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SSC, CNC, RACK & Co. - Wie bunt ist BDSM?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb SM-Art-5-GG:

Das sieht die "Schwarmintelligenz" ja anders: 

"Safe, sane, consensual (SSC) und Risk-aware consensual kink (RACK) sind zwei unterschiedliche Konzepte innerhalb des BDSM, um bei potenziell risikobehafteten Aktivitäten Einvernehmlichkeit zwischen den Beteiligten sicherzustellen und damit die verwendeten Praktiken von strafbarer sexueller Gewalt klar abzugrenzen. Hierbei ist die Handhabung bzw. Beachtung von SSC sowohl entwicklungsgeschichtlich älter als auch weiter verbreitet als die von RACK.

Das englische „Safe, sane, consensual“ bedeutet „sicher, vernünftig, einvernehmlich“. Der Begriff stammt aus der Internet-Subkultur der 1990er Jahre.

 

SSC wird auch als Grundprinzip des BDSM bezeichnet, da es eine in der sadomasochistischen Subkultur weitgehend unumstrittene moralische Grundlage beschreibt. Die Sicherheit und Vermeidung von unerwünschten körperlichen und seelischen Schäden steht über der Befriedigung der Lust. Die Grenzen des sadomasochistischen Spiels sind zwischen den beiden Partnern festlegbar, und es ist beiden bzw. allen Beteiligten klar, worauf sie sich einlassen. Dies setzt intensive Gespräche über Wünsche, Neigungen und Abneigungen sowie weitreichende Aufklärung über die medizinischen und psychischen Risiken und Gefahren voraus. In dieser hier in Idealform skizzierten Weise kann der Umgang mit potenziellen Risiken allerdings vielleicht von festen Partnern, selten jedoch bei anonymen Gelegenheitsbegegnungen umgesetzt werden. Dennoch lässt sich aus Szene-Beobachtungen konstatieren, dass SSC auch bei anonymen Begegnungen weitestmöglich Berücksichtigung findet."

aus: Wikipedia 

 

Aber ist ja auch nur EINE Meinung von tausenden von Nutzer*innen, die gemeinsam an Wikipedia rumbasteln. 😊

Du hast Recht.

Danke, dass du die Schwarmintelligenz der Wikipedia zitiert hast.

Nimm das so hin, belasse es dabei. Fertsch.

Du weisst,  wo du die für dich benötigten Antworten findest, mit denen du in Resonanz gehen kannst.

Aus meiner Sicht spräche voll nix dagegen, dir selbst ne Menge Zeit zu sparen und deine Fragen hier sein zu lassen.

Bevor ich jetzt mal Zeit sparen gehe, wünsche ich dir ein 2026 mit mehr 'Aha' und weniger 'ja, aber'!

Adjö. 🙂

 

 

 

bearbeitet von Skinscan
vor 5 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

 

CNC (Metakonsens)
CNC bedeutet consensual non-consent, kurz gesagt, der devote Part willigt ein, dass er oder sie in Zukunft keinerlei Rechte mehr hat. Die gesamte Macht liegt in der Hand des dominanten Parts und dieser muss keinerlei Rücksicht mehr auf den Willen des devoten Parts nehmen. Ironischerweise diskutieren CNCler darüber, ob extreme Handlungen die gegen das Gesetz verstoßen, noch von CNC gedeckt sind, sie haben dabei vor allem Kastrationen und ähnliches im Fokus. 

Aus meiner Sicht macht doch jeder mehr oder weniger CNC .... man kann doch nicht alles, was man tut, vorher absprechen. Und ich finde, das sollte immer allein Beteiligten klar sein: Es kann passieren, dass der Dom, ohne es beabsichtigt zu haben, mal was macht, womit Sub eigentlich nicht einverstanden ist.  Das kann alles mögliche sein, vielleicht ist mal die Fesselung zu eng, vielleicht ist Sub gerade anal zu verkrampft für das Toy, vielleicht erlebt sie gerade einen Flashback den Dom nicht mitbekommt. Genau dafür gibt es das Ampelsystem, damit Sub im Nachhinein sagen kann "lass das mal lieber", und dann lässt man es eben und alles ist ok. Manchmal funktioniert das Ampelsystem nicht, Sub kommuniziert nicht wie es abgesprochen war, und dann merkt man eben erst später, dass eigentlich kein Konsens mehr gegeben war. Sollte nicht vorkommen, kann aber vorkommen, und das würde ich immer im Vorhinein abklären, also genau diesen Metakonsens absprechen. Nicht im Sinne von "Dann kann ich machen was ich will", sondern im Sinne von "Dann habe ich die Freiheit, spontan nach bestem Wissen und Gewissen zu schauen, was meiner Meinung nach gerade am Besten in die Session passt, und eventuell die Sub auch mal mit irgendwas zu überraschen."

vor 45 Minuten, schrieb Andoragh:

Nach meinem Verständnis ist dies eher eine "Praktik", bei der beide Seiten abgeklärt haben, dass Dom über Subs Kopf hinweg entscheiden kann, auch wenn dies gegen Subs eigentliche Meinung geht.
Und der Kick dann aus dem Metakonsens der Situation gezogen wird, dass Dom etwas aufgezwungen hat, dem man folgen musste, was wiederum eine Besätigung zu Subs gewünschter Stellung in der Machtdynamik bestätigt.

