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Wissenschaftliche Erforschung von BDSM - nötig oder völlig überflüssig?


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

vor 42 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Das mein ich ja gender Wissenschaft etc hat einen Stellenwert wie Klimawandel oder Corona in der Bewertung. Und bitte ich mach das Thema hier nicht auf . Mangelnde Aufmerksamkeit, Ki , wissenschaftsfeindlichkeit sind starke Probleme

wissenschaft iss wissenschaft!   nich alles iss gender oder BDSM etc..mei!  man kanns auch übertreiben

Wenn ich von bdsm spreche, sehe ich das erstmal als eine "Sammelbezeichnung", unter die verschiedene mögliche Neigungen, Vorlieben und Praktiken fallen können.

BDSM meint Bondage, Disziplin, Dominanz, Submission, Sadismus  und Masochismus. Glaube ich. 😅

Ich würde sagen, dass ich eine masochistische Neigung habe. Nicht jeder, der SM Praktiken im bdsm erduldet (zum Beispiel im Sinne des Machtgefälles) hat auch eine masochistische Neigung. 

Wissenschaft finde ich interessant. Was sich hinter Masochismus oder Sadismus verbergen kann, zum Beispiel. Auch viele Fragestellungen in Bezug auf psychische Erkrankungen und mögliche Schnittmengen, psychologische Bedürfnisse usw. 

Aber den Sinn des Treads habe ich noch nicht ganz verstanden. 😅 Die Frage natürlich schon.

vor 5 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

BDSM ist - was auch bei einem immer noch oftmals in der Tabuzone befindlichen Thema - sehr wenig wissenschaftlich erforscht; im Gegensatz beispielweise zum Thema Homosexualität. 

Braucht es das auch nicht, zumal BDSM sehr vielfältig gelebt zu werden scheint? 

Oder wäre es sinnvoll, auch um mehr gesellschaftliche Anerkennung zu erreichen? 

Was wären die Vor- und Nachteile, wenn sich Wissenschaft mehr mit den Phänomen BDSM beschäftigen würde? 

Also bdsm kann ich in dem Sinne allgemein nicht erforschen. Aber Neigungen usw. Wieso Menschen auf "bdsm" stehen, in dem Sinne.  Und das wird ja auch gemacht zur 1. Frage. Das mit der "Vielfältigkeit" verstehe ich eher weniger. Man kann Fragestellungen behandeln, die Vielfältigkeit im bdsm sehen, aber da nun keine wissenschaftlichen Zusammenfassungen oder Definitionen erstellen. So würde ich es sehen. 

2. Die gesellschaftliche Anerkennung finde ich gar nicht so "unterirdisch". Sexualität wird doch immer offener. Ob da nun mehr wissenschaftliche Arbeit was bringt? Es interessiert einige Menschen oder eben auch nicht. Mag zu kurz gedacht sein, aber sehe ich so...😅 Sicher, dass Wissenschaft bdsm anerkennt und nichts Verwefliches darin sieht, ist ein Vorteil. Mehr Informationsmöglichkeigen, Artikel dass bdsm einvernehmlich ist usw. Falls die Tochter dann mal berichtet, dass sie bdsm gut findet...🤣 Wobei einige bdsm immer verurteilen werden, wie andere sexuelle Orientierungen oder so leider auch. 

3. Ach so, oben stehen jetzt bei mir zu 2 schon Vorteile. Die Nachteile? 

Einige Psychologen sehen bdsm immer noch grundsätzlich als kranke Störung an. Wenn die dann immer wettern, wie schädlich doch bdsm ist und man Neigungen behandeln sollte...🙄 Das können die sich auch schenken.

vor 1 Minute, schrieb Bratty_Lo:

Ich würde sagen, dass ich eine masochistische Neigung habe. Nicht jeder, der SM Praktiken im bdsm erduldet (zum Beispiel im Sinne des Machtgefälles) hat auch eine masochistische Neigung. 

'erduldung' iss ja auch kein masochismus...   aber das thema hatten mer bereits

vor 1 Minute, schrieb towel:

erduldung' iss ja auch kein masochismus...   aber das thema hatten mer bereits

Wie ich schrieb. 

Gerade eben, schrieb Bratty_Lo:

Wie ich schrieb. 

??  aber du erduldest doch (schreibst zumindest immer und gerne)

Vor 4 Minuten , schrieb towel:

'erduldung' iss ja auch kein masochismus...   aber das thema hatten mer bereits

Für mich ist es genau das 😉

vor 2 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Für mich ist es genau das 😉

maso chismus iss die liebe zu schmerz, nich das erdulden für wen!  issn unterschied inner wahrnehmung, inner intention

Vor 1 Minute , schrieb towel:

maso chismus iss die liebe zu schmerz, nich das erdulden für wen!  issn unterschied inner wahrnehmung, inner intention

Ne das ist eins sein mit der Natur 😉 du bist wohl keine echte masochistin

vor 7 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Ne das ist eins sein mit der Natur 😉 du bist wohl keine echte masochistin

:clapping: made ma day

vor 7 Minuten, schrieb Arasjal:

Ne das ist eins sein mit der Natur 😉 du bist wohl keine echte masochistin

Ja, eins sein mit der Natur klingt doch gut. Einigen wir uns darauf. 😂👍

Schmerz erdulden und ertragen können Masochisten wie auch welche, die gar keine sind. 

Da wäre die Neigung auch das Machtgefälle für mich. In Mischungen möglich oder gesondert. SM geht ja auch ohne Machtgefälle usw.

Masochismus ist die Befriedigung durch Schmerz. Ich gehe jetzt aber nicht auf so engstirnige Aussagen ein, wie "Ertragen ist nicht maso" usw. Genau, das hatten wir oft genug.

