Ich bin der,
der den Geruch von warmem Leder auf erhitzter Haut riecht,
bevor das Seil überhaupt die Haut berührt.
Der,
der das feine Zittern spürt,
wenn meine Fingerspitzen nur eine Haaresbreite über ihren Nippeln schweben,
ohne sie zu berühren.
Ich höre das leise Knarren des Prangers,
das gedämpfte Klatschen der Reitgerte auf feuchter Haut,
das nasse Schmatzen, wenn ich sie langsam öffne,
das erstickte Keuchen, wenn der Stahlplug sich Zentimeter für Zentimeter setzt,
das helle Klingeln der Kette zwischen Nippelklammern und Klitoris-Ring,
wenn sie nur einmal tief Luft holt.
Ich schmecke Salz von Schweiß und Tränen,
den metallischen Hauch von Angst,
den süßlichen Duft ihrer Erregung,
der sich mit dem schweren Geruch von heißem Wachs mischt.
Ich spüre die Hitze ihrer prallen Blase unter meiner flachen Hand,
das Pulsieren ihres Lochs um meine Finger,
das Beben ihrer Oberschenkel, wenn ich „noch nicht“ flüstere.
Und danach
rieche ich ihr Shampoo in meinen Händen,
spüre ich ihr Herz schlagen an meiner Brust,
höre ich das leise, zufriedene Seufzen,
wenn sie endlich einschläft,
während meine Fingerspitzen noch über die frischen Striemen streichen
wie über eine Landkarte, die nur ich lesen kann.
Alles kann.
Nichts muss.
Außer dieses eine:
dass sie mir ihre Sinne schenkt
und ich sie ihr in tausend neuen Farben zurückgebe.
Ich bin nicht aktiv auf der Suche,
aber ich warte auf die Eine,
die diesen Geruch, diesen Klang, diesen Geschmack
schon in sich trägt,
bevor ich sie überhaupt berühre.
Wenn du das bist,
wirst du es riechen.
Und ich werde es schmecken.
Hey Leute,
ich melde mich nochmal und ich will das gerne noch etwas genauer erklären, aus meiner Sicht und mit dem Hintergrund, warum das alles so entstanden ist.
Warum schreiben mich so viele Subs an – oft völlig fertig, weinend, liegengelassen oder einfach ratlos?
Ganz ehrlich: Weil es leider Weiterlesen… immer noch viel zu oft passiert, dass vor allem Anfängerinnen (aber auch Anfänger) in der Szene schlecht behandelt werden. Sie lernen jemanden kennen, der sich als „Dom“ ausgibt, es läuft schnell auf eine Session hinaus, und dann:
wird keine ordentliche Aftercare gemacht,
der „Dom“ verschwindet danach einfach (Ghosting),
Grenzen werden nicht ernst genommen,
oder die Sub merkt plötzlich, dass sie emotional viel tiefer drin ist als der andere – und steht dann allein da.
In solchen Momenten wissen viele nicht weiter. Sie haben oft niemanden in ihrem realen Umfeld, mit dem sie offen reden können, und suchen dann verzweifelt nach jemandem, der die Szene kennt und einfach mal zuhört. – ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne sie sofort in eine Dynamik zu drängen.
Das ist kein Ruhmesblatt für mich. Es sollte eigentlich nicht nötig sein, dass jemand wie ich quasi zur „Notfallstelle“ wird.
Und genau deswegen hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe diese Checkliste (die ihr als „Erfahrungsliste“ kennt) verfasst.
Sie war nie als „So muss BDSM sein!“ gedacht, sondern als allgemeiner Anhaltspunkt – etwas, das in die Richtung geht, die ich persönlich für gesund und nachhaltig halte. Kein Muss, kein Dogma, sondern ein „Hey, wenn ihr das beachtet, tut ihr euch und dem anderen wahrscheinlich weniger weh.“
Denn was ich in all den Jahren gesehen habe: Viele Probleme entstehen genau deshalb, weil eine oder beide Seiten nicht klar wissen,
was sie eigentlich wollen,
wo ihre Grenzen sind,
wie man sicher und respektvoll spielt,
und wie wichtig Kommunikation und Nachsorge sind.
Eine Sub sollte idealerweise wissen, was sie möchte und was nicht. Aber viele wissen das am Anfang eben noch nicht – und das ist völlig okay! Gerade dann braucht man jemanden, der hilft, das herauszufinden. Der Fragen stellt, der zuhört, der Hilfestellung gibt, ohne sofort zu fordern oder zu nehmen.
Genau das versuche ich zu sein: Ein Anker, ein Gesprächspartner, jemand der sagt „Das ist normal, was du fühlst“ oder „Lass uns mal sortieren, was dir wichtig ist“.
Die Checkliste war also auch ein Versuch, Neulingen (und ihren potenziellen Partnern) ein paar Leitplanken zu geben – damit weniger Leute in solche Löcher fallen, aus denen sie dann weinend bei irgendwem landen.
Ich weiß, dass sie bei manchen den Eindruck erweckt hat, ich würde behaupten, nur meine Art sei die richtige. Das tut mir leid – das war nie die Absicht. Es ist nur meine Art, meine Erfahrung, mein Weg. Und der ist eben geprägt davon, dass ich viel mitbekommen habe.