Ich würde es genauso sehen @Andoragh, CNC ist bei uns eine "Praktik" (Spielart! Natürlich mit echter Neigung^^😅). 

vor 6 Minuten, schrieb TakeThis:

also genau diesen Metakonsens absprechen.

Und das sehe ich auch so, den Metakonsens als übergeordnet. Und der kann für mich nicht CNC sein (auch wenn laut einigen Beschreibungen beide Begriffe das Gleiche meinen). Es geht als Praktik CNC im Metakonsens. 

Ich lasse mal frei, wer welches "Kommunikationssystem" macht und ob man immer unmittelbar direkt aus einer Situation kommen muss, da ist jede Dynamik verschieden. 

Aber in grundsätzlichen Gesprächen muss ich jederzeit mitteilen können, was so der Rahmen ist. Und den Metakonsens bewusst leben. In dem Sinne sind starke Abhängigkeiten zumindest potenziell gefährlich für mich. Wenn eine Person die Fähigkeit der freien Entscheidung für oder gegen was nämlich nicht mehr treffen kann. 

Und Metakonsens oder CNC bedeutet nun auch nicht "rechtlos" oder so einen Quatsch für mich. So können das intern Leute nennen, wenn die Sub freiwillig und bewusst auf Rechte dem Dom gegenüber verzichtet (die sie aber eigentlich hat). Tatsächlich ist natürlich gar nichts "rechtlos". 

Beziehungen müssen immer beendet werden können. Das ist kein Thema, wenn man den Dom, Partner und das Machtgefälle liebt, logisch. Und auch Unangenehmes kann man mal tun müssen...😅 

Aber bei nem "Dummdom", wenn Sub wieder grün und blau geschlagen ist, weil das Bier nicht kalt stand, wird man wohl hoffentlich erkennen, dass jeder jederzeit Beziehungen beenden kann. 

Zwischendurch gehören grundsätzliche Gespräche dazu und wenn die Sub sich mit etwas unwohl fühlt, sollte sie da gut hinschauen und aktiv das Gespräch suchen (und bei Unverständnis für sich selbst logische Konsequenzen ziehen). Nicht in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten und die eigenen Möglichkeiten zu wahren, ist in der Hinsicht wichtig.

Meint Metakonsens die absolute Abhängigkeit, ist Missbrauch ja Tür und Tor geöffnet. Das muss nicht sein, aber potenziell eben. Und das würde es für mich auch nicht meinen. 

Auch nicht, dass ich einer Sache zustimme und die nie wieder revidierbar ist. Das wäre doch absurd! 

Wir leben SSC keine Drogen kein Alkohol. Keine ungepflegte Menschen. Jeder Zeit zu wissen das der andere Aufpasst. Im gegenseitigen Einvernehmen. 

(bearbeitet)

@SM-Art-5-GG Ich finde hier die Beschreibung von Tom Rocket's und "Deviance" ganz gut, im Vergleich zu deiner. (Auf beiden Seiten der gleiche Text). Davon hattest du auch schon mal was zitiert. (Ist nicht alles, dann wäre es zu lang). 

"BDSM basiert immer auf dem ausdrücklichen Einverständnis und der einstimmigen Vereinbarung aller Beteiligten. Diese grundlegende Voraussetzung unterscheidet BDSM klar von jeglicher Form von Gewalt oder Übergriffen. Es ist absolut entscheidend, dass jeder einzelne der Beteiligten den Handlungen vollkommen zustimmt. In diesem Kontext taucht oft das Kürzel CNC auf, was für „Consensual Non-Consent“ steht, oder zu Deutsch: „zugestimmte Nicht-Zustimmung“.

CNC bezeichnet eine spezielle Spielart innerhalb des BDSM, bei der etwas geschieht, das nicht im Voraus detailliert abgesprochen wurde. Typischerweise sind dies fantasievolle Szenarien, in denen eine Person gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen, Dienstleistungen oder anderen Aktivitäten gezwungen wird. Dabei besteht jedoch stets der feste Wille, dass diese Handlungen geschehen, obwohl sie im Grunde dem eigenen Willen zuwiderlaufen. Es handelt sich dabei um eine intensivere Form der Unterwerfung, die auf einem tiefen Vertrauensverhältnis und einer klaren Kommunikation basiert. Trotz der Tatsache, dass Konsens der wichtigste Grundpfeiler des BDSM ist, ermöglicht diese Praxis oft ein D/s-Ungleichgewicht, was eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Schließlich würde man einen Teil seiner Pläne offenlegen, wenn einzelne Handlungen oder Sessions im Voraus besprochen würden. Zusätzlich empfinden viele Subs es als äußerst stimulierend, nicht zu wissen, was sie erwartet.

