andere eine eher devotere Haltung anziehender finden eklig sowas, 🤐🫥

Am 11.12.2025 at 16:55, schrieb LederSchwarz:

Magst du uns erzählen warum dich so häufig  teilweise weinende und teilweise völlig fertige Sub´s anschreiben?

Hey Stefan! Die Community ist noch immer sehr gespannt, warum dich  so häufig  teilweise weinende und teilweise völlig fertige Sub´s anschreiben.

<Erzähl uns doch nun endlich, mal warum das so ist.  Wäre schade wenn deine Geschichte genauso fake ist wie die "Erfahrungsliste" die uns zur Verfügung gestellt hast.Besonders weil sie bei vielen mal wieder den Eindruck hinterlässt, dass es nur eine richtige Art von BDSM gibt. Und genau das ist BS. 

Hey Leute,

ich melde mich nochmal und ich will das gerne noch etwas genauer erklären, aus meiner Sicht und mit dem Hintergrund, warum das alles so entstanden ist.

Warum schreiben mich so viele Subs an – oft völlig fertig, weinend, liegengelassen oder einfach ratlos?

Ganz ehrlich: Weil es leider immer noch viel zu oft passiert, dass vor allem Anfängerinnen (aber auch Anfänger) in der Szene schlecht behandelt werden. Sie lernen jemanden kennen, der sich als „Dom“ ausgibt, es läuft schnell auf eine Session hinaus, und dann:

  • wird keine ordentliche Aftercare gemacht,
  • der „Dom“ verschwindet danach einfach (Ghosting),
  • Grenzen werden nicht ernst genommen,
  • oder die Sub merkt plötzlich, dass sie emotional viel tiefer drin ist als der andere – und steht dann allein da.

In solchen Momenten wissen viele nicht weiter. Sie haben oft niemanden in ihrem realen Umfeld, mit dem sie offen reden können, und suchen dann verzweifelt nach jemandem, der die Szene kennt und einfach mal zuhört. – ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne sie sofort in eine Dynamik zu drängen.

Das ist kein Ruhmesblatt für mich. Es sollte eigentlich nicht nötig sein, dass jemand wie ich quasi zur „Notfallstelle“ wird.

Und genau deswegen hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe diese Checkliste (die ihr als „Erfahrungsliste“ kennt) verfasst.

Sie war nie als „So muss BDSM sein!“ gedacht, sondern als allgemeiner Anhaltspunkt – etwas, das in die Richtung geht, die ich persönlich für gesund und nachhaltig halte. Kein Muss, kein Dogma, sondern ein „Hey, wenn ihr das beachtet, tut ihr euch und dem anderen wahrscheinlich weniger weh.“

Denn was ich in all den Jahren gesehen habe: Viele Probleme entstehen genau deshalb, weil eine oder beide Seiten nicht klar wissen,

  • was sie eigentlich wollen,
  • wo ihre Grenzen sind,
  • wie man sicher und respektvoll spielt,
  • und wie wichtig Kommunikation und Nachsorge sind.

Eine Sub sollte idealerweise wissen, was sie möchte und was nicht. Aber viele wissen das am Anfang eben noch nicht – und das ist völlig okay! Gerade dann braucht man jemanden, der hilft, das herauszufinden. Der Fragen stellt, der zuhört, der Hilfestellung gibt, ohne sofort zu fordern oder zu nehmen.

Genau das versuche ich zu sein: Ein Anker, ein Gesprächspartner, jemand der sagt „Das ist normal, was du fühlst“ oder „Lass uns mal sortieren, was dir wichtig ist“.

Die Checkliste war also auch ein Versuch, Neulingen (und ihren potenziellen Partnern) ein paar Leitplanken zu geben – damit weniger Leute in solche Löcher fallen, aus denen sie dann weinend bei irgendwem landen.

Ich weiß, dass sie bei manchen den Eindruck erweckt hat, ich würde behaupten, nur meine Art sei die richtige. Das tut mir leid – das war nie die Absicht. Es ist nur meine Art, meine Erfahrung, mein Weg. Und der ist eben geprägt davon, dass ich viel mitbekommen habe.

Am Ende bleibt: BDSM hat unendlich viele Facetten. Jede Dynamik ist einzigartig. Und wir alle – Doms wie Subs – sind dafür verantwortlich, dass wir respektvoll, ehrlich und achtsam miteinander umgehen.

Passt auf euch auf. Und wenn ihr mal nicht weiterwisst: Redet miteinander. Fragt nach. Sucht euch Menschen, denen ihr vertrauen könnt.

