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BDSM ohne "Fachbegriffe" ohne "Definitionen"


Te****

Empfohlener Beitrag

Dankeschön für die Antworten und Einblicke. ☺️ Das ist wirklich toll zu lesen. 

 

Ich hoffe, es inspiriert noch mehr, zu erzählen.

 

Aber bitte daran denken, dass "Herr" oder "Sklavin" schon als "Fachbegriffe" gelten könnten. 😇

vor 2 Stunden, schrieb Teaspoon:

Wir sind ein festes Paar und nur miteinander intim. Normalerweise wohnen wir nicht zusammen, dazu brauchen wir beide zu viel Alone-time. Aber im Moment wohnt er bei mir. Wir pflegen klare Kommunikation und sind sehr liebevoll und zärtlich. "So tun, als ob" können wir beide nicht besonders gut. 

 

Ich will gefallen.

Wenn mein Partner mir sagt, was er von mir möchte und ich das umsetze, dann bin ich sicher, dass ich es richtig mache. 

Ich warte aber nicht darauf, dass er es jedes mal sagt, sondern achte darauf, was ihm gefällt, merke es mir und setze alles entsprechend um. 

Wenn ich fixiert bin, kann ich nichts machen und damit kann ich auch nichts falsch machen.

Dass ich tue, was er will, merke ich besonders, wenn es etwas ist, das ich nicht will oder nur aushalte. Dann kann mich das zufrieden machen. 

Ich fühle mich gern klein unter ihm und spüre gern, als sein Spielzeug keine Wahl zu haben. Ich spüre gern, ihm körperlich unterlegen zu sein. 

Ihn zu enttäuschen ist schlimm für mich. Dann ist ein Gespräch nötig, entweder sagt er dann, dass er nicht enttäuscht ist oder er sagt, was ihn stört.

 

Ich bin nicht gut darin absichtlich zwischen verschiedenen Ebenen zu wechseln. Deshalb ändert sich das Verhältnis und wie wir zueinander stehen nicht stündlich oder täglich. Ich bin immer ich. Aber ich bin nicht immer gleich, er mag aber alle meine Facetten.

Im Moment habe ich situationsbedingt mehr Verantwortung für uns beide zu tragen. Ich hoffe, es wird wieder mehr auf ihn über gehen, wenn er auch wieder die Kraft hat, die Konsequenzen dieser Verantwortung zu stemmen. 

Ich kann gut die Ansagen machen, fühle mich dann aber nicht gut dabei. Lange Geschichte...

Alles muss er aber nicht entscheiden, Finanzen, Nachwuchs, Beruf das bleiben meine Entscheidungen. Ich weiß, wie viel Arbeit darin steckt, das zu managen. 

 

So sehr er für mich da ist und mich unterstützt um mir das Leben zu erleichtern, so gerne tut er mir auch weh. Schmerz ist Teil unserer Intimität. Manchmal ist es, um mir gut zu tun, manchmal weil es uns erregt, manchmal befriedigt es nur ihn. 

Ich mag schmalen Schmerz lieber, als breiten. Ich mag Kratzen und halte festes Zwicken gern aus. Nur sichtbare Spuren bekomme ich selten noch welche, selbst wenn ich es Tage später noch spüre. 

Ich freue mich darauf, ihr wieder mehr Verantwortung abnehmen zu können.

Ich bin sehr gerne für sie da, nehme ihr gerne Entscheidungen und Verantwortung ab. Es bereitet mir großes Vergnügen, ihr Schmerzen zuzufügen, aus denen sie etwas Positives ziehen kann. Ich genieße es, sie mal schnell, mal langsam zu fixieren, ihr nach und nach Bewegungsfreiheit, Sprache, Sicht zu nehmen. Aber es sind nicht nur meine Aktionen, es sind auch ihre Reaktionen. Sie ist so herrlich vielfältig, wie sie auf verschiedenste Reize reagiert. Wenn wir zusammen in einer Feedbackschleife sind, ist es schwer, ein Ende zu finden. Sie meint mitunter, sie macht ja gar nichts, und doch sind da zahllose winzige Reaktionen.

Aller Anfang war schwer. Ich habe ihn nicht gesucht , er hat mich gefunden. Ich wollte keinen dominanten Mann zum Partner, er keine Beziehung. Trotzdem kam es zum ersten Treffen und er ist gekommen um zu bleiben. 

Alles was ich heute an ihm liebe, war schon immer in mir. Die Hingabe, die Selbstverständlichkeit ihn zu verwöhnen, die Leidenschaft für den härteren Sex aber auch das Bedürfnis nach Zärtlichkeit, welche im Zusammenspiel mit den Schmerzen ein ganz besonderer Cocktail ist.