Dennoch ist es unerlässlich, dass auch bei CNC umfangreiche Vorbesprechungen stattfinden, in denen Hard und Soft Limits ausführlich erörtert werden müssen. CNC darf nicht als Freifahrtschein betrachtet werden, der universelle Freiheit für Handlungen gewährt, die ohne Konsequenzen an einer anderen Person ausgeführt werden können."

Differenzierung zwischen CNC und Metakonsens:

"Im Zusammenhang mit CNC wird oft über Metakonsens gesprochen. Die Verwendung des Wortes „Meta“ in Verbindung mit einem Substantiv deutet darauf hin, dass sich etwas auf einer höheren Ebene befindet oder über etwas steht. Metakonsens kann daher als „übergeordnete Einwilligung“ oder „generelle Zustimmung“ übersetzt werden. Das bedeutet, dass man Einwilligungen für bestimmte Praktiken nicht bei jeder einzelnen Session erneut aussprechen muss. Auf diese Weise erhält eine Partei die generelle Erlaubnis, diese spezifischen Handlungen auch ohne vorherige Ankündigung durchzuführen. Metakonsens ist jedoch nicht dasselbe wie CNC, auch wenn CNC ohne Metakonsens nicht vereinbart werden kann.

Außerdem sollten wir beachten, dass selbst eine generelle Einwilligung widerrufbar ist und am besten regelmäßig erneuert werden sollte, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten immer noch das Gleiche wollen." 

So in Etwa würde ich das auch sehen. Nur als Unterscheidung mal zu deinem Ausgangstext. 

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)
vor 48 Minuten, schrieb SirTorben:

Hört dieser Blödsinn hier nie mehr auf?

Es gab schon immer alternativen zu SSC, das ist nix Neues,  wie es hier suggeriert wird. 

Es fängt also schon wieder mal falsch an und geht dann auch so weiter:

CNC ist nicht gleichbedeutend mit Metakonsens.

Eine normale Ehe basiert auch auf einem Metakonsens.

Und eine Ehe ist auch nicht illegal, nur weil man sich vielleicht mal irgendwann scheiden lässt.

 

Extra für dich, Sir To(r)ben 😊

"Spiel an der Grenze zwischen konsensuellen sadomasochistischen Spielen und nicht-konsensuell (s. Eintr.: Noncon)en.

Bei einem Metakonsens-Spiel gibt der Bottom vorher dem Top die Erlaubnis, alleine über die Grenzen des Spiels zu bestimmen, verzichtet also auf ein Safeword und andere Möglichkeiten, aus dem Spiel auszusteigen. Dabei ist ihm bewußt, dass die Situation während des Spiels für ihn sehr unangenehm werden kann bis hin zu echten Ängsten vor Verletzungen.

 

Metakonsensspiele sind unter Sadomasochisten nicht unumstritten. Von ihren Kritikern wird darauf hingewiesen, dass der Bottom dabei ein tatsächliches nichtkonsensuelles Erlebnis durchmacht und dies zu unabsehbaren psychischen Schäden führen könnte.

Dem wird entgegnet, daß der Bottom sich vorher über den noncon-Anteil sehr wohl klar ist, sich also aus freien Stücken und im Bewusstsein der Folgen darauf einläßt. Außerdem würde ein guter Top beim Erkennen einer realen Gefahr abbrechen.

 

Metakonsens-Spiele sind in Deutschland wahrscheinlich strafbar, sollte jemals Anklage erhoben werden. Auch wenn das deutsche Strafgesetzbuch Zustimmung zur Körperverletzung straffrei stellt, gilt das situativ, d.h. die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden. Dies ist in einem Metakonsensspiel aber gerade nicht möglich. Daher fallen Metakonsens-Spiele wahrscheinlich unter Körperverletzung, sexuelle Nötigung und Freiheitsberaubung.

 

Metakonsens-Phantasien sind unter Bottoms recht häufig, da sie eine der extremsten Formen der Unterwerfung unter einen fremden Willen darstellen. Bottoms, die diese Phantasien auch ausleben sind hingegen viel seltener - viele werden auch durch einen Versuch in der Richtung nachhaltig kuriert."

aus: Datenschlag 

 

Deine Vergleiche hinken leider so heftig, da reicht ein GdB von 50 vermutlich in Uninicht mehr aus. 😊

Nochmal etwas "Schwarmintelligenz ": 

"Als Metakonsens werden innerhalb der BDSM-Szene umstrittene erotische Rollenspiele bezeichnet, in welchen eine im Vorfeld erteilte einvernehmliche Zustimmung entweder nur zu bestimmten oder zu allen sexuellen bzw. nicht sexuellen Handlungen für beliebig kurze oder lange Zeitspannen bis hin zu zeitlicher Unbegrenztheit, bis auf Widerruf gilt.