Am Ende bleibt: BDSM hat unendlich viele Facetten. Jede Dynamik ist einzigartig. Und wir alle – Doms wie Subs – sind dafür verantwortlich, dass wir respektvoll, ehrlich und achtsam miteinander umgehen.
Passt auf euch auf. Und wenn ihr mal nicht weiterwisst: Redet miteinander. Fragt nach. Sucht euch Menschen, denen ihr vertrauen könnt.
Ist geil anzusehen und fassen
- stelle fragen...hinterfrage! erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!
- aber davor, reflektiere dich selbst! sei dir und deinen bedürfnissen klar
dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht..❞
Find ich super. ➦MomoK1309 hat towel zitiert:❝auch, wenns das thema schon gab...
- stelle fragen...hinterfrage! erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!
- aber davor, reflektiere dich selbst! sei dir und deinen bedürfnissen klar
dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht..❞
Find ich super.
- stelle fragen...hinterfrage! erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!
- aber davor, reflektiere dich selbst! sei dir und deinen bedürfnissen klar
dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht.. auch, wenns das thema schon gab...
- stelle fragen...hinterfrage! erwarte antworten und kein drumrumgerede oder nachgeplapper!
- aber davor, reflektiere dich selbst! sei dir und deinen bedürfnissen klar
dann merkst auch, wenn wer tips zum anschreiben haben möcht..
ich melde mich nochmal und ich will das gerne noch etwas genauer erklären, aus meiner Sicht und mit dem Hintergrund, warum das alles so entstanden ist.
Warum schreiben mich so viele Subs an – oft völlig fertig, weinend, liegengelassen oder einfach Weiterlesen… ratlos?
Ganz ehrlich: Weil es leider immer noch viel zu oft passiert, dass vor allem Anfängerinnen (aber auch Anfänger) in der Szene schlecht behandelt werden. Sie lernen jemanden kennen, der sich als „Dom“ ausgibt, es läuft schnell auf eine Session hinaus, und dann:
wird keine ordentliche Aftercare gemacht,
der „Dom“ verschwindet danach einfach (Ghosting),
Grenzen werden nicht ernst genommen,
oder die Sub merkt plötzlich, dass sie emotional viel tiefer drin ist als der andere – und steht dann allein da.
In solchen Momenten wissen viele nicht weiter. Sie haben oft niemanden in ihrem realen Umfeld, mit dem sie offen reden können, und suchen dann verzweifelt nach jemandem, der die Szene kennt und einfach mal zuhört. – ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne sie sofort in eine Dynamik zu drängen.
Das ist kein Ruhmesblatt für mich. Es sollte eigentlich nicht nötig sein, dass jemand wie ich quasi zur „Notfallstelle“ wird.
Und genau deswegen hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe diese Checkliste (die ihr als „Erfahrungsliste“ kennt) verfasst.
Sie war nie als „So muss BDSM sein!“ gedacht, sondern als allgemeiner Anhaltspunkt – etwas, das in die Richtung geht, die ich persönlich für gesund und nachhaltig halte. Kein Muss, kein Dogma, sondern ein „Hey, wenn ihr das beachtet, tut ihr euch und dem anderen wahrscheinlich weniger weh.“
Denn was ich in all den Jahren gesehen habe: Viele Probleme entstehen genau deshalb, weil eine oder beide Seiten nicht klar wissen,
was sie eigentlich wollen,
wo ihre Grenzen sind,
wie man sicher und respektvoll spielt,
und wie wichtig Kommunikation und Nachsorge sind.
Eine Sub sollte idealerweise wissen, was sie möchte und was nicht. Aber viele wissen das am Anfang eben noch nicht – und das ist völlig okay! Gerade dann braucht man jemanden, der hilft, das herauszufinden. Der Fragen stellt, der zuhört, der Hilfestellung gibt, ohne sofort zu fordern oder zu nehmen.
Genau das versuche ich zu sein: Ein Anker, ein Gesprächspartner, jemand der sagt „Das ist normal, was du fühlst“ oder „Lass uns mal sortieren, was dir wichtig ist“.
Die Checkliste war also auch ein Versuch, Neulingen (und ihren potenziellen Partnern) ein paar Leitplanken zu geben – damit weniger Leute in solche Löcher fallen, aus denen sie dann weinend bei irgendwem landen.
Ich weiß, dass sie bei manchen den Eindruck erweckt hat, ich würde behaupten, nur meine Art sei die richtige. Das tut mir leid – das war nie die Absicht. Es ist nur meine Art, meine Erfahrung, mein Weg. Und der ist eben geprägt davon, dass ich viel mitbekommen habe.
Am Ende bleibt: BDSM hat unendlich viele Facetten. Jede Dynamik ist einzigartig. Und wir alle – Doms wie Subs – sind dafür verantwortlich, dass wir respektvoll, ehrlich und achtsam miteinander umgehen.
Passt auf euch auf. Und wenn ihr mal nicht weiterwisst: Redet miteinander. Fragt nach. Sucht euch Menschen, denen ihr vertrauen könnt.❞
Danke für deine Korrektur. Leider hast noch immer nicht die Frage beantwortet, warum gerade dich all diese verlorenen Seelen anschreiben, und noch viel wichtiger, was du dann mit den armen Geschöpfen machst? Vermutlich liegt der Grund darin, dass du uns ein wenig anflunkerst? Oder ist es eher so, dass du es dir wünschen würdest, wenn dich solche Sub´s kontaktieren?