Seine Stille Führung ist das beste das mir passieren konnte und auch wenn wir uns nicht jeden Tag sehen ist er immer ein Teil von mir. 

Ich hatte darum gebeten mal mit eigenen Worten zu beschreiben. Wenn das dann "einfache Sprache" ist, freut es mich sehr, wenn es dennoch versucht wird. Nicht jeder kann sich gleichermaßen gut mit eigenen Worten ausdrücken.

Also auch an dich Dankeschön @jackXjacqueline .

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Teaspoon:

Aber bitte daran denken, dass "Herr" oder "Sklavin" schon als "Fachbegriffe" gelten könnten. 😇

Ich weiß das Diskussionen nicht erwünscht sind, aber wenn "Herr" und "Sklavin" Fachbegriffe sind, dann ist "Shibari" "SM" "Schlagwerkzeuge" "Peitsche" "Sessions" auch Fachbegriffe. Aber diese sind wiederum erlaubt? So ganz verstehe ich das nicht. Scheinbar sind nur bestimmte Begriffe verboten. 

Mein Liebster, der mir böse Dinge antut, hat ja schon über uns geschrieben. Ich hatte überlegt auch noch was zu schreiben. Aber den "Begriff" Sklavin kann ich nicht weglassen. Denn für mich ist es nicht nur ein Fachbegriff, eine Position. Das bin ich, das ist mein Wesen, ich bin Sklavin durch und durch. Das wäre so, als würde ich den Begriff Mensch nicht verwenden dürfen. Das mag für viele nicht verständlich sein. Aber das ist mein Empfinden. 

bearbeitet von Jacqueline89
(bearbeitet)

@Jacqueline89 ich verbiete nichts, es war ein Beispiel. 

Ich hatte lediglich darum gebeten es mal zu versuchen. So ähnlich wie in dem Spiel "Tabu" wo man auch umschreiben muss.

bearbeitet von Teaspoon
(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 17 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich hatte darum gebeten mal mit eigenen Worten zu beschreiben. Wenn das dann "einfache Sprache" ist, freut es mich sehr, wenn es dennoch versucht wird. Nicht jeder kann sich gleichermaßen gut mit eigenen Worten ausdrücken.

Also auch an dich Dankeschön @jackXjacqueline .

Ich bin ja jemand, der die Dinge gerne mal auf die Spitze treibt. Und das war in dem Fall gar nicht mal so einfach, hat aber Spaß gemacht. Meine Erkenntnis daraus? Ich würde mich freuen, wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft, es also weder mit Fachbegriffen übertreibt, noch diese völlig außen vor lässt. Unser aller Metier hier ist Fetisch und/oder BDSM, von daher setze ich einfach voraus, dass gewisse Begriffe und deren allgemeine Definition geläufig sind, verstanden oder zur Not auch mal recherchiert werden. Wenn die Mehrheit hier das als zuviel verlangt ansieht oder keinen Konsens darüber finden möchte, bitte, da kann ich dann nichts machen. Für mich ist das dann halt kein Ort mehr, an dem ich mich noch auf eine dem Themenkomplex angemessene Weise austauschen kann. Kurzum: die Begriffe sollten klar sein, damit es um Inhalte gehen kann.

bearbeitet von jackXjacqueline
Ergänzung

Ich fange eine Session damit an, dass ich mich vorbereite. Mir überlege was ich machen will, anziehe, er anzieht, was ich dazu brauche und was ich mitnehmen will. Mein Sub holt mich mit dem Auto ab und trägt darunter schon die Sachen, die ich mir gewünscht habe.
Bevor wir rein gehen, küssen wir uns. Er überreicht mir den Schlüssel, ich bereite in der Wohnung vor auf was ich Lust habe und dann hole ich ihn ab , setze ihm im Aufzug die Maske auf und führe ihn in die Wohnung.
In meinen früheren Sessions, war Aftercare kein Thema. Es kam irgendwie von Anfang nie dazu. Es waren meine ersten richtigen Sessions mit ihm und ich war noch komplette Anfängerin.
Inzwischen durfte ich mehr Erfahrungen sammeln und Aftercare ist für mich nun enorm wichtig. Meinen Sub halten, ihm nähe geben, zusammen runterfahren, mag ich sehr, weil dieser Moment sehr Intim ist.

vor 12 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ich bin ja jemand, der die Dinge gerne mal auf die Spitze treibt. Und das war in dem Fall gar nicht mal so einfach, hat aber Spaß gemacht. Meine Erkenntnis daraus? Ich würde mich freuen, wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft, es also weder mit Fachbegriffen übertreibt, noch diese völlig außen vor lässt. Unser aller Metier hier ist Fetisch und/oder BDSM, von daher setze ich einfach voraus, dass gewisse Begriffe und deren allgemeine Definition geläufig sind, verstanden oder zur Not auch mal recherchiert werden. Wenn die Mehrheit hier das als zuviel verlangt ansieht oder keinen Konsens darüber finden möchte, bitte, da kann ich dann nichts machen. Für mich ist das dann halt kein Ort mehr, an dem ich mich noch auf eine dem Themenkomplex angemessene Weise austauschen kann. Kurzum: die Begriffe sollten klar sein, damit es um Inhalte gehen kann.