 

Dies kann z. B. Überraschungsmomente sowie fast alle reinen und gemischten Antragsdelikte des Strafrechts umfassen, da unter als für gewöhnlich normal anzusehenden Situationen und Umständen, in denen sexuelle Handlungen ausgeübt werden, keinerlei öffentliches Interesse gegeben ist. Sollte es sich um die meisten gespielten Offizialdelikte handeln, mit im Vorfeld erteiltem Einverständnis, wie dem eines Schauspielers für eine Bedrohungsszene die z. B. erst im zweiten Jahr der Dreharbeiten gedreht wird, so ist auch das nicht strafbar, auch wenn es doch überraschend endet, weil der Schauspieler es inzwischen vergessen hat, da die Tat tatsächlich entweder nie ohne Einverständnis oder physisch stattgefunden hat.

 

Der englische Begriff „consensual non-consent“ (CNC, einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit) bezeichnet einvernehmliche Handlungen, bei denen Uneinvernehmlichkeit gespielt wird, also sexuelle und andere Straftaten simuliert werden, möglicherweise auch mit Elementen des Metakonsens, was aber nicht sein muss, da auch alles genau besprochen worden sein kann.

 

Das im Vorfeld erteilte Einverständnis schützt jedoch nicht zwingend davor, dass die Person, die es gegeben hat, nicht doch eine Anzeige erstattet, auch wenn diese eher wenig Aussicht auf Erfolg hätte, speziell wenn das Einverständnis sogar mit einer Bitte und Aufforderung verbunden war und dadurch genauso gut eine Verleitung zu einer Straftat von der einwilligenden Person gewertet werden könnte, in Verbindung mit falscher Verdächtigung.

 

Das Problem besteht prinzipiell darin, dass die einwilligende Person immer die Möglichkeit haben muss, ihr Einverständnis mit Worten oder Zeichen zurückzuziehen, auch unmittelbar vor einer unmittelbar beginnenden und reaktionsgeschwindigkeitsbezogen nicht mehr rechtzeitig stoppbaren Straftat. Aber auch wenn Unwissenheit nicht vor Strafe schützt wäre das dann wohl ein Unfall ohne große rechtliche Konsequenzen.

 

Generell sollte BDSM nur von sich den Handlungen klar bewussten Persönlichkeiten mit Risikobewusstsein begangen werden (...)."

aus: Wikipedia 

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo:

@SM-Art-5-GG Ich finde hier die Beschreibung von Tom Rocket's und "Deviance" ganz gut, im Vergleich zu deiner. (Auf beiden Seiten der gleiche Text). Davon hattest du auch schon mal was zitiert. (Ist nicht alles, dann wäre es zu lang). 

"BDSM basiert immer auf dem ausdrücklichen Einverständnis und der einstimmigen Vereinbarung aller Beteiligten. Diese grundlegende Voraussetzung unterscheidet BDSM klar von jeglicher Form von Gewalt oder Übergriffen. Es ist absolut entscheidend, dass jeder einzelne der Beteiligten den Handlungen vollkommen zustimmt. In diesem Kontext taucht oft das Kürzel CNC auf, was für „Consensual Non-Consent“ steht, oder zu Deutsch: „zugestimmte Nicht-Zustimmung“.

CNC bezeichnet eine spezielle Spielart innerhalb des BDSM, bei der etwas geschieht, das nicht im Voraus detailliert abgesprochen wurde. Typischerweise sind dies fantasievolle Szenarien, in denen eine Person gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen, Dienstleistungen oder anderen Aktivitäten gezwungen wird. Dabei besteht jedoch stets der feste Wille, dass diese Handlungen geschehen, obwohl sie im Grunde dem eigenen Willen zuwiderlaufen. Es handelt sich dabei um eine intensivere Form der Unterwerfung, die auf einem tiefen Vertrauensverhältnis und einer klaren Kommunikation basiert. Trotz der Tatsache, dass Konsens der wichtigste Grundpfeiler des BDSM ist, ermöglicht diese Praxis oft ein D/s-Ungleichgewicht, was eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Schließlich würde man einen Teil seiner Pläne offenlegen, wenn einzelne Handlungen oder Sessions im Voraus besprochen würden. Zusätzlich empfinden viele Subs es als äußerst stimulierend, nicht zu wissen, was sie erwartet.

