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Anfang und Ende


Si****

Empfohlener Beitrag

Es gibt 2 Hauptvarianten für den Anfang:
1. Wir gehen zusammen ins Schlafzimmer
2. Er nennt mir eine Zeit wann ich vorbereitet dort warten soll.
Was dann passiert entscheidet der Herr
Ende ist immer das Aftercare.

jack@jackXjacqueline:

vor 4 Stunden, schrieb Sissy_Sophie_1:

Bin gerade dabei eine Session etwas vor zubesprechen. Finde den Anfang und das Ende wichtig.

Wie sieht der Anfang und das Ende bei euch aus?

Das ist, denke ich, eine sehr individuelle Sache. Bei uns ist es so, dass ich die wenigsten Sessions wirklich von Anfang bis zum Ende plane. Eigentlich sind es nur die besonderen, die auch eine gewisse Vorbereitung erforderlich machen. Ansonsten, bedingt durch unseren Alltag, kann eine Session schon mal spontan entstehen und stattfinden. Da besteht der Anfang dann vielleicht mal nur darin, dass ich schnell etwas Platz schaffe, meine Sklavin in Position bringe und loslege. Je nach Intensität gibt es dann auch kein besonderes Ende. Und sofern kein Aftercare nötig ist, war es das dann auch schnell wieder. Da steckt natürlich eine gewisse Routine und langjähriges Vertrauen von uns beiden drin. Und die Grenze, die zwischen Alltag und Session schon mal verschwindet, z.B. wenn ich sie mit Spreizstange oder anders gefesselt durch die Wohnung laufen lasse, nackt putzen lasse, etc. und dabei hin und wieder mal, quasi im Vorbeigehen, ein Schlagwerkzeug einsetze.

Mit einer Frau, die ich nicht oder kaum kenne, würde ich eine Session anders gestalten. Zum Beispiel, in dem ich versuche, einen Spannungsbogen zu schaffen: mit etwas beginnen, was mich und mein Gegenüber hineinbringt, sie dann bis zu einem angemessenen Grad fordern, und dann auslaufen lassen. Wie das konkret aussieht hängt dann von den Tabus, Grenzen, körperlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Frau ab, und ob ich schon Erfahrung mit ihr gesammelt habe. Als Aktiver sehe ich mich dann erstmal in der Pflicht, ihr eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Später, wenn man sich besser kennt und praktische Erfahrung gesammelt hat, kann ich dieses Feld dann langsam ausdehnen.

vor 7 Stunden, schrieb Sissy_Sophie_1:

Bin gerade dabei eine Session etwas vor zubesprechen. Finde den Anfang und das Ende wichtig.

Wie sieht der Anfang und das Ende bei euch aus?

Gute Frage ... bei mir gibt's für den Start meistens eine von 2 Möglichkeiten. Wenn man als Rolle einfach jeder sich selbst spielt und nichts besonderes gerade anliegt, dann finde ich zusammen Duschen als Start optimal. Bei großem Stress Badewanne. Wenn man was spezielles vor hat, dann eher "Geh dort hin, zieh dich aus, knie dich hin, warte auf mich" oder "Bereite den Raum vor und melde dich bei mir, wenn du fertig bist.". Wobei in allen Fällen eine vorgelagerte Ankündigung der eigentliche Beginn wäre.

Das Ende ... schwer zu planen. Also wenn es eine neue Spielpartnerin und die Intensität der Session eher gering ist, würde ich ein lockeres, gemütliches, kuscheliges Beisammensein planen, so a la Decke vor dem Kamin. Intensität höher - erstmal direktes Aftercare und dann schauen. Spielpartnerin gut bekannt - Ende an den bisherigen Erfahrungen und bekannten spezifischen Aftercarebedürfnissen ausrichten. Manche brauchen einfach erst mal 10 Minuten für sich, andere brauchen direkt viel körperliche Nähe, wieder andere wollen erstmal die Sauerei wegputzen.

Ich finde das Ende kann man nicht wirkl. besprechen, da es zu einem großeen Teil vom Verlauf der session abhängt und auch wie man als sub dejn Tag drauf ist. Wie heisst es so schön, kein Plan überlebt den ersten Kontakt.....

Anfang: zärtliches halten der Wangen, Kuss auf die Stirn. Ende: ruhen, eng umarmt, dann Nachsorge, Getränke, Obst, Cool-Pack.... schlafen.

Bei meinem Master gibt es keinen Anfang, kein Ende - keine Session. Er ist immer präsent- pflückt mich manchmal aus der Suppe aus rosa-rotem Nebel und dann wird die ganze Welt schwarz. Ich könnte das als den Anfang vom Ende beschreiben, doch es geht immer weiter.

Kenne es nicht mit Anfang und Ende. Bei mir war es in Dynamiken immer normal, dass DS Dauerzustand ist 

Als ich vor ein paar Jahren anfing, aktiv BDSM zu leben, war für mich die Vorbereitung tatsächlich (auch) immer sehr wichtig. Ich war damals noch unsicher und ich war entsprechend aufgeregt (nicht erregt). Habe damals tatsächlich fast „Drehbücher“ für die Sessions geschrieben. Das hat mir damals geholfen - und die Erfahrungen haben mich sicher gemacht.

Das hat sich jetzt aber gelegt (mit dem Drehbuch). Ich finde den Gedanken von @Ropamin sehr schön: einfach zu Anfang und zum Schluss eine Zeit lang umarmen: um runterzukommen, um anzukommen, um sich nah zu sein, um sich zu bedanken.

Ich finde, wir sollten uns sowieso öfter mal umarmen! Dafür mache ich dann extra meine Stacheln ganz weich und kuschelig. Bin ja der 🦔.

vor 25 Minuten, schrieb Igel:

Ich finde, wir sollten uns sowieso öfter mal umarmen! Dafür mache ich dann extra meine Stacheln ganz weich und kuschelig. Bin ja der 🦔.

wen meinst mit 'wir'?  so generell oder inner partnerschaft? denn ich z.b. umarm nur sehr wenige menschen

vor 1 Stunde, schrieb towel:

wen meinst mit 'wir'?  so generell oder inner partnerschaft? denn ich z.b. umarm nur sehr wenige menschen

Ja, stimmt (kenne ich auch von meiner Tochter, die mag das auch eher nur selten). Ich hatte das auf die TE-Frage nach Anfang & Ende einer Session bezogen, mit meiner Ergänzung („... wir sollten uns sowieso öfter mal umarmen!“) dann aber ein Stück verallgemeinert.

Es muss halt passen - und natürlich ohne Verpflichtung! Aber danke, @towel, für Deinen Hinweis, Deinen Einwand. Das hatte ich übersehen!

So, jetzt aber, in 4 Stunden ist Jahreswechsel, also Feierabend hier! 

Ach, @towel, eine Bitte noch: pass auf Hilde auf, wenn die Silvesterknallerei losgeht!

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