Es ist ein Thread in einem großen Forum. Wenn dies kein Ort für dich ist, weil du mit der Aufgabenstellung dieses Threads nicht klar kommst, dürfte ich dir dann einen der zahllosen anderen Threads empfehlen?

vor 24 Minuten, schrieb Leondriel:

Wenn dies kein Ort für dich ist, weil du mit der Aufgabenstellung dieses Threads nicht klar kommst, dürfte ich dir dann einen der zahllosen anderen Threads empfehlen?

Mein Herr hat die Aufgabe doch super gemeistert und es hat ihm auch Spaß gemacht. Er hat keine Fachbegriffe benutzt im Gegensatz zu manch anderen. "Sub" und "Aftercare" ist ja scheinbar auch in Ordnung. 

Vor 2 Minuten , schrieb Ropamin:

@Lady_Maleficent kann es sein, dass dein Text hier in einem anderen Thema hätte stehen sollen? 🤔

 

ohh ja 🫣Tut mir leid ! Das sollte wo anderst hin

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 3 Stunden, schrieb Leondriel:

Es ist ein Thread in einem großen Forum. Wenn dies kein Ort für dich ist, weil du mit der Aufgabenstellung dieses Threads nicht klar kommst, dürfte ich dir dann einen der zahllosen anderen Threads empfehlen?

Nein, wieso? Ich schrieb an keiner Stelle, dass dies kein Ort für mich ist, weil ich mit der Aufgabenstellung des Threads nicht klar käme. Wie kommst du darauf? Da würde ich dir empfehlen, meine Beiträge vollständig zu lesen und zu verstehen. Oder unklare Stellen zu zitieren und nachzufragen. Im Eingangspost steht abgesehen davon unter anderem:

vor 17 Stunden, schrieb Teaspoon:

Verwendet bitte möglichst keine "Fachbegriffe" und absolut keine "Definitionen".

Und wenn ich mir die anderen Beiträge so durchlese, wo dann doch wieder Begriffe stehen wie: Shibari, Schlagwerkzeuge, Peitsche; oder Aftercare, Sub und Session (was sogar Themenfremd war, von euch inkonsequenterweise aber sogar Likes bekommen hat), dann könnte ich zu Recht behaupten, dass ich in meinem Text in einfacher Sprache einer der wenigen war, der sich wirklich daran gehalten hat. @Jacqueline89 hat das ja schon erwähnt. Dass das einer gewissen Clique hier nicht passt, ist mir klar. Aber ich bin ja nicht hier, um mich anderen anzubiedern.

bearbeitet von jackXjacqueline
Ergänzung

Und schon wieder wird rumkritisiert und zurückgeschossen, an der Frage im ET vorbei. Lasst das doch einfach mal so stehen. Es war ja nur eine Bitte, es möglichst neutral zu formulieren. Nun steht da Sklavin, na und? Ist das ein Grund für diese passive Aggressivität und sich wieder aufzuregen? Wird jetzt erstmal diskutiert, welche Begriffe erlaubt sind und welche nicht?

vor 7 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

Und schon wieder wird rumkritisiert und zurückgeschossen, an der Frage im ET vorbei. Lasst das doch einfach mal so stehen. Es war ja nur eine Bitte, es möglichst neutral zu formulieren. Nun steht da Sklavin, na und? Ist das ein Grund für diese passive Aggressivität und sich wieder aufzuregen? Wird jetzt erstmal diskutiert, welche Begriffe erlaubt sind und welche nicht?

Gerade auch weil @Teaspoon in einem anderen Thema mal geschrieben hatte, dass Regeln für sie dem Sinn nach zu verstehen sein sollen. 

Den Sinn sehe ich darin, dass Streit über Begriffe hier vermieden werden sollte und man einfach nur beschreibt, was man macht. 

Also sind die "Regeln" wohl eher gedacht, um Streit zu vermeiden und dann fängt doch Streit darüber an, wer sich hier am genauesten an die "Regeln" hält... 🤦

Eigentlich hatte ich mich ja gefreut, zu Jahresende dann doch einfach mal eine Reihe positiver Beiträge lesen zu können, über das, was andere glücklich macht.

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