Dennoch ist es unerlässlich, dass auch bei CNC umfangreiche Vorbesprechungen stattfinden, in denen Hard und Soft Limits ausführlich erörtert werden müssen. CNC darf nicht als Freifahrtschein betrachtet werden, der universelle Freiheit für Handlungen gewährt, die ohne Konsequenzen an einer anderen Person ausgeführt werden können."

Differenzierung zwischen CNC und Metakonsens:

"Im Zusammenhang mit CNC wird oft über Metakonsens gesprochen. Die Verwendung des Wortes „Meta“ in Verbindung mit einem Substantiv deutet darauf hin, dass sich etwas auf einer höheren Ebene befindet oder über etwas steht. Metakonsens kann daher als „übergeordnete Einwilligung“ oder „generelle Zustimmung“ übersetzt werden. Das bedeutet, dass man Einwilligungen für bestimmte Praktiken nicht bei jeder einzelnen Session erneut aussprechen muss. Auf diese Weise erhält eine Partei die generelle Erlaubnis, diese spezifischen Handlungen auch ohne vorherige Ankündigung durchzuführen. Metakonsens ist jedoch nicht dasselbe wie CNC, auch wenn CNC ohne Metakonsens nicht vereinbart werden kann.

Außerdem sollten wir beachten, dass selbst eine generelle Einwilligung widerrufbar ist und am besten regelmäßig erneuert werden sollte, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten immer noch das Gleiche wollen." 

So in Etwa würde ich das auch sehen. Nur als Unterscheidung mal zu deinem Ausgangstext. 

Diese Beschreibung  finde ich auch besser. Wollte nur nicht im ET mit Megazitaten Gelegenheit geben auf dieses Thema auszuweichen. Und das Reinkopieren von 3 Definitionen in einem Zitat war am Handy halt einfacher. 

Danke für diesen Beitrag. 😊👍

(bearbeitet)
vor 12 Minuten, schrieb SirTorben:

Das ist Blödsinn.

Metakonsens bedeutet nur "ohne jeweilige explizite Zustimmung", also mit impliziter Zustimmung.

Es bedeutet nicht, dass eine Zustimmung nicht beendet oder widerrufen werden könnte. 

 

Beachte auch, dass in dem von dir zitierten Artikel der Begriff "Spiel" verwendet wird. Vielleicht hat da irgend ein Theoretiker den Begriff, der eigentlich in Zusammenhang mit realen Beziehungen steht auf irgendwelche Spiel-Szenarien adaptiert und sich den Kram dann auch "spielerisch" aus den Fingern gesogen. 
 

Datenschlag ist eine der  renommiertes BDSM-Seite im Netz. Ich könnte aber noch 5-10 andere Seiten zitieren, was aber dann vermutlich zu Aufständen führen würde. 

Aber vielleicht bringst du ja mal einige Belege für deine These?! 🤔

Sich selbst zu zitieren ist ja auf Dauer langweilig und wenig überzeugend. 😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Gerade eben, schrieb SM-Art-5-GG:

Datenschlag ist eine der  renommiertes BDSM-Seite im Netz. Ich könnte aber noch 5-10 andere Seiten zitieren, was aber dann vermutlich zu Aufständen führen würde. 

Aber vielleicht bringst du ja mal einige Belege für deine These?! 🤔

Siehe meinen vorangegangen Beitrag.

vor einer Stunde, schrieb Bratty_Lo:

Das bedeutet, dass man Einwilligungen für bestimmte Praktiken nicht bei jeder einzelnen Session erneut aussprechen muss. 

Hä?? Wenn ich nicht vor jeder Session nochmal für alles was ich machen werde eine ausdrückliche Einwilligung einhole, dann ist das Metakonsens? Das ist doch Bullshit. Niemand macht das. Nein, Metakonsens ist, wenn man Einwilligungen für bestimmte Praktiken generell nicht aussprechen muss. Also beispielsweise kann safe und sane der Metakonsens sein, dann ist in diesem Spektrum alles erlaubt ohne weitere Einwilligung ... sorry mir fällt kein besseres Beispiel ein. Insofern sehe ich auch keinen Unterschied zu CNC.

Klar ist das ein Spiel an den Grenzen @SM-Art-5-GG und ich mag auch reale Angst. Nachhaltige Schädigungen will niemand, Überforderung sollte vermieden werden. Ich kenne mich da ganz gut. Und das traue ich Doms und Subs zu, man muss auch nicht direkt mit allen Dingen starten. Natürlich hat der Dom Verantwortung, aber jeder in dem Sinne auch für sich selbst, was man so will. 

Das Recht kennt teilweise auch großzügige Auslegungen, wenn vorher etwas zugestimmt wurde und der Konsens jederzeit von Dom angenommen wurde, jedoch in einer Situation so nicht zurückgenommen werden konnte (obwohl Sub das gewollt hätte).