@stefan74

Im Übrigen ist es zumindest meine Meinung, dass Deine hier vorgetragene Mischung aus Love-Bombing (Subs sind goldene Geschenke) und White Knighting eigentlich eine Red-Flag sein sollte.

vor 22 Stunden, schrieb stefan74:

Hey Leute,

ich melde mich nochmal und ich will das gerne noch etwas genauer erklären, aus meiner Sicht und mit dem Hintergrund, warum das alles so entstanden ist.

Warum schreiben mich so viele Subs an – oft völlig fertig, weinend, liegengelassen oder einfach ratlos?

Ganz ehrlich: Weil es leider immer noch viel zu oft passiert, dass vor allem Anfängerinnen (aber auch Anfänger) in der Szene schlecht behandelt werden. Sie lernen jemanden kennen, der sich als „Dom“ ausgibt, es läuft schnell auf eine Session hinaus, und dann:

  • wird keine ordentliche Aftercare gemacht,
  • der „Dom“ verschwindet danach einfach (Ghosting),
  • Grenzen werden nicht ernst genommen,
  • oder die Sub merkt plötzlich, dass sie emotional viel tiefer drin ist als der andere – und steht dann allein da.

In solchen Momenten wissen viele nicht weiter. Sie haben oft niemanden in ihrem realen Umfeld, mit dem sie offen reden können, und suchen dann verzweifelt nach jemandem, der die Szene kennt und einfach mal zuhört. – ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne sie sofort in eine Dynamik zu drängen.

Das ist kein Ruhmesblatt für mich. Es sollte eigentlich nicht nötig sein, dass jemand wie ich quasi zur „Notfallstelle“ wird.

Und genau deswegen hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe diese Checkliste (die ihr als „Erfahrungsliste“ kennt) verfasst.

Sie war nie als „So muss BDSM sein!“ gedacht, sondern als allgemeiner Anhaltspunkt – etwas, das in die Richtung geht, die ich persönlich für gesund und nachhaltig halte. Kein Muss, kein Dogma, sondern ein „Hey, wenn ihr das beachtet, tut ihr euch und dem anderen wahrscheinlich weniger weh.“

Denn was ich in all den Jahren gesehen habe: Viele Probleme entstehen genau deshalb, weil eine oder beide Seiten nicht klar wissen,

  • was sie eigentlich wollen,
  • wo ihre Grenzen sind,
  • wie man sicher und respektvoll spielt,
  • und wie wichtig Kommunikation und Nachsorge sind.

Eine Sub sollte idealerweise wissen, was sie möchte und was nicht. Aber viele wissen das am Anfang eben noch nicht – und das ist völlig okay! Gerade dann braucht man jemanden, der hilft, das herauszufinden. Der Fragen stellt, der zuhört, der Hilfestellung gibt, ohne sofort zu fordern oder zu nehmen.

Genau das versuche ich zu sein: Ein Anker, ein Gesprächspartner, jemand der sagt „Das ist normal, was du fühlst“ oder „Lass uns mal sortieren, was dir wichtig ist“.

Die Checkliste war also auch ein Versuch, Neulingen (und ihren potenziellen Partnern) ein paar Leitplanken zu geben – damit weniger Leute in solche Löcher fallen, aus denen sie dann weinend bei irgendwem landen.

Ich weiß, dass sie bei manchen den Eindruck erweckt hat, ich würde behaupten, nur meine Art sei die richtige. Das tut mir leid – das war nie die Absicht. Es ist nur meine Art, meine Erfahrung, mein Weg. Und der ist eben geprägt davon, dass ich viel mitbekommen habe.

Am Ende bleibt: BDSM hat unendlich viele Facetten. Jede Dynamik ist einzigartig. Und wir alle – Doms wie Subs – sind dafür verantwortlich, dass wir respektvoll, ehrlich und achtsam miteinander umgehen.

Passt auf euch auf. Und wenn ihr mal nicht weiterwisst: Redet miteinander. Fragt nach. Sucht euch Menschen, denen ihr vertrauen könnt.

Danke für deine Korrektur. Leider hast noch immer nicht die Frage beantwortet, warum gerade dich all diese verlorenen Seelen anschreiben, und noch viel wichtiger, was du dann mit den armen Geschöpfen machst?  Vermutlich liegt der Grund darin, dass du uns ein wenig anflunkerst? Oder ist es eher so, dass du es dir wünschen würdest, wenn dich solche Sub´s kontaktieren?

auch, wenns das thema schon gab...

 

- stelle fragen...hinterfrage!  erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!

- aber davor, reflektiere dich selbst!  sei dir und deinen bedürfnissen klar

 

dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht..

Vor 7 Stunden, schrieb towel:

auch, wenns das thema schon gab...

 

- stelle fragen...hinterfrage!  erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!

- aber davor, reflektiere dich selbst!  sei dir und deinen bedürfnissen klar

 

dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht..

Find ich super.

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