Ich schrieb: nicht jeder der Schmerz erträgt, hat eine masochistische Neigung. So stimmt es für mich.

vor 1 Minute, schrieb Bratty_Lo:

Ich schrieb: nicht jeder der Schmerz erträgt, hat eine masochistische Neigung. So stimmt es für mich.

damit komm ich klar!   dennoch isses dann kein ertragen!  ertragen iss devotion! 

wo iss euer problem, bitte?  'oh, ich kann mir nich maso auffe fahne schreiben, oder was?'  *irritiert gugg

 

und beleidigungen müssen nu echt nich,  aras!

Gerade eben, schrieb towel:

damit komm ich klar!   dennoch isses dann kein ertragen!  ertragen iss devotion! 

Ist ja ok @towel. Du hast deine strikten Trennungen und Ansichten. Kann ja jeder für sich sehen. 

Solange es passt, welcher Sadist und Maso von der Intention her zusammenkommen, ist doch gut. 😂 Da ist bdsm dann wohl tatsächlich vielfältig und wer will das für andere strikt definieren? 

Ich beschreibe nur meine Neigung und wie ich was sehen würde. Ist ja auch ok, wenn das bei dir teilweise anders ist. 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Leondriel:

Was wohl die KI sagt, wenn man nach Studien zu den oben genannten Fragestellungen der KI fragt?

 

„Ja, zu fast allen Ihren Fragen existiert eine fundierte wissenschaftliche Datenlage, wobei sich die Forschung in den letzten 20 Jahren stark von einer pathologisierenden hin zu einer soziopsychologischen Perspektive gewandelt hat.“

Ein sehr guter und hilfreicher Ansatz. Danke 👌

 

Google KI benennt darüber hinaus sogar welche: 

" Wissenschaftliche Arbeiten zum Thema BDSM haben sich in den letzten Jahren von einer pathologisierenden Sichtweise hin zu einer soziologischen und gesundheitspsychologischen Betrachtung gewandelt. 

Zentrale Arbeiten und Monographien (Stand 2026)

1. „Die BDSM-Szene“ (Anne Deremetz, 2020/2021): Eine umfassende qualitative Studie, die BDSM als sozialen Raum und Lebensform analysiert. Sie untersucht Aushandlungsprozesse und die Einbettung in gesellschaftliche Machtstrukturen.

2. „BDSM, Diskriminierung und psychische Gesundheit“ (Universität Wien, 2021/2023): Diese Forschung untersucht die Auswirkungen von Stigmatisierung auf BDSM-affine Personen und zeigt auf, dass BDSM-Praktiken per se nicht mit psychischen Störungen korrelieren.

3. „Sexuelles Lustempfinden und BDSM-Aktivität“ (Universität Innsbruck): Eine aktuelle Arbeit, die das Lustempfinden als Kernkomponente sexueller Gesundheit definiert und konkrete BDSM-Praktiken (z. B. Bondage, Schmerz) im Kontext globaler Standards der World Association for Sexual Health (WAS) evaluiert. 

Forschungsschwerpunkte

1. Konsens und Ethik: Arbeiten wie die von Schlenkrich (2023) oder Analysen zur Konsens-Ethik (z. B. SSC – Safe, Sane, Consensual) untersuchen, wie Macht in einem einvernehmlichen Rahmen verhandelt wird.

2. Psychologie und Trauma: Aktuelle Studien aus dem Jahr 2023 beleuchten das Potenzial von BDSM zur Traumabewältigung. Forscher wie Gisela Fux Wolf argumentieren, dass BDSM einen „Denkfreiraum“ schaffen kann, der the***utische Prozesse unterstützt, diese jedoch nicht ersetzt.

3. Generationenforschung (GeSiD-Studie): Die Studie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland“ liefert repräsentative Daten zu Praktiken. Jüngere Generationen (Gen Z) zeigen laut Auswertungen von 2025 ein deutlich offeneres Interesse an Bondage und Sadomasochismus." 

Made by Google KI 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Gerade eben, schrieb Bratty_Lo:

Ist ja ok @towel. Du hast deine strikten Trennungen und Ansichten. Kann ja jeder für sich sehen. 

Solange es passt, welcher Sadist und Maso von der Intention her zusammenkommen, ist doch gut. 😂 Da ist bdsm dann wohl tatsächlich vielfältig und wer will das für andere strikt definieren? 

Ich beschreibe nur meine Neigung und wie ich was sehen würde. Ist ja auch ok, wenn das bei dir teilweise anders ist. 

dagegen hab ich auch 'wenig'...  passt definitionsmässig nich alles für mich...  aber beleidigen muss ich mich halt nich lassen *schulternzuck

vor 34 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Wissenschaft finde ich interessant. Was sich hinter Masochismus oder Sadismus verbergen kann, zum Beispiel. Auch viele Fragestellungen in Bezug auf psychische Erkrankungen und mögliche Schnittmengen, psychologische Bedürfnisse usw. 

Und doch die Frage beantwortet. Danke 😊 

vor 3 Minuten, schrieb towel:

aber beleidigen muss ich mich halt nich lassen *schulternzuck

Das muss niemand. 

vor 25 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Also sollte man nicht darüber diskutieren ob wissenschaftlich Arbeit XY unnötig ist. Denn dies kann nur die Zukunft zeigen. Da niemand sagen kann, wo die Erkenntnisse hin führen

Sehe ich ähnlich. Danke für die Antwort. 😉

vor 3 Minuten, schrieb BettyBlaze:

Jede Form von neu erlangtem Wissen, jede Erkenntnis, egal in welchem Bereich, bringt uns voran. Es heisst ja nicht umsonst Wissen ist Macht.

👌

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