Auch da kommt es aber auf die gesamte Situation an. Nutzt Dom eine Lage schon willentlich aus, wo er weiß dass der nicht widerrufen werden kann und Sub das auch nie so gewollt hätte, wäre das wohl was anderes. 

Was ist dann Fahrlässigkeit (da gibt es mehrere Abstufungen) und was Vorsatz? Und nimmt man dann spontan n' anderes Schlagteil, überfordert die Sub versehentlich leicht oder nutzt man eine Lage für gehaltvolle Handlungen, tatsächlich ohne jede Rücksicht aus? 

Am Ende muss Schuld bewiesen werden. Ganz einfach. Bdsm ist und bleibt Vertrauenssache. 

vor 17 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Dem wird entgegnet, daß der Bottom sich vorher über den noncon-Anteil sehr wohl klar ist, sich also aus freien Stücken und im Bewusstsein der Folgen darauf einläßt. Außerdem würde ein guter Top beim Erkennen einer realen Gefahr abbrechen.

Eben. Und ja, "guter Top". Wie gesagt, ich würde kein rap.egame nach 3 Tagen schreiben mit Dom Kurt machen...😅

Einigen wir uns von mir aus auf "heikel". Aber dass es das gibt, ist von Doms und Subs so gewünscht und gewollt . 😉

Und ob Spiel oder nicht, soll jeder selbst wissen. Kann wohl beides sein. Würde für mich Metakonsens schon dauerhafter sehen. 24/7 und die Richtung. Darin geht für uns CNC als Spielart sozusagen. 

Man kann vermutlich auch alles als Spiel vereinbaren - mehr oder weniger ernst und ich würde auch nicht als "Spiel" nicht direkt alles machen. Neigungen sind in dem Sinne ja immer echt. 

"für beliebig kurze oder lange Zeitspannen bis hin zu zeitlicher Unbegrenztheit, bis auf Widerruf"

Am Ende alles Vereinbarung und insbesondere bis auf Widerruf macht natürlich Sinn. 

vor 7 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

 

CNC (Metakonsens)
CNC bedeutet consensual non-consent, kurz gesagt, der devote Part willigt ein, dass er oder sie in Zukunft keinerlei Rechte mehr hat. Die gesamte Macht liegt in der Hand des dominanten Parts und dieser muss keinerlei Rücksicht mehr auf den Willen des devoten Parts nehmen. 

aus: Gentledom

Der englische Begriff „consensual non-consent“ (CNC, einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit) bezeichnet einvernehmliche Handlungen, bei denen Uneinvernehmlichkeit gespielt wird, also sexuelle und andere Straftaten simuliert werden, 

aus: wikipedia

Merkst du was? Deine Schwarmintelligenz fischt gewaltig im Trüben 🤣🤣🤣

Jetzt posten du also wahllos Definitionen? @SM-Art-5-GG

Bei CNC werden sexuelle  und andere Straftaten simuliert????

Liest du vor dem Posten, überhaupt durch was du hier einstellst?

(bearbeitet)

Nun erkläre ich gerne noch was es denn nun mit diesem "Metakonsens" wirklich auf sich hat und worin sich dieser von einem normalen Konsens unterscheidet.

Also was das "Meta" aussagen soll. 

Zunächst, ein Metakonsens basiert auf einem normalen Konsens, welcher aber in zeitlicher Folge (lat. meta) fortgesetzt wirksam sein soll.

Beispiel:

Top und Bottom einigen sich für ihre 24/7 D/s-Beziehung darauf, dass Top bei eventuellen Meinungsverschiedenheiten immer das "letzte Wort" haben soll.

Dieser Konsens bezieht sich also nicht auf eine einzelne Meinungsverschiedenheit, nicht "bei der nächsten Meinungsverschiedenheit machen wir es so und danach vereinbaren wir dann einen neuen Konsens", sondern dieser Konsens soll eben auch in der zeitlichen Folge "meta" für alle zukünftigen Meinungsverschiedenheiten in der Beziehung gelten.

Natürlich kann man diesen Metakonsens auch widerrufen. Kann Bottom jederzeit die Zustimmung dazu widerrufen. Da es jedoch ein Konsens war, welcher für die gesamte Beziehung gelten und grundlegend sein sollte, kann dies eben auch bedeuten, dass mit einem Widerruf dann auch die Beziehung endet.

 

bearbeitet von SirTorben
vor 18 Minuten, schrieb SirTorben:

Da gibt es also eine Widerrufsmöglichkeit,
 

Da gibt es keine Widerrufsmöglichkeit.

 

Du merkst nicht mal, dass sich deine zitierten Quellen da schon widersprechen. 

Also lass es doch einfach sein.

Meta-Konsens, das ergibt der Begriff bereits, ist eine generelle Zustimmung zu sämtlichen Handlungen IN der Session, die natürlich auf der Metaebene widerrufen werden kann. Sonst wäre es ja wirkliche Sklaverei und somit verboten. 

Hier nochmals erklärt:

"Der Begriff Metakonsens (kurz auch nur Meta) setzt sich aus dem Wort "Meta" und "Konsens" (also Einverständnis) zusammen. "Meta" wird häufig verwendet, um etwas auf einer übergeordneten Ebene zu beschreiben – in diesem Fall also eine "übergeordnete Einwilligung" oder "generelle Zustimmung". 

Diese Form des Einverständnisses ist Teil des BDSM-Bereichs CNC (consensual non-consent, also konsensueller Nicht-Konsens), bei dem sich der devote Part bewusst entscheidet, während einer Session vollständig auf Ausstiegsmöglichkeiten zu verzichten und sich auf augenscheinlich unkonsensuelle Handlungen einzulassen. 

Beim Metakonsens erklärt der devote Part im Vorfeld, dass der dominante Part während des Spiels allein über die Praktiken und Grenzen entscheidet. Das bedeutet: Ein Safeword wird abgelehnt und selbst dann, wenn der devote Part in der Situation Widerstand äußert oder Handlungen als unangenehm empfindet, gilt die übergeordnete Zustimmung weiterhin

Alles, was im Vorfeld beim Metakonsens Geben nicht kategorisch ausgeschlossen wurde, ist erlaubt. Typische Szenarien im Rahmen einer Metakonsens-Vereinbarung können Bestrafungen, intensivere Sexpraktiken wie Analverkehr oder Choking sowie das Sanktionieren von Regelverstößen in Dom-Sub-Dynamiken umfassen.

Das Konzept scheint jedoch im Widerspruch zu einem der wichtigsten Grundsätze im BDSM zu stehen: Dem  SSC-Prinzip  (Safe, Sane, Consensual – also sicher, vernünftig, einvernehmlich). Während SSC darauf abzielt, dass alle Beteiligten jederzeit sicher und in ihrer Entscheidungsfähigkeit bleiben, verlässt Metakonsens dieses sichere Terrain bewusst. Es erfordert von beiden Seiten nicht nur tiefes Vertrauen, sondern auch ein hohes Maß an emotionaler und psychologischer Stabilität – insbesondere vom dominanten Part, der die Verantwortung für das Wohl des devoten Parts während der gesamten Session trägt."

aus: Eis 

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Rosenrot82:

Jetzt posten du also wahllos Definitionen? @SM-Art-5-GG

Bei CNC werden sexuelle  und andere Straftaten simuliert????

Liest du vor dem Posten, überhaupt durch was du hier einstellst?

R.ape Play (ohne Safeword) ?

Wir kommen ja hier nicht weiter, wenn jeder nur seine Ergüsse für allein seeligmachend hält. Da braucht es die Meinung Dritter. 

 

Aber du hast Recht. Wir sollten zum eigentlichen Thema bzw. Frage zurück. 👍

"Nach welchen Prinzipien lebt ihr euer BDSM? Wie, warum und wo liegt der Reiz? "

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 1 Minute, schrieb TakeThis:

Hä?? Wenn ich nicht vor jeder Session nochmal für alles was ich machen werde eine ausdrückliche Einwilligung einhole, dann ist das Metakonsens? Das ist doch Bullshit. Niemand macht das. Nein, Metakonsens ist, wenn man Einwilligungen für bestimmte Praktiken generell nicht aussprechen muss. Also beispielsweise kann safe und sane der Metakonsens sein, dann ist in diesem Spektrum alles erlaubt ohne weitere Einwilligung ... sorry mir fällt kein besseres Beispiel ein. Insofern sehe ich auch keinen Unterschied zu CNC.

Na gut. Ich sehe da schon den Unterschied @TakeThis

Sicher nicht als Trennlinie wer nun im Metakonsens genau was macht. Aber ich für mich kann so nicht sagen, dass Metakonsens = CNC wäre. Eher gehe ich einmalig übergeordnet den Metakonsens ein und gestalte den mit CNC. Da ist CNC schon eine bewusste Entscheidung dafür. Sage ich aber direkt übergeordnet Metakonsens als CNC, so kann Dom doch selbst Gespräche, die Sub wünscht und dergleichen nicht gestatten. Am Ende nichts und alles gegen ihren Willen. Das wird ein Nicht-Dummdom nicht tun. Dann mag das mit der Gleichung hinkommen.

Aber im Prinzip kann ich das übergeordnet doch nicht CNC nennen? 🤔 Versteht man, was ich meine? 😅

Und wer holt schon vor jeder Session ne Erlaubnis immer wieder ab? Ich glaube nicht, dass es da trennscharfe Linien gibt. Also bei mir war zu Beginn schon viel unbekannt. 

Und dass es schmerzt, wenn die Klammern abgenommen werden, das hat mein Herr mir doch nicht mitgeteilt. Den tollen Effekt gibt es schließlich nur einmal...😜 Hängt auch von der Sub ab, was sich im Fluss so ergeben kann... 

Ich mag Überraschungen! 👍 Tabus hat man ja besprochen. 

Alles bekannte, Varianten davon, Komponente x, mal Neues, das haben wir von Beginn an so gemacht. Vor größeren Sachen wie die Sub vorführen, wird man da wohl irgendwie drüber sprechen...

Ja, safe und sane könnte ein Metakonsens sein. Es ist ja auch nicht alles CNC, nur weil man nicht explizit vorher fragt (für mich zumindest nicht). Aber das ist doch irgendwie auch Sub abhängig, neigungsbezogen und "logischer Menschenverstand", was man dann doch mal fragt...😅

CNC meint dann schon gezielt über ein "nicht wollen" für mich hinweg. 

Insgesamt finde ich meine Beschreibung oben aber besser als die am Anfang der Seite. Vom Prinzip her und wie sich der Metakonsens gestaltet, man darin CNC machen kann. 

Niemand macht das gleich. Und immer wieder erneut fragen, fände ich seltsam. Das muss für mich auch nicht im Metakonsens sein und ist dementsprechend nicht schon CNC für mich. 

Machen vielleicht aber wirklich einige. Was weiß ich...😅 

Jedenfalls vereinbart man doch bei CNC mehr Willkür, "mehr" über Subs Willen hinaus. Zumindest ist das schon meistens die Intention dahinter. 

Wie auch immer andere ihren Metakonsens und ihre Grundsätze machen. Denn das wäre es für mich. 

vor 7 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ra.pe Play erfordert kein CNC.

Immer Ansichtssache, ob irgendwas erst was erfordert @Rosenrot82...😂 Aber ich würde es von der Intention her oft genug in die CNC Ecke schieben. 😅

Und schon wieder grüßt das Murmeltier....

schon wieder wird sich um Begriffe und Definition gestritten und keiner!!!! Beantwortet die eigentliche Frage....

Nach welchen Prinzipien lebt ihr euer BDSM? Wie, warum und wo liegt der Reiz? 

Ist das wirklich so schwer???

(bearbeitet)
vor 30 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ra.pe Play erfordert kein CNC.

R.ape Play mit CNC bedeutet ohne Safeword und kann daher strafrechtlich mehr als relevant werden. Das war doch deine Frage mit der Flut von Fragezeichen. 😊

 

Und nun zurück zum eigentlichen Thema?! 😊

Wer lebt z.B. CNC. Warum und vor allem WIE? 🤔

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 21 Minuten, schrieb SirTorben:

Nun erkläre ich gerne noch was es denn nun mit diesem "Metakonsens" wirklich auf sich hat und worin sich dieser von einem normalen Konsens unterscheidet.

Also was das "Meta" aussagen soll. 

Zunächst, ein Metakonsens basiert auf einem normalen Konsens, welcher aber in zeitlicher Folge (lat. meta) fortgesetzt wirksam sein soll.

Beispiel:

Top und Bottom einigen sich für ihre 24/7 D/s-Beziehung darauf, dass Top bei eventuellen Meinungsverschiedenheiten immer das "letzte Wort" haben soll.

Dieser Konsens bezieht sich also nicht auf eine einzelne Meinungsverschiedenheit, nicht "bei der nächsten Meinungsverschiedenheit machen wir es so und danach vereinbaren wir dann einen neuen Konsens", sondern dieser Konsens soll eben auch in der zeitlichen Folge "meta" für alle zukünftigen Meinungsverschiedenheiten in der Beziehung gelten.

Natürlich kann man diesen Metakonsens auch widerrufen. Kann Bottom jederzeit die Zustimmung dazu widerrufen. Da es jedoch ein Konsens war, welcher für die gesamte Beziehung gelten und grundlegend sein sollte, kann dies eben auch bedeuten, dass mit einem Widerruf dann auch die Beziehung endet.

 

? Was hat "meta" mit einer zeitlichen Folge zu tun?? Meta bedeutet "auf einer übergeordneten Ebene", so wie in Metaphysik oder Metadiskussion, daher auch "Meta-Ebene". Metakonsens ist also ein Konsens auf einer höheren Ebene, jenseits von einzelnen Praktiken. Metakonsens sagt nichts über die zeitliche Dauer aus, das kann sich auf eine einzelne Session beziehen oder das ganze Leben.

Dass ein Konsens grundsätzlich so lange gilt, bis er widerrufen wird, das ist bei jedem Konsens so, nicht nur speziell beim Metakonsens.

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