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Wie geht ihr mit euren Neigungen um? (Kleidung, Outfits, Selbstakzeptanz)


bo****

Empfohlener Beitrag

vor 19 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Mag sein. Ich denke, bei mir ist es aber mehr bedingt durch eine gewisse Grundgenervtheit, dem innerlichen Picard-Facepalm geschuldet, dass weite Teile der Gesellschaft vermehrt in mir auslösen, als mein Sadismus. @slavejaykay wird das sicher bestätigen. 😄

🤔 Ja das stimmt, aber was für sadistische Fantasien du dadurch bekommst, ist wieder eine andere Frage. 😁

Hallo bootyfabi, Tag andere,

 

für mich war es damals ein Prozess. zu meinen Neigungen, es sind in erster Linie so etwas wie Fetische. Mich selbst so annehmen konnte ich das erste mal so richtig, als ich mir ganz bewusst zu mir selber gesagt habe, ja, ich will das, das gehört zu meinem Leben. Dieser Schritt war damals wichtig für meine Selbstakzeptanz.

 

War aber immer noch das Problem da, damit auf andere zuzugehen. Mit der Zeit wurde ich selbstbewusster, ich schätze einfach durch die Erfahrungen in meinem Leben, die ich so gemacht habe, also nicht nur die Erfahrungen bezüglich meines Fetischs, sondern einfach das Älterwerden und dazu lernen. 

 

Dann gab es eine Zeit, in der ich sehr offen mit meinen Neigungen umgegangen bin, also so etwas wie ein Coming Out, aus heutiger Sicht würde ich sagen, ich habe mich mit Menschen darüber unterhalten, die das eigentlich nicht im geringsten tangieren sollte, aber damals war das genau richtig für mich, es war eine neue Freiheit, die ich da lebte.

 

heute gehe ich recht locker mit meinen Neigungen um, es muss aber auch nicht jeder wissen. Ab und zu gehe ich in Fetischbekleidung raus in die Öffentlichkeit und nehme es dabei dann  in Kauf mich zu zeigen und aufzufallen. Das ist ein Teil, der Freiheit, die ich oben erwähnte, ich mache das nicht um gezielt zu provozieren, sondern einfach, weil ich nicht gerne rund um die Uhr in meiner Wohnung rumsitzen will.

 

Was immer geht, ist Fetischbekleidung unter der normalen Kleidung. Ich mag z.B. Windeln, die lassen sich wirklich gut in den Alltag integrieren. Einfach Windel an, Jeanshose drüber und gut.

 

es fällt mir aber trotzdem auch heute manchmal schwerer damit auf andere Menschen zuzugehen, vermutlich, weil ich es nie geübt habe, ich lebe meine Sexualität und meine Fetische seit Jahren alleine mit mir selber aus.

 

Also es gibt bei mir noch Potenzial zu Veränderung.

 

So lebe ich meine Fetische heute aus und bis heute war es ein Prozess, eine Lernarbeit. Möglich, dass ich das in 15, 20 Jahren wieder ganz anders, oder vielleicht doch genauso mache. Ich werde ja nach wie vor älter und mache immer noch neue Erfahrungen.

 

So ist das bei mir.

 

Grüße

